Extravagant und experimentierfreudig: Auf "The Wow! Signal" schöpfen MUSE ihre stilistische Bandbreite in gewohnter Manier aus, indem sie frische Ideen in einen vertrauten Rahmen packen.
„Gateways“ raus aus der Realität: SOJOURNERs viertes Album ist ein packendes, melodiöses Atmospheric Black Metal-Album, das nicht wegen seiner Härte punktet, des großartigen Songwritings wegen.
LUNAR SHADOW sind wieder da. Genauer gesagt Gitarrist und Mastermind Max Birbaum. Der hat nämlich das gesamte Album allein geschrieben und auch fast allein eingespielt. Lediglich bei den Drums hat Jonas Zeidler (FIRMAMENT) tatkräftige Unterstützung geleistet. Nun ist es kein großes Geheimnis dass Max Birbaum ein großartiger Songschreiber ist, egal ob für Lunar Shadow oder seinem Alter Ego Drennan Whyte. Aber was er hier abliefert, und das sei als kleines Fazit vorweggenommen, übertrifft nicht nur alle meine Erwartungen.
BLUENECK auf einer Reise durch die Nacht: Ihr sechstes Album „Moonlighting“ führt die Entwicklung der Band konsequent fort und liefert einen Gänsehautmoment nach dem anderen.
In den Monaten vor seinem Krebstod war THE ALARM-Frontmann Mike Peters noch äußerst kreativ und nahm mit seiner Band neue Songs auf. Die posthum erschienene „Transformation“ zeigt erneut, dass ein Album im Angesicht einer lebensbedrohlichen Krankheit keine düstere Elegie sein muss. Es ist eine hoffnungsvolle und optimistische Feier des Lebens.
Bei ZERAK steht kein Ego im Raum, da zählt das Gesamtwerk, welches alle sechs großartig ausfüllen. Ein Meisterwerk anspruchsvoller Musik zwischen Prog-Metal und Prog-Rock und viel mehr.
Goth sei dank: MOONSPELLs dreizehntes Album „Far From God“ ist keine bloße Rückkehr zum Sound der Neunziger, sondern zeigt die Band so gereift, wie sie nun mal ist.
Energisch und verspielt vereint "Season Of Surrender" die besten Seiten von AUGUST BURNS RED, die auch nach 23 Jahren immer noch den Drang zeigen, die Welt im Sturm zu erobern.
Kein Titel könnte passender sein für dieses Album als "Hidden Fires Burn Hottest" - "Verborgene Feuer brennen am heißesten" - Denn nicht nur haben BOSSE-DE-NAGE als solche ihre Genialität lange vor mir versteckt, sondern auch das Album selbst hat einige Zeit gebraucht, um zu zünden. Aber dann...
VAFURLOGI definieren sich selbst: Keine zwei Jahre nach ihrem Debütalbum ist „Gneisti af eldi Guðs“ ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Das Ergebnis ist das beste isländische Black Metal-Album der letzten Jahre.
Ein stürmischer Gruß von der Atlantikküste: FORSMÁN lassen auf ihrem Debütalbum „Brenndar Rústir & Fuðrandi Fjörur“ keinen Stein auf dem anderen. Garstiger sind im isländischen Black Metal nur MISþYRMING.
Ab in die Zeitmaschine: MIRACLEs drittes Album „The Living Likeness Of My Electric Daemon“ beherbergt viele Synthpop-Hits, die nicht selten richtig heavy klingen und die Ära der Achtziger in die Neuzeit transzendieren.
Bizarre Stilbezeichnung, bizarrer Albumtitel, bizarrer Bandname: Die Dungeon Dreampop-Band CHAINLACING veröffentlicht ihr Debütalbum „Messuage“ und führt in immer dunkle und manchmal hoffnungsvolle Ecken der Seele.
Patrick Walker betritt gefährliches Terrain: Mit „Rituals Of Shame“ melden sich WARNING 20 Jahre nach dem epochalen „Watching From A Distance“ zurück. Sie können damit eigentlich nur verlieren. Oder etwa nicht?