„Liminal“ zeigt POPPY ACKROYD nicht nur als versierte, experimentierfreudige Pianistin und Violinistin, sondern auch als Komponistin, die es schafft, gegensätzliche Gefühle gleichberechtigt nebeneinander stehenzulassen.
LOR3L3I, das Soloprojekt von Heike Langhans, debütiert nach vielen Demos endlich mit „Peace By Proxy“: Das Album zwischen Darkwave, Synthpop und Dreampop besticht mit einer dichten Atmosphäre, großartigen Songs und einem phänomenalen Gesamteindruck.
Diese Band darf man auf keinen Fall übersehen: Auch ein halbes Jahr später ist „The Silver Sea“ von REMINA ein atemberaubend gutes, zeitgemäßes Album zwischen Gothic-Doom und Synthwave.
Jonas Ulrichs Spielfilmdebüt WOLVES führt das Publikum tief in den Black Metal-Underground. Protagonistin Luana biegt dabei ziemlich falsch nach rechts ab. Eine Einbahnstraße?
GODTHRYMM versuchen auf ihrem dritten Album ihren Stil leicht anzupassen und in traditionellere Gefilde zu bringen. So richtig will das auf „Projections“ aber leider nicht immer funktionieren.
Mit ihrem sechsten Album fächern MONOLORD ihre stilistische Varianz weiter auf: „Neverending“ ist musikalisch wie emotional mitreißend und beeindruckt durch das verknappte Songwriting.
Ein Fiebertraum von einem Album: WORMs Besuch im „Necropalace“ verbindet das, was in den 90ern nicht zusammenkommen durfte: Doom Death und Symphonic Black Metal.
Ach wie schön! Stephen Brodsky und Mike Law haben NEW IDEA SOCIETY wiederbelebt, und verbreiten mit ihrem vierten Album „Fire On The Hill“ wohlige Gefühle inmitten der kalten Realität.
Die transkontinentale, melodiöse Black Metal-Zusammenarbeit „Enter The Woodland Realm“ ist absolut gelungen: EVEALEs Debütalbum ist ein sehr solider Genrebeitrag.
Gut gebrüllt, mythische Sagengestalt! LAIR OF THE MINOTAURs erstes Album in 16 Jahren macht Spaß und ist trotz seiner Kompaktheit überraschend vielschichtig. Doch nicht alles funktioniert auf „I Hail I“.
ASTRAYA suchen im proggigen, mit Metal gewürztem Dark Rock nach der Medizin gegen Weltschmerz: „Atropine“ liefert vieles, das unter die Haut geht, hat aber mit ein paar Baustellen zu kämpfen.
Gefangen im weißen Rauschen: AVERSIO HUMANITATIS haben mit „To Become The Endless Static“ ein intensives, boshaft-nihilistisches Black Metal-Album am Puls der Zeit geschaffen.
Tristesse und Leidenschaft vereint: PURE WRATH blicken pessimistisch auf die Zukunft, „Bleak Days Ahead“ hat aber das Zeug die Indonesier aus der Geheimtipp-Ecke zu holen.
DOODSWENS klassischer Black Metal braucht keine Innovationen um zu begeistern: Ihr zweites Album „Doodswens“ ist nicht nur handwerklich hervorragend gemacht, sondern auch sehr leidenschaftlich.