Mit „Nychta Psychis“ dreht Aldrahn wieder so richtig frei: Das dritte Album von URARV zeigt in einer guten halben Stunde, wie seltsam punkiger Black Thrash klingen kann.
Eine verstörende Stunde im Mikrokosmos, dort wo die Quarks tanzen: Die Kollaboration LUSTMORD LOMBARDO geht mit „The Pulse Of Atoms“ auf Tauchstation zu den kleinsten Teilchen mit den gewaltigsten Sounds.
Dieses Mal hat sich Omar alias O. Iskandr aber Zeit gelassen. Drei Jahre nach "Spiritus Sylvestris" führt der Weg ISKANDR weiter weg vom (Black) Metal. "Sacraal" ist ein leises, folkiges und psychedelisches Album, das viel bietet, und sich langsam, aber sehr nachhaltig entfaltet und trotz seiner leisen Grundausrichtung sehr vielschichtig ist. Wir löchern Omar via E-Mail mit unseren Fragen.
Die, die sich selbst nicht aufgeben wollte, will nun ihr Land nicht aufgeben: EMMA RUTH RUNDLE geht auf dem Protestalbum „These Killing Times“ ins Außen und fügt ihrem Œuvre eine weitere Seite hinzu. Starkes Album!
CAIRISS verbinden leidenschaftliche Aggression und Melancholie sehr stimmig. Die Formation aus UK legt sich stilistisch nicht fest, und gerade das macht „Wilderness“ so gut. Mit ein paar Themen hat ihr Debütalbum dennoch zu kämpfen.
Wen die Dunkelheit verschlingt: FLUISTERAARS gehen auf ihrem sechsten Album „Jacht der Mysteriën“ nokturnen Geheimnissen und finsteren Geschichten auf den Grund.
Dass wir das noch erleben dürfen: „Onward“, das Debütalbum von LAMMOTH, bringt neue Impulse in den Tolkien-Black Metal. Und Spaß machen die neun Songs außerdem.
Licht aus, Licht an? ARCHGOATs sechstes Album klingt bemüht, die Power fehlt aber. „Nightbringer, Lightbringer“ ist leider kein Highlight in der Diskografie des kultigen finnischen Black/Death Metal-Trios.
Mehr als nur ein Genrebeitrag: ASPEN SANCTUMs Debütalbum „To Withhold The Need To Conquer“ ist ein berührendes Post Black Metal-Album, das sich nicht hinter den Veteranen des Genres verstecken muss.
Ein Gruß an die Neunziger aus dieser kranken Zeit, die wir Gegenwart schimpfen: „Who Loves The Sun“ ist die nächste, zynische und schwermütige Ausbaustufe für CHAT PILE, der lyrisch vielleicht zeitgeistigsten US-Band dieser Tage.