Mehr als nur ein Genrebeitrag: ASPEN SANCTUMs Debütalbum „To Withhold The Need To Conquer“ ist ein berührendes Post Black Metal-Album, das sich nicht hinter den Veteranen des Genres verstecken muss.
Ein Gruß an die Neunziger aus dieser kranken Zeit, die wir Gegenwart schimpfen: „Who Loves The Sun“ ist die nächste, zynische und schwermütige Ausbaustufe für CHAT PILE, der lyrisch vielleicht zeitgeistigsten US-Band dieser Tage.
Schlicht selbstbetitelt zeigt TOTALITÄRs erstes Album seit 2007, dass es die Crust-Punk-Pioniere sehr wohl noch können: Das kompakte „Totalitär“ lässt keinen Stein auf dem anderen.
Tor-Helge Skei debütiert mit HOLISSSTIK. Das spannende, düstere Debütalbum „Chapter 1: This Endless Solitude“ ist dabei eklektischer als MANES. Aber ist es auch besser?
CEREMONY treibt es in die Achtziger: Nach der Synthrock-Phase vor sieben Jahren, landen die Kalifornier auf ihrem gewitzten Album „Tell Me Your Dream“ im Post Punk. Steht ihnen gut!
Goth-Americana ist sehr wohl ein Genre: DRY WEDDINGs drittes Album „The Back Of Beyond“ ist ein ordentlicher Beitrag für diesen staubigen, aber nicht eingestaubten Bereich.
INFERNOs Weg, das Selbst hinter sich zu lassen, wirft sie selbst und die Hörer*innen in einen surrealen Strudel: Ihr neuntes Album „The Anthropic Sophisms (On the Heights of Despair)“ ist ein Rausch von einem Album.
„Gateways“ raus aus der Realität: SOJOURNERs viertes Album ist ein packendes, melodiöses Atmospheric Black Metal-Album, das nicht wegen seiner Härte punktet, des großartigen Songwritings wegen.
Zehn Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von BLUENECK vergangen, nun sind die Briten mit „Moonlighting“ zurückgekehrt. Das sechste Album passt perfekt zu ihren beiden vorherigen Werken „King Nine“ (2014) und „The Outpost“ (2016). In der Zwischenzeit ist viel passiert: Komponist, Sänger und Keyboarder Duncan Attwood erlitt einen Schlaganfall und brauchte viel Zeit, um sich zu erholen. Nicht nur deshalb ist „Moonlighting“ ein schweres und dramatisches Album. Wir sprachen in heiterer Runde mit dem Duo Duncan Attwood und Rich Sadler (Gitarren) fast zwei Stunden lang an einem warmen Sommerabend Anfang Juli, eben dann wenn karibische Temperaturen nach Ambient Pirate Music verlangen.
BLUENECK auf einer Reise durch die Nacht: Ihr sechstes Album „Moonlighting“ führt die Entwicklung der Band konsequent fort und liefert einen Gänsehautmoment nach dem anderen.
Goth sei dank: MOONSPELLs dreizehntes Album „Far From God“ ist keine bloße Rückkehr zum Sound der Neunziger, sondern zeigt die Band so gereift, wie sie nun mal ist.
VAFURLOGI definieren sich selbst: Keine zwei Jahre nach ihrem Debütalbum ist „Gneisti af eldi Guðs“ ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Das Ergebnis ist das beste isländische Black Metal-Album der letzten Jahre.
Ein stürmischer Gruß von der Atlantikküste: FORSMÁN lassen auf ihrem Debütalbum „Brenndar Rústir & Fuðrandi Fjörur“ keinen Stein auf dem anderen. Garstiger sind im isländischen Black Metal nur MISþYRMING.