Irre: IRR kennt kein Schwein. Dabei hat die Band 2025 ein Debüt rausgehauen, das in einer gerechten Welt überall Lobeshymnen und volle Punktzahlen bekommen hätte. Aber was ist schon "eine gerechte Welt"? Eben.
INFERNOs Weg, das Selbst hinter sich zu lassen, wirft sie selbst und die Hörer*innen in einen surrealen Strudel: Ihr neuntes Album „The Anthropic Sophisms (On the Heights of Despair)“ ist ein Rausch von einem Album.
Extravagant und experimentierfreudig: Auf "The Wow! Signal" schöpfen MUSE ihre stilistische Bandbreite in gewohnter Manier aus, indem sie frische Ideen in einen vertrauten Rahmen packen.
„Gateways“ raus aus der Realität: SOJOURNERs viertes Album ist ein packendes, melodiöses Atmospheric Black Metal-Album, das nicht wegen seiner Härte punktet, des großartigen Songwritings wegen.
Zehn Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von BLUENECK vergangen, nun sind die Briten mit „Moonlighting“ zurückgekehrt. Das sechste Album passt perfekt zu ihren beiden vorherigen Werken „King Nine“ (2014) und „The Outpost“ (2016). In der Zwischenzeit ist viel passiert: Komponist, Sänger und Keyboarder Duncan Attwood erlitt einen Schlaganfall und brauchte viel Zeit, um sich zu erholen. Nicht nur deshalb ist „Moonlighting“ ein schweres und dramatisches Album. Wir sprachen in heiterer Runde mit dem Duo Duncan Attwood und Rich Sadler (Gitarren) fast zwei Stunden lang an einem warmen Sommerabend Anfang Juli, eben dann wenn karibische Temperaturen nach Ambient Pirate Music verlangen.
LUNAR SHADOW sind wieder da. Genauer gesagt Gitarrist und Mastermind Max Birbaum. Der hat nämlich das gesamte Album allein geschrieben und auch fast allein eingespielt. Lediglich bei den Drums hat Jonas Zeidler (FIRMAMENT) tatkräftige Unterstützung geleistet. Nun ist es kein großes Geheimnis dass Max Birbaum ein großartiger Songschreiber ist, egal ob für Lunar Shadow oder seinem Alter Ego Drennan Whyte. Aber was er hier abliefert, und das sei als kleines Fazit vorweggenommen, übertrifft nicht nur alle meine Erwartungen.
BLUENECK auf einer Reise durch die Nacht: Ihr sechstes Album „Moonlighting“ führt die Entwicklung der Band konsequent fort und liefert einen Gänsehautmoment nach dem anderen.
Sonne, Staub und Schweiß: Das JERA ON AIR 2026 bot alles, was ein gelungenes Festival ausmacht – und stellte die Besucher mit extremer Hitze gleichzeitig vor ungeahnte Herausforderungen. Warum das Wochenende trotzdem in guter Erinnerung bleibt, verraten wir in unserem Festivalbericht.
In den Monaten vor seinem Krebstod war THE ALARM-Frontmann Mike Peters noch äußerst kreativ und nahm mit seiner Band neue Songs auf. Die posthum erschienene „Transformation“ zeigt erneut, dass ein Album im Angesicht einer lebensbedrohlichen Krankheit keine düstere Elegie sein muss. Es ist eine hoffnungsvolle und optimistische Feier des Lebens.
Bei ZERAK steht kein Ego im Raum, da zählt das Gesamtwerk, welches alle sechs großartig ausfüllen. Ein Meisterwerk anspruchsvoller Musik zwischen Prog-Metal und Prog-Rock und viel mehr.
Goth sei dank: MOONSPELLs dreizehntes Album „Far From God“ ist keine bloße Rückkehr zum Sound der Neunziger, sondern zeigt die Band so gereift, wie sie nun mal ist.
Energisch und verspielt vereint "Season Of Surrender" die besten Seiten von AUGUST BURNS RED, die auch nach 23 Jahren immer noch den Drang zeigen, die Welt im Sturm zu erobern.
Kein Titel könnte passender sein für dieses Album als "Hidden Fires Burn Hottest" - "Verborgene Feuer brennen am heißesten" - Denn nicht nur haben BOSSE-DE-NAGE als solche ihre Genialität lange vor mir versteckt, sondern auch das Album selbst hat einige Zeit gebraucht, um zu zünden. Aber dann...
VAFURLOGI definieren sich selbst: Keine zwei Jahre nach ihrem Debütalbum ist „Gneisti af eldi Guðs“ ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Das Ergebnis ist das beste isländische Black Metal-Album der letzten Jahre.