THE AMITY AFFLICTION beweisen Konstanz und Willenskraft: "House Of Cards" ist trotz des einschneidenden Besetzungswechsels eine grundsolide Angelegenheit.
Auf "Burn This World [EVOLVED]" lassen THE BROWNING zu keinem Zeitpunkt locker: Überarbeitete Arrangements und aufpolierte Produktion hieven das Debütalbum in die Gegenwart.
Schillernde, tief melancholische Avantgarde-Musik voller Wut und Leidenschaft (und, äh, Leichen?): A FOREST OF STARS wissen, was die Stunde geschlagen hat.
Die transkontinentale, melodiöse Black Metal-Zusammenarbeit „Enter The Woodland Realm“ ist absolut gelungen: EVEALEs Debütalbum ist ein sehr solider Genrebeitrag.
BIZARREKULT sprengen das Black Metal-Korsett mit Freude: Auch das Drittwerk "Alt Som Finnes" entpuppt sich als vielschichtiges und überlegt konzipiertes Werk.
Gut gebrüllt, mythische Sagengestalt! LAIR OF THE MINOTAURs erstes Album in 16 Jahren macht Spaß und ist trotz seiner Kompaktheit überraschend vielschichtig. Doch nicht alles funktioniert auf „I Hail I“.
NEKROGOBLIKON bleiben launig, entzaubern sich aber auch ein wenig: "The Boiling Sea" ist eben nicht nur kauzig und kurzweilig, sondern auch berechenbarer, als wir es von der Band gewohnt sind.
Das wohl betrunkenste Album des Jahres: Die Celtic-Folk-Punks THE GROGGY DOGS schreiben Songs für Hobbypiraten, die nicht nur wegen des Seegangs schwanken – und haben definitiv mehr Alkohol im Blut als der gesamte Bierkönig. Bleibt die Frage: Hält man das auch nüchtern aus? Unser Rezensent hat den Selbstversuch gemacht.
"Press Start" zeigt SAMURAI PIZZA CATS facettenreich und kurzweilig, obschon bei aller Experimentierfreude die aggressive Seite der Band kürzer treten muss.
ASTRAYA suchen im proggigen, mit Metal gewürztem Dark Rock nach der Medizin gegen Weltschmerz: „Atropine“ liefert vieles, das unter die Haut geht, hat aber mit ein paar Baustellen zu kämpfen.
Wo ist die Grenze zwischen Kunst und Unterhaltung? Und wer bestimmt ihren Verlauf? AT THE GATES machen uns mit „The Ghost Of A Future Dead“ ein Angebot, darüber mal ganz ausführlich nachzudenken.
Gefangen im weißen Rauschen: AVERSIO HUMANITATIS haben mit „To Become The Endless Static“ ein intensives, boshaft-nihilistisches Black Metal-Album am Puls der Zeit geschaffen.
Ich werde dieses Jahr 44 Jahre alt, ich höre Black Metal seit 30 Jahren. Darf ich Black Metal hören, der auf melancholischem Cloud Rap basiert? Darf ich KEKHT ARÄKH mögen?
Tristesse und Leidenschaft vereint: PURE WRATH blicken pessimistisch auf die Zukunft, „Bleak Days Ahead“ hat aber das Zeug die Indonesier aus der Geheimtipp-Ecke zu holen.