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HORN

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HORN: Naturkraft [ausgemustert]

Obwohl auch im Titel "Naturkraft" die "Kraft" wieder aufgegriffen wird, fehlt es dem neuen HORN-Output wiederum an Überzeungskraft. Wie auf dem Vorgänger "Die Kraft der Szenarien" setzt Alleinkämpfer Nerrath auf simple, schwarzmetallisch angehauchte Pagan Metal-Klänge. Das Resultat sind lange, aber unausgegorene Songs, lauter belanglose Riffs im Hau-ruck-Songwritingmodus. Die Spannung wird weder durch die dreisprachigen Lyrics noch die reisig-dünne Produktion gerettet. So sollten schwarzmetallisch interessierte Waldtrolle sich lieber das um Galaxien bessere SORGSVART-Werk "Vikingtid og Anarki" anschaffen. "Naturkraft" ist dagegen nämlich nur ein saftloses Waldlüftchen, das um die Durchschnittsmarke flattert.