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Interviews

1296 Beiträge

Unsere Gespräche mit Bands und Musikern – Metal Interviews seit 1999.

Interview mit MIRROR OF DECEPTION: Songs über Vergänglichkeit, die bleiben

"Nur jedes halbe Jahr proben - das können wir machen, wenn wir 50 sind", das sagten MIRROR Of DECEPTION vor über 20 Jahren im Interview zu "Forgone". Warum die Band heute mit Mitte 50 aber immer noch weitaus häufiger probt, erzählen Jochen, Siffi, Uwe und Pascal im Gespräch über das aktuelle Album "Transience", legendäre Auftrittsorte und ihren neuen Videoclip zu "Meander".

LUNAR SHADOW: Wenn Musik zu Kunst wird

Meiner Begeisterung für das neue Lunar-Shadow-Meisterwerk „The Pall of a Past World“ habe ich ja schon mit meiner Besprechung auf diesen Seiten Rechnung getragen. Aber mich hat irgendwann interessiert, wer eigentlich der kreative Kopf hinter einer derartig großartigen Veröffentlichung ist. Und so habe ich Max Birbaum, seines Zeichens Mastermind und alleiniger Komponist von „The Pall of a Past World“, um ein Interview gebeten. Sehr zu meiner Freude ist er dem gerne nachgekommen und hat nicht nur ausführlich Auskunft über sein künstlerisches Schaffen gegeben, sondern auch einiges Privates verraten. Bitte schön!

BLUENECK: Gefangen im Ambient-Pirate-Rabbit Hole

Zehn Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von BLUENECK vergangen, nun sind die Briten mit „Moonlighting“ zurückgekehrt. Das sechste Album passt perfekt zu ihren beiden vorherigen Werken „King Nine“ (2014) und „The Outpost“ (2016). In der Zwischenzeit ist viel passiert: Komponist, Sänger und Keyboarder Duncan Attwood erlitt einen Schlaganfall und brauchte viel Zeit, um sich zu erholen. Nicht nur deshalb ist „Moonlighting“ ein schweres und dramatisches Album. Wir sprachen in heiterer Runde mit dem Duo Duncan Attwood und Rich Sadler (Gitarren) fast zwei Stunden lang an einem warmen Sommerabend Anfang Juli, eben dann wenn karibische Temperaturen nach Ambient Pirate Music verlangen.
LYCHGATE 2025 (c) DEBEMUR MORTI PRODUCTIONS

LYCHGATE: Gedeihen in einer kulturellen Wüste

Eines der niveauvollsten Alben zwischen Death- und Black Metal des Jahres 2025 stammt von LYCHGATE. Mehr als fünf Jahre nach der großartigen EP „Also sprach Futura“ veröffentlicht die Londoner Formation „Precipice“, ein durch und durch pessimistisch-philosophisches Werk, das den literarischen Modernismus mit dem extremen Metal der späten Neunziger und frühen Zweitausender in atemberaubender Intensität niveauvoll und atmosphärisch verbindet. Kein Wunder, dass Bandchef Vortigern eloquent und smart auf unsere Fragen antwortet.

THE BUTCHER SISTERS: „Dieses Album spaltet die Menschen – mit einer Axt“

Pünktlich zum Release ihres vierten Albums „Das Schwarze Album“ haben wir mit Alex und Stroppo von THE BUTCHER SISTERS über die neuen Songs und die anstehende „Rap, Rock und Zaubershow“-Tour gesprochen. Und dabei nicht nur viel über Myspace, Spargelpipi und H.P. Baxxter erfahren, sondern uns auch bestens amüsiert. Ein Interview zwischen Kunst, Klamauk und Klettergerüsten.

PHANTOM CORPORATION: Interview zu „Time and Tide“ – „Es gibt so viele krasse Sachen da draußen, die kann man ruhig mal thematisieren“

PHANTOM CORPORATION-Sänger Leif sprach mit uns über das aktuelle Album "Time and Tide", Freudschaft innerhalb einer Band und warum man speziell als Musiker mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg halten sollte. 

STEVE VON TILL: Wir alle wissen, dass wir etwas sehr Fundamentales verloren haben

Ein neues Album von STEVE VON TILL ist stets eine Gelegenheit, zu reflektieren: Wo stehe ich im Leben? Wie sehr vereinnahmt mich das Weltgeschehen? Was fehlt mir derzeit? Wo sind die nötigen Stellschrauben? „Alone In A World Of Wounds“ gräbt dabei so tief, wie man es von dem Mann gewohnt ist, der mit NEUROSIS zu einer Legende im Bereich des Post Metals wurde, in den letzten zehn Jahren aber vor allem mit seinem Soloprojekt und mit der Improvisation von HARVESTMAN Akzente setzen konnte. Weil man mit diesem Menschen stundenlang sprechen und ihm zuhören könnte, war das anderthalbstündige Gespräch Ende März mehr als inspirierend – es geht unter anderem um das schlechte Verhältnis der westlichen Zivilisation zum Tod, wie Sprache uns prägt, warum es für ihn in Ordnung ist beim Touren draufzuzahlen und deutsche Gärten.
spiritworld-2024

Interview mit SPIRITWORLD: „Ich will riesige brennende Kakteen auf der Bühne haben, fiese Dämonen, einfach ein böses Spektakel!“

Stu Folsom frühstückt morgens um neun Uhr nicht etwa Bohnen mit Speck. Dabei könnte man das erwarten, denn das neue SPIRITWORLD-Album „Helldorado“ überrascht unter anderem mit einer Countryballade, die Band zitiert also nicht nur mit dem Albumcover und ihrem Bühnenoutfit Wild- West-Klischees.  Was der Texaner stattdessen während des Interviews gegessen hat und warum der Wilde Westen lebendiger denn je ist, liest du hier.

CHRIS HARMS: Interview zu seinem ersten Soloalbum „1980“

CHRIS HARMS, bekannt als Frontmann von LORD OF THE LOST, veröffentlicht mit 1980 sein erstes Soloalbum, das stark von den Synth-Pop-Klängen der 80er Jahre inspiriert ist und seine künstlerische Vielseitigkeit unter Beweis stellt. Die Platte kombiniert Electro-, Wave- und Gothic-Einflüsse und bietet eine atmosphärische Zeitreise ohne Gitarren und Rock-Sound.
Harakiri For The Sky Interview 2025 cover

HARAKIRI FOR THE SKY: Interview – Hell erleuchtet wie der Sternenhimmel

Realitätsflucht, Therapie, Katharsis. Wir neigen dazu, der Musik alle möglichen Attribute zuzuschreiben. Weil sie uns hilft, weil sie uns gut tut, weil sie tiefgreifende Emotionen in uns auslöst. Ganz besonders berührt sie uns aber immer dann, wenn sich in ihr das eigene Seelenleben offenbart. Authentisch und ungeschönt legt auch "Scorched Earth" (2025) den Finger in die Wunde. Mit ihrem sechsten Studioalbum verarbeiten HARAKIRI FOR THE SKY persönliche Erfahrungen, stellen sich der eigenen Zerrissenheit und lassen uns ganz unverblümt am Schmerz teilhaben. Weil sich hinter den dynamischen wie ausladenden Kompositionen aber für gewöhnlich mehr verbirgt als nur die vordergründige Melancholie, haken wir bei Frontmann J.J. nach, um gemeinsam ein wenig tiefer zu graben.

DE MORTEM ET DIABOLUM: Interview mit Jan und André

Es ist so weit. Das De Mortem Et Diabolum geht am 6. und 7. Dezember 2024 in die zehnte Runde. Das erste Nullen haben wir uns zum Anlass genommen, die Organisatoren Jan und André zu ihrem Festival zu interviewen und sie zu fragen, wie und womit man es schafft, zu einer Institution innerhalb der düster-schwarzmetallischen Szene Berlins zu werden.