Man könnte vermuten, dass jemand wie KAI HANSEN mit dem derzeitigen Erfolg seiner Band HELLOWEEN maximal zu tun hat und eigentlich ausgelastet ist. Umso überraschender kam die Info, dass es fast taggenau eine Dekade nach „Hansen XXX“, dem Jubialbum zum dreißigsten Bühnenjubiläum, wieder ein Soloalbum von ihm gibt. Aber nicht etwa „Hansen XXXX“, nein, schlicht „Hansen“ und „Born with a Hammer“ betitelt. Und die vorab ausgekoppelten Songs warfen ein paar Fragen auf. Zeit also, mal wegen eines Interviews anzufragen. Wir erreichen Kai in Lima, mitten auf der Südamerikatour der Weenis, bei einem gemütlichen Glas Rotwein und allerbester Laune.
Kai Hansen hat, gefühlt so ganz nebenbei, sein zweites Soloalbum auf den Markt gebracht. Ein Album, so viel sei vorweggenommen, das auch für „Hansen Ultras“ nicht sofort zu greifen ist. Wer nämlich GAMMA RAY 2.0 oder HELLOWEEN 3.0 erwartet, der wird, je nach persönlicher Präferenz, angenehm oder unangenehm überrascht sein.
Thunfisch, Tod, Verderben. Manchmal riecht die Katze hier so aus dem Maul, ich mag sie trotzdem sehr, sehr gerne. Bei Cat Content bleibe ich immer hängen, eine Band, die sich CATBREATH nennt, finde ich allein deshalb schonmal gut. Macht sie auch noch gemeinsame Sache mit PHANTOM CORPORATION, bin ich davon ähnlich begeistert wie das Katzenvieh vom frisch gefüllten Futternapf.