Jutze

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STRATOVARIUS: Eternal

"cdreviewBombastisch, melodisch, schnell, episch, bei den Arrangements irgendwie immer noch HELLOWEEN-ig, gesanglich gewohnt klar und mittelhoch - STRATOVARIUS bleiben ihrem Stil treu. Im Vergleich zur Banddiskographie bleibt das Album jedoch lediglich solide.

ELÄKELÄISET: Schlachthof, Wiesbaden, 22.09.2015

"ELÄKELÄISETDie Grundidee (Polka-Coverversionen) überrascht niemand mehr. Doch wenn man vor der Bühne steht, tanzt, hüpft, singt, pogt und trinkt (erfahrene Fans können das alles auf einmal), dann ist die Welt in Ordnung, dann grinst man seine Mitmenschen fröhlich bis grenzdebil an, dann weiß man, dass Humppa das Gesetz ist.

SPOCK´S BEARD: The Oblivion Particle

"cdreviewEs gibt krumme Takte und Hammond-Orgel-Ausbrüche, doch das eigentlich Progressive an der Musik ist ihr Mut zur Weite. PINK FLOYD bekommen hier keine echte Konkurrenz. Die Entwicklung von SPOCK´S BEARD geht jedoch klar in die Gegenrichtung von schneller, härter und frickeliger.

INLEGEND: Stones At Goliath

"cdreviewGothic-Piano-Rock? Ein Hybrid aus NEW MODEL ARMY, DEINE LAKEIEN und NIGHTWISH? Auf alle Fälle ein dynamisches, frisches Album mit exzellentem Songwriting, dessen Abwechslungsreichtum nie zerfahren wirkt.

BLIND GUARDIAN: Beyond The Red Mirror

"cdreviewDie Bombastorgie mit Unmengen Gesangsspuren und dichter Atmosphäre knüpft direkt ans Vorgänger-Album an. Leider fehlen dem Songwriting die zündenden Ideen. Die überfrachtete Produktion klingt zudem erschreckend drucklos. Das Klangbild mit Hansis Stimme und den Gitarren-Leads versprüht freilich auch anno 2015 seine ureigene Magie ("Prophecies"!), selbst wenn vom melodischen Speed Metal der ersten vier, fünf Alben sonst nichts mehr geblieben ist.

PAIN OF SALVATION: Falling Home

"cdreviewWenig Metal, viel 70er, reichlich Melodien - dieses Akustik-Album ist dabei so sperrig, dass einmal mehr nur jenes Publikumssegment angesprochen wird, das disharmonische Einwürfe und exzentrischen Gesang toleriert.

MIKE LEPOND`S SILENT ASSASSINS

"cdreviewFolkige JAG PANZER treffen auf HEATHEN-Thrash; OVERKILL-Bass-Sound begegnet grandiosem Alan Tecchio-Gesang. US-Metal-Fans, die auf reichlich Abwechslung stehen und nichts gegen eine moderne Produktion haben, werden das Solo-Debüt des SYMPHONY X-Bassisten interessant finden.

RIOT V: Unleash The Fire

"cdreviewEin überdurchschnittliches Hardrock-Speed-Metal-Gemisch - für alte RIOT-Fans entpuppt sich die Nostalgie als ein zweischneidiges Schwert. Man freut sich, dass der Outlaw zurück ist und die zweistimmigen Gitarren-Leads funkeln. Man hat aber auch das Gefühl, dass besonders im Uptempo-Bereich noch mehr geht, weshalb ich hoffe, dass wir in Zukunft noch viel von RIOT V hören werden.

AMARANTHE: Massive Addictive

"cdreviewGuter Pop mit Schwedentod- und Melodic Metal-Einflüssen - in der ersten Albumhälfte gibt es ein paar Hitkandidaten. Über weite Strecken passen die Songs besser in eine normale Disco als auf eine Rockkneipenbühne.

MEMORYFX: Returning From Nowhere

"cdreviewHaben wir noch die 90er? Hardrock mit kernigen, recht düsteren Riffs trifft auf Weichspül-Pop oder in anderen Worten: Das Unausgereifte der 70er trifft das Uninteressante der 80er.