Andreas Holz

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Andreas ist mit vampster und Metal großgeworden, liebt Wald- und Wiesenmusik und dreckigen Punk und alles, was dazugehört (Whisky, Wanderschuhe und ein kaltes Bier in dunklen Kellern z.B.), und schreibt und singt und kämpft für das Wahre, Gute und Schöne.

HULDER: Verbolgen

Ist es nicht erstaunlich, wie charakteristisch ein von Menschen erschaffenes Gemälde sein kann? Irgendwas ist da dran, was du nicht richtig fassen kannst, ähnlich wie beim "Uncanny Valley" bei von KI erstellten Bildern, aber eben positiv: Das kennst du doch, das erinnert an etwas, und wenn es nur ein Gefühl ist. Ein Blick auf die neue HULDER, und du weißt, wohin die Reise geht: in die 90er.

KHEMMIS: Khemmis

Mit dem in emotionale Abgründe entführenden "Deceiver" haben KHEMMIS mich 2021 so nachhaltig begeistert, dass ich nicht anders konnte als das Werk zu meinem AOTY zu erklären. Nun kommt das Neue, ein selbstbetiteltes Album, mit dem die Band zurück zu den Wurzeln und eine Hommage an den klassischen Heavy Metal erschaffen will. Ach du meine Güte, muss das sein?

LJUSET: Ljuset

Aufmerksame Vampster-Leser wissen, dass ich eine gewisse Schwäche für das Folk-Black-Metal-Duo BHLEG aus Schweden habe. Nun hat ein Mitglied dessen sich mit einem alten Freund wiedervereint und deren gemeinsames Black-Metal-Projekt aus Jugendtagen wiederbelebt. Kann ja nur gut werden, dieses, äh, "spirituell nachdenkliche Rock-Album"...?

HORN: Apokalyps 1618

"Daudswiärk", das 2024er Album von HORN, wäre damals fast mein Album des Jahres geworden, so großartig fand ich die Mischung aus westfälischer Finsternis, eingängigen Melodien und spannenden Sprachspielereien damals. Ja, ich war das ganze Jahr über dann richtig HORNy und habe mir auch die Vorgänger "Turm am Hang", "Mohngang" und schließlich auch "Verzet" reingezogen wie nichts Gutes. Klar, dass die Ankündigung von "Apokalyps 1618" mich ganz wuschig hat werden lassen. Zurecht?

CURTA’N WALL: Castle Crusher [EP]

Es ist nicht schwer, das Schaffen von Abysmal Specter zu lieben: Es bedarf lediglich eines gewissen Überdrusses an Normalität im Heavy Metal und einer Liebe für das Obskure und das Ritterliche. Und, ach ja, eingängigen Melodien und einer gewissen kindlichen Freude am Quatsch gegenüber sollte man sich auch recht aufgeschlossen zeigen, dann wird man (fast) nie enttäuscht. Oder?