Eine der vielversprechendsten neueren Bands aus Deutschland meldet sich drei Jahre nach ihrem fantastischen Debüt-Album zurück - mit einem Siebzehneinhalbminuten-Stück aus purer Dunkelheit und Leidenschaft. Schwein gehabt!
Ein Richtfeuer weist Schiffen auf See den Weg, lese ich auf Wikipedia. Komisch, denke ich, habe ich beim Hören von RANAs Debütalbum doch eher ans Richten im Sinne von „Hinrichten“ gedacht; es ergibt jedoch Sinn: „Richtfeuer“ ist nicht nur ein musikalisches Äquivalent zur Guillotine, sondern durchaus ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit, etwas, an dem man sich ausrichten kann, wenn man anlässlich einer Welt (und einer Metal-Szene), die immer weiter nach rechts rückt, mal wieder verzweifeln möchte.