Andreas ist mit vampster und Metal großgeworden, liebt Wald- und Wiesenmusik und dreckigen Punk und alles, was dazugehört (Whisky, Wanderschuhe und ein kaltes Bier in dunklen Kellern z.B.), und schreibt und singt und kämpft für das Wahre, Gute und Schöne.
Okay. Ihr habt die Schnauze voll? Wollt von all dem Mist, der um uns herum passiert, nichts mehr hören? Ihr versteht sowieso nur "Bahnhof", "Krieg" oder "Freiheit" und findet das alles scheiße? Ja, dann aber nichts wie ran an die Anlage und "The Hyperborean" aufgelegt, verdammt!
NECHOCHWEN sind nach sieben Jahren zurück mit ihrem Appalachian Folk Metal - der aber auch gut und gerne in Skandinavien verortet sein könnte. Eine spannende Weltreise!
HANGMAN'S CHAIR wollen Großstadtelend und Einsamkeit in gleißenden Neonfarben ausleuchten - das Resultat ist mangels großer Songs und Riffs und entschieden zuviel Post Metal leider durchwachsen.
„Mørkere“ atmet Blut, Schweiß und Tränen eines Underground-Metal-Konzerts - vor dem Hintergrund von ganz viel Erfahrung, effektivem handwerklichen Können und einem hohen künstlerischen Anspruch. Sowas macht Spaß, und zwar nicht zu knapp.
"Eldhymner" ist trotz einer nicht ganz kohärenten Herangehensweise ein beeindruckendes Werk, das immer wieder dazu einlädt, mal eine andere Facette nordischen Black Metals kennenzulernen als die viel beschworenen Winterwälder.
FORNHEM sind Magier, und wer mit ihnen durch die karge winterliche Landschaft stapft, erfährt eine innere Ruhe und Erhabenheit, die halt nur Musik vermitteln kann, und zwar diese.