DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit OPETH, BORKNAGAR, DRAGONFORCE

opeth-In-Cauda-Venenum-cover

Noch vor einer Woche haben wir gerätselt, ob OPETH ihren Platz-1-Erfolg mit „Sorceress„ aus dem Jahr 2016 wiederholen können. Nun haben wir die Antwort: Für die Schweden bleibt es bei der einmaligen Pole Position, denn „In Cauda Venenum“ konnte sich gegen zahlreiche Konkurrenz nicht durchsetzen und landet auf Platz 5. Für unsere Arlette ist das Werk in seiner schwedischen Fassung dennoch ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres, wie ihr unserer Kritik entnehmen könnt. Direkt dahinter findet sich „War In My Mind“ von BETH HART ein. Gegenüber dem Vorgänger „Black Coffee“ (2018) muss das neue Werk in den deutschen Albumcharts ebenfalls zurückstecken. Für Frank ist „War In My Mind“ dafür ein „Album für den bald anstehenden Herbst-Blues“. Während sich außerdem „Abbey Road“ von den BEATLES zum 50-Jährigen ein Stelldichein gibt (#2), schleichen sich RAMMSTEIN einmal mehr zurück in die Top 10.

Im oberen Mittelfeld freuen sich nicht nur BORKNAGAR

Ansonsten finden wir erst einmal wenig Berichtenswertes mit Ausnahme der Art-Rocker von ELOY (#25). Erst auf Rang 31 freuen sich BORKNAGAR über den höchsten Charterfolg der Bandhistorie. Gegenüber dem Vorgänger „Winter Thrice“ konnte „True North“ ebenso viele Plätze gut machen. Dicht dahinter tummeln sich schließlich STEEL PANTHER (#32) und DRAGONFORCE (#34). Für Erstere und „Heavy Metal Rules“ ist das sicherlich ein achtbares Ergebnis, wenn auch nicht das Beste ihrer Karriere. „Extreme Power Metal“ baut im Vergleich zu „Maximum Overload“ (2014, #20) sowie „Reaching Into Infinity“ (2017, #27) ebenfalls etwas ab, hält jedoch im Großen und Ganzen das Niveau. Weitere Neueinstiege gibt es in Form von OF MICE & MEN („EARTHANDSKY„, #78) sowie WIND ROSE („Wintersaga“, #83).

AS I LAY DYING halten sich in den Top 50

Auch wenn CULT OF LUNA nach dem für sie sensationellen 11. Rang für „A Dawn To Fear“ jetzt schon wieder das Feld räumen müssen, wollen wir einen interessanten Fakt nicht vorenthalten. Während sich nahezu alle anderen Acts digital gut zu verkaufen scheinen, waren die schwedischen Post Metal-Urgesteine mit ihrem neuen Werk nicht einmal unter den besten 100 – Fans von CULT OF LUNA legen scheinbar weiterhin großen Wert auf physische Tonträger. Ebenfalls aus den Charts verschwunden sind MICHAEL SCHENKER FEST sowie EXHORDER, die aber mit der einen Woche sicherlich zufrieden sind. Weit nach unten geht es dagegen sowohl für BLINK-182 mit „Nine“ (VW: #4) als auch für AS I LAY DYING. Der 6. Platz war ein großer Erfolg und spricht für eine treue Fangemeinde. In Woche Zwei geht es nun abwärts auf die 43.

Kommende Woche wird es wohl eher überschauber werden: Wir warten auf INSOMNIUM und werden vermutlich das Live-Album „United Alive“ von HELLOWEEN sehen. Davon abgesehen? Lassen wir uns überraschen.

Deutsche Albumcharts vom 04. Oktober 2019

Top 10
02. (WE) THE BEATLES: „Abbey Road“
05. (-) OPETH: „In Cauda Venenum
06. (-) BETH HART: „War In My Mind
09. (14) RAMMSTEIN: „Rammstein

Top 30
22. (18) VOLBEAT: „Rewind, Replay, Rebound“
25. (-) ELOY: „The Vision, The Sword And The Pyre Part II“
26. (25) TOOL: „Fear Inoculum“
29. (49) QUEEN: „The Platinum Collection – Greatest Hits I, II & III“

Top 40
31. (-) BORKNAGAR: „True North“
32. (-) STEEL PANTHER: „Heavy Metal Rules“
34. (-) DRAGONFORCE: „Extreme Power Metal
37. (23) KORN: „The Nothing“

Top 50 und weitere
43. (6) AS I LAY DYING: „Shaped By Fire
46. (4) BLINK-182: „Nine“
48. (WE) GHOST: „Prequelle
52. (33) BRUCE SPRINGSTEEN: „Western Stars“
53. (47) SLIPKNOT: „We Are Not Your Kind
59. (43) STATUS QUO: „Backbone
67. (-) CORELEONI: „II“
69. (58) SKÀLD: „Vikings Chant“
75. (59) RUNRIG: „The Last Dance – Farewell Concert (Live At Stirling)“
78. (-) OF MICE & MEN: „EARTHANDSKY
83. (-) WIND ROSE: „Wintersaga“
90. (73) SABATON: „The Great War

Quelle: mtv.de

Florian Schaffer
Florian hat von 2008 bis 2015 Reviews und Live-Berichte für vampster geschrieben. Seit 2019 ist er wieder mit dabei. Lieblingsbands: AMORPHIS, ARCHITECTS, BARONESS, CULT OF LUNA, DARK TRANQUILLITY, GHOST BRIGADE, IN FLAMES, THE OCEAN. Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.