DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit NIGHTWISH, DOOL, WOLFHEART

DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit NIGHTWISH, DOOL, WOLFHEART

Dass die Musikindustrie unter der anhaltenden Corona-Pandemie zu leiden hat, macht sich zumindest indirekt auch in den Charts bemerkbar. Immer mehr Bands verschieben die Veröffentlichung ihrer Platten nach hinten – teils aus marketingtechnischen, teils aus logistischen Gründen. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum wir gerade mal eine Handvoll Neueinstiege aus dem Metal- / Rock-Umfeld verzeichnen können. Da tröstet es immerhin ein wenig, dass NIGHTWISH die Spitzenposition einnehmen können: Mit „Human. :II: Nature.“ gelingt der Band ihr drittes Nummer-eins-Album und der beste Einstieg seit „Dark Passion Play“ (2007). Der Vorgänger „Endless Forms Most Beautiful“ (2015, #2) verpasste seinerzeit die Pole Position nur knapp.

Die Progressive-Band DOOL knackt derweil ebenfalls die Top 10. „Summerland“ legt im Vergleich zum Vorgänger „Here Now, There Then“ (2017, #46) ordentlich zu und landet auf Rang 9. Unter den besten 40 finden sich immerhin THE STROKES und „The New Abnormal“ (#28) sowie DIE HAPPY mit ihrem Crowdfunding-Album „Guess What“ (39). Ihren ersten Einstieg in die deutschen Charts feiern WOLFHEART. „Wolves Of Karelia“ ist das fünfte Album der Melodic Death Metal-Band und platziert sich auf Nummer 73.

Der Ausblick auf kommende Woche

Kommende Woche blicken wir interessiert auf THE BLACK DAHLIA MURDER, deren neue Album „Verminous“ gewohnt gute Qualität bietet. Ebenfalls erschienen ist die EP „La Grande Masquerade“ der Death Metal-Veteranen ABORTED. Technischen Death Metal gibt es von ABYSMAL DAWN auf „Phylogenesis„, während es auf „Nothing Is True & Everything Is Possible (So)“ von ENTER SHIKARI elektronischer zugeht. Mit folkigen Klängen versorgen uns indes HEXVESSEL auf ihrer neuen Platte „Kindred„.

Die Neueinstiege vom 17. April 2020

Top 20
01. NIGHTWISH: „Human. :II: Nature.
09. DOOL: „Summerland

Top 40
28. THE STROKES: „The New Abnormal“
39. DIE HAPPY: „Guess What

Top 50 und weitere
73. WOLFHEART: „Wolves Of Karelia
85. METAL CHURCH: „From The Vault“

Quelle: mtv.de

Florian Schaffer
Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.