Spielen THE FLOWER KINGS Progressive oder doch eher Regressive Rock? Die trotzigen Referenzen auf den Prog der späten 60er und frühen 70er sind auch auf ihrem mittlerweile 17. Album unüberhörbar. Doch wer genauer hinhört, erkennt: Eigentlich ist das Jazz-Rock – einer, der die süßesten Harmonien neben kontrollierte Solokaskaden stellt. Das kann nerven. Und ist doch: schön. Und eigen.
Manchmal kommen Sie wieder - PAGAN ALTAR überraschen uns acht Jahre nach “The Room Of Shadows” mit einem neuen Album, auf dem Brendan Radigan die großen Fußstapfen von Terry Jones perfekt ausfüllt. Was für ein grandioses Stück Musik!
Wer es gerne kompliziert mag, bekommt einmal mehr die gewohnt sperrige Mischung aus Metal und Jazz geboten. Das überwiegend instrumentale Material wird technisch tadellos umgesetzt, ist originell arrangiert und klingt oft ziemlich anstrengend.
CALIBAN haben nach all den Jahren nichts von ihrem Feuer verloren: "Back From Hell" punktet nicht nur mit prominenten Gästen, sondern auch seiner zielstrebigen Vorgehensweise.
Wenn Austin Lunn (PANOPTICON) seine Finger irgendwo im Spiel hat, horche ich schon ganz automatisch auf. Das ist bei Releases von Bindrune Recordings ja eigentlich immer der Fall, aber im Falle von AHAMKARA sind an den Fingern auch noch Drumsticks dran, und das macht die Sache zu einem Pflichttermin für meine Ohren.
Risikofreudig, aber auch weniger dringlich als zuletzt setzen LANDMVRKS mit "The Darkest Place I've Ever Been" ihren Siegeszug fort. Für modernen Metaclore gibt es anno 2025 nur wenige vergleichbare Adressen.
Zum zwanzigsten Geburtstag erhält das „2005 Demo“ von WOLVES IN THE THRONE ROOM eine schöne Neuauflage. Interessant ist das Re-Release vor allem für Fans der Frühphase der Band.
Mit ihrem fünften Album „Schwarze Magie“ zeigt sich DIE HEITERKEIT gereift und experimentierfreudig: Ihre Herangehensweise an das „Great American Songbook“ erschafft große Momente, die im deutschen Pop Seltenheitswert besitzen.
Mehr denn je spürt man bei H.E.A.T den Drang nach Eingängigkeit, durch den der Melodic Rock frisch und mitreißend klingt. Über allem strahlt der grandiose Gesang von Kenny Leckremo.
WITHIN DESTRUCTION richten alles auf die eingängigen Hooks aus. Das reicht für Easy-Listening zwischendurch, für mehr fehlt "Animetal" aber die Substanz.
Zielstrebig und selbstsicher präsentieren sich VOIDFALLEN auf ihrem Zweitwerk. "The Rituals Of Resilience" ist dabei keineswegs ein bahnbrechendes Melodic Death Metal-Album, aber dennoch von hoher Qualität.
Wer in den 1990er Jahren dabei war, wird "Necro" lieben. Wer ein absolut authentisches, ungekünsteltes und deshalb noch immer relevantes Schweden-Death-Metal-Album sucht, auch.
ARION wissen, was funktioniert: "The Light That Burns The Sky" setzt auf das erprobte Erfolgsrezept und erweitert dieses punktuell durch überlegt gewählte Stilmittel.
DAWN OF OUROBOROS kreieren einen schlüssigen Spannungsbogen, ohne vorhersehbar zu sein. Mit "Bioluminescence" kann man sich daher auch längerfristig gut beschäftigen.
Auf ihrem zweiten Live-Album präsentieren uns CIRITH UNGOL die Release-Show zu ihrem letzten Album “Dark Parade”, welches hier in Gänze zelebriert wird. Danach setzt es ein Best Of-Programm, so dass “Live At The Roxy” ein lohnendes Live-Album ist. Altersmüde klingt hier jedenfalls nichts.