KOBOLD: Scherbengeschöpfe [Eigenproduktion]
KOBOLD pflügen munter drauflos, zimmern sich einen kleinen Kahn aus Thrash Metal, Death Metal und Grindcore und segeln damit hinaus in die weite Welt der extremen Musik.
KOBOLD pflügen munter drauflos, zimmern sich einen kleinen Kahn aus Thrash Metal, Death Metal und Grindcore und segeln damit hinaus in die weite Welt der extremen Musik.
Man kann sagen was man will, kommerziell hin, popig her - APOPTYGMA BERZERK bleiben auch mit diesem Album eine der kreativsten und interessantesten Bands, die der Musikmarkt derzeit hergibt.
Derbe Beats wüten durch die kahle Synthie-Landschaft, während Alex P. mit verzerrter Stimme seine Texte mehr skandiert denn singt.
"Töte Alles" versteht es, phasenweise eine enorm beklemmende Atmosphäre aufzubauen, die leider hin und wieder durch unmotivierte Elektrobeat-Ausflüge in die Belanglosigkeit abgetragen wird.
J.B.O. für Goten? Nicht ganz, aber auf jeden Fall witzige Texte zu netter elektronischer Musik.
Es ist die besondere Gabe von VNV NATION, schnelle, rein elektronische Musik machen zu können, ohne dass man das Gefühl hat, auf der Loveparade zu sein.
LIGHTS OF EUPHORIA können sich mittlerweile als schmackhafter, leichter Imbiss zwischen zwei schweren, tiefgründigen CDs empfehlen, an die großen Kaliber des EBM können sie jedoch nach wie vor nicht herankommen.
Jetzt vergessen wir mal alles, was man gemeinhin mit Tilo Wolff in Verbindung bringt und hören in die SNAKESKIN rein. Und siehe da, Tilo Wolff kann auch ganz andere Musik machen, Musik die den gewöhnlichen LACRIMOSA-Fan höchstwahrscheinlich etwas irritieren wird.
Das neue Studioalbum von DAS ICH überzeugt dadurch, dass auf gesangliche und auch auf instrumentelle Experimente verzichtet wurde, und die Scheibe somit den charakteristischen Charme, den man von den älteren Platten kennt, erhalten hat.
Bei uns gab´s immer nur eine Latein-AG und eine Theater-AG, doch Andy LaPlegua von ICON OF COIL besucht bei einem musikalischen Seitensprung die PANZER AG. Dahinter verbirgt sich druckvoll produzierter Elektro, der mit gehörig Wums aufwarten kann und durchaus heftig genug ist.
"Viewers" überschreitet sanft die Grenze zwischen Future Pop und EBM und fühlt sich auf beiden Seiten der Grenze wohl.
Die Stimmung wird zu keiner Zeit dicht genug, um den Zuhörer zum emotionalen Teilnehmer des akustischen Geschehens zu machen.
Eine zögerlich hauchende Teufelin und ein denglischender Sänger machen noch kein gutes EBM-Demo...
Ein bestenfalls mittelmäßiges, keinesfalls aber zeitgemäßes Gothic/Dark Wave-Album voller Klischees.
Die Live-CD besticht mit einer exquisiten Songauswahl aus allen Phasen der Elektroheroen.
Unwiderstehlich bohren sich die Synthiemelodien zu Beginn in die Gehörgänge. Gefolgt wird diese Vorhut von einem überaus nahe gehenden Song, der sich irgendwo zwischen Synthiepop und Elektromucke pudelwohl fühlt.