DAS ICH: LAVA: GLUT

DAS ICH: LAVA: GLUT

Gekonnt wischen DAS ICH den „Staub“ und bringen ihre „Aura“ mit „Lava: Glut“ wieder auf Hochglanz. Dabei braucht die Platte keine lange „Keimzeit“ um direkt auf den „Grund Der Seele“ zu gelangen, denn die Songs führen einen sofort in „Das Dunkle Land“ und öffnen das „Tor Zur Hölle“.

Den „Kreislauf“, den die drei „Schwarzen Sterne“ dabei musikalisch begehen, erinnert an den „Vater“ der DAS ICH Discographie. Dabei begeht auch „Der Schrei“ von Stefan Ackermann mit Hilfe von Kain Gabriel Simon kein „Frevel“. Gekonnt wurde das „Destillat“ aus Klangfragmenten zu einem „Fieber“-Virus zusammen gesetzt, das, wenn man infiziert ist, die „Sehnsucht“ und „Gier“ nach mehr weckt. Der „Vulkan“ an Klangvielfalt lässt nicht nur die „Seele Tanzen“, sondern den ganzen Körper.

Selbst „Am Achten Tag“ des Hörens findet man auf dieser CD kein „Dorn“, der den „Tot Im Kopf“ „Der Propheten“ verursachen könnte.

Man kann sich bei dieser CD sicher sein: die „Erde Ruft“ nach mehr und zelebriert „Gottes Tod“.

So, und jetzt alles noch mal für Menschen, die die DAS ICH Songtiteln nicht kennen:

Das schöne an DAS ICH ist, dass sie ohne Zweifel ihren eigenen Stil haben und diesem auch treu bleiben, denn nur wenige Bands schaffen dies über 15 Jahren hinweg, DAS ICH ist eine davon. „Lava: Glut“, das neue Studioalbum von DAS ICH überzeugt dadurch, dass auf gesangliche und auch auf instrumentelle Experimente verzichtet wurde, und die Scheibe somit ihren charakteristischen DAS ICH-Charme, den man von den älteren Platten kennt, erhalten hat.

Kraftvoll wie gewohnt sind auch dieses mal der Gesang von Stefan Ackermann und die perfekt eingesetzten Backing Vocals von Kain Gabriel Simon, untermalt von dem vertrauten Einsatz der Instrumente von Bruno Kram. Man findet trotz der textlichen Schwere relativ schnell den Zugang zu den einzelnen Songs, da DAS ICH, wie es scheint, spielerisch den Spagat zwischen „leichter“ Tanzflächenmusik und Musik mit extremen Tiefgang schaffen.

„Lava“ kommt gleicht im Doppelpack, so gibt es zum Einen „Lava: Glut“, die ganz klar im typischen DAS ICH-Sound verwurzelt ist, und ist zudem noch mit der DVD „Momentum“, auf der eine komplette DAS ICH-Show zu sehen ist, bestückt. Zum Anderen gibt es noch „Lava: Asche“, bei der der Schwerpunkt eher auf Tanzbarkeit gelegt wurde, und unter anderem mit einem Remix von :WUMPSCUT: versehen ist.

Veröffentlichungstermin: 28.06.2004

Spielzeit: 48:26 Min.

Line-Up:
Stefan Ackermann – Vocals

Bruno Kramm – All Instruments

Kain Gabriel Simon – Backing Vocals

Label: Massacre Records

Hompage: http://www.vampster.com/links/show/redirect.php4?id=1907

Tracklist:
Tracklist:

Schwarzer Stern

Meine Wiege

Fieber

Sehnsucht

Tot Im Kopf

Vulkan

Uterus