danielw

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SLOUGH FEG: Ape Uprising!


"cdreview"Ape Uprising!" ist eines der Alben, bei denen eindeutig Qualität vor Quantität geht, denn nach gut 37 Minuten ist der Affenaufstand bereits vorbei - und man möchte ihn gleich noch einmal erleben! Dieses Album sollte jeder kaufen, der sich für ehrliche Musik begeistern kann, die weit am Massengeschmack der Metalszene vorbeigeht.

JENNIE TEBLER´S OUT OF OBLIVION: Till Death Tear Us Part [ausgemustert]

"Jennie Tebler is the enchanting and magical Swedish vocalist." - Bis zu dem Zeitpunkt, als er "Till Death Tear Us Part" hören musste, konnte der Rezensent dieser Aussage im Presseinfo noch bedenkenlos zustimmen. Doch auf diesem Debütalbum ihrer Band will es der schwedischen Sängerin so gar nicht gelingen, den Hörer zu verzaubern - kaum zu glauben, dass dies die gleiche Person ist, die "Lady Rosenred" von LAKE OF TEARS mit ihrer tollen und charismatischen Stimme veredelte. Da instrumental nur vor sich hin plätschernder 08/15-Gothic-Metal geboten wird, bleibt "Till Death Tear Us Part" somit eine einzige Enttäuschung.

DAGORLAD: Herald Of Doom [ausgemustert]

DAGORLAD haben sich ihren Bandnamen von J.R.R. Tolkien geklaut, und dieser würde sicherlich im Grab rotieren, wenn er erführe, was das belgische Duo im Namen seiner Schöpfung auf die Menschheit losgelassen hat: Von allen Ringgeistern verlassen, schustern DAGORLAD ohne Sinn und Verstand aus billigsten Keyboardsounds und einfallslosen Gitarrenriffs ein völlig unstrukturiertes und disharmonisches Etwas zusammen. Dann doch lieber bei SUMMONING bleiben...

SINAMORE: Seven Sins A Second [ausgemustert]

Sieben Sünden pro Sekunde? Das ist aber ganz schön viel! Ganz so viele sind es dann doch nicht. Zehn Songs bei einer Gesamtspielzeit von 43 Minuten und 40 Sekunden macht nach Adam Riese gerundete 0,00381679 Sünden pro Sekunde. Auf "Seven Sins A Second" versuchen die Finnen SINAMORE zwar, sich durch etwas metallischere Gitarren abzugrenzen, letztlich sind sie aber immer noch ein Abklatsch von TO/DIE/FOR, wobei letztere mit Abstand bessere Songs schreiben. "Seven Sins A Second" plätschert vor sich hin und ist völlig austauschbar. Die seltsam kratzigen Gitarren machen das Gesamtbild auch nicht besser. Guter Gothic Metal geht anders.

INGRIMM: Ihr sollt brennen [ausgemustert]

Warum diese Scheibe ausgemustert wird? Nun, INGRIMM stellen in ihrem Presseinfo genau die richtigen Fragen, um den Gründen für eine Ausmusterung auf die Spur zu kommen: "Schon wieder eine Mittelalterband!?" Ja, schon wieder eine Mittelalterband. Das Quartett aus Regensburg klingt wie eine IN EXTREMO-Scheibe, auf der der Band die Ideen ausgegangen sind und dies durch den vereinzelten Einsatz von Growls zu kompensieren versucht wird. INGRIMM wissen: "Es wäre für diese Art von Musik auch von Vorteil, wenn wir über fundierte Kenntnisse betreffend altertümlichen Liedgutes und der lateinischen Sprache verfügen würden", geben aber zu, dass sie "davon absolut keine Ahnung" haben. Und das merkt man auch. "Dürfen wir deshalb keine Musik mit Sackpfeifen, Drehleiern und Flöten machen?" Doch, das dürft ihr, aber kaufen muss man das nicht.
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FAUN: Ornament [DVD]


"multimediaWer mit Mittelalter-Musik nur Lärm und primitive Marktschreier-Ansagen verbindet, der findet mit "Ornament" den Beweis, dass es auch anders geht. Zum Kennen lernen für Neueinsteiger ist diese DVD aufgrund der sehr guten Songauswahl ebenso geeignet wie für langjährige Fans der Band.
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DOWN BELOW: Sinfony 23


"cdreviewDas textlich wie musikalisch interessante Band-Konzept wurde über Bord geschmissen, stattdessen gibt es extrem poppigen Gothic Rock, der in erster Linie von zeitgemäßen Synthesizer-Klängen geprägt ist, zu hören.