DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit BARONESS, BRUCE SPRINGSTEEN und mehr

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Wenn ein Weltstar wie BRUCE SPRINGSTEEN ein neues Album veröffentlicht, kann man davon ausgehen, dass er die Spitze der Charts erobert. Wenig verwunderlich also, dass „Western Stars“ „Rammstein“ von der Spitze verdrängt. Den höchsten Neueinstieg einer Metal-Band legen BARONESS mit „Gold & Grey“ hin. Das komplexe und vielschichtige Album ist damit erfolgreicher als der Vorgänger „Purple“, bleibt jedoch einen Platz hinter „Yellow & Green„, das seinerzeit auf Rang 13 debütierte. Unsere Rezension folgt in den kommenden Tagen. Ebenfalls neu steigt NEAL MORSE ein: „Jesus Christ The Exorcist“ landet auf der 64.

Ansonsten sieht es in Sachen Rock und Metal in den deutsche Albumcharts vergleichsweise spartanisch aus. JOY DIVISIONs Debüt „Unknown Pleasures“ kehrt zurück (#20) und MANOWARs EP „The Final Battle I“ positioniert sich ebenfalls wieder in den Charts (#36). Lange werden die Metal-Legenden dort vermutlich nicht verharren, brachten sie doch mit ihrer spontanen Absage am Morgen der geplanten Headliner-Show auf dem HELLFEST 2019 kurzerhand die komplette Metal-Community gegen sich auf – mal wieder.

Kurze Gastspiele von COMBICHRIST, TANZWUT und VULTURE

Sowohl COMBICHRIST als auch TANZWUT müssen nach ihren achtbaren Platzierungen in der Vorwoche nun schon wieder die Plätze räumen. „One Fire“ fällt nach dem Debüt auf Platz 13 ebenso aus den Charts wie „Seemannsgarn“ der zweitgenannten Mittelalter Rock-Band (Vorwoche: 38). Für VULTUREs „Ghastly Waves & Battered Graves“ ist auch nach einer Woche Schluss: Nach Rang 65 ist ihnen in der aktuellen Woche keine Position innerhalb der Top 100 mehr vergönnt.

Deutsche Albumcharts vom 21. Juni 2019

01. (-) BRUCE SPRINGSTEEN: „Western Stars“
02. (1) RAMMSTEIN: „Rammstein
14. (-) BARONESS: „Gold & Grey“
20. (-) JOY DIVISION: „Unknown Pleasures“
23. (22) BEYOND THE BLACK: „Heart Of The Hurricane“
35. (39) RAMMSTEIN: „Rammstein: Paris“
36. (-) MANOWAR: „The Final Battle I“
38. (37) RAMMSTEIN: „Made in Germany (1995-2011)“
39. (10) BOB DYLAN: „The Rolling Thunder Revue: The 1975 Live Recordings“
43. (40) QUEEN: „The Platinum Collection – Greatest Hits I, II & III“
50. (57) RAMMSTEIN: „Liebe Ist Für Alle Da“
52. (44) AMON AMARTH: „Berserker
55. (63) RAMMSTEIN: „Reise, Reise
59. (66) RAMMSTEIN: „Mutter
64. (-) NEAL MORSE: „Jesus Christ The Exorcist“
66. (64) SCHANDMAUL: „Artus
67. (53) QUEEN: „Greatest Hits“
70. (84) RAMMSTEIN: „Sehnsucht“
71. (70) DIE TOTEN HOSEN: „Zuhause Live: Das Laune der Natour-Finale plus Auf der Suche nach der Schnapsinsel: Live im SO36“
78. (11) PINK FLOYD: „The Division Bell“
84. (-) BRUCE SPRINGSTEEN: „Springsteen On Broadway“
86. (97) RAMMSTEIN: „Rosenrot
87. (60) THE NATIONAL: „I Am Easy To Find“
89. (80) TOXPACK: „Kämpfer“
91. (WE) RAMMSTEIN: „Herzeleid“
99. (WE) D-A-D: „A Prayer For The Loud“

Quelle: mtv.de

Florian Schaffer
Florian hat von 2008 bis 2015 Reviews und Live-Berichte für vampster geschrieben. Seit 2019 ist er wieder mit dabei. Lieblingsbands: AMORPHIS, ARCHITECTS, BARONESS, CULT OF LUNA, DARK TRANQUILLITY, GHOST BRIGADE, IN FLAMES, THE OCEAN. Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.