Der Titel ist Programm: CONCRETE WINDS' ultraschmutziger, primitiver Death Metal ist bestens geeignet für diejenigen, die es räudig, wild und hochaggressiv mögen.
"Into the custody of the nineties": PULSUS FURORs erstes Demo ist ein Tribut an schwedische Black-Death-Bands dieser Zeit, ironische Spitzen inklusive.
PLEBEIAN GRANDSTAND lassen ihre Zuhörer in Plutonium baden: „Rien ne suffit“ verbindet die dissonante Black Metal-Mischung der Franzosen mit schwerverdaulicher Elektronik und Noise. Eine Zumutung - im positiven Sinn des Wortes.
„Sumerian Promises“ hält, was das Demo „Angel Of The Eastern Gate“ versprach: SIJJIN liefern eine fantastische Hommage an den chaotischen Death-Thrash der 80er.
Eine geradezu märchenhafte, archetypische Welt ist es, die GAAHLS WYRD zweieinhalb Jahre nach dem Debüt entstehen lassen: „The Humming Mountain“ ist eine exzellente Mini-LP geworden.
Auch sechs Jahre nach „Passage“ bleiben ALDA dem „Cascadian Black Metal“ treu, verzichten bei aller kompositorischer Qualität aber darauf, einen eigenen Weg zu beschreiten.
Dimmt das Licht, denn der Morgenstern leuchtet hell genug. „Charnel Noir“ suhlt sich verführerisch im Gothic Metal der Neunziger und erweitert die Palette mit anderen stilistischen Farbkleksen.
Mit MONO auf Seelenreise: „Pilgrimage of The Soul“ zelebriert Pathos, Leichtigkeit, Schönklang, Lärm, die Luft und das Universum - und ist das beste Album der Band seit über zehn Jahren.
Rauschender, rauschhafter Black Metal als fiebertraumartige Erfahrung - VELO MISERE faszinieren und verstören auf ihrem Debütalbum „Monomania del Inexorable Vacío“.
Da sollte so mancher Big Player im Metal-Zirkus ein Ohr riskieren: AVERSIO HUMANITATIS zeigen mit „Silent Dwellers – Live MMXX“ wie man aus dem Mitschnitt eines Livestreams eine runde Sache macht.