LAMP OF MURMUUR sind auf dem Weg, mehr als nur eine Untergrundobskurität zu sein: „Saturnian Bloodstorm“ ist ein schrulliges Black Metal-Album, das dank seiner Riffs großen Spaß macht.
Die nächste Dosis Lovecraft-Metal: ANARKHONs fünftes Album „Obiasot Dwybat Pnotun“ ist ein abstrakter Horrortrip und kann fast mit ULTHARs jüngstem Doppelschlag mithalten.
Mit Blick nach vorn zurück zu den eigenen Wurzeln: DOWNFALL OF GAIA verschmelzen auf „Silhouettes Of Disgust“ das, was eigentlich schon lange zusammen gehört.
Musik, die tief ins Herz schaut: RYEs Zweitwerk „Всё“ ist ein außergewöhnliches Post Black Metal-Album, tief wie die Wälder Kareliens und wärmend wie die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter.
Eine Zumutung von einem Album: ENSLAVED verzichten darauf, die Erfolgsformel von „Utgard“ zu kopieren und schicken mit „Heimdal“ einen sperrigen und unbequemen Nachfolger ins Rennen.
Nick Holmes und Greg Mackintosh auf „Mission späte Gerechtigkeit“: Die späte Anerkennung von PARADISE LOSTs Album „Host“ dient als Katalysator des neuen Projekts HOST, deren Debüt „IX“ den damaligen Spirit wieder aufleben lässt und in die Neuzeit transformiert.
FOGOS pressiert's: Ihr pfeilschneller, brutaler Black Metal ist ziemlich konsequent. „Corpses And Ashes“ macht größtenteils Spaß und hat trotzdem noch reichlich Luft nach oben.
Das Gesetz des Hammers: MISþYRMING regieren auf „Með hamri“ mit eiserner Härte. Das Ergebnis ist maximal intensiver Black Metal, ein manischer Adrenalinrausch.
Zwei Demos aus dem französischen Black Metal-Underground der Neunziger, neu aufgelegt: GODKILLER bieten auf „We Are The Black Knights“ einen nostalgischen Rückblick.
Mehr als nur eine Bonusrunde für „Disharmonium – Undreamable Abysses“ – BLUT AUS NORD suchen auf „Lovecraftian Echoes“ nach vollkommener Dissonanz und heben das Grauen auf das nächste Level.
Ein neues „Hallelujah“ oder ein Abstieg ins Totenreich? GEVURAHs zweites Album kämpft mit dem übergroßen Vorgänger, hat aber davon abgesehen exzellenten Black Metal zu bieten.