Live-technisch ein starkes Jahr mit vielen eindrucksvollen Erstbegegnungen - bei den Alben gab es auch ein paar neue Highlights in Sachen Heavy Metal, Punk und Pop, die den Jutze mitrissen.
Wenn wir von einer Sache stets zu wenig haben, dann ist das wohl die Zeit. Genau deshalb bietet der Jahresrückblick eine Gelegenheit zur Bestandsaufnahme: Eigentlich ist ja in den vergangenen zwölf Monaten doch viel passiert - auch und gerade in der Musik.
Auf unseren Beitrag "Quo Vadis, Prophecy Productions?" erhielten wir einen Leserbrief, den wir an dieser Stelle dokumentieren. Andreas hat eine Antwort darauf verfasst, die ihr unter dem Leserbrief findet.
Musikalisch war 2024 tatsächlich ein erstaunlich gutes Jahr. Beste Gelegenheit also noch einmal zurückzublicken, um genau die Alben zu würdigen, welche mich die vergangenen zwölf Monate begleitet haben.
Ab und an glimmt eine kleine Diskussion auf: Wie geht man mit Künstlerinnen und Künstlern um, deren Aussagen dem rechtsradikalen Spektrum zugeordnet werden können. "Künstler und Werk trennen", einfach ignorieren und totschweigen, kritisch hinterfragen oder publik machen und eine Diskussion anstoßen? Wir haben uns für die Diskussion entschieden - und unsere Gedanken rund um das Label Prophecy Productions und Künstler wie Rich Walker von SOLSTICE oder Dan Capp von WOLCENSMEN gemacht. Zu Wort kommt dabei auch Martin Koller, Gründer des Labels und Veranstalter des Prophecy Fest.
Christoph Z. wollte mal wieder sich kurz fassen und hat es mal wieder nicht geschafft. Aber Hand aufs Herz: 2023 gab's eine Menge bemerkenswerte Musik.