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XASTHUR: Portal Of Sorrow [ausgemustert]

XASTHUR versprechen mit “Portal Of Sorrow” endlich aufzuhören. Das Abschiedsalbum ist natürlich genauso grauenhaft wie alle Outputs zuvor. Verstimmte Gitarren, schrummeliger Dilettantismus, eine verstimmte Sirenenfrau (Marissa Nadler) und Tiefstniveau-Black Metal während der gesamten Spielzeit - XASTHUR zeigen noch einmal, warum man USBM guten Gewissens belächeln, verabscheuen und nicht ernst nehmen darf. Jetzt einfach bitte keine Reunion, sondern Stille aus dem Hause XASTHUR.

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DUNKELHEIT PRODUKTIONEN: mit NACHT, FUNERAL IN HEAVEN, PLECTO ALIQUEM CAPITE, VERDERBEN, BOSQUE, LEBENSESSENZ und VESANO im Neujahrsputz 2013


"cdreviewIn Aachen beheimatet ist das Label DUNKELHEIT PRODUKTIONEN, das sich auf Black, Dark und Doom Metal spezialisiert hat - hier besprochen anhand der Beispielbands NACHTFUNERAL IN HEAVENPLECTO ALIQUEM CAPITEVERDERBENBOSQUELEBENSESSENZ und VESANO.

NÅSTROND: Muspellz Synir [ausgemustert]

"Recorded in suffocating darkness" heißt klanglich, dass das vierte Album der Göteborger NÅSTROND tönt, als wäre es in einem Tunnel aufgenommen worden. Keine Ahnung, weswegen eine alteingesessene schwedische Black Metal-Band sich mit einer so dumpfen Produktion zufrieden gibt. Aber vielleicht liegts auch an der niedrigen Qualität des Songmaterials, das hier und da von den Harmonien her an XASTHUR erinnert. Egal ob schleppend oder scheppernd - "Muspellz Synir" bietet über 50 Minuten okkult-zusammengewürfelte 08/15-Schwarzmetallriffs. Leidenschaftsfrei, lieblos und langweilig - und somit absolut verzichtbar.

LICHT ERLISCHT: The Narrow Path [ausgemustert]

Wenn Nerrath nicht unter dem HORN-Banner im Wald herumtrollt, dann lebt er bei LICHT ERLISCHT seine Suicidal Black Metal-Seite aus. Das Debüt hat eine Produktion à la "Hordanes Land", musikalisch klingt "The Narrow Path" aber eher, als wenn Nerrath zusammen mit SHINING-Kvarforth, KROHM-Numinas und XASTHUR-Malefic eine fiese Herbstdepression auslebte. Zähflüssig-doomig, krank-schwarzmetallisch schleppen sich die Songs auf ihrem schmalen Weg. Leider fallen die Gitarren, Riffqualität und Arrangements zu schmalspurig aus - langfristige Überzeugungskraft Fehlanzeige. Noch lebende KROHM- und XASTHUR-Anhänger können reinhören, Fans der genannten Schwedenselbstmörder dürften sich am lediglich durchschnittlichen Qualitätsniveau stoßen.

NECRONOCLAST: Haven [ausgemustert]

Ein Jahr nach "The Plague" meldet sich der einsame Schotte Greg Edwards mit dem dritten NECRONOCLAST-Album "Haven" zurück. Noch immer gibt es suizidales Mittelmass. Soundtechnisch nerven die zu höhenlastigen Becken und die austauschbaren 08/15-Schlepp-Black Metal-Riffs animieren eher zum Gähnen als zum Strickknüpfen. NECRONOCLAST dümpelt irgendwo zwischen XASTHUR und LEVIATHAN, ist spielerisch aber fortgeschrittener und scherbelt weniger. Stilistisch Neues oder Relevantes gibt es im Nekro-Waldhaus indes nicht. Wer das Vorgängerwerk mochte, wird mit "Haven" glücklich. Alle anderen können es getrost ignorieren - ein "make it"-Drittwerk liegt hier definitiv nicht vor.