Extravagant und experimentierfreudig: Auf "The Wow! Signal" schöpfen MUSE ihre stilistische Bandbreite in gewohnter Manier aus, indem sie frische Ideen in einen vertrauten Rahmen packen.
Zehn Jahre sind seit dem letzten Studioalbum von BLUENECK vergangen, nun sind die Briten mit „Moonlighting“ zurückgekehrt. Das sechste Album passt perfekt zu ihren beiden vorherigen Werken „King Nine“ (2014) und „The Outpost“ (2016). In der Zwischenzeit ist viel passiert: Komponist, Sänger und Keyboarder Duncan Attwood erlitt einen Schlaganfall und brauchte viel Zeit, um sich zu erholen. Nicht nur deshalb ist „Moonlighting“ ein schweres und dramatisches Album. Wir sprachen in heiterer Runde mit dem Duo Duncan Attwood und Rich Sadler (Gitarren) fast zwei Stunden lang an einem warmen Sommerabend Anfang Juli, eben dann wenn karibische Temperaturen nach Ambient Pirate Music verlangen.
BLUENECK auf einer Reise durch die Nacht: Ihr sechstes Album „Moonlighting“ führt die Entwicklung der Band konsequent fort und liefert einen Gänsehautmoment nach dem anderen.
In den Monaten vor seinem Krebstod war THE ALARM-Frontmann Mike Peters noch äußerst kreativ und nahm mit seiner Band neue Songs auf. Die posthum erschienene „Transformation“ zeigt erneut, dass ein Album im Angesicht einer lebensbedrohlichen Krankheit keine düstere Elegie sein muss. Es ist eine hoffnungsvolle und optimistische Feier des Lebens.