HEADBANGERS OPEN AIR 2008: Der Festivalbericht

HEADBANGERS OPEN AIR 2008: Der Festivalbericht

Donnerstag, 24.07.2008: DEADLY BLESSING | BENEDICTUM | EXODUS

Freitag, 25.07.2008: BLACK HAWK | DEADLY BLESSING | MORTAL SIN | SWEET SAVAGE | LETHAL | AT WAR / IMPALER / DETENTE | BLAZE BAYLEY | SODOM

Samstag, 26.07.2008: STONE COLD BLACK | ABANDONED | DESTRUCTOR | PRAYING MANTIS | AXEHAMMER / WILD DOGS / REBELLION | NEW EDEN | PICTURE / BEEHLER / DEATH SS

Dies hier ist ein subjektiver und unvollständiger Bericht, was nicht zuletzt daran liegt, dass er von einer alkoholfreien, vegetarischen, festivalphoben Ein-Mann-Armee verfasst wurde. Statt einer lückenlosen Berichterstattung wird vielmehr ein Stimmungsbild angestrebt, das den einzigartigen Charakter des HEADBANGER OPEN AIR widerspiegeln soll.

Die musikalische Ausrichtung wird vom Veranstaltungsnamen bestens abgedeckt. Das Programm bot ausschließlich Power und Thrash Metal in fast allen Formen und Farben. Den logistischen Rahmen zu beschreiben ist dagegen eine Herausforderung. Die Bezeichnung Gartenparty trifft die Atmosphäre verblüffend gut. Insgesamt waren etwa 900 Besucher vor Ort, die sich die meiste Zeit über auf die Camping-Wiesen, die Fressbude und den eigentlichen Auftrittsort im Garten verteilten.

Donnerstag, 24.07.2008

DEADLY BLESSING
(nach oben)

Das hochsommerliche Wetter trug seinen Teil zu einem rundum gelungenen Metal-Wochenende bei, das für mich am Donnerstag mit DEADLY BLESSING begann. Obwohl ich eine Schwäche für obskure Kult-Bands aus der Steinzeit habe, kannte ich die Gruppe bis dahin nur vom Hörensagen. Meine Erwartungshaltung war entsprechend hoch. Sie wurde dann innerhalb von zwei Stücken nahezu vollständig enttäuscht. Der Weggang von Sänger Ski hatte fraglos Spuren hinterlassen. Sein Nachfolger Stephen Childs scheiterte an den hohen Passagen ohne den Hauch einer Chance. Aber auch das eigentliche Songmaterial vermochte bei mir keine Begeisterung auszulösen.

BENEDICTUM
(nach oben)

BENEDICTUM machten ihre Sache schon besser. Die Band profitierte sicherlich von der Präsenz ihrer Sängerin Veronica Freeman. Geboten wurde traditioneller US-Metal, der auf große Gegenliebe beim Publikum stieß. Die Anwesenheit von Keyboards irritierte mich zwar, doch man hörte reichlich wenig von ihnen, so dass diese Verletzung des Reinheitsgebots keinerlei Sanktionen nach sich zog. Die hereinbrechende Dunkelheit trug ihren Teil dazu bei, dass der Stimmungspegel im Verlauf des Auftritts stetig anstieg.

Lee Altus (EXODUS) mit tief hängender Gitarre und der Lizenz zum Thrashen.

EXODUS
(nach oben)

Nach einer scheinbar endlosen Umbaupause betraten schließlich EXODUS die Bühne und legten mit Bonded By Blood einen Bilderbuchstart hin. Die angestaute Ungeduld verwandelte sich umgehend in Energie; wer einen Kopf hatte, schüttelte ihn. Neben zahlreichen Stücken vom Debüt (u.a. And Then There Were None, A Lesson In Violence) gab es eine bunte Mischung aus alten und neuen Songs, die deutlich die Entwicklung von der simpel gestrickten Lärm-Combo zum Thrash-Monster aufzeigte. Das Gitarrenduo Holt/Lee ließ nichts anbrennen und zockte einige der coolsten Riffs des gesamten Festivals. Frontmann Rob Dukes machte sich mit seinen Ansagen nicht immer Freunde, war gesanglich aber voll auf der Höhe. Egal ob Fabulous Disaster oder das neue Deathamphetamine – Anfänger wie Profis bekamen von EXODUS gezeigt, wie man´s besser macht. Mit Hell´s Breath gab es in der Setlist noch eine Überraschung aus den Anfangstagen, während War Is My Shepard nachhaltig demonstrierte, dass die Band auch in der jüngeren Schaffensperiode überzeugende Songs abgeliefert hat. Bis tief in die Nacht wurde freudig gemosht und die Messlatte für die Headliner der nächsten Tage hoch gesetzt.

Freitag, 25.07.2008

Livefoto
Der Gesang von Udo Bethke (BLACK HAWK) erfreute insbesondere Fans von etwas melodischerer Kost.

BLACK HAWK
(nach oben)

BLACK HAWK wurden das erste Opfer der Mittagshitze, die die meisten Leute in den Schatten oder zu den Getränkeständen trieb – und nicht vor die Bühne. Das Quintett erwischte dennoch einen guten Einstieg und machte mit dem neuen Song Fire auch gleich ansprechend weiter. Doch schon hier wurde deutlich, dass etwas  mehr Abwechslung den Stücken gut tun würde. Statt immer nur den Songtitel im Refrain zu singen, könnte man vielleicht ein Abend oder dergleichen hinzufügen. Mit zunehmender Dauer wurde das musikalische Geschehen eintönig, so dass die recht kurze Spieldauer verschmerzlich war.

DEADLY BLESSING
(nach oben)

Danach standen PARADOX auf dem Programm, die mit denselben Problemen wie DEADLY BLESSING am Vortag zu kämpfen hatten. Das lag sicherlich daran, dass die Band auf der Bühne tatsächlich DEADLY BLESSING war, da PARADOX krankheitsbedingt kurzfristig absagen mussten. Hätte ich das gewusst, hätte ich auf dem Hinweg nicht so sehr über die norddeutschen Autobahnen rasen brauchen. Der zweite Auftritt der Amerikaner erfreute ein paar leidenschaftliche Fans vor der Bühne, wurde sonst aber wenig beachtet.

MORTAL SIN
(nach oben)

Ganz anders sah die Sache bei MORTAL SIN aus. Die Thrasher aus Australien wurden mit stürmischem Applaus begrüßt und knüppelten sich dann souverän durch ihr einstündiges Set. Einem Melodie-Gourmet wie mir war die Mucke natürlich viel zu brutal. Bevor ich mir mit unqualifizierten Bemerkungen irgendwelche Feinde mache, verweise ich auf die von der Band gefilmten YouTube-Videos über die Anreise und den Auftritt, die Außenstehenden einen tollen Einblick in die Örtlichkeiten und das Publikum beim HEADBANGER OPEN AIR geben.

Livefoto
SWEET SAVAGE-Frontmann Ray Haller rockte das Publikum mit ungeschliffenen NWoBHM-Krachern.

SWEET SAVAGE
(nach oben)

Wie nach jedem Auftritt leerte sich der Platz vor der Bühne und SWEET SAVAGE hatten die undankbare Aufgabe, die verausgabten Thrash-Fans und die sonnenscheuen Nostalgiker gleichermaßen zu mobilisieren. Doch die Iren ließen sich vom anfangs spärlichen Publikum nicht entmutigen und legten einen starken Auftritt hin. Besonders Sänger/Bassist Ray Haller strotzte nur so vor Spielfreude. Kaum einer der vielen Neugierigen, die mal kurz einem Blick auf die Band werfen wollten, konnte sich dem Reiz des ungeschliffenen, NWoBHM-beeinflussten Metal entziehen. Songs wie Eye Of The Storm und Lady Of The Night machten einfach Laune und mit dem abschließenden Killing Time hatte die Band noch ein Ass im Ärmel. Wie auch bei einigen anderen war das authentische Auftreten der Band beeindruckend. Dank der ungewöhnlichen Umgebung entstand wirklich der Eindruck, man befände sich auf einer geselligen Metal-Party, bei der in einer Ecke alte Recken wie eben SWEET SAVAGE abrocken.

LETHAL
(nach oben)

Livefoto
Tom Mallicoat (LETHAL) gehörte zu den herausragenden Sängern des Open Airs.

Musikalisch fielen LETHAL mit ihrem eher anspruchsvollen Material etwas aus dem Rahmen. Doch trotz der progressiv angehauchten Kompositionen wurde auch hier fleißig gerockt. Die Band agierte als Einheit und demonstrierte nachhaltig, dass sie absolut nichts verlernt hat. Ein elementarer Bestandteil der Musik war natürlich der phänomenale Gesang von Tom Mallicoat. Dessen herausragende Leistung lässt sich nur unzureichend mit Worten beschreiben. Mit frenetischem Applaus wurden Programmed-Stücke wie Fire In Your Skin, What They´ve Done, Obscure The Sky oder Immune abgefeiert. Zwischendurch gab es auch zwei neue Songs zu hören, die einerseits die LETHAL-typischen Gitarrenharmonien besaßen, andererseits keine reinen Plagiate des alten Materials darstellten. Auffallend war, dass beide schnell auf den Punkt kamen und kaum etwas mit den Poison Seed-Songs gemein hatten. Das dynamische Secret Stare faszinierte mit einem Wechselspiel aus cleanen und verzerrten Gitarren, während es bei Invention überraschend flott zur Sache ging. Nach dem Doppelpack Pray For Me und Killing Machine war für meinen Geschmack viel zu früh Schluss. Doch in dieser Hinsicht unterscheidet sich das HEADBANGERS OPEN AIR nicht von anderen Festivals: Die Spielzeiten wurden recht strikt eingehalten.

AT WAR / IMPALER / DETENTE
(nach oben)

Während den Auftritten von AT WAR, IMPALER und DETENTE litt ich noch unter einer postletalen Euphoriestörung. Zumindest DETENTE ließen immerhin musikalisch mit einer tighten Darbietung aufhorchen.

Livefoto
Kämpfte um jeden Zuhörer und gewann verdientermaßen die Gunst des Publikums: Blaze Bayley.

BLAZE BAYLEY
(nach oben)

Der Auftritt von BLAZE BAYLEY wurde von vielen mit Spannung und auch einer ordentlichen Portion Skepsis erwartet. Mit The Tenth Dimension gelang ihm ein solider Einstieg. Im weiteren Verlauf war es weniger die (gute) Musik, die das Publikum ansprach, sondern eher die offene Einstellung des Frontmanns. Dessen Ansagen trafen den Nerv des Publikums und waren frei von jeglichen Starallüren. Eine technische Panne nutzte er für einen ausgiebigen Kill And Destroy-Mitsingteil, bei dem er einmal mehr seine Qualitäten als Frontmann zeigte. Danach ließ Futureal aufhorchen, dass flotter und melodischer als das bis dahin gebotene Material durch den Garten fegte. Etwas später machten Lord Of The Flies und Virus jedoch deutlich, dass sich IRON MAIDEN seinerzeit in einem kreativen Loch befanden. Im direkten Vergleich hatten Robot, Samurai und The Man Who Would Not Die vom aktuellen BLAZE-Album die Nase vorn. Überraschend schnell und kraftvoll donnerten die Stücke aus den Boxen und rechtfertigten den Co-Headlinerstatus vollends. Der Jubel nach dem abschließenden Man On The Edge war durchaus verdient, obwohl eigentlich jeder einzelne Act beim diesjährigen HEADBANGERS OPEN AIR den Punkt überschritten hatte, an dem das Adjektiv aufstrebend noch auf ihn zutrifft.

SODOM
(nach oben)

Livefoto
SODOM reichte Dank der gelungenen Songauswahl eine solide Leistung, um das Publikum bei Laune zu halten.

Dann war es Mitternacht und Zeit für SODOM. SODOM waren SODOM; The Saw (Is The Law), Ausgebombt, Blasphemer, Die stumme Ursel, Es gibt kein Bier auf Hawaii, ein paar neuere Sachen, einige ältere Sachen – keine besonderen Vorkommnisse. Das zu großen Teilen alkoholisierte Publikum hatte seinen Spaß.

Samstag, 26.07.2008

STONE COLD BLACK
(nach oben)

Ein paar Bier zuviel hatten offensichtlich STONE COLD BLACK. Die Teutonen-Thrasher sprachen mit ihrer Musik zwar sicherlich viele Besucher an. Doch denen war um 12 Uhr mittags noch nicht nach Headbangen zumute. Die verkaterten Musiker auf der Bühne bemühten sich nicht groß, die versprengten Zuhörer mitzureißen, sondern spulten ihr Programm runter. Am unterhaltsamsten war, dass man neben der Bühne sehen konnte, wie sich Sven Vormann (ex-DESTRUCTION) für seinen anstehenden Auftritt warmspielte, indem er die STONE COLD BLACK-Songs mit zahlreichen Extrawirbeln auf seinem Luftschlagzeug mittrommelte, wobei er mehr Energie versprühte als alle fünf Musiker auf der Bühne zusammen.

Livefoto
Zu früher Stunde präsentierten ABANDONED eine kurzweilige Lehrstunde in Sachen Thrash-Metal.

ABANDONED
(nach oben)

Es war dann nicht verwunderlich, dass ABANDONED trotz musikalischer Parallelen zu STONE COLD BLACK auf einem ganz anderen Level agierten. Musikalisch wirkten die Thrasher aus Hessen schlüssiger und reifer, während sie bei den Ansagen nicht einfach nur Songtitel nuschelten, sondern wiederholt die Interaktion mit dem Publikum suchten. Natürlich setzte die Mittagshitze dem Möglichen Grenzen, doch nach diversen Mitbrüllaktionen vom Vortag, war die Lektion in Sachen Höflichkeit – Sänger/Gitarrist Eric Kaldschmidt brachte uns bei, auf sein Dankeschön! mit einem lautstarken Bitteschön! zu antworten – eine willkommene Abwechslung. Einige Stücke wie Demonic und Visions Of Death sowie einen zertrümmerten Drumstick später war das Quartett um viel Schweiß ärmer und vermutlich ein paar Fans reicher.

DESTRUCTOR
(nach oben)

Was an DESTRUCTOR und deren altbackenem Power-Thrash-Genudel toll sein soll, weiß ich leider nicht. Immerhin wirkte die Band geschlossener als bei ihrem letztjährigen KEEP IT TRUE-Auftritt und viele Fans hatten eine schöne Zeit vor der Bühne. Ich hatte Pizza und Pommes.

Livefoto
Präsentierten altes Liedmaterial mit (relativ) neuem Sänger: PRAYING MANTIS mit Mike Freeland.

PRAYING MANTIS
(nach oben)

Ganz anders PRAYING MANTIS: schöne Melodien, eingängige NWoBHM-Klassiker und mit Mike Freeland endlich mal wieder ein Sänger, der diese Bezeichnung auch verdient. Bei Liedern wie Children Of The Earth, Panic In The Streets, Turn The Tables, Flirting With Suicide oder Captured City konnte man trotz der Hitze prima mitgehen, selbst wenn man nicht den historischen Bezug zu den Stücken hatte. Wie schon ABANDONED und SWEET SAVAGE vor ihnen erzeugten die Musiker bei aller spieltechnischen Professionalität jene lockere Atmosphäre, die bei größeren Open Air-Festivals einfach nicht entstehen kann. Kommentar in eigener Sache: Leider, leider stellte ich erst einige Tage später fest, dass am Schlagzeuger Benjy Reid saß, der vor fünf Jahren mit den SNOWDOGS das Album Deep Cuts, Fast Remedies aufgenommen hat, meine Lieblingsscheibe 2003.

AXEHAMMER / WILD DOGS / REBELLION
(nach oben)

AXEHAMMER boten einfallslosen Power Metal und standen quasi unbeweglich auf der Bühne. Ich kann zwar verstehen, dass man sich bei den sommerlichen Temperaturen so wenig wie möglich bewegen will, doch so etwas deckt sich einfach nicht mit meiner von Bands wie den SCORPIONS und IRON MAIDEN Mitte der 80er geprägten Idee von einer Metal-Bühnen-Show. Die WILD DOGS waren etwas agiler, aber musikalisch mit ihrem Uralt-US-Metal ebenso wenig auf meiner Wellenlänge. Den Preis für die eintönigsten Lieder haben meines Erachtens REBELLION verdient. Das Quintett schaffte es mit einem einzigen Akkord die gefühlte Hälfte ihres Sets zu bestreiten. Dazu gesellte sich bemühter, aber nicht unbedingt begabter Gesang, so dass ich bald das Weite suchte. Die Band war zwar durchaus bewegungsfreudig, doch so ein Open Air-Besuch ist auch immer eine Frage der Kondition.

NEW EDEN
(nach oben)

Livefoto
Musikalisch anspruchsvoll und dennoch leidenschaftlich: NEW EDEN mit ihrem neuen Sänger Rod Arias.

Ich sollte es nicht bereuen, dass ich meine Kräfte für NEW EDEN aufgespart hatte. Als die Band nach einer überlangen Umbaupause schließlich losbretterte, klappten einige Kinnladen nach unten. Mit reichlich Energie und atemberaubender Fingerfertigkeit wurden Stücke wie Stagnant Progression und Threshold Of Tolerance vorgetragen. Das Fehlen der zweiten Gitarre wirkte sich hier und da zwar negativ auf den Gesamtsound aus, doch dafür hatte die Band mit Rod Arias einen großartigen Sänger dabei, der die Vorlagen seiner namhaften Vorgänger mit spielerischer Leichtigkeit übernahm und nach seinen Vorstellungen umsetzte. Die höheren Passagen meisterte er mit Leichtigkeit, während seine Mitstreiter für den nötigen Druck untenrum sorgten. Der Hochgeschwindigkeitsmetal mit Prog-Anleihen war eine willkommene Abwechslung für meine Ohren, wobei besonders die beiden Songs vom kommenden Album Solving For X aufhorchen ließen. NEW EDEN hatten etwas weniger Laufpublikum als die vorherigen Bands, doch die anwesenden Zuhörer feierten die Band, die bei allem spielerischen Anspruch auch die Bühnenshow nicht zu kurz kommen ließ.

PICTURE / BEEHLER / DEATH SS
(nach oben)

PICTURE boten danach klassischen Hardrock, der wohl eher ältere Semester ansprach, ehe BEEHLER in den Garten polterten. DEATH SS boten nach einer ausufernden Umbaupause unspektakulären Power Metal mit Symphonic Rock- und Thrash-Einflüssen. Der Gesang war gut, für italienische Verhältnisse sogar sehr gut. Die Bühnengestaltung, die Kostüme und ein paar zusätzliche Showelemente (Videoleinwand, weibliche Brüste usw.) konnten jedoch nicht über die mangelhafte Qualität des Songmaterials hinwegtäuschen. Irgendwann zog ich mich in mein Zelt zurück und schlief mit der Gewissheit ein, dass dies glücklicherweise der letzte Auftritt der Band war.

Auch wenn ich nicht mit allen Bands etwas anfangen konnte, hatte ich doch ein gelungenes Wochenende, zu dessen Höhepunkten die Auftritte von LETHAL, PRAYING MANTIS und EXODUS gehörten. Die Stimmung war entspannt, die Musik erwartungsgemäß sehr laut (aber ordentlich ausgesteuert) und die Toiletten-Situation solala. Der gemütliche Rahmen des Open Airs wurde zudem von der Präsenz der meisten auftretenden Musikern zwischen den normalen Besuchern geprägt. Schön!

Livefoto
HEADBANGER OPEN AIR: Strahlender Sonnenschein, jede Menge Power und Thrash Metal auf dem Programm, eine Bühne im Garten und natürlich glückliche Headbanger!

Fotos: Jutze

Jutze
.