MOONCRY: A Mirror`s Diary
Starker Dark Metal der Thrash-Einflüsse harmonisch mit düsteren Symphonic Elementen verbindet
Starker Dark Metal der Thrash-Einflüsse harmonisch mit düsteren Symphonic Elementen verbindet
Prog-Rock im Zappa-Fahrwasser: Der Schlagzeuger wuselt rastlos übers HiHat, die Gitarre wechselt zwischen rasenden Skalen und abgehackten Akkorden, die mühelos das gängige Harmonieverständnis auf den Kopf stellen. Prädikat: Anstrengend.
Toller Techno-Thrash auf hohem Niveau in der Tradition von Alben wie "Life Cycle" (SIEGES EVEN) und "A Sceptic´s Universe" (SPIRAL ARCHITECT)
Das Album ist ein Doppelgänger der letzten CD. Die Mischung aus Power und Thrash Metal bekommt einmal mehr durch den melodischen Gesang eine gewisse Eingängigkeit. Alte Fans können blind zugreifen. Dem Songwriting fehlt jedoch die Frische, die für Neugierige interessant sein könnte.
Eine Mischung aus Operngesang, recht kitschigen Keyboards und melodischem Metal, die angesichts der fehlenden Innovation fast schon trotzig wirkt.
Mitreißendes Songwriting, starke Stimmen und der unverkennbare, herrlich warme Gitarrensound von Tom Scholz - eigentlich hat die CD alles, was ein tolles Melodic Rock-Album ausmacht. Und doch schmälert die unausgereifte Produktion einmal mehr das Hörerlebnis.
Das AOR-Projekt mit Michael Kiske am Mikrofon agiert in der dritten Runde etwas düsterer, härter und unschlüssiger. Für einen Platz im oberen Mittelfeld reicht es gerade so, nicht zuletzt wegen der tadellosen Umsetzung.
Ein überdurchschnittler Progressive-Metal-Happen mit 90er-Jahre-Flair, der an SOUL CAGES und INFERNO erinnert, wenn nicht gerade thrashige Riffs durchs Klangbild tanzen.
Opulent, folkig, metallisch, proggy, spacig - ein typisches, gutes AYREON-Album, das lediglich textlich Risiken und Nebenwirkungen hat.
Eine ordentliche Variante des "John Petrucci Unser" mit recht hohem Gesang und ohne große Experimente - am ehesten für Fans von SYMPHONY X interessant.
Man sollte sich dieses gute, rockige Album, dessen Frische überrascht, nicht durch unrealistische Erwartungen verderben.
Melodischer Metal im Schatten von NIGHTWISH - durchschnittlich, mittelmäßig, gewöhnlich.
Diagnose: Hardrock-Band mit akuter Progressive-Metal-Infektion. Empfehlenswert für Leute, die sich Gute-Laune-Prog mit reichlich Abwechslung nicht nur vorstellen können, sondern auch noch toll finden.
Sperrig mit wenig Melodie - so klingt die stete Weiterentwicklung von FATES WARNING, die für Neueinsteiger interessanter sein könnte als für Altfans.
Die glattgebügelte Mischung aus Volksmusik und Rock wirkt im Vergleich zu den Vorgängeralben weniger zerfahren. Die E-Gitarren-Ausflüge fügen sich besser ins Gesamtbild ein und die akustischen Nummern dazwischen funkeln stärker. Weniger Füller, mehr Gefühl - ein gutes Album.
In Dänemark nichts Neues. Die CD bietet kurzweiligen melodischen Hardrock, dem weder metallische Wurzeln, noch harmonische Ruhemomente fremd sind. Das Ganze ist nicht überragend, aber doch recht unterhaltsam.
Finnlands Antwort auf PAIN OF SALVATION - wirr, verspielt, kurzzeitig groovy, sporadisch funky, heavy, manchmal melodisch, post-DREAM THEATERisch, wütend
Die CD bietet eine Dreiviertelstunde lang Frankenstein Metal mit relativ hohem Trueness-Gehalt. Passend produziert und solide komponiert besticht das Album insbesondere durch die bunt zusammengewürfelten Stilelemente, die allesamt Klassikern des Genres entlehnt wurden.