BLINDEAD: Affliction XXIX II MXMVI
BLINDEAD wollen auf Album Nummer drei beweisen, dass sie dem Post Metal entwachsen sind - und haben Erfolg.
BLINDEAD wollen auf Album Nummer drei beweisen, dass sie dem Post Metal entwachsen sind - und haben Erfolg.
JUNGLE ROT und die totale Death Metal-Routine. So simpel und effektiv wie eine Schrotflinte.
Wo NEUROSIS und CULT OF LUNA am Himmel strahlen, sind SOLSTORM nur ein kleines Lichtlein.
Von wegen One-Hit-Wonder: DER WEG EINER FREIHEIT liefern erneut ein Genre-Highlight ab.
Ein schmerzhaftes Sludge-Doom-Album für Sünder, und diejenige, die es werden wollen.

Wie sicher sind wohl Atommüll-Endlager? Eben, nicht besonders. Darum darf sich MARK BRANDIS mit dem herumärgern, was von unserer Generation übrig blieb.

Die schlechte Nachricht: Die Überbevölkerung ist im zweiundzwanzigsten Jahrhundert immer noch ein Problem. Die gute Nachricht: Das AIF kümmert sich darum.
Das sechste Album des gemeingefährlichen britischen Duos zwischen Black Metal und Grindcore meint es wieder bitterernst und penetriert mit perverser Lust jede deiner Körperöffnungen.
Ein kleines Trostpflaster für alle von "Illud Divinium Insanus" Enttäuschten.
BLUT AUS NORD stellen uns vor ein Rätsel - ob sich "777 Sect(s)" entschlüsseln lässt?
Action, Action, Action. DORIAN HUNTER auf Vampirjagd - im und auf dem Eurostar.
Unkategorisierbarer Improv-Prog Rock mit Jazz, Fusion und ordentlich Krautrock: Die spinnen, die Finnen.
Ebenso abschreckend wie das Model auf dem Artwork von "Creepy Stories For Party Night Glories" ist das, was die Spanier THE BAND APART auf den Hörer loslassen. Eine blutleere, offenbar witzig gemeinte Hommage an Death Metal, Metalcore und Deathcore, zwischen THE BLACK DAHLIA MURDER und den simplen, platten Momenten der späten DESPISED ICON. Das ist zwar ordentlich gespielt, aber weist im Songwriting, dank haarsträubender Breaks ermüdender Breakdowns, peinlicher Gangshouts und tausendfach gehörter Riffs, deutliche Defizite auf. Und wenn ein Song, wie "No Matter What Always Is The Same" gelungen beginnt, zerstört die Band diesen innerhalb seiner Spielzeit, als wäre das ein Sport. Glaube mit, "Creepy Stories For Party Night Glories" musst Du nicht haben.
Teufel noch eins, THE BLACK DAHLIA MURDER beschwören mit ihrem neuen Album "Ritual" nicht nur die ungezügelte Macht des Death Metal herauf, sie vermengen gekonnt gepflegtes Nerdtum mit schwarzer Magie und irre guten Songs, besser als jemals zuvor in ihrer Karriere. Album Nummer fünf zeigt die fünf aus Detroit in dermaßen guter Form, dass man es fast mit der Angst zu tun bekommt, und dass man meinen möchte, die Zahl des Teufels sei eben die Fünf. Klare Sache, dass wir Sänger Trevor Strnad zum okkulten Vampster-Ritual einladen und mit ihm munter drauf los brainstormen. Aber welches homoerotische Tourerlebnis das Schönste war, kann der Frontmann nicht beantworten. Bei so viel Auswahl...
HORSEBACK-riding through an ashen America: Zwei Alben zwischen wunderschön und unnahbar, aber stets tief spirituell.
ABSENT/MINDED gehen auf ihrem Debütalbum konsequent voran, sägen aber noch nicht am Thron der Konkurrenz.
Die Praktikantinnen der Reiter der Apokalypse kommen mit ihren Ponys, um zu morden und zu brandschatzen. Ob die Tochter des Lichts damit wohl fertig wird?
Bunte Bilder, harte Kerle. Gepiekt wird!
Ein fantastisches Album: TOMBS zum bereits zweiten Mal zwischen Black Metal, Sludge, Post Hardcore und Post Punk.