CANNIBAL CORPSE: Wir lieben Frauen!

CANNIBAL CORPSE: Wir lieben Frauen!

 

Seit 21 Jahren sind die amerikanischen Kannibalen bereits im Dienste des Death Metals unterwegs. Mit dem elften Full Length-Album Evisceration Plague im Gepäck befindet sich die Truppe zurzeit im Vorprogramm von CHILDREN OF BODOM auf Europatour. So liegt es nahe, mit Trommler und Gründer Paul ein Interview abzumachen. Dezent-bequeme Sofas im Tourbus, eine lockere Atmosphäre – schließlich spielen die Amis schon den zweiten Abend im Schweizer Z7 und konnten sich entsprechend akklimatisieren.

Gemütlich schiebt der sympathische Ami die neue KREATOR-Scheibe beiseite, nicht ohne zu versichern, dass die deutschen Thrasher ein großer Einfluss auf das eigene Schaffen ausgeübt haben – und das neue Album der Deutschen für Freude im kannibalischen Tourbus sorgt…

Aber die erste Frage muss natürlich sein: Warum das Tourpackage CHILDREN OF BODOM plus CANNIBAL CORPSE?

Nun ja, wir wollten mal etwas anderes machen. Wir snd in Europa nie als Opener unterwegs gewesen. Wir waren immer Headliner oder Teil eines Death Metal-Packages, wenn wir für die Promotion eines neuen Albums auf Tour waren. Dieses Mal wollten wir mal etwas Neues ausprobieren. Durch den Zusammenschluss mit CHILDREN OF BODOM sind andere Fans anwesend. Ein anderes Publikum, das uns zu sehen und zu hören kriegt. Und natürlich auch potentielle neue Fans. Zuerst sagten wir uns: Mal schauen, was passiert. Das Ganze hätte natürlich nach hinten losgehen können. Aber bis jetzt sieht es so aus, als würde es funktionieren und die Stimmung ist sehr gut.

Evisceration Plague ist euer elftes Full Length-Album. Was ist es, dass dich noch immer an Death Metal fasziniert?

Die Musik, offensichtlich. Es geht alles um die Musik. Wir spielen, was wir spielen wollten, als wir damals anfingen. Wir wollten brutalen Death Metal machen. Wir wollten diesen mit langsamen Parts anreichern, hier und da Neues einstreuen – aber es sollte immer CANNIBAL CORPSE sein und bleiben. Wir lieben es, das zu spielen was wir spielen. Wenn wir unsere Musik nicht lieben würden, würden wirs nicht machen. Es ist einfach etwas, das in uns drin ist.

Spielt ihr denn immer mit derselben Setliste während dieser Tour?

Nein, nicht ganz. Das meiste bleibt gleich, aber heute spielen wir drei Songs, die wir gestern nicht gespielt haben.

Kannst du dich noch daran erinnern, welche Band dich damals – vor langer langer Zeit – zum Metal gebracht hat?

Haha, wie du vorher schon gesagt hast: WIR SIND ALT. Ich war 1979 im Alter von zehn Jahren an meinem ersten Konzert: KISS. Ja, man mag es kaum glauben, wenn man die Entwicklung sieht. Damals gab es nicht wirklich Death und Thrash Metal. Ich hörte mir einfach das an, was damals heavy war. KISS waren die ersten, dann kamen für mich BLACK SABBATH, IRON MAIDEN. 1983 dann METALLICA, dann SLAYER.

Es war eine stetige Weiterentwicklung, es musste einfach immer härter und härter sein für mich. Einige Leute haben bei IRON MAIDEN aufgehört. Sprich: härter als IRON MAIDEN sollte es nicht sein. Ich nicht. Für mich musste es noch härter werde. Somit war der Weg klar in Richtung KREATOR und so weiter. Wir sind sozusagen MIT der Szene aufgewachsen. Alle von uns waren an harter Musik interessiert.

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Ich wurde besessen davon – Drummer aus Leidenschaft: Paul Mazurkiewicz

Verweilen wir noch rasch bei diesen Anfangszeiten. Damals wie heute war es so, dass Gitarristen und Frontmänner die größte Aufmerksamkeit kriegen. Warum hast du dich für den Posten hinter dem Drumkit entschieden?

Ich liebe Gitarren. Als ich zwölf Jahre alt war, fing ich an, Gitarre zu spielen. Das dauerte etwa sechs Monate. Ich hatte eine schöne Akustikgitarre und generell muss ich sagen, dass ich schon immer alle Instrumente geliebt habe. Nun ja. Meine Eltern kauften mir wohl die Akustikgitarre, aber eine E-Gitarre inklusive Verstärker kriegte ich nicht. Ich wollte aber Lärm machen. Also habe ich das Interesse an der akustischen Gitarre verloren.

Mein Onkel und mein Cousin hingegen waren bzw. sind Schlagzeuger. Bei meinem Cousin sah ich dann irgendwann das Drumkit in seinem Zimmer. Er hat mir sowieso immer wieder neue Bands gezeigt – schließlich war er älter als ich und ist so eher an diese Scheiben rangekommen – und so hing ich öfter bei ihm rum. Irgendwann durfte ich mich dann hinters Kit setzen. Ich war 14 oder 15, saß hinter dem Kit und konnte einfach etwas machen. Etwas spielen. Simpel, nichts Komplexes. Aber etwas. Ich hatte ein bisschen Rhythmusgefühl, konnte einen 4/4-Takt spielen und tja, dann wars um mich geschehen. Ich wurde besessen davon. Von da an schaute ich mir an den Konzerten immer die Drummer genauer an, weil sie die waren, die während dem Konzert an meisten machten.

Hast du als Drummer noch irgendwelche Ziele, sprich, gibt es etwas, was du spielerisch noch unbedingt erreichen möchtest?

Ich spiele Drums bei CANNIBAL CORPSE. Ich bin kein supertoller Drummer, der abwechslungsreich spielt. Aber das wollte ich auch nie sein. Ich will einfach unser Zeug spielen. Für mich ist das Ziel, innerhalb der Band besser zu werden und sozusagen an den Feinheiten zu arbeiten, an einzelnen Songs herumzufeilen. Ich habe zum Beispiel nicht die Ambition, wie Neil Peart zu spielen. Er ist ein toller Drummer und ich bin ein Fan von solchen ausgezeichneten Schlagzeugern. Aber ich wollte nie selber so sein. Ich hatte den Ehrgeiz dazu einfach nie. Und da bin ich ehrlich – ich mag, was ich bei CANNIBAL CORPSE tue und es befriedigt mich.

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Keiner von uns spielt Golf – das gilt dann wohl auch für Corpsegrinder

Nicht alle bleiben ja bei CANNIBAL CORPSE, auch ihr hattet eure Line Up-Wechsel während dem 21jährigen Bestehen. Spielst du eigentlich jemals Golf auf dem Platz von Bob Rusays?

Nein. Wir haben auch nicht mehr mit ihm gesprochen, seit wir ihn aus der Band gekickt haben. Sowieso lebt er im Westen der USA, bei Phoenix, Arizona. Wir wohnen in Tampa, also im Osten der USA. Also wäre es rein geographisch eh kompliziert. Wir haben aber keinen Kontakt. Und sogar wenn wir Kontakt hätten – ich spiele nicht Golf. Keiner von uns spielt Golf, haha.

Also seid ihr kein Altherrengolfverein. Trotzdem – wenn ich mir den zweiten Song auf Evisceration Plague anhöre, erinnere ich mich unweigerlich an eure Shredded Humans-Zeiten.

Haha, genau! Old school!

Was ist denn dann wichtiger für euch: Den Fans die alten Zeiten in Erinnerung rufen oder Neues mit CANNIBAL CORPSE ausprobieren und verwirklichen?

Neue Sachen ausprobieren, ganz klar. Wir wollen uns nicht zurückentwickeln. Wir haben immer ein paar Songs im Gepäck, die mehr old school sind und die alten Zeiten aufleben lassen. Aber wir wollen immer neue Sachen kreieren. Wir probieren immer, ein bisschen nach vorn zu gehen, ohne das typische CANNIBAL CORPSE-Feeling zu velieren. Man muss da einfach eine gute Mischung finden. Man braucht technische Spielereien, verschiedene Tempi – aber eben auch gute old school Riffs. CANNIBAL CORPSE bleiben immer CANNIBAL CORPSE.

Worin ihr euch auch treu bleibt, sind die Lyrics. Ihr bleibt bei eurem Gore-Selbst, sowohl textlich als auch visuell. Da jeder einen anderen Geschmack hat und ihr des öfteren mit euren Artworks angeeckt seid in der Vergangenheit: Was bedeutet Schönheit für dich?

Meine Tochter, meine Familie, mein Leben. Das ist die Welt. Die Natur. Das ist Schönheit. Wenn man bei CANNIBAL CORPSE spielt, lebt man diesbezüglich in zwei verschiedenen Welten. Natürlich finden einige Leute, dass wir schöne Musik machen. Es ist schwierig, den Begriff Schönheit auf einen gemeinsamen Nenner für alle zu bringen.

Frauen und Schönheit sind ja zwei Wörter, die man gerne verknüpft. Ihr habt in euren Texten ja schon viele Frauen geschändet und ich kann mich noch daran erinnern, wie ihr an einem Konzert Fucked with a knife allen Frauen im Publikum gewidmet habt. Seid ihr Machos?

Nein, haha. Es geht immer um Horror. Leider ist in 98% der Horrorfilmfälle das Opfer eine Frau. Aber wenn man sich die Texte von z.B. Orgasm through torture anschaut – dort ist die Frau die Aggressorin und der Mann das Opfer. Bei unseren Texten ist das einfach so, weils fiktiver Horror ist. So wie ein Horrorfilm. Und es berührt einfach mehr, wenn eine Frau gefoltert wird. Es ist beängstigender. Es ist intensiver. Aber wir lieben Frauen!

Haha. Bei eurem Bandnamen denkt man schließlich auch immer an Kannibalismus. Welches war das exotischste Fleisch, welches du je gekostet hast? Ich denke da an Alligatoren und Florida…

Ich bin Vegetarier. Seit sechs Jahren. Aber auch davor war ich nie der Typ, der unbedingt exotische Fleischsorten ausprobieren musste. Die anderen Jungs in der Band haben schon Alligator gegessen, ich nicht. Ich glaube, das exotischste, was ich je gegessen habe, war Strauß. Wir spielen in Paris und der Organisator hat uns in ein Steakhouse in der Nähe vom LA LOCOMOTIVE-Club mitgenommen. Da habe ich dann Strauß gegessen, was zumindest für uns Amerikaner sehr exotisch ist. Früher habe ich meistens Rind und Huhn gegessen – komische Mixturen waren nie mein Stil.

Na gut, Amerika ist nicht nur Steak und Huhn. Ich denke da an Bull Fries, also frittierte Rinderhoden.

Frittierte Rinderhoden? Na gut, wenn die das in Wyoming essen… Aber das hat nichts mit dem Rest von Amerika zu tun, haha. Es ist nicht typisch amerikanisch. Amerika ist so groß und natürlich gibt es verschiedene regionale Spezialitäten. Die einen essen Buffalos, die anderen Alligator – so wie bei uns in Florida.

Warum bist du denn Vegetarier geworden?

Irgendwann ist mir meine Einstellung gegenüber Tieren scheinheilig vorgekommen. Ich könnte nie ein Tier töten – aber jemand anderes sollte es für mich tun, damit ich weiterhin Fleisch essen kann? Nun ja, als ich meine Freundin traf – die heute meine Frau ist – habe ich in dieser Frage Hilfe bekommen. Sie ist praktisch schon ihr ganzes Leben lang Vegetarierin. Sie hatte zwar kein Problem damit, dass ich Fleisch aß – aber es hat mich schon zum Nachdenken gebracht. Irgendwann wurde ich sehr krank und konnte mal eine Woche lang kein Fleisch essen. Und da hats klick gemacht und ich bin Vegetarier geworden.

Bis jetzt habe ich es nie bereut. Es war schon irgendwie bizarr, es passierte einfach. Ich traf sie, wurde krank und dann war ich bereit dazu, Vegetarier zu sein. Natürlich waren nicht alle in meinem Umfeld darüber begeistert. Ursprünglich stamme ich aus Polen und meine ganze Familie, die sehr gerne Fleisch isst, kann es noch immer nicht fassen, dass ich Vegetarier bin.

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CANNIBAL CORPSE bleibt immer CANNIBAL CORPSE – auch auf dem aktuellen Album Evisceration Plague

Kommen wir zurück zu Evisceration Plague. Das Cover des neuen Albums wird euch kaum Probleme mit den Zensurbehörden bescheren und provoziert auch nicht im extremen Sinn. Gibt es eigentlich etwas, was dich provoziert?

Ich weiß nicht. Vermutlich einfach das normale Zeug. Ich mag es nicht, wenn Menschen zueinander gemein sind oder einander Schlechtes antun. Man sollte glücklich sein und hart arbeiten, um seine Ziele zu erreichen. Allerdings provoziert mich das nicht wirklich, es nervt mich einfach. Es ist einfach frustrierend zu sehen, wenn Leute nicht miteinander auskommen.

Ich spare mir bewusst die Frage nach deiner Meinung zum Irakkrieg. Manchmal habe ich das Gefühl, dass amerikanische Bands schon ziemlich genervt sein müssen deswegen…

Ja, keine Politik. Wir haben mit CANNIBAL CORPSE auch keine Message. Musik sollte Unterhaltung sein, nicht Religion oder Politik. Die Leute wollen oft unsere Meinung zu diesen Themen wissen, aber da halten wir uns lieber raus. Es sollte keine Rolle spielen, wenn man sich CANNIBAL CORPSE anhört.

Bei CANNIBAL CORPSE zu hören ist ja unter anderem George Corpsegrinder Fisher. Weißt du, ob er es jemals bereut hat, nicht mehr bei MONSTROSITY dabeizusein?

Ich kann natürlich nicht für ihn antworten. Ich weiß es nicht. Aber ich zweifle daran, dass er es bereut, nicht mehr bei MONSTROSITY dabeizusein. Versteh mich nicht falsch – MONSTROSITY sind eine großartige Band, aber sie haben nicht den Erfolgslevel erreicht, den CANNIBAL CORPSE erreicht haben.

Ich glaube, George war glücklich bei MONSTROSITY – aber er ist trotzdem ausgeflippt, als wir ihm damals den Sängerposten bei CANNIBAL CORPSE anboten. Er hat ja Imperial Doom und Millenium für sie eingesungen. Wir sagten ihm, dass er bei MONSTROSITY bleiben könne – aber nach Millenium ist er ausgestiegen.

Kommen wir zur Gegenwart zurück. Ihr habt mal gesagt, dass ihr mittlerweile von der Musik leben könnt. Trifft das noch immer zu oder hat die ganze illegale Download-Mp3-Sache etwas daran geändert?

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 Wir sind mit Vinyl und Tapes aufgewachsen – Paul

Wir können noch immer von der Musik leben. Erstmal ist es so, dass wir nie so viele Platten verkauft haben. Wir haben gute Verkaufszahlen für eine Death Metal Band. Aber natürlich verdienen wir unser Geld vor allem mit Touren und dem Verkauf von Merchandise. Natürlich haben wir Geld verdient mit unseren Plattenverkäufen und zum Glück verkaufen sich unsere Platten noch immer. Evisceration Plague verkaufte sich schon am ersten Tag 1000mal in Deutschland – was für uns eine fantastische Verkaufszahl ist! Aber ich glaube, die Downloading-Entwicklung könnte in der Zukunft zu einem Problem werden, auch für uns.

Allerdings, momentan ist es noch immer so, dass die Käufer die Lyrics und das Artwork eines Albums dazu haben wollen. Natürlich stellt das Musiker wie MADONNA vor ein Problem. Wer braucht schon die Lyrics und das Cover Artwork eines MADONNA-Albums? Diese Musiker werden also härter durch die Downloading-Entwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Plötzlich verkaufen sie nicht mehr 50 Millionen Platten, sondern nur noch 10 Millionen – und dann fangen sie natürlich an zu jammern, weil das ein Riesenverlust für sie darstellt.

Irgendwie ist das Ganze schon bizarr für uns. Wir sind mit Vinyl und Tapes aufgewachsen. Ganz ohne Downloading. Die Welt ist schon eine ganz andere heutzutage.

Bevor wir zur letzten Frage kommen, habe ich noch eine für dich, die in das bizarre Schema reinpasst: Du spielst ja schon seit langem mit Alex Webster (BLOTTED SCIENCE, HATE ETERNAL) zusammen. Weißt du, welchen Conditioner er für sein Haar benutzt?

Nein, haha. Diese Frage habe ich noch nie bekommen. Keine Ahnung.

Aha, also keine metrosexuellen Pflegevibes bei CANNIBAL CORPSE

Nein, definitiv nicht. Ich weiß nicht mal, wann die Jungs Geburtstag haben, obwohl ich schon so lange mit ihnen zusammenspiele. Nun ja, keiner weiß alles über den anderen…

Aber über die Zukunft von CANNIBAL CORPSE wirst du wohl mehr erzählen können…

Wir nehmen das Ganze von Tag zu Tag. Für dieses Album haben wir viele Tours geplant und vor allem viele High-Profile Tours. Im Sommer spielen wir am amerikanischen MAYHEM FESTIVAL, danach touren wir zusammen mit SLAYER und MARILYN MANSON. Das wird sicher spannend.

Wir tun einfach, was wir immer tun. Zum Glück geht es uns allen gut und es sieht so aus, als ob wir noch locker zehn bis fünfzehn Jahre weitermachen können. Wir sind alle gesund genug dazu. Selbstverständlich kann einem in unserem Alter immer ein medizinisches Problem dazwischenfunken – sei es die Sehnenscheidenentzündung, die den Gitarristen trifft oder der Rückenschaden, der einem das Drumming verunmöglicht. Aber wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen. Momentan sieht es so aus, dass alles gut ist und wir gesund und fit sind. Zusammenbleiben und zusammenspielen hat definitiv einen positiven Einfluss!

Layout: Arlette Huguenin D.
Fotos und Titelgraphik: Andreas Szabó
Evisceration Plague-Cover: Band/Label

Arlette Huguenin Dumittan
Arlette ist seit 2000 bei vampster und unsere Schweizer Fachfrau für schwarze Musik und vegane Backrezepte. Lieblingsbands: DARKTHRONE, MAYHEM, HAIL OF BULLETS. Genres: Black Metal, Death Metal, Dark Metal/Rock.