HANGING GARDEN verlieren mit ihrem siebten Album nicht die Haftung: "Skeleton Lake" ist weder abgehoben noch zu bedrückend, da die Band den Balanceakt zwischen Doom, Gothic und Doom-Death geradezu routiniert meistert.
Mit "Wild North West" beweisen VREID Abwechslungsreichtum und geben ihrem neuen Album mit einem dazugehörigen Film einen gewissen Mehrwert und Tiefe mit.
CLOUDS spielen Doom-Death-Metal: so weit, so klischeehaft. Aber was die Band auf ihrem Debüt "Doliu" (2013) aufgefahren hat, ist so groß und emotional, dass man als Rezensent gar nicht anders kann, als in Tränen aufgelöst vor der Anlage niederzusinken. Doom-Death-Metal: schmerzhaft schön, innerlich, zerbrechlich.
Das Comeback-Album "Suru Raivosi Sydämeni Pimeydessä" von DARK THE SUNS setzt dort fort, wo die Finnen vor gut zehn Jahren aufgehört haben: landestypischer Melodic Death / Dark / Gothic Metal mit viel Melodie, der jedoch nicht zwingend unter die Haut geht.
EMPYRIUM bescheren ihrem Label Prophecy Productions zum 25-jährigen Jubiläum einen liebevollen Querschnitt aus ihrem Schaffen - in Form hervorragender neuer Songs.
Ihr sucht das schwärzeste Album des Jahres 2021? Okay, das ist früh entschieden: LAKE OF TEARS-Mastermind Daniel Brennare schüttet auf „Ominous“ eine ganze Wagenladung Teer über seine Hörer aus – und nimmt sie mit auf eine Reise zum Ende der Welt, wie er selbst sagt. Ein kosmischer Trip durch die Abgründe der menschlichen Seele. Und persönliche Krisenbewältigung.