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Wings

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Schon seit November 1999 bei vampster, liefert Nils ("Wings") CD- und Live-Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten! Ein paar Randbereiche wie Southern Rock und klassischer Hard Rock dürfen dabei nicht fehlen.

TESLA: Real To Reel [ausgemustert]

TESLA covern 13 ihrer „favourite classic rock tracks“. Was für ausgemachte Fans der US-Multi-Platin-Seller eine interessante Erfahrung sein könnte, mutet für den „normalen“ Musikhörer etwas dröge an, denn leider verstehen die Jungs es bei den meisten Songs weder ihren eigenen Stempel aufzudrücken, noch wird der Spirit der Originale erreicht. Vielleicht auch ein Grund, warum „Real To Reel“ nach 16 Millionen verkaufter Alben auf dem bandeigenen „Tesla Electric Company Recordings“-Label erscheint?

STEEL SEAL: By The Power Of Thunder [ausgemustert]

Underground Symphony erweitern ihre Reihe "CDs, die die Welt nicht braucht" mit den Italienern STEEL SEAL, die außer den Vocals von Gastsänger DC Cooper nichts anzubieten haben, was sie aus den Kohorten ähnlich klingenden Italo-Melodic-High-Speed-Bands hervorheben könnte. Exzellent gespielt, gut produziert, aber bis zum völligen Identitätsverlust glatt gebügelt und von einem miesen Cover "gekrönt". Das Label hat weitaus Besseres zu bieten. Wer trotzdem alles aus Bella Italia haben muss, wendet sich an Hellion Records.

SEVENTH CALLING: Monuments [ausgemustert]

Überdurchschnittliche Gitarrenarbeit, unterdurchschnittlicher Gesang und durchschnittliches Songwriting ergeben leider nicht mehr als nur eine ordentliche US-Power Metal Veröffentlichung, die mit guten Vocals und etwas weniger Riffgeschiebe wesentlich besser hätte ausfallen können. Trotzdem zeigt das Baby der beiden Gitarristen Lance C. Lange und Steven Handel (die sich auch den Gesang teilen) Entwicklungspotential für kommende Scheiben auf.

FATE: Fate


"cdreviewWeder der Sound noch die sehr zahmen Songs können sich an heutigen Hörgewohnheiten oder den Spitzenreleases des Genres messen lassen.

MAD MAX: White Sands [ausgemustert]

Das neue Machwerk der Mannen um Michael Voss wird als Rückkehr zu den härteren Wurzeln der Band beworben. Das Gegenteil ist der Fall. Hundertmal gehörte Songstrukturen, unmotivierter Gesang, miese Balladen und kraftlose Rocker sind hier am Start. Eine solche Anhäufung biederer Tracks ohne Wiedererkennungswert im totalen Mittelmaß ist erschreckend. Vielleicht sollte Herr Voss sich auf weniger Projekte beschränken (er ist ja u.a. noch bei SILVER und GARY BARDEN involviert und ein viel beschäftigter Produzent), und sein Potential voll nutzen, als ständig nur mit Halbgarem um die Ecke zu kommen.

BATTALION: The Fight For Metal [Eigenproduktion][ausgemustert]

Wirklich schade. Die eidgenössische Band hat sich mit einer sehr professionellen Aufmachung (Coverart, Booklet, Sound) viel Mühe gegeben, mit Sicherheit das eine oder andere Fränkli investiert und versucht sich an traditionellem True Metal mit ebensolchen Texten. Und grundsätzlich stehe ich allen derart Klischee-überladenen Projekten äußerst wohlwollend gegenüber. Nur fehlen hier einfach gute Songs, um den Hörer mehr als kurzzeitig aufhorchen zu lassen. Gut gemeint ist eben noch nicht gut gemacht.