THE BLACK DAHLIA MURDER: Ritual

"Ritual" bietet puren, morbiden Spaß: Pech und Schwefel, Tod und Teufel, Horror und Death Metal.

"Ritual" bietet puren, morbiden Spaß: Pech und Schwefel, Tod und Teufel, Horror und Death Metal.

Die Welt geht unter, Adieu saudummes Menschenpack. Da braucht es JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE auch nicht mehr.

Ein schwer zähmbares Metal-Hardcore-Sludge-Biest, das trotz seiner Wildheit mit gelungenem Songwriting auftrumpft.

Eyjafjallajökull > NACHTMYSTIUMs Psychedlic-Show. War trotzdem geil.

Gnadenlos rockender Sludge, der für blutende Ohren und offene Mäuler sorgt. Und Limbo-Tänze.

Finsterer, furioser Hardcore aus Münster, zum ersten Mal auf CD.

Langer Titel, kompakte Songs - A STORM OF LIGHT und ihr rockiges, drittes Album.
Hittiger und moderner Black-Death Metal, der mehr Tiefgang vertragen hätte.

Das Alphabet wird reformiert - es endet mit dem Buchstaben "h".
Ein scheinbarer Direktimport aus den Neunzigern - FOUNDATION zeigen, was tougher Hardcore ist.
Der Soundtrack zur Vernichtung eines Augustiners.
Nein, trotz des reißerischen Titels gibt es keine SPINAL TAP-mäßigen Geschichten aus dem Hause HATE ETERNAL zu vernehmen. Trotzdem, wenn man Erik Rutan so zuhört, welche Anekdoten er erzählt, wie sehr er den Death Metal verinnerlicht, dann entstehen doch Parallelen mit der britischen Kult-Pseudoband. Dennoch, HATE ETERNALs fünftes Album "Phoenix Amongst The Ashes" macht nicht nur den vergleichsweise schwachen Vorgänger "Fury & Flames" vergessen, sondern zeigt die Band auch von einer ungewohnten, episch-majestätischen Seite jenseits von Bleifuß. Kurz vor dem Konzert in der Münchener Kranhalle schnappen wir uns einen freundlichen, gut gelaunten und im echten Leben deutlich bodenständiger wirkenden Erik Rutan, als man aufgrund dieses niedergeschriebenen Interviews meinen könnte. Aber nicht, dass jetzt jemand glaubt der redselige HATE ETERNAL-Bandchef hätte ein Problem mit seinem Selbstbewusstsein...
Neues Label, neuer Produzent, neue EP. Im Hause BETWEEN THE BURIED AND ME geht es nach der kolossalen Tour zu "The Great Misdirect" frisch weiter. "The Parallax: Hypersleep Dialogues" ist der Auftakt zu einer Sci-Fi-Geschichte, die Musik dazu ist ebenso brutal, technisch, aber gleichzeitig poetisch und schön. Wie wir es von BETWEEN THE BURIED AND ME eben gewohnt sind. Will heißen: Eingängige Hits suchen wir besser wo anders, das totale Gefrickel in Verbindung mit Bodenständigkeit, subversivem Humor, Spielfreude und uneingängigen Arrangements gibt es hier. Keine Weiterentwicklung zwar, aber Stagnation auf enorm hohem Niveau. Bassist Dan Briggs steht uns Rede und Antwort.
Ein traurig-schönes Projekt, das wegen seiner stilistischen Unentschlossenheit nicht über die ganze Spieldauer überzeugen kann.
Furioser Melodycore und Punkrock voller Hits, Hits und nochmal Hits - ein heißer Anwärter auf das Sommeralbum des Jahres.
Mit ihrem sensationellen Debütalbum "The Tunnels" haben sich TERRA TENEBROSA in die finsteren Herzen derjenigen gespielt, die das vage lieben, die Post Hardcore, Sludge und Industrial auf völlig einmalige und unkonventionelle Art und Weise verbunden haben wollen. Initiator der schwedischen Band ist The Cuckoo, ein geheimnisvoller Musiker, der vor einigen Jahren mit BREACH die nordeuropäische Hardcore-Szene aufmischte, und nun mit einem wundervollem Sinn für unheimliche Ästhetik für totale Gänsehaut sorgt. Zusammen mit The Cuckoo bringen wir zumindest ein wenig Licht ins dunkle Universum von TERRA TENEBROSA.
Schwacher US-Black Metal, dessen Stärken in heillosem Chaos versinken.
Frauen und Doom - eine großartige Mischung! THORR´S HAMMER, MONARCH, SHEVER, alles toll, aber eine gewisse Mandy aus Australien muss noch etwas üben. Ihr Projekt MURKRAT, bei dem sie außer den Drums alle Instrumente bedient und schauerlich singt, hat auf dem Zweitwerk "Drudging The Mire" gute Ansätze, die acht Songs in über siebzig Minuten ziehen sich schier endlos, mögen zwar atmosphärisch sein, aber auch die unheimlichste Nacht in einem Spukhaus wird mal langweilig, wenn nichts passiert. MURKRAT ist Funeral Doom jenseits von Heaviness, mit völlig drucklosen Gitarren, der sich ziellos durch die ellenlangen Songs quält. Immerhin ist die heulende Stimme der Doom-Mätresse schön krank - das zeigt, dass MURKRAT wohl Potenzial hat, das ermüdende "Drudging The Mire" kann aber absolut nicht empfohlen werden.