DAWN OF OUROBOROS kreieren einen schlüssigen Spannungsbogen, ohne vorhersehbar zu sein. Mit "Bioluminescence" kann man sich daher auch längerfristig gut beschäftigen.
Ein wahres Fest war es, welches die drei Black Metal-Größen ROTTING CHRIST, SATYRICON und BEHEMOTH ihren Fans in Berlin servierten. Jeder Artist ist auf seinem Gebiet einzigartig. Die Kombination aller drei versprach eine abendfüllende Konstellation ohne jedwede Verschnaufpause.
Die Leidenschaft des portugiesischen Black Metals trifft auf die dissonante Wut der isländischen Szene: SERPENTES überzeugen mit ihrem Debütalbum „Desert Psalms“, schöpfen ihr volles Pozential aber noch nicht aus.
Black Metal mit Post-Punk-Einflüssen, Wehmut, Weltschmerz und Hoffnungslosigkeit sind in beiden Genres zuhause. Die Mischung kann hervorragend funktionieren, wenn alle Elemente ineinander greifen und ein kohärentes Ganzes entsteht. Hier auch?
Meine Güte, ich war noch nie in meinem Leben in Österreich, bin Wiener Schnitzeln und Herbert Kickl gegenüber äußerst skeptisch eingestellt und verstehe diese ganzen Dialekte auch überhaupt nicht - und doch rezensiere ich jetzt schon zum zweiten Mal ein Album von KARG, dem Post-Black-Metal-Projekt von J.J. (HARAKIRI FOR THE SKY)? Da stimmt doch was nicht!
Unnahbar, aber direkt: Das Black Metal-Phantom BLOOD ABSCISSION erzeugt mit „II“ einen unerwarteten Kontrast der funktioniert und für Würze im Genre sorgt.
Ein Freitagabend voller schwermetallischer Klänge sollte die Fans exquisiter Stromgitarrenmusik am 28. März 2025 nach Berlin ins ORWO-Haus locken. Für jeden war etwas dabei: Doom, Black, ein wenig Post – vor allem aber eins: Totale Finsternis.
Gerade weil mit „Goldstar“ von IMPERIAL TRIUMPHANT der experimentierfreudige Teil der extremeren Metalwelt viel zum Abhypen hat, darf „Uulliata Digir“, das im Januar aus dem Nichts erschiene Debütalbum von UULLIATA DIGIR nicht übersehen werden. Die polnische Formation spielt vom Jazz inspirierten extremen Metal zwischen technischem Death Metal, dissoantem Black Metal und Post Metal - oder umgekehrt. Die sechs Musiker*innen haben dabei nicht nur einen scharfen Sinn für abenteuerliche Epen, die ganze Welten erschaffen, für starke Spannungsaufbauten und mitreißende, hypnotische Songs, sondern auch ein gutes Händchen für Ästhetik, und Abstraktion. Wir versuchen hinter das Mysterium von UULLIATA DIGIR zu blicken und erhalten viel Auskunft und tiefe Einblicke - und das gleich von fast allen Bandmitgliedern.