ULTRA SILVAM: The Sanctity of Death

Fiese Gitarren, geile Breaks, unerbittliche Raserei – und ULTRA SILVAM verpacken alles in schlüssige Songs. Es ist unmöglich, bei dieser Scheibe nicht auf “repeat” zu drücken, weil ULTRA SILVAM hier einfach ein schmissige, absolut geiles Black Metal-Album geschaffen haben.

Knappe drei Jahre ist ULTRA SILVAMs rasend-angepisstes Debüt “The Spearwound Salvation” her. Ist das Black Metal-Trio aus Malmö zahm geworden? Haben sie ihre schwarzen Seelen dem klinischen Produktions-Götzen verkauft? Finden sich gar Trigger auf dem Album? Die Antwort auf diese Fragen ist natürlich ein resolution “Net”, ULTRA SILVAM bleiben sich treu und bedienen gewohnt energiegeladen, hässlich und voller Leidenschaft ihr puristisches Black Metal-Klientel, das Blut, fünfarmige Kerzenständer und blutüberströmte Schafsschädel zu würdigen weiß. 

ULTRA SILVAM: No fun, no mosh, no core, no trends

ULTRA SILVAM halten sich denn auch dogmatisch an die Deathlike Silence-Grundsätze. Hierbei sind sie auch auf “Sanctity of Death” unglaublich authentisch und ehrlich. Kreischt M.A. “Satan”, dann meint er das auch so und jegliche Trveness-Diskussion erübrigt sich. Glorios mit MOTÖRHEAD-goes-Black-Metal-Bass und Glocken beginnt “Dies Irae” und die dargebotene Spannung halten ULTRA SILVAM mühelos über die gesamte Spieldauer. Mehr als 30 Minuten sind eh nie wirklich nötig (Beweis: SLAYER, als sie noch gut waren) und ULTRA SILVAM haben die Wildheit gepaart mit Melodie, die man bei WATAIN in ihren frühen Tagen so schätzte.

Wenn 1349s “Liberation” allein durch den schwedischen Wald geht

Und ja, “Sanctity of Death” hat wie “The Spearwound Salvation” noch immer diesen Vibe von einem Bastard aus 1349s “Liberation”-Scheibe, die irgendwo im schwedischen Black Metal-Wald verloren geht und dann unter anderem mit NIFELHEIM und DISSECTION Dinge treibt, die die Bewohner von Sodom und Gomorrah erröten lassen würde. Das Resultat sind fiese Gitarren, geile Breaks, unerbittliche Raserei – und ULTRA SILVAM verpacken alles in schlüssige Songs. Es ist unmöglich, bei dieser Scheibe nicht auf “repeat” zu drücken, weil ULTRA SILVAM hier einfach ein schmissige, absolut geiles Black Metal-Album geschaffen haben. Kaufpflicht 666!

Veröffentlichungsdatum: 20.02.2022 / CD: 25.02.2022

Spieldauer: 32:00

Label: Shadow Records / Regain Records

Website: https://ultrasilvam666.bandcamp.com

Line Up
M.A. – Bass, Vocals
A.L. – Drums
O.R. – Gitarren

ULTRA SILVAM “The Sanctity Of Death” Tracklist

1. Dies Irae
2. Sodom vises himlafärd
3. The Sanctity of Death (Audio bei YouTube)
4. Tintinnabuli Diaboli
5. Förintelsens andeväsen del II: Den deicidala transsubstantiationens mysterium
6. Black Soil Fornication
7. Incarnation Reverse
8. Of Molded Bread and Rotten Wine