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Do Make Say Think"

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SEBASTIAN PLANO: Die Kraft des Sprungs

SEBASTIAN PLANO ist ein Wunderknabe aus Argentinien, der seine Zelte nun in Berlin aufgeschlagen hat. Der junge Komponist und Multiinstrumentalist hat mit "Impetus" ein derart betörend schönes Zweitwerk geschrieben, dass stellenweise das Herz vor Glück beinahe zerspringen möchte. Beheimatet in Neoklassik und Tango, sucht sich SEBASTIAN PLANO, ähnlich wie OLAFUR ARNALDS seinen Weg raus aus seiner klassischen Vorbildung, hin zu einer Verschmelzung mit sanfter Elektronik und ein wenig Indie. Wir haben uns den freundlichen SEBASTIAN PLANO per E-Mail zur Brust genommen.

GOD FORBID: geben Trennung bekannt

"(c)Schlechte Neuigkeiten für GOD FORBID-Anhänger: Wie die Musiker der Metal-Band am vergangenen Wochenende mitteilten, hat sich die Formation getrennt. Ausschlaggebend war die Entscheidung von Gitarrist Doc Coyle, die Band aufgrund persönlicher Probleme und professioneller Unstimmigkeiten zu verlassen. Seine Kollegen ließen daraufhin verlauten, das Projekt ohne Coyle nicht fortführen zu wollen. Eine Hintertür lässt sich der Gitarrist aber offen: Eine mögliche Reunion eines Tages schließt er nicht aus, auch wenn aktuell nicht daran zu denken sei. Das komplette Statement von Mastermind Doc Coyle im Original gibt es nach dem Klick im Anhang:
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DARK TRANQUILLITY: Auf der Suche nach dem Kern

"Construct" ist vielleicht eine der interessantesten Veröffentlichungen, die DARK TRANQUILLITY bislang hervorgebracht haben. Die Schweden verließen ihren altbewährten Pfad des traditionellen skandinavischen Melodic Death Metals und begaben sich auf die Suche nach einer neuen Quelle der Kreativität, indem sie den Fokus auf die zugrunde liegende Atmosphäre ihrer Arbeit lenkten. "Construct" kann daher leicht missverstanden werden, dreht sich im Kern aber weniger um unabhängige Stücke oder rasende Hits, sondern um das Erschaffen einer packenden Vision düsterer Musik, die wiederum auf ausgearbeiteten Gedankengängen fußt. Wir sprachen mit Keyboarder Martin Brändström via E-Mail über einen neuen Ansatz, Musik zu schreiben, über die Auswirkungen seiner unterliegenden Stimmungslage auf die Kreativität, sowie über die beste Art und Weise, das neue Album zu hören.
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THE OLD WIND: Images And Tones Of Broken Bones

Die Freude war groß, als bekannt wurde, dass mit THE OLD WIND neben TERRA TENEBROSA ein weiteres Post-BREACH-Projekt an den Start geht. Dieses Mal sogar initiiert durch deren ehemaligen Frontmann Tomas Liljedahl, der in den vergangenen Jahren einiges durchmachen musste. "Feast On Your Gone" vertreibt nun Liljedahls Dämonen. Das 35-minütige, unglaublich brachiale Album ist stets heavy und sehr doomig, die songschreiberische Handschrift von Tomas Liljedahl ist allerdings die gleiche geblieben. Wir fragen per E-Mail bei THE OLD WIND nach und hören die Geschichte von einem, der seine Drogensucht bezwungen hat.
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LOCRIAN: "Return To Annihilation" – Details zum neuen Werk

"(c)LOCRIAN präsentieren konkrete Informationen zu ihrem neuen Werk "Return To Annihilation". Aufgenommen wurde dieses von Produzent Greg Norman in den "Electrical Audio Studios", das Mastering übernahm Jason Ward.

Bei "Return To Annihilation" handelt es sich um ein Konzeptalbum, das aus zwei Teilen besteht. Als Release-Termin wird der 21. Juni 2013 angegeben. Das Album erscheint als CD, Doppel-LP sowie als digitale Downloadfassung.

Weitere Informationen zum Konzept, die Tracklist sowie das Artwork in Großansicht gibt es im Anhang:
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TERRA TENEBROSA: Durch die Dunkelheit

Wahre Kunst verstört den Menschen und hilft ihm mental weiter zu kommen und Schranken einzureißen. Für die Schweden TERRA TENEBROSA ist das ein willkommener Nebeneffekt, denn eigentlich ist diese Band nur das Sprachrohr für das Alter Ego seines Hauptakteurs: Den Cuckoo. Nach dem fantastischen Debüt "The Tunnels" vor zwei Jahren schlagen TERRA TENEBROSA mit "The Purging" den Erstling locker und verankern sich mittels abstraker Songs, furchteinflößendem, unmenschlichem Gesang und brachialer Riffs, die tatsächlich hier und da nach dem Erbe der großen BREACH klingen, im Unterbewusstsein des Hörers. Es ist eines unwahrscheinlich tiefe Erfahrung, "The Purging" zu hören, und es ist spannend zu erfahren, was hinter all dem steckt. Wir blicken nicht hinter die Maskerade, aber mitten hinein, in das dunkle Herz des Cuckoo, um das Licht zu finden.
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MACHINE HEAD: haben sich von Bassist Adam Duce getrennt

"MACHINEMACHINE HEAD und Bassist Adam Duce gehen ab sofort getrennte Wege. Bereits am vergangenen Wochenende gab die Formation die Trennung von ihrem Gründungsmitglied bekannt. Was zunächst als einvernehmlicher Schritt angekündigt worden war, entpuppte sich nun als Maßnahme zur Rettung der Band: In einem ausführlichen Statement erklärt Bandkopf Robb Flynn, dass es hinter den Kulissen schon seit einiger Zeit brodelte, da Adam die Leidenschaft verloren hatte, für einen persönlichen Schlussstrich jedoch zu stolz gewesen war. Am 11. Februar 2013 entschloss sich die Band schließlich, sich von ihrem Bassisten zu trennen. Als Dreiergespann arbeitet die Gruppe nun an einem neuen Album, das Ende 2013 erscheinen soll.

Zum ausführlichen Statement von Robb Flynn im Original:
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DRAGGED INTO SUNLIGHT: Die nackten, fleischlosen Knochen einer bösen Existenz

So hässlich "Widowmaker" auch sein mag, so faszinierend ist dieser Doom-Sludge-Death-Bastard aus den finstersten Regionen des britischen Königreiches. DRAGGED INTO SUNLIGHT, die auch durch ihre Anonymität eine ganz andere Ebene des Abscheulichen erreichen sind kompromisslos boshaft und nichts für den Massengeschmack. "Widowmaker" ist musikalisch extrem, aber auch die perfide Attitüde der Band und das verstörende Kunstverständnis der Musiker wirft Fragen auf. Das Kollektiv antwortet sehr ausführlich und wortgewandt per email.
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NAPALM DEATH: Einen tiefen Atemzug nehmen

Zwischen klassischen Gewaltausbrüchen, sowie experimentellen Einschüben, die nah am Noiserock sind, entsteht mit "Utilitarian" ein monströses Werk, das wirklich allen zeigt, wo es lang geht. Dabei gibt sich Barney im Interview ganz bodenständig und beweist in dieser halben Stunde, dass es um das Handeln geht, und nicht um das Reden, egal ob es Musik, die Occupy-Bewegung oder Vegetarismus betrifft.