ULVER: Aus der Vogelperspektive

Nach über dreieinhalbjähriger Wartezeit trauen sich die Wölfe wieder aus ihrer Höhle heraus und veröffentlichen mit "Wars Of The Roses" das erste Album, seit sie von einem Studiophantom zu einer Liveband wurden. Das neue Werk von ULVER weist dabei viele Facetten der Vergangenheit von ULVER auf, plus dem organischen Klang, der nur von einer Liveband stammen kann. Einfach ist "Wars Of The Roses" dabei beileibe nicht, das Potenzial dahinter ist aber wie immer enorm. Freunde der jüngeren Geschichte von ULVER dürfen sich schon mal auf intensives Hören, bis zum Verständnis der Band anno 2011 einstellen, wir bitten im Zuge der Apriltour Multiinstrumentalist und Bandretter Daniel O´Sullivan im sonnigen, warmen München um einen halbstündigen Plausch.

Nach über dreieinhalbjähriger Wartezeit trauen sich die Wölfe wieder aus ihrer Höhle heraus und veröffentlichen mit Wars Of The Roses das erste Album, seit sie von einem Studiophantom zu einer Liveband wurden. Das neue Werk von ULVER weist dabei viele Facetten der Vergangenheit von ULVER auf, plus dem organischen Klang, der nur von einer Liveband stammen kann. Einfach ist Wars Of The Roses dabei beileibe nicht, das Potenzial dahinter ist aber wie immer enorm. Freunde der jüngeren Geschichte von ULVER dürfen sich schon mal auf intensives Hören, bis zum Verständnis der Band anno 2011 einstellen, wir bitten im Zuge der Apriltour Multiinstrumentalist und Bandretter Daniel O´Sullivan im sonnigen, warmen München um einen halbstündigen Plausch.

Wars Of The Roses kommt nun dreieinhalb Jahre nach Shadows Of The Sun heraus, das wie üblich ganz anders als seine Vorgänger klingt. Allerdings geht diese Entwicklung noch einen Schritt weiter, denn es klingt so, als hättest du einen großen Einfluss auf das Album gehabt. Daniel, warst du der Hauptsongwriter für diese sieben Stücke?

Nein, so war das nicht wirklich. Es lief zwischen uns sehr demokratisch ab, die musikalischen Entscheidungen, die getroffen wurden, fielen zwischen Kristoffer, Tore und mir. Die lyrischen Themen haben Kris und Jørn gemeinsam behandelt. Ich arbeitete nicht an den Texten, mit Ausnahme von Stone Angels, das ein von mir rezitiertes Gedicht ist. Ich wurde immer mehr in diesen Text involviert, je mehr ich ihn las.

Rein vom Hören des Albums kam es mir so vor, als wäre dein Anteil am Album größer, als der von den anderen Bandmitgliedern. Mehr noch, auf mich wirkt es so, als wären deine Ideen der Katalysator, der die Musik überhaupt erst entstehen ließ. So, als hätten die anderen drei Schwierigkeiten gehabt, mit dem Songwriting zu beginnen.

Es gibt schon einen Grund, warum es so lange dauerte, bis wir den Nachfolger zu Shadows Of The Sun veröffentlichten. Die Band wusste eben nicht so ganz, was sie tun sollte. Ich will nicht Stillstand dazu sagen, aber es hatte einige dieser Züge. Ich denke, ULVER brauchten frisches Blut und Kristoffer und ich arbeiteten ja schon bei AETHENOR zusammen, da war es naheliegend, dass wir diesen Schritt auch bei dem neuen ULVER-Album wagen würden. Mit dem Einfluss von meinem Spiel und meinem Songwriting. Und ich denke, dass ULVER und ich doch einige Übereinstimmungen haben.

Wars Of The Roses hört sich nach der Konsequenz an, die ihr aus der Tour letzten Februar gezogen habt.

Wir begannen schon vor der Tour mit dem Songwriting, aber wir hatten nur ein paar Ideen, es war noch nichts abgeschlossen, gab noch keine Themen. Einfach ein paar Basisstrukturen.

 Wars Of The Roses ist für mich nicht nur  ULVERs achtes Album, sondern vor allem das erste Album der Live-Band ULVER.

Ja, das kann man schon so sehen. Die Musik von Wars Of The Roses ist natürlich davon geprägt, dass wir zu einer Liveband wurden, aber es hat unsere Entscheidungen, wie wir die Stücke gestalteten, nicht wirklich beeinflusst. Wir haben zu keiner Zeit gesagt, dass wir Ideen verwerfen würden, nur weil sich diese nicht live realisieren lassen. Auch auf Wars Of The Roses ist eine Menge Studiotrickserei und Elektronik enthalten. Wir versuchen dennoch das live wiederzugeben, was wir können. Dieses Album zeigt ULVER in der Reinkarnation einer Rockband. Das bedeutet nicht, dass wir für immer so weitermachen werden, aber das ist einfach der Bereich, in dem wir uns derzeit befinden und der Bereich in dem wir uns wohl fühlen. Diese Rolle zeigt momentan unsere stärkste Seite.

Für mich ist Wars Of The Roses nicht das perfekte Album, die beiden Vorgänger fand ich etwas besser. Ich höre es zwar auch erst seit ungefähr drei Wochen…

Das stimmt, du musst ihm die Zeit geben zu wachsen. Wars Of The Roses ist nicht so fokussiert wie Shadows Of The Sun, es hat nicht das gleiche, nihilistische Gefühl, das sich durch das ganze Album zieht, es ist viel mehr schizophren, seine Bandbreite ist viel größer. Es kann durchaus schwierig sein, hinein zu finden, aber ich glaube, es gibt Momente, die wirklich berührend sind. Manchmal denke ich, dass ich mir keine wirklich objektive Meinung dazu bilden kann, da ich ja vorher nicht in der Band war. Aber ich stimme dir zu, wir versuchen wieder etwas Neues, und das ist abermals sehr unterschiedlich zu dem, was wir vorher gemacht haben. Ich würde es als deutlich vorsichtiger gezeichnet beschreiben und es ist nicht mehr so monolithisch, als dass es aus nur einer Idee bestehen könnte.

 ULVER
Eine sehr behutsam ausgesuchte Metapher für das Konzept des Albums. Das Artwork repräsentiert Schattenseiten, Horror, Trauer – aus der Vogelperspektive.

Als ich zum ersten Mal February MMX auf Facebook gehört habe, war ich ein wenig enttäuscht, zusammen mit den anderen Stücken macht es aber viel mehr Sinn. Ich habe mich beispielsweise in Providence verliebt. Singt da wieder SIRI STRANGER?

Ja, das ist sie.

Ihr habt mit ihr auch für das PRINCE-Cover Thieves zusammen gearbeitet. Wolltet ihr sie deshalb auf dem Album haben?

Das Cover empfinde ich als weniger gelungen, Providence ist da viel besser geworden. SIRI ist eine Art norwegischen MARIAH CAREY, vielleicht nicht ganz deine Baustelle, aber sie ist eine unglaublich gute Sängerin. Ich bin auch kein großer Fan des Genres, aber SIRI hat diesem Song eine tolle Note verpasst. Ihre Stimme ist etwas ganz besonderes, sie ist sehr stark. Wir haben Providence mit ihr und Attila (Csihar, MAYHEM-Sänger, Anm. d. Verf) in Oslo live aufgeführt. Das war ziemlich amüsant, seine tiefen, kehligen Geräusche, direkt neben ihrem Gesang war schon etwas Besonderes, und dann flippte sie auch noch Gospelmäßig total aus.

Ich denke auch, dass England live ganz großes Potenzial haben wird.

Das war das erste Lied, dass wir für Wars Of The Roses geschrieben haben. Es ist auch zusammen mit Providence mein Lieblingsstück auf dem Album. England hat auch eine gewisse MOTHLITE-Atmosphäre. Den Pianoteil wollte ich ursprünglich eben für MOTHLITE verwenden, aber mit ihnen ging ich in eine zu poppige Richtung, als dass es noch gepasst hätte. Ich habe das Piano dann angepasst und schließlich für ULVER verwendet.

Stone Angels, das abschließende Stück des neuen ULVER-Albums, wirkte anfangs auf mich so als hätten die anderen drei der Band gesagt: Verdammt, wir brauchen ein Full Length-Album, haben aber nicht genügend Material. Los Daniel, experimentiere!

(lacht) Nein, so war es nicht. Diese Band trifft ihre Entscheidungen niemals aufgrund solcher Gesichtspunkte. Stone Angels zeigt viel mehr Jørns Mitwirken an ULVER auf, auch wenn es nicht seine eigenen Worte sind, die da wieder gegeben werden. Es zeigt die literarische Welt, aus der er stammt. Außerdem ist das Gedicht, das mit diesem Stück vertont wird auch sehr lang. Und ausufernde Kompositionen sind für ULVER außerdem nicht neu, auch wenn die Stücke auf Blood Inside und Shadows Of The Sun von kompakterer Länge waren, soll dass nicht heißen, dass wir nicht mehr zu ausgedehnten Liedern fähig sind. Außerdem ist Stone Angels sehr detailliert, es passiert dort sehr viel im Hintergrund, das sich erst nach einiger Zeit entfaltet.

Warum tauchst du als Erzähler bei Stone Angels auf, und nicht Kristoffer?

Ursprünglich sollte Ian Johnston von COIL das übernehmen, aber er ist kein wirklicher Wortschmied, er fühlte sich nicht wirklich sicher im Studio und setzte sich selbst ziemlich unter Druck, deshalb war seine Performance recht zurückhaltend. Ich versuchte das alles ein wenig zu bearbeiten, aber es wollte nicht so recht gelingen. Und da er in Spanien lebt, war es schwierig, ihn zwecks Neuaufnahmen zu treffen. Dann entschied ich mich dafür, es selbst zu versuchen, da es einfach gemacht werden musste. Ich hatte mich durch die Aufnahmen mit Ian auch schon intensiv mit dem Gedicht auseinander gesetzt, ich wusste, was wir dafür brauchten und daher habe ich es selbst übernommen. Kris hat es auch gelesen, aber klang zu dramatisch, es brauche einen etwas konversationellen Charakter. Es sollte wie ein Klangspaziergang wirken.

 ULVER
Viel abgespeckter und einfacher, fast schon monochrom. Daniel O´Sullivan über ULVERs neue Live-Projektionen.

Zunächst wollte ich Wars Of The Roses dauernd hören, habe dann aber herausgefunden, dass es nur dann wirklich wirkt, wenn ich es eher selten laufen lasse. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

Die Reaktionen zu Wars Of The Roses sind relativ unterschiedlich, auch da das Album sehr offen zur Interpretation ist. Es ist nicht das größenwahnsinnige Biest, das Blood Inside war und auch nicht das düstere, getragene Werk wie Shadows Of The Sun. Es ist etwas Anderes.

Irgendwie ist Wars Of The Roses zwischen diesen Alben und andererseits wieder nicht.

Die Emotionen, die unser neues Werk hervorruft, sind ganz anders als vorher.

Wie waren die Reaktionen eurer Fans bisher, wie haben sie auf den Shows reagiert, als sie das komplette Album nun live sahen?

Eigentlich waren die Reaktionen ziemlich gut. Ich habe aber auch schon einige Stimmen gehört, die sich darüber beschwerten, dass wir nichts aus unserem Repertoire spielten. Das zeigt aber auch, dass wir eine Band sind, die ihre Setlist nicht an solchen Gründen ausrichtet. Wir tun, was wir als richtig erachten. Da werden uns einige Leute nicht zustimmen, aber uns ist wichtig, was wir denken. Es war einfach langweilig, immer das alte Set zu spielen, diese Greatest Hits-Konzerte, wie wir sie letztes Jahr dauernd spielten. Das gipfelte an einer der letzten Shows, die wir in der norwegischen Staatsoper spielten, was ein wirklich großartiger Abend war. Dann gaben wir noch ein paar Konzerte und merkten, wie erschöpft wir von alledem waren. Außerdem haben wir jetzt neues Material das uns sehr gut gefällt, also wollen wir es auch spielen.

Der Eindruck, den ich von den Konzerten im Februar 2010 hatte war, dass diese ganzen Songs aus den letzten zehn Jahren, die ihr gespielt habt, optisch nicht wirklich zusammen gepasst haben, es war kein allumfassendes visuelles Konzept dahinter. Das ist aber etwas, das man von ULVER eigentlich erwartet. Nachdem ihr Wars Of The Roses nun am Stück durchspielt, hoffe ich auf eine hermetische Show.

Es gibt auf jeden Fall eine Kontinuität, die sich durch den gesamten Auftritt hindurch ziehen wird. Außerdem sind die Visuals viel abgespeckter und einfacher, fast schon monochrom. Die Bilder sind auf poetische Art und Weise simpel. Letztes Jahr waren die Projektionen schon fast cartoonartig, es gab geradezu bombastische Arrangements, denen sich die Bilder anpassten. Dieses Set ist da ganz anders, da die Stücke aus einer Idee entspringen. Die Visuals wurden genau darauf ausgelegt, und ich empfinde sie heute als viel stärker als vorher.

Habt ihr Wars Of The Roses eigentlich in eurem eigenen Studio aufgenommen?

Nein, die Aufnahmen fanden in verschiedenen Studios statt, größtenteils aber in den Crystal Canyon-Studios in Oslo.

Der Mix von John Fryer trifft genau meinen Nerv, das Schlagzeug ist nicht nur schön gespielt, es klingt auch sehr satt, ich mag es außerdem, wie organisch das gesamte Album klingt. Bist du mit dem Resultat zufrieden?

Ja, durchaus. Eigentlich brauche ich mehr Zeit um diese Frage zu beantworten, Wars Of The Roses ist noch so neu. Ich konnte es noch gar nicht richtig sacken lassen und danach aufarbeiten. Ich habe kürzlich ein Interview mit dem Autor Edgar Lawrence Doctorow gelesen. Er meinte, wenn er schreibt, erfährt er den Text an sich selbst, das ist ein ganz automatischer Prozess. Ich fühle das Gleiche bei der Musik, von den ursprünglichen Ideen, hin zum fertigen Stück auf dem Album. Daher brauche mehr Zeit Wars Of The Roses als das zu erkennen, was es wirklich ist, es hat mich völlig aufgesaugt.

 ULVER
´Wars Of The Roses´ zeigt ULVER in der Reinkarnation einer Rockband. ULVER 2011: Organisch, treibend, komplex.

Bisher habe ich leider nur das Artwork und ein paar Bilder aus dem inneren des Album gesehen, es sieht aber wieder wunderschön aus. Hier arbeiteten wieder Trine+Kim, richtig? Schließt sich hier der Kreis zum Titel des Album, geht es um die Rosenkriege im England des fünfzehnten Jahrhunderts?

Eigentlich ist das eine sehr behutsam ausgesuchte Metapher für das Konzept des Albums, es geht eigentlich um das Thema der Krise, aber aus der Vogelperspektive betrachtet, nicht vom Inneren heraus. England ist beispielsweise ein Blick auf den nationalen Stolz der Engländer, es werden Klischees der Herkunft und Geschichte verwendet, aber wir betrachten, die böse, geheime Geschichte davon. Das selbe gilt für Norwegian Gothic, das eine Kritik an dem Postkarten-Norwegen darstellt, an dem Wikingerstolz. Es geht viel mehr um die Schattenseiten, den Horror, die Traurigkeit. Jeder Song auf dem Album hat eine Perspektive von weit abseits auf das Geschehen. September IV dreht sich um den Tod von Jørns Cousin.

Er starb am vierten September?

Nein, an diesem Tag war seine Beerdigung. Dieser Text ist eine Darstellung dieses Tages.

Die Art der Texte ähnelt wieder denen von Shadows Of The Sun – viel mit wenigen Worten zu sagen. Ist das ULVERs neue Art zu texten?

Kris und Jørn haben viel Zeit dafür aufgewendet, diese Art zu kultivieren. Es ist eine minimalistische Vorgehensweise, eine simple Sprache zu verwenden um komplexe Dinge zu sagen. Es gibt nicht viele, die das sehr gut können, vor allem nicht im Bereich der Musik. Aber wir können uns glücklich schätzen, Jørn zu haben, denn er kommt nicht aus der Rock- oder Metalwelt, sein Fokus ist eben auf Literatur. Sein stilistischer Einfluss ist sehr wichtig für uns. Kristoffers Perspektive der Welt geht durch Jørns kritische Filter. So gesehen ist diese Vorgehensweise recht originell.

Ihr habt eine Zusammenarbeit mit KSCOPE begonnen, nachdem ihr die letzten Jahre über größtenteils im DIY-Stil gearbeitet habt, durch Kristoffers Label JESTER RECORDS. War es nach dem Schritt auf die Bühne nun wichtig, euch auch im Bezug auf das Label anzugleichen?

Es ist schwierig alles selbst zu machen, wenn man eh schon eine Million Dinge erledigen muss. JESTER RECORDS ist nach wie vor aktiv, und auch Wars Of The Roses wird darüber erscheinen, es handelt sich einfach um einen Lizenzdeal mit KSCOPE. Dahinter steckt ein gutes Team, das viele Anstrengungen für dieses Album in Kauf nimmt. Wir sind erleichtert, sie als Partner zu haben, die uns die Arbeit abnehmen.

In dieser Kombination wird auch die DVD mit dem Auftritt in der norwegischen Staatsoper erscheinen. Aber wie steht es mit dem Coveralbum, kommt das noch?

Ja, das werden wir dieses Jahr auch noch in Angriff nehmen. Außerdem bereiten wir schon ein weiteres neues Album vor, das wieder sehr anders klingt und etwas ist, das man nicht nach Wars Of The Roses erwarten möchte.

Von der Kollaboration mit SUNN o))) gab es in letzter Zeit auch nichts Neues zu berichten.

Wir haben eine Menge daran gearbeitet, aber diese Zusammenarbeit liegt vorerst auf Eis, da Greg und Stephen im Bereich der Produktion mehr zu sagen haben wollten, aber in letzter Zeit gab es keine Gelegenheit, uns zu treffen. Es ist schon aufgenommen, aber es dauert sehr lange es fertig zustellen. Es wird kommen, es geht einfach nur darum, für eine gewisse Zeit alle Beteiligten an einen Ort zu bringen.

Eigentlich dachte ich, dass SUNN o))) euch zu ihrem Event auf dem ROADBURN FESTIVAL einladen würden.

Wirklich? Mich wundert es nicht, dass wir nicht dort auftreten. Ich mag Walter sehr gerne und ich bin auch mit einigen Bands schon auf dem ROADBURN FESTIVAL aufgetreten, aber sie könnten die hohen Kosten nicht übernehmen, die wir haben, um ein Konzert aufzuziehen. Ich habe mir die Bands angesehen, die Greg und Stephen einluden, und ich denke, dass da viele Kompromisse stattfanden, um eine Balance zu erreichen.

Wenn eure Kosten so hoch sind, wundert es mich doch, dass ihr dieses Mal auf Tour die kleineren Clubs bereist.

Das liegt hauptsächlich an der Reiseroute, das muss nach der Tour noch etwas korrigiert werden. Wir diskutieren schon darüber, da wir zu sichtbar sind, müssen uns etwas rarer machen und flächenbezogener werden. Von dem Rock and Roll-Kontext fühlen wir uns etwas abgeneigt, aber wir fühlen uns nicht davon abgeneigt, dieses Material live zu spielen. Doch egal, wie wir weiter machen werden, es wird spannend bleiben.

Promobild und Artwork: (c) Oktober Promotion / Live-Bilder: (c) Florian Schneider