CELESTE: Böse Jungs

CELESTE: Böse Jungs

CELESTE sind ein Phänomen. Die vierköpfige Band aus Frankreich erspielte sich den letzten Jahren mit ihrer Mischung aus Black Metal, Hardcore und Sludge eine Ausnahmestellung, die geprägt ist von finsterster und intensivster Musik, einmaliger Ästhetik und Guerilla-Attitüde. Auch ihr neues Album „Morte(s) Nee(s)“ passt perfekt in die Reihe von faszinierenden Alben und reißt dich mit in deinen Strudel aus Gewalt und Boshaftigkeit, stets mit einem reinigenden Effekt. Sänger Johan über Markenzeichen, Ästhetik, Produktivität und alternative Vertriebswege.


Ihr seid Workaholics,
Morte(s) Nee(s) ist immerhin eure vierte Veröffentlichung in vier Jahren. Was ist die treibende Kraft hinter CELESTE?

Große Freundschaft, der selbe Wille und der selbe Geschmack, wenn wir neues Material schreiben. Wir langweilen uns auch sehr schnell, also müssen wir immer neue Songs an Bord haben.

Als ihr letzten Winter angekündigt habt, dass ein neues, noch zu betitelndes Album kommen wird, hätte ich drauf gewettet, dass es „Hedoniste(s)“ heißen würde, stattdessen habt ihr euch für „Morte(s) Nee(s)“ entschieden. Ist „Hedoniste(s)“ noch auf eurer Liste?

Ich glaube kaum. Aber selbst, wenn dieser Titel nicht zu unserer Musik passen würde, zu uns als Individuen passt es gut.

Morte(s) Nee(s)“ ist ein Titel mit einer großen Ladung Sozialkritik. Werden wir geboren, ohne eine Zukunft zu haben?

Ja, darin geht es definitiv um Sozialkritik, aber es geht nicht hauptsächlich um unsere Zukunft. In erster Linie handelt „Morte(s) Nee(s)“ über den Stand Frauen, es behandelt den Verlust der Unschuld. Ich kann es nicht gut heißen, wo die Frau auch heute noch gesellschaftlich steht und mit was sie zu kämpfen hat.

Wenigstens passt „Morte(s) Nee(s)“ auch musikalisch zu den vorherigen Titeln. Bist du persönlich auch Nihilist oder Misanthrop?

Auf jeden Fall. Ich versuche so positiv wie möglich zu denken, wie ich kann, aber das ist wirklich schwer. Ich weiß, dass ich zutiefst pessimistisch veranlagt bin, ich glaube nicht an die menschliche Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ihr hattet bisher noch keine Wechsel im Line-Up. Ist das ein Grund, warum ihr wie ein Uhrwerk funktioniert?

Ja, das hilft natürlich sehr. Aber es war nicht immer leicht diese Besetzung aufrecht zu erhalten, denn unser Bassist Antoine musste bereits zweimal für längere Zeit ins Ausland. Glücklicherweise half uns während diesen schweren Zeiten ein guter Freund aus.

Die Musik von CELESTE wird mit jedem Album immer fieser und dunkler. Auch wenn man nach jedem eurer Alben denkt, es kann nicht extremer und intensiver werden, es gelingt euch immer wieder. Ist das die Evolution, die ihr anstrebt?

Genau das ist unser Ziel. Ich habe schon immer gesagt, wenn wir etwas wollen, dann immer dunkler und dunkler werden. Das ist jedes Mal eine große Herausforderung und daher sind wir sehr froh, diesbezüglich jedes Mal Erfolg zu haben. Hoffentlich klappt das auch beim nächsten Album, auch wenn es jedes Mal schwieriger und schwieriger wird, dieses Ziel zu erreichen.

Morte(s) Nee(s)“ ist verflucht heavy, hat aber gerade in der ersten Hälfte mehr Black Metal-Elemente parat. Die zweite Hälfte des Albums beinhaltet eher doomiges Material, als wäre das für Seite A und B vom Vinyl so konzipiert. Ein Zufall?

Diese Abgrenzung war nicht beabsichtigt, zumal die Vinyl-Version auch auf drei Seiten aufgeteilt ist. Wir haben diese kurzen und ungebändigten Songs, die wir zusammen mit dem Rest so verpacken wollten, dass ein sehr verrückten Ablauf der Songs entsteht. Das Resultat ist, dass das Tempo immer verlangsamt wird, aber die erste Hälfte des letzten Stückes von „Morte(s) Nee(s)“ ist noch wahnsinniger, als der Beginn des Albums.

Die Riffs sind teilweise recht schnell, das Drumming ist komplexer und die Songstrukturen sind klarer. Ein Zeichen, dass ihr als Band erwachsener geworden seid.

Vielleicht, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen. Wir fühlen uns nicht reifer, als zu der Zeit, als wir „Misanthrope(s)“ schrieben. Übrigens glaube ich, dass viele dieses Album nicht verstanden haben. Vielleicht sind die Hörer deshalb so enthusiastisch dem neuen Material gegenüber.

Nach wie vor arbeitet ihr mit Chaos, wie in „Les mains brisées comme leurs souvenirs“ und „En troupeau des louves en trompe l’oeil des agneaux“. Das klingt nach einem Biest, das ihr von der Leine gelassen habt. Was ist so faszinierend am Chaos?

 CELESTE Interview 2010 - Bild (c) CELESTE
Nur ein Bild, das alles aussagt: Das Artwork von „Morte(s) Nee(s)“.

Ich weiß es nicht. Aber es ist witzig, dass du über Chaos sprichst, denn die meisten sagen, dass unsere Musik sehr monolithisch ist. Ein chaotischer Monolith? Ziemlich schräg, nicht? Aber ich stimme dir zu, unsere Musik ist chaotisch. Bei uns ist das Chaos aber ein Mittel zum Zweck, es soll in eine gute gesamte Dynamik passen. Chaos an sich fasziniert mich nicht, es lässt durch den richtigen Einsatz einfach nur unsere Musik nicht langweilig wirken zu lassen.

Zum ersten Mal in eurer Karriere habt ihr ein Instrumentalstück auf einem Album stehen, in dem heftige Samples vorkommen. Sind diese Samples ein Weg, die Atmosphäre zu erweitern?

Ja, das dient tatsächlich dazu eine packendere Atmosphäre zu erzeugen. Wir wollten so etwas schon seit einiger Zeit in Angriff nehmen, aber wir hatten nie die Zeit das zu tun. Ich hoffe, wir können solche Samples künftig häufiger einsetzen, aber diese in die Musik zu integrieren scheint einfacher, als es wirklich ist. Es ist wirklich schwierig Samples zu finden, die gut zur Musik passen.

Aus welchem Film stammen diese Samples?

Das werde ich nicht sagen. Wir sind böse Jungs, und haben den Regisseur nicht gefragt, ob wir diese Szenen samplen dürfen.

Es sind außerdem neue Elemente auf „Morte(s) Nee(s)“ vertreten – „De sorte que plus jamais un instant ne soit magique“ beinhaltet dezente, aber schwere Gastauftritte von Piano und Cello. Das klingt nach einer Begräbnisprozession.

Hier ist es genauso wie mit den Samples, es war uns schon immer ein Bedürfnis solche Istrumente zu verarbeiten. Wir wussten nicht, wie es klingen würde, aber wir gaben LES FRAGMENTS DE LA NUIT einen Freibrief, diesen Teil nach ihren Vorstellungen auszuarbeiten. Es war also nicht unser Plan, diesen Song wie ein Begräbnis klingen zu lassen. Eigentlich denke ich, dass es sogar ein paar positive Ebenen enthält. Ich werde irgendwie nostalgisch, wenn ich dieses Lied höre.

Man könnte jedenfalls annehmen, dass dieses Stück die Beerdigung von CELESTE darstellt, da es so endgültig und ultimativ schwarz klingt. Plant ihr, euch aufzulösen?

(lacht) Ich habe schon einige Infos über unsere künftige Auflösung im Internet gelesen, das ist ziemlich witzig. Aber wir planen nichts dergleichen, wir sind immer noch dicke Freunde, wir touren viel und wir werden an einem neuen Album arbeiten, sobald wir die Zeit dafür finden. Erwarte kein neues Album in ein paar Monaten, wie es bei den vorherigen Platten war, aber wir wollen nichts mehr, als dass dieses Feuer in unseren Herzen weiter brennt und wir weiterhin das tun können, was wir lieben.

Davon gehen wir auch stark aus. CELESTE werden dabei immer heavier, veränderten aber bisher nie ihre Ausrichtung. Glaubst du, es wird eines Tages auch für CELESTE wichtig sein, neue Elemente einzubauen?

Vielleicht, aber so etwas planen wir noch nicht. Ich hoffe wirklich, dass wir in dieser Ausrichtung weiter machen können. Ich freue mich darauf, noch brutaleres Material von CELESTE zu hören, ich weiß dabei nicht, wie es klingen wird, aber ich hoffe, dass wir das schaffen.

Eure Lieblingsbands sind auf eurer Myspace-Seite auflistet. Zieht ihr euch Inspiration von ihnen, oder liegen eure Einflüsse wo anders?

Nein, das sind keine wirklichen Einflüsse, sondern einfach ein paar Bands, die wir gerne hören. Wir alle hören sehr unterschiedliche Musik, daher betrachte ich uns nicht als eine Band, die von wirklicher musikalischer Inspiration angetrieben wurde. Das ist für mich eine klare Stärke. Wir haben nur ein Ziel und wir geben unser bestes, dieses zu erreichen. Ich glaube nicht, dass wir Einflüsse brauchen, nicht mal aus dem nichtmusikalischen Bereich.

Asche über mein Haupt, von euren Texten verstehe ich leider gar nichts. Müssen sie überhaupt verstanden werden, oder dienen sie nur dem Gesamteindruck? Von was handeln die in deiner Muttersprache geschriebenen Worte?

Da habe ich sehr viel Arbeit reingesteckt, für mich sind sie etwas besonderes. Ich bin der Meinung, die Texte können helfen unsere Welt zu betreten. Andererseits würden sich vielleicht weniger Leute für uns interessieren, wenn sie meine Texte verstehen könnten, ich weiß es nicht. Meine Lyrics sind dunkel und brutal, manchmal auch wirklich hässlich. Ich habe mich auseinander gesetzt mit Themen wie Vergewaltigung, Pädophilie, Inzest, Krieg, Religionen, dem zeitgenössischen Leben und so weiter. Alles kann ich nicht mehr aufzählen, nach vier Veröffentlichungen habe ich mich mit einer Menge unschöner Themen befasst.

 CELESTE Interview 2010 - Bild (c) CELESTE
Stirnlampen und Stroboskop: „Wir haben eine sehr originelle und interessante Art gefunden, unsere Liveshow zu visualisieren.“

Französisch ist eine fantastische Sprache für extremen Gesang. Gibt es noch einen anderen Grund, warum du französisch singst?

Ich könnte einfach in keiner anderen Sprache singen. Es hilft mir sehr eine scharfe Zunge und präzise Gedanken zu haben, wenn ich meine Texte schreibe. Dann fühle ich wirklich, was ich singe.

Es gibt ästhetische Fixpunkte auf allen euren Alben. Zum Beispiel, dass die Artworks immer nur aus einem Foto bestehen. Ist das gelebter Minimalismus?

Zunächst muss ich gestehen, dass ich moderne Ästhetik überhaupt nicht mag, wie Bilder, die mit Illustrator erstellt oder durch Photoshop krass verändert wurden. Außerdem denke ich, dass Simplizität die Dinge viel kräftiger erscheinen lässt. Unsere Musik ist schon kompliziert genug, da müssen die Dinge durch unsere Artworks nicht noch schwieriger werden.

Das Mädchen auf dem Artwork zu „Morte(s) Nee(s)“ sieht aus, als hätte sie den Teufel gesehen. Das ist für meine Begriffe vielleicht das beste Cover der letzten fünf Jahre. Das Foto wurde gemacht von Martyna Adela Aziekan, abgebildet ist Marta Kwiecién. Wie seid ihr mit ihnen in Kontakt gekommen?

Wie üblich habe ich tagelang im Internet recherchiert, um gute Künstler zu finden, mit denen ich arbeiten kann und schlussendlich fand ich dieses Bild. Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, war ich nicht hundertprozentig davon überzeugt, weil Martas Augen zu hell waren. Das ließ dieses Bild nicht real wirken, aber nach ein paar Einstellungen sah es perfekt aus. Also schrieb ich Martyna und die Zusammenarbeit war perfekt. Ich bin wirklich froh über diese Zusammenarbeit.

Ich hab nach Marta gesucht, aber alles was ich fand, war ein osteuropäisches Model. Allerdings ist das ein anderes Mädchen, nehme ich an?

Marta ist kein professionelles Model, sie ist einfach nur eine Freundin von Martyna, mit der sie ein paar Shootings gemacht hat. Unsere Marta kannst du nicht im Internet finden.

Waren die Songs schon fertig, als du nach dem Artwork gesucht hast? So dass das Titelbild die Musik richtig repräsentiert?

Ich habe schon sehr früh damit angefangen nach dem Coverbild zu suchen, aber ich wusste schon, wohin die Musik tendieren würde und hatte schon die Themen parat, die ich behandeln wollte. Das lenkte meine Recherchen in die richtigen Bahnen.

Eine weiteres, stets wiederholtes Stilmittel ist das „(s)“ in euren Albumtiteln. Ist das ein Leitmotiv durch all eure Alben hindurch?

Es ist eigentlich mehr ein Markenzeichen, als ein großes Geheimnis. Dardurch kann jeder ein Album von CELESTE auf den ersten Blick erkennen.

Außerdem verwendet ihr recht häufig das Symbol des umgedrehten Kreuzes. Was bedeutet das für euch – Rebellion, Philosophie oder die Ablehnung von Religion an sich?

Zu Beginn war das ein ästhetischer Trick, oder eine Nachahmung von Metal-Visuals. Aber dann wurde es wichtig für CELESTE und es trifft auch wirklich meine Ansichten über Religion, auch wenn ich mich nicht als Satanist bezeichne.

Ihr habt in letzter Zeit viel live gespielt und wart kürzlich in Osteuropa auf Tour. Wie seid ihr an diese Tour, so fern eurer Heimat gekommen?

Wir haben das Glück viele Touranfragen über unsere Myspace-Seite zu erhalten. Ich behalte diese Kontakte immer, so dass ich mit einem Blick sehen kann, wer uns in welcher Gegend helfen kann, wenn wir in einer bestimmten Gegend spielen wollen. Außerdem helfen uns DENOVALI beim Booking, was uns auch viel hilft. Für die Tour durch Osteuropa arbeiteten wir mit REKA zusammen, die wir schon von früheren Shows her kannten. Beide Bands haben an der Organisation mitgewirkt.

Habt ihr Marta und Martyna auf einem dieser Konzerte getroffen?

Wir haben gehofft die beiden zu treffen, aber sie hatten Probleme, so dass sie unglücklicherweise nicht kommen konnten.

Ich habe euch letztes Jahr in München gesehen, und auch wenn ihr Probleme mit der Backline hattet, war das ein extrem intensiver Auftritt. Ist eine nicht allzu lange, aber energetische Show besser als lange Auftritte, die irgendwann langweilen?

 CELESTE Interview 2010 - Bild (c) CELESTE
„Wenn wir etwas wollen, dann immer dunkler und dunkler werden.“ Johan und CELESTE haben ein primäres Ziel.

 

Das finde ich auf jeden Fall. Wenn ich mir Bands ansehe, selbst wenn ich sie sehr mag, wird mir schnell langweilig. Ich finde es viel besser das Publikum ein wenig zu frustrieren, als es zu langweilen. Außerdem ist es physisch wirklich schwierig für mich, lange Konzerte zu spielen. Daher geben wir hundert Prozent, auch wenn es nicht die längsten Shows sind. Es ist kurz und intensiv und meiner Meinung nach ist das die beste Lösung.

Ihr spielt nur mit Stirnlampen, Stroboskop und einer Nebelmaschine. Das erinnert ein wenig an AMEN RA, die nur Stablampen auf die Bühne legen. Ein Zufall, dass ihr live ähnliche Konzepte verfolgt?

Ja, das ist ein Zufall. Ich habe bei meiner Zeit mit MIHAI EDRISCH schon viel am Licht gearbeitet, aber als wir mit CELESTE begannen, habe ich über neue Ideen nachgedacht. Es dauerte länger als ein Jahr, um eine gute Lösung zu finden. Aber ich finde, wir haben eine sehr originelle und interessante Art gefunden, unsere Liveshow zu visualisieren.

Wird es nach der Tour im Juli dieses Jahr weitere Reisen geben?

Nein, mehr ist heuer nicht mehr möglich. Dieses Jahr war im Bereich des Tourens das bisher intensivste für uns. Ich glaube daher, dass wir weniger spielen müssen, um an neuem Material zu arbeiten.

Aber das DENOVALI SWINGFEST in Essen nehmt ihr noch mit. Ihr seid an diesem Wochenende die vermutlich brutalste Band – freut ihr euch schon auf dieses Event?

Wir haben schon letztes Jahr auf dem SWINGFEST gespielt, es war einfach perfekt. Wir freuen uns daher wirklich sehr auf diese Show. Dass wir die heavieste Band dort sein werden ist kein Problem, ich weiß, dass das Publikum von DENOVALI eines der offensten überhaupt ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die neue Auflage des Festivals wieder perfekt sein wird. Ich freue mich wirklich darauf, die am Jazz orientierten Bands auf der Bühne zu sehen.

Mit DENOVALI arbeitet ihr nun schon einige Zeit zusammen. Ihr seid immer noch glücklich?

Die Zusammenarbeit ist perfekt, wir sind inzwischen auch gute Freunde geworden. Ich könnte mir mit keinem anderen Label eine bessere Zusammenarbeit vorstellen. Wir haben ähnliche Ideen, wir wollen immer die gleichen Dinge erreichen. Ich kümmere mich ja auch um unsere Artworks und DENOVALI erlaubt mir das zu tun, was ich will. Das ist für mich wie der Himmel.

Ihr seid auch bekannt für eure Politik des Gratis-Downloads. Jedes Album, außer der EP „Pessimiste(s)“ gibt es umsonst zum Download. Da ihr dies schon zum dritten Mal anwendet, seid ihr wohl sehr überzeugt von dieser Vorgehensweise. Eine Guerilla-Strategie? Sind eure Fans loyal genug, dass sie eure Alben nach dem Download auch kaufen?

Für uns ist das definitiv der beste Weg unsere Alben zu veröffentlichen und DENOVALI stimmen mit uns diesbezüglich überein. Ob wir mehr verkaufen würden, wenn wir unsere Alben nicht gratis anbieten würden? Ich weiß es nicht. Ich sehe nur, dass unser Publikum immer größer wird und alle unsere Konzerte sind gut besucht. Wir können uns nicht beklagen.

Titelbild: (c) Denovali, restliche Bilder: (c) CELESTE