SUIDAKRA: Lays From Afar

SUIDAKRA: Lays From Afar

Mit einem Paukenschlag namens Lays From Afar melden sich die deutschen Kelten von Suidakra zurück. Und sofort geht es mit dem breakdurchzogenen Knaller A darksome path auf die Reise in die Vergangenheit. In Chants of Lethe wird zum ersten Mal eine klare Stimme erhoben, wobei diese Art des Singens noch ausbaufähig ist. Mit The well of might wird weiter auf Power mit viel Abwechslung gesetzt. Dann tritt nach stimmungsvollem Auftakt The hidden guest aus dem Dunkel der Vergangenheit und beginnt seine Erzählung, die jedoch alsbald durch den stürmischen Morrigan unterbrochen wird.

Peregrin widerum versprüht den Charme einer altertümlichen Weise. Wasted lands beginnt kämpferisch, bis die Stimme einer sehnsuchtsvoll in die Vergangenheit blickenden Dame alle Agression durchbricht, bevor das Ende des Songs nochmals eindeutig untermauert wird. So setzt sich das muntere Wechselspiel bis zum finalen und ausschließlich akkustischem Foggy dew fort, bei dem allerdings der ausdruckslose Gesang einen
klaren Tiefpunkt markiert.

Dennoch, Suidakra bieten auf Lays From Afar Atmosphäre, viel Abwechslung, Spielwitz und druckvolle Produktion.