RUNEMAGICK: Resurrection in Blood

"celebrate death" – so heißt das Outro dieser Platte. Eigentlich könnte aber das ganze Album diesen Titel tragen, denn Nikolas Rudolfsson zelebriert auf „Resurrection in blood“ Death Metal in Vollendung. Wer mit extrem altmodischen, schleppenden Death Metal nichts anfangen kann, braucht hier also gar nicht weiter zu lesen…

“celebrate death” – so heißt das Outro dieser Platte. Eigentlich könnte aber das ganze Album diesen Titel tragen, denn Nikolas Rudolfsson zelebriert auf „Resurrection in blood“ Death Metal in Vollendung. Wer mit extrem altmodischen, schleppenden Death Metal nichts anfangen kann, braucht hier also gar nicht weiter zu lesen.

Im Vergleich zum Vorgängeralbum „Enter the realm of death“ wirkt „Resurrection in blood“ ausgereifter und komplexer, ohne jedoch die typische dunkel-bedrohliche Atmosphäre zu verlieren. Fast schon quälend langsam tröpfeln manche Songs wie zum Beispiel der Titeltrack aus den Boxen und ganz langsam erdrücken die Riffings den geneigten Hörer. Das ist wahre Brutalität – kein hyperschnelles Geholze, sondern langsame und unerbittliche Tracks, die eine unheimlich-düstere Anziehungskraft haben.

Höhepunkt ist neben „Resurrection in blood“ der Song „Dominion of the necrogods“, der mit einem genialen, melodiösen Schlussteil in der Art von Entombeds „Left hand path“ endet. Natürlich kann man behaupten, das sei nur abgekupfert, aber so etwas sagen nur sehr übellaunige Menschen.

Fakt ist, dass man dieses Album entweder liebt oder als völlig unwichtig und belanglos abtut. Wer aber eine Schwäche für den Death Metal um 1989/90 hat, der sollte zumindest mal reinhören. Ganz besonders in „dominion of the necrogods“ – einfach klasse, der Song. Zumal Runemagick meiner Meinung nach durchaus Profil haben. Es mag altmodisch sein, was sie machen, aber es ist verdammt gut und es hat verdammt viel Atmosphäre. Celebrate Death (Metal)!!

Tracklist:

Resurrection of the dark lord (intro)

Reborn in necromancy

Death Collector

Dark Dead Earth

Lord of the Grave

Choir of Hades (intro)

Resurrection in blood

Hall death

Dominion of the necrogods

Demonstrosity

The gates of hades (intro)

Return of the reaper

Celebration of death (outro)

Besetzung:

Nickals “ich kann alles selbst einspielen” Rudolfsson – Vocals, Gitarren, Schlagzeug, Bass, Keyboard

Frederik Johnson – ein paar wenige Lead-Gitarren

VÖ: 18. September 2000

Label: Century Media

Spielzeit: 50:11

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