JUDAS PRIEST: Screaming For Vengeance

Für Einsteiger ist dieses Album wirklich empfehlenswert, im Gegensatz zu den massenweise lieblos zusammengewürfelten Best-Of-Alben: Es hat alle JUDAS PRIEST-typischen Trademarks, wie die berüchtigten, fiesen Gitarrenduelle zwischen K.K. Downing und Glenn Tipton, einen Rob Halford in Höchstform und massenweise Melodien, geschickt in traditionelle Metal-Riffs verpackt.

JUDAS PRIEST sind bis heute eine der bedeutendsten Heavy Metal Bands. In ihrer knapp 35-jährigen Bandgeschichte können sie auf mehr als 30 Millionen verkaufter Platten, sowie unzählige ausverkaufter Tourneen zurückblicken. Im Verlaufe ihrer Karriere ist der Band auch so mancher Meilenstein gelungen – auch wenn man sagen muss, dass sich diese Klassiker soundtechnisch teilweise sehr voneinander unterscheiden. Die frühen Alben wie Sad Wings Of Destiny oder British Steel sind noch sehr hardrock-lastig, wohingegen ab den frühen 80ern bis zu den zwei mit Tim “Ripper” Owens eingespielten Scheiben in den 90ern der Härtegrad pro Veröffentlichung immer mehr zunimmt.

Nach dem etwas sanfteren, kommerzielleren Point Of Entry legten die Engländer mit ihrem 82er Album Screaming For Vengeance mindestens zwei Schippen drauf und heimsten in Europa, Amerika sowie in Japan dafür Platin-Status ein – heutzutage fast undenkbar. Mit The hellion/ electric eye geht´s auch gleich knallhart los. Dieses Duo ist wohl DER Opener des Livesets der Briten und dürfte jedem ein Begriff sein. Das schleppende “Bloodstone“, der famose Titelsong, und die Single “You´ve got another thing comin´“, die damals von den Radiostationen fast täglich gespielt wurde, taucht auch heute noch des Öfteren in den Shows der Priests auf, was den Stellenwert des Albums bekräftigt.

Auch die restlichen Songs fallen in keiner Weise ab und so wissen auch die hymnische Coverversion “(Take These) Chains“ – übrigens die erste Singleauskopplung des Albums – , das rabiate “Riding On The Wind“ oder auch das schon milde an den ´86er Output “Turbo“ erinnernde “Pain And Pleasure“ vollends zu überzeugen.

Für Einsteiger ist dieses Album wirklich empfehlenswert, im Gegensatz zu den massenweise lieblos zusammengewürfelten Best-Of-Alben: Es hat alle JUDAS PRIEST-typischen Trademarks, wie die berüchtigten, fiesen Gitarrenduelle zwischen K.K. Downing und Glenn Tipton, einen Rob Halford in Höchstform und massenweise Melodien, geschickt in traditionelle Metal-Riffs verpackt.

Alles in allem ist “Screaming For Vengeance“ ein absoluter Klassiker, der auch Dank der hervorragenden Produktion von Tom Allom, absolut zeitlos ist. Auf die remasterte CD-Version wurden zudem noch mit dem Studiotrack „Prisoner Of Your Eyes“ und der Liveversion von Devil´s Child zwei Bonussongs gepackt.

Veröffentlichungstermin: 1982

Spielzeit: 51:10 Min Min.

Line-Up:
Gesang: Rob Halford
Gitarre: Glenn Tipton
Gitarre: K.K. Downing
Bass: Ian Hill
Schlagzeug: Dave Holland

Produziert von Tom Allom
Label: Sony Music Entertainment

Homepage: http://www.judaspriest.com

Tracklist:
1.The hellion
2.Electric eye
3.Riding on the wind
4.Bloodstone
5.(Take these) chains
6.Pain and pleasure
7.Screaming for vengeance
8.You´ve got another thing comin´
9.Fever
10.Devil´s child
11.Prisoner of your eyes (Bonus remasterte Version)
12.Devil´s child (Live)(Bonus remasterte Version)