AUTUMNBLAZE: DämmerElbenTragödie

AUTUMNBLAZE: DämmerElbenTragödie

Eher eine CD für besinnlichere und ruhige Stunden ist das Debüt ‚DämmerElbenTragödie‘ von AUTUMNBLAZE geworden.

Demjenigen, dem die Band bereits auf Demo oder von der EP her zugesagt hat, sei gleichmal versichert, daß er an ‚DämmerElbenTragödie‘ genauso seine Freude haben wird.

Ihre ganz ureigene Mischung aus Black und Gothic – Metal bieten AUTUMNBLAZE dem Hörer und im Gegensatz zu einer Heerschar weiterer Bands, die sich an dieser Mischung versuchen, kann man AUTUMNBLAZE als sehr eigenständig betrachten.

Die Band scheint eine Vision von ihrem Sound zu haben, die sie konsequent verfolgen und das kommt beim Hören auch wirklich rüber und so wirkt die Musik sehr ehrlich.

Und so verschmelzen auch vermeintlich harte Black-Metal-Parts in dem warmen, weichen Sound, der durch schöne Gitarrenmelodien genauso getragen wird, wie auch von schönen Chorarrangements.

Gerade die Gitarrenarbeit erinntert hierbei teilweise an ältere SAVIOUR MACHINE – Werke, was jedoch der einzige Vergleich zu anderen Bands bleiben soll.

Wer die vor kurzem erschienen 7″-Single der Band bereits kennt, der wird ‚Those evening we yearned‘ genauso auf dem Full-Length-Album wieder finden, wie auch den ‚Dryadsong‘, der zwar besser produziert ist, hierdurch aber irgendwie den besonderen Driver der Vorgänger-Version verloren hat.

Was mich letztendlich an AUTUMNBLAZE am meisten stört, ist der oft zu dick aufgetragene Gesang, der auf mich doch zu gewollt künstlerisch wirkt.

Sicher ist AUTUMNBLAZE letztendlich mehr denn je reine Geschmackssache, ob man die Band aber nun mag oder nicht, genau solch ambitionierte Musiker machen einen guten Underground aus.

Fierce

Veröffentlichungstermin: 21.06.99

Spielzeit: 50:18 min.

Tracklist:

1. mo(u)rningdance

2. flamedoves

3. äonenturm

4. those eveninge we yearned

5. dreaming moonspark fairylands

6. dryadsong

7. her golden robe in silence veiled

8. garden of slumber

9. the emerald widower

10. heraldic

Fierce
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