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Christoph

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"...weil ein Leben ohne Musik kein Leben ist, sondern nur Armut und Schneematsch." - Jón Kalman Stefánsson

SKULL COLLECTOR: Home Of The Grave [ausgemustert]

Die wollen uns verarschen. So ein hundsmiserables Gerumpel kann niemals ernst gemeint sein. Aber egal ob Persiflage oder die Mutter des Dilettantismus, SKULL COLLECTOR liefern konzeptlos vor sich hin rumpelnden Brutal Death Metal für den sich sogar HEINOUS KILLINGS schämen würden, mit einem Schlagzeug aus dem Pappkarton, das keinen Takt halten kann, mit einem Brei aus Riffs und Gegurgel, das eher wie eine Tonstörung klingt. Ob die belgische Band bei besserer Produktion auch nach mehr klingen würde? Vielleicht ein wenig. Aber Fakt ist, "Home Of The Grave" ist ein neues Genre Low-Light, von dem sich jeder, auch noch so pubertäre Fan von Perversionen fernhalten muss. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, das in diesem Album überhaupt so etwas wie Arbeit steckt. Unerträglich.
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BLACK MATH HORSEMAN: Für uns interessiert sich jemand?

ISIS haben mit ihrem Debütalbum eine absolute Überraschung für Freunde von Doom Metal, Progressive Rock, Art Rock und Stoner-Jam-Sounds parat. "Wyllt" glänzt mit einer eigenwilligen Atmosphäre, ist ganz weit abseits von gängigen Genres oder gar Trends und zeigt eine kreative Band, der es nur um den künstlerischen Ausdruck geht. Gitarrist Bryan Tualo, der wie Drummer Sasha Popovic mit MOTHER TONGUE normalerweise ganz andere Extreme auslotet, spricht in aller Ausführlichkeit und Bodenständigkeit über musikalische Spontaneität, Aufnahmen in der Wüste und seine Heimat L.A.