RETOX: Ugly Animals [EP]
Vier Thirtysomethings, die sich frei von Nostalgie in guten, alten Screamo-Punk-Grind-Zeiten suhlen.
Vier Thirtysomethings, die sich frei von Nostalgie in guten, alten Screamo-Punk-Grind-Zeiten suhlen.
ADHS-Death-Grind für diejenigen, denen CROWPATH, FUCK THE FACTS und CEPHALIC CARNAGE zu nachvollziehbar sind.
Perfekt für alle, die von einer Mischung aus REFUSED und BLACKMAIL ein feuchtes Höschen kriegen.
Nach vier Jahren, zwei Splits, einem Samplerbeitrag, einem Album und der brandneuen Kollaboration mit Hellmut Neidhart alias N haben KODIAK schon mehr geschafft, als anderen Bands in der dreifachen Zeit. Nicht nur eine tolle, neue Kollaborationsplatte namens "Radon / Xenon" haben KODIAK mit N nun im Gepäck, ebenso die schlicht mit "Kodiak" betitelte, zweistündige Werkschau, die fast alles bietet, was die drei bisher verbrochen haben, ist brandneu. Wir sprechen im Zuge des DENOVALI SWINGFEST an einem unvergleichlich sonnigem, warmen Oktobernachmittag mit Schlagzeuger Maik und Gitarrist Seppo. Und hier noch eine Warnung: Den Wahrheitsgehalt mancher bisweilen albernen Aussagen sämtlicher Parteien kann man getrost überdenken. Dafür: Gute Unterhaltung mit Knastgeschichten aller Art!
Ein unwahrscheinlich gutes, ehrliches, authentisches, erwachsenes und ernstes Rockalbum.
Bestimmt nicht der perfekte Hybrid von THE SMITHS und NEUROSIS, sondern ein nur stellenweise wirklich überzeugendes Post Metal-Album mit Popappeal.
Anspruchsvoller Death Metal zwischen den Neunzigern und der Neuzeit.
MASTODON auf dem Weg zur klassischen Rockband. Nicht schlecht, Herr Specht.
Ein Gruselschloss und alles ist gut.
Das beste Punkalbum des Jahres 2011 stammt von POLAR BEAR CLUB, die sich nach dem tollen "Chasing Hamburg" in Richtung "Clash Battle Guilt Pride" nochmals enorm steigerten. Zwischen Ernsthaftigkeit mit einer gewissen Lebensfreude und leichter mitschwingender Melancholie sorgen die fünf Musiker aus dem Staat New York für Gänsehaut. Wir wollen bei POLAR BEAR CLUB auch für Gänsehaut sorgen und schicken ihnen per E-Mail einen langen Fragenkatalog, der Sänger Jimmy Stadt im ersten Augenblick ins Schwitzen bringen könnte - aber er brainstormt sich schnell und souverän durch unser kleines Interview. Und ist danach ziemlich hungrig.
IRA begeben sich auf Wanderschaft: Weg vom Post Rock, hin zu noch zahmeren Gefilden.
Schon mit "Meet Us At The Southern Sign" haben sich GLORIOR BELLI auf gelungene Art und Weise vom Standard Black Metal losgesagt, auch wenn sie selbst in dieser Disziplin für Furore sorgten. Mit Album Nummer vier, das auf den schönen Namen "The Great Southern Darkness" hört, melden sich GLORIOR BELLI zurück und zeigen, wie schön man auch als Franzose US-Southern Rock und Sludge mit fiesem Black Metal verbinden kann. Wir fordern Bandchef Julien, der einst auf den Namen Infestvvs hörte, auf ein wenig mit uns zu brainstormen.
Na gut, ein Album wie "Rat King" geht nicht wirklich unter die Haut, aber manchmal darf es eben doch gerne emotionsloses Geprügel sein.
Die dänischen Haudegen RISING, die vor knapp zwei Jahren ihre beachtliche Debüt-EP veröffentlichten, spielten sich mit ihren mörderischen Riffs, ihren donnernden Grooves und den nicht zu aufdringlichen Hooks nicht nur in mein Herz, sondern auch in das von EXILE ON MAINSTREAM RECORDS. So ist es nicht verwunderlich, dass das deutsche Label sich das Trio geschnappt hat, deren Musik die Herzen von BARONESS-, MASTODON- und KYLESA-Anhängern höher schlagen lassen wird. "To Solemn Ash" ist ein tonnenschweres Album voller Hits, so dass wir gar nicht anders können, als bei Gitarrist Jacob Krogholt mit einem kleinen Fragenkatalog vorstellig zu werden.
IRA haben zu ihrem Song "The Gift" ein Video gedreht, dass du dir auf vimeo ansehen kannst. Der Track stammt aus dem Album "These Are The Arms", das am 30. September 2011 erscheinen wird.
Im Oktober geht die Band außerdem auf Tour, die Daten findest Du in unserem Kalender.
Auf BLUENECK ist Verlass - ihr drittes Album "Repetitions" zeigt die Band aus Bristol erneut herbstlich-melancholisch, dabei sanfter und weniger eruptiv, als zu "The Fallen Host", dafür mit einem sehr gutem Händchen für Songwriting. "Repetitions" ist ein so gefühlvolles, leises Album, dass man gar nicht glauben möchte, wie humorvoll und angenehm sarkastisch die beiden Briten im Interview sein können. Sänger und Multiinstrumentalist Duncan Attwood und Gitarrist Rich Sadler stehen uns per E-Mail zur Verfügung und wissen allerhand zu erzählen, über kleinere Konflikte, ein Stylophon als Klavierersatz und Aufputschmittel auf Tour.
Einer der beeindruckendsten Auftritte auf dem DENOVALI SWINGFEST 2010 kam von den Engländern HER NAME IS CALLA, die nebenbei auch noch mit ihrem letztjährigen Album "The Quiet Lamb" ein wundervolles Album geschaffen haben, zwischen Bands wie BEIRUT, GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR und GREGOR SAMSA. Die Band aus Leeds, die auch live einen Sound wie ein Orchester auffährt, wird von uns ebenfalls genötigt, ein kleines Interview zu beantworten, das Sänger, Gitarrist und Pianist in Personalunion Tom Morris mit dem nötigen britischen Humor beantwortet.
Das letztjährig wiederveröffentlichte, unheimliche Darkjazz-Wunderwerk "Paroles De Navarre" von DALE COOPER QUARTET entführte uns in die schwarze Hütte, ließ jedem Fan von ANGELO BADALAMENTI bis THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE und Co. einen Schauer über den Rücken jagen. Das Quartett aus dem französischen Brest wird nach einem kurzen deutschen Gastspiel im Juni auch auf dem DENOVALI SWINGFEST vertreten sein - und reiht sich ein in ein tolles, jazziges Billing. Wir haben Yannick Martin unseren Fragenkatalog zukommen lassen.

Die Bad Boys der modernen europäischen Black Metal-Szene auf dem Weg nach oben.

Genau so haben wir es uns erhofft: Das Debütalbum von RISING liefert Hits, Hits, Hits.