<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Multimedia Archiv seit 1999 | vampster - Metal Magazin</title>
	<atom:link href="https://vampster.com/artikel/multimedia/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://vampster.com/artikel/multimedia/</link>
	<description>Dein Metal Webzine. Seit 1999.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 Sep 2026 09:06:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>OZZY OSBOURNE mit Chris Ayres: Last Rites</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/ozzy-osbourne-mit-chris-ayres-last-rites/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 10:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Hard R]]></category>
		<category><![CDATA[OZZY OSBOURNE]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=428277</guid>

					<description><![CDATA[Wenn man Last Rites in die Hand nimmt, spürt man sofort: Das ist kein gewöhnliches Buch. Es ist das Goodbye eines Mannes, der das Rock-Genre über Jahrzehnte geprägt hat – und der genau weiß, dass dies sein Abschied ist. Ozzy blickt zurück auf ein Leben, das so unwahrscheinlich war wie kaum ein zweites.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Last Rites ist <a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">Ozzy Osbournes</a> zweite und finale Autobiografie, geschrieben zusammen mit Chris Ayres, der ihm bereits bei „I Am Ozzy“ 2009 zur Seite stand. Doch während das erste Buch eine Rückschau auf ein Leben voller Exzesse war, ist Last Rites etwas anderes: ein bitter-süßer, manchmal erschütternder Bericht über die letzten sieben Jahre eines Mannes, der langsam, aber unweigerlich den Kampf gegen seinen eigenen Körper verliert.</p>
<p>Das Buch spannt den Bogen von der No More Tours II-Tour bis hin zum legendären Back to the Beginning-Konzert – Ozzys letzte Bühnenshow, die er nur 17 Tage vor seinem Tod absolvierte. Dazwischen liegt eine Odyssee durch Krankenhausflure, Operationssäle, Schmerz und Depression.</p>
<h1>Schreibstil: Authentisch, roh, Ozzy</h1>
<p>Doch Last Rites ist nicht nur ein Krankenbericht. Ozzy blickt zurück auf ein Leben, das so unwahrscheinlich war wie kaum ein zweites. Er erinnert sich an verstorbene Freunde wie John Bonham und Lemmy Kilmister, reflektiert über seine Karriere mit <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/BLACK-SABBATH/">BLACK SABBATH</a> und als Solokünstler, und erzählt, wie das Album „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/ozzy-osbourne-ordinary-man/">Ordinary Man</a>“ (2020) unter dem Einfluss seiner Tochter Kelly entstand – ein Projekt, das ihm in einer dunklen Phase nach der Wirbelsäulen-OP wieder Lebensmut gab. Die Zusammenarbeit mit Post Malone, <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/SLASH/">SLASH</a>, <a href="https://vampster.com/bands/duff-mckagan/">DUFF MCKAGAN</a> und sogar Elton John zeigt einen Sänger, der trotz allem nie den Glauben an die heilende Kraft der Musik verlor.</p>
<p>Wer Ozzys erste Autobiografie gelesen hat, weiß, was ihn erwartet: Ein Schreibstil, der so klingt, als würde der Prince of Darkness persönlich auf der Couch neben einem sitzen und Geschichten erzählen. Der Ton ist direkt, manchmal grob und oft urkomisch. Ozzy spricht den Leser direkt an, ohne Filter, ohne Anstandsdame.</p>
<p>Allerdings gibt es auch Kritikpunkte: Für langjährige Fans wiederholt sich einiges. Die Fledermaus, die Tauben, der Mordversuch an Sharon – Geschichten, die jeder Ozzy-Fan schon hundertmal gehört hat, tauchen erneut auf. Das kann an manchen Stellen etwas ermüdend wirken, wenn man auf neue Enthüllungen hofft.</p>
<h1>Fazit: Ein würdiger Abschied</h1>
<p>Last Rites endet mit einem Satz, der alles zusammenfasst, was Ozzy Osbourne ausmacht: Er verbrachte sein Leben damit, Drogen zu nehmen, um ein besonderes Gefühl zu jagen – doch das glücklichste Gefühl hatte er immer dann, wenn er auf der Bühne stand und seine Fans jedes Wort seiner Songs mitsangen.</p>
<p>Ein Dokument eines Lebens, das so unglaublich war, dass es sich kaum erfinden ließe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 352 Seiten</p>
<p>Verlag: Heyne Hardcore Verlag, 3. Auflage (2025)</p>
<p>ISBN: 978-3-453-21918-2</p>
<p>Größe: 13,5 x 21,5 cm</p>
<p>24,00 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[Hard R, OZZY OSBOURNE, BLACK SABBATH]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, hard rock, ROCK, heavy rock, classic rock]]></genres>
<wpid>428277</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>ROB HALFORD: Die Heavy Metal Bibel</title>
		<link>https://vampster.com/empfehlung/rob-halford-die-heavy-metal-bibel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 21:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[JUDAS PRIEST]]></category>
		<category><![CDATA[HALFORD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=423424</guid>

					<description><![CDATA[Dieses Buch ist ein Muss für jeden Priest-Fan, aber auch für alle, die sich für die Geschichte der Metals im Allgemeinen interessieren]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Stimmen verändern die Musikgeschichte. Als Frontmann von <a href="https://vampster.com/bands/judas-priest/">JUDAS PRIEST</a> formte <a href="https://vampster.com/bands/halford/">ROB HALFORD</a> nicht nur den Sound des Heavy Metal mit, sondern auch dessen Ästhetik – Leder, Nieten, Sonnenbrille, Motorrad auf der Bühne. Dieses Buch nimmt die Leser mit hinter die Kulissen einer der prägendsten Karrieren der Rockgeschichte und erzählt sie in all ihrer Farbigkeit, ihrem Humor und ihrer Rohheit.</p>
<h1>Geschichten, die nur das Leben schreibt</h1>
<p>Im Zentrum stehen die Momente, die Legenden ausmachen. Die chaotischen frühen Jahre in den Industriestädten der englischen Midlands (das von Yam-Yams bevölkerte „Black Country“), als aus einer Handvoll Jugendlicher mit geliehenen Verstärkern eine der einflussreichsten Bands aller Zeiten wurde. Erinnerungen an durchzechte Nächte auf Tour, an Backstage-Katastrophen, verpasste Flüge, improvisierte Auftritte und die kuriosen Begegnungen mit anderen Größen der Musikwelt, die den Alltag einer Band auf Welttournee prägten.</p>
<p>Es geht um Bühnenpräsenz – das Motorrad, mit dem Halford bis heute bei Konzerten einfährt, und die Geschichte dahinter, wie aus einer spontanen Idee ein Markenzeichen wurde. Um Studiosessions, die aus dem Ruder liefen, kreative Blockaden, die sich in nächtlichen Eingebungen lösten. Und die manchmal absurde Dynamik einer Band, die trotz aller Reibungen jahrzehntelang zusammenhielt, bevor die Situation um Glenn Tipton und K.K. Downing dann doch noch implodierte.</p>
<h1>Aufstieg, Krise, Rückkehr</h1>
<p>Das Buch beschönigt nichts: Es erzählt offen von seiner Krebserkrankung, den Jahren des Exzesses, von Alkohol- und Drogenproblemen, die Halford fast das Leben kosteten, und von dem langen, harten Weg zurück zur Nüchternheit. Ebenso ehrlich beleuchtet es Halfords zeitweiligen Ausstieg aus JUDAS PRIEST, die Jahre mit eigenen Projekten und die Rückkehr zur Band.</p>
<p>Zwischen den großen Ereignissen finden sich unzählige kleine, menschliche Momente: skurrile Fan-Begegnungen, Pannen bei Liveauftritten, die eigenwilligen Rituale vor dem Gang auf die Bühne und der trockene, oft selbstironische Humor, mit dem Halford auch die dunkelsten Kapitel seines Lebens reflektiert.</p>
<h1>Für Fans und Neugierige</h1>
<p>Dieses Buch ist ein Muss für jeden Priest-Fan, aber auch für alle, die sich für die Geschichte der Metals im Allgemeinen interessieren. Es ist keine trockene Chronologie, sondern eine Sammlung lebendiger, oft überraschender Geschichten – erzählt mit dem Respekt und der Detailtiefe, die eine echte Legende verdient.</p>
<p>Hardcover: 296 Seiten</p>
<p>Verlag: I.P. Verlag, 1. Auflage (2024)</p>
<p>ISBN: 978-3-940822-17-8</p>
<p>Größe: 15,3 x 2,3 x 21,4 cm</p>
<p>22,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[JUDAS PRIEST, HALFORD]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal, TRADITIONELL, nwobhm]]></genres>
<wpid>423424</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Nikki Sixx – 21 Jahre – wie ich Nikki Sixx wurde</title>
		<link>https://vampster.com/empfehlung/nikki-sixx-21-jahre-wie-ich-nikki-sixx-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MöTLEY CRüE]]></category>
		<category><![CDATA[Glam Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=419101</guid>

					<description><![CDATA[Von Frank Feranna zum Rockstar – eine ehrliche Herkunftsgeschichte Wer Nikki Sixx kennt, denkt sofort an Exzess, Hair-Metal&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Frank Feranna zum Rockstar – eine ehrliche Herkunftsgeschichte</h2>
<p>Wer Nikki Sixx kennt, denkt sofort an Exzess, Hair-Metal und die legendären Skandale von <a href="https://vampster.com/bands/moetley-cruee/">MÖTLEY CRÜE</a>. Mit „The Dirt“ und „The Heroin Diaries“ hat der Bassist und Gründer der Band bereits zwei Bücher über sein Leben vorgelegt. Doch wer war Nikki Sixx, bevor er Nikki Sixx wurde? Genau diese Frage versucht sein neuestes Werk zu beantworten.</p>
<p>Das Buch blickt auf die ersten 21 Jahre seines Lebens zurück, auf die Zeit, als er noch Franklin Carlton Feranna war. Der kleine Frankie wuchs in ungeordneten Verhältnissen auf: Der Vater verließ die Familie früh, die Mutter kämpfte mit ihren eigenen Dämonen und gab den Jungen oft bei seinen Großeltern ab, die als Arbeiter von Farm zu Farm und von Staat zu Staat zogen. Was wie das Skript eines Coming-of-Age-Films klingt, ist bittere Realität – und Sixx schildert sie ohne Selbstmitleid, aber mit bemerkenswerter Ehrlichkeit und Nachdenklichkeit.</p>
<p>Für ihn wurde der Glamrock der Siebziger zum Fluchtweg aus dem familiären Chaos und der Enge der amerikanischen Provinz. Dieser Moment – der erste Kontakt mit der Musik als Rettungsanker – gehört zu den stärksten des Buches. Man spürt, wie aus einem desorientierten Jungen ein Besessener wird, der nun ein Ziel kennt.</p>
<h2>Von versifften Kellern, kleinen Betrügereien, geklauten Instrumenten und miesen Jobs</h2>
<p>In 21 Jahre erzählt er pointiert und selbstironisch von seiner Odyssee auf dem Weg zum Ruhm, von versifften Kellern, kleinen Betrügereien, geklauten Instrumenten und miesen Jobs. Sixx schreibt flüssig und direkt, der Ton ist rau, manchmal lakonisch und oft auch komisch. Viele spätere Rockstars kreuzen dabei seinen Weg, von <a href="https://vampster.com/bands/w-a-s-p/">W.A.S.P.</a>-Rabauke Blackie Lawless bis Randy Rhoads (<a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">OZZY</a>), was dem Buch auch einen schönen zeitgeschichtlichen Wert verleiht: Man liest, wie eine ganze Szene entstand.</p>
<p>Was das Ganze auflockert: Der Autor wechselt immer wieder gern in die Gegenwart und die Zeit bei <a href="https://vampster.com/bands/moetley-cruee/">MÖTLEY CRÜE</a>, wenn es die Anekdoten zulassen. Dazu gibt es einige Fotostrecken zu sehen, die den kleinen Franklin, seine Weggefährten und Verwandten aus der Zeit zeigen bis zu dem Tag, wo er zu seinem Namen kommt. Unfreiwillig komisch wirken heute die Haarspray-Exzesse auf einigen Aufnahmen.</p>
<h2>Ein unterhaltsamer und erstaunlich bewegender Blick hinter die Glam-Rock Fassade</h2>
<p>Das Gesamtbild überrascht. War „The Dirt“ eine zum Teil ekelhafte Skandalgeschichte, ist „21 Jahre: wie ich Nikki Sixx wurde“ kein Rockstar-Glorifizierungsbuch – es ist die Geschichte eines Außenseiters, der sich mit Sturheit, Ausdauer und Talent durch ein Amerika kämpft, das für ihn keine Bühne vorgesehen hatte.</p>
<p>Für <a href="https://vampster.com/bands/moetley-cruee/">MÖTLEY CRÜE</a>-Fans ohnehin Pflichtlektüre – für alle anderen ein unterhaltsamer und erstaunlich bewegender Blick hinter die Glam-Rock Fassade.</p>
<p>Softcover: 232 Seiten</p>
<p>Verlag: Hannibal Verlag, 1. Auflage (2023)</p>
<p>ISBN: 978-3-85445-729-9</p>
<p>Größe: 21,5 x 14 cm</p>
<p>25,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MöTLEY CRüE, Glam Metal]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, hard rock, ROCK, glam rock]]></genres>
<wpid>419101</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Geezer Butler &#8211; Into The Void &#8211; Mein bizarres Leben vor, während und nach Black Sabbath</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/geezer-butler-into-the-void-mein-bizarres-leben-vor-waehrend-und-nach-black-sabbath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[OZZY OSBOURNE]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[GEEZER BUTLER]]></category>
		<category><![CDATA[GEEZER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=418282</guid>

					<description><![CDATA[Wer BLACK SABBATH kennt, kennt OZZY OSBOURNE. TONY IOMMI. Den Sound, das Riff, den Wahnsinn. Aber GEEZER BUTLER?&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer <a href="https://vampster.com/bands/black-sabbath/">BLACK SABBATH</a> kennt, kennt <a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">OZZY OSBOURNE</a>. <a href="https://vampster.com/bands/tony-iommi/">TONY IOMMI</a>. Den Sound, das Riff, den Wahnsinn. Aber <a href="https://vampster.com/bands/geezer-butler/">GEEZER BUTLER</a>? Der Mann im Hintergrund, der das alles mit seinen Texten und seinem Bass erst möglich gemacht hat, blieb lange im Schatten. Mit „Into the Void“ tritt er als Autor ins Rampenlicht – und es hat sich gelohnt.</p>
<p>Butler war von Anfang an ein Motorraum von BLACK SABBATH: Er gab der Band ihren Namen, lieferte den Bass hinter ihrem unverwechselbaren Sound und schrieb die Texte, die Millionen von Fans auch heute noch diskutieren und interpretieren. Nun erzählt er seine Version der Geschichte – ehrlich, direkt und mit trockenem britischem Humor.</p>
<h1>Black Sabbath war kein Zufall, sondern das Ergebnis echter Armut, echter Sehnsucht und echter Kreativität</h1>
<p>Das Buch beginnt lange vor dem ersten Sabbath-Riff. Butler schreibt offen über seine Kindheit in einer working-class-Familie mit sieben Köpfen im kriegsversehrten Birmingham, seinen anfangs eingeschlagenen Weg als Buchhalter und seine frühe Faszination für Horror, Religion und das Okkulte – die Themen, die den Heavy Metal für immer prägen sollten. Diese frühen Kapitel sind überraschend berührend und machen klar: Black Sabbath war kein Zufall, sondern das Ergebnis echter Armut, echter Sehnsucht und echter Kreativität. Es sind auch die stärksten Kapitel dieses Buches.</p>
<h1>Ehrlich, direkt und mit trockenem britischem Humor</h1>
<p>Der Stil ist nüchtern und unterhaltsam zugleich. Als wohl belesenstes Mitglied der ursprünglichen Besetzung und vielleicht am wenigsten von Sucht geprägt, blickt Butler mit einer bodenständigen Klarheit zurück, die seinen Schilderungen eine besondere Glaubwürdigkeit verleiht. Er verschweigt dabei seine eigenen Schattenseiten nicht – Untreue auf Tour, Wutausbrüche, Ärger mit der Polizei, den lebenslangen Kampf gegen seine Depressionen – und genau das macht ihn sympathisch.</p>
<p>Wie Geezers Basslinien ist das Buch im besten Sinne originell und immer wieder überraschend. Wer wissen will, wie eine Handvoll Jungs aus Birmingham die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat – erzählt von einem der Hauptbeteiligten – der ist hier goldrichtig. Darüber hinaus erfährt man durchaus Überraschendes (zum Beispiel, dass Geezer wohl nicht zu Rick Rubins größten Fans zählt), wie sein Spitzname entstanden ist (eigentlich heißt unser Protagonist Terence Michael Joseph), liest etwas über die zweifelhaften Hygienevorstellungen von Ozzy und Bill Ward oder kann einen Blick hinter die durchaus dubiosen Geschäftspraktiken der Familie Arden/ Osbourne und anderer Manager werfen.</p>
<h1>Ein ehrliches, warmherziges Stück Musikgeschichte</h1>
<p>Fazit: Into the Void ist Pflichtlektüre für jeden Rock- und Metal-Fan. Keine Nabelschau, kein aufgesetztes Rockstar-Getue – sondern ein ehrliches, warmherziges Stück Musikgeschichte von einem, der immer in der zweiten Reihe gestanden hat.</p>
<p>Softcover: 288 Seiten</p>
<p>Verlag: Hannibal Verlag, 1. Auflage (2023)</p>
<p>ISBN: 978-3-85445-768-8</p>
<p>Größe: 14.0 x 21.0 cm</p>
<p>30,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[OZZY OSBOURNE, BLACK SABBATH, GEEZER BUTLER, GEEZER]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal, TRADITIONELL, doom metal, hard rock, ROCK]]></genres>
<wpid>418282</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Frank Schäfer &#8211; Black Sabbath &#8211; Die Erfindung des Heavy Metal</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-black-sabbath-die-erfindung-des-heavy-metal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=417163</guid>

					<description><![CDATA[Die Ursprungsgeschichte des Heavy Metal ist inzwischen so oft erzählt worden, dass sie den Status eines Gründungsmythos hat:&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ursprungsgeschichte des Heavy Metal ist inzwischen so oft erzählt worden, dass sie den Status eines Gründungsmythos hat: <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/TONY-IOMMI/">TONY IOMMI</a> verliert bei einem Arbeitsunfall in einem Birminghamer Stahlwerk zwei Fingerkuppen, stimmt seine Gitarre tiefer, um das Spielen erträglicher zu machen – und erschafft dabei akzidentiell einen Sound, der eine ganze Musikrichtung aus der Taufe hebt. Schwere Riffs, apokalyptische Texte, ein demonstratives Horrorimage: <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/BLACK-SABBATH/">BLACK SABBATH</a> erfinden den Heavy Metal, während sie eigentlich nur versuchen, trotz körperlicher Einschränkungen weiterzuspielen.</p>
<h1>Der Gründungsmythos des Heavy Metals</h1>
<p><a href="https://vampster.com/bands/frank-schaefer/">Frank Schäfer</a>, der als Musik- und Literaturkritiker unter anderem für NZZ, Rolling Stone und Rock Hard schreibt, ist inzwischen der produktivste deutschsprachige Autor auf dem schmalen Feld der ernsthaften Metal-Literatur. Nach einem Band über AC/DC beim Reclam-Verlag und einer <a href="https://vampster.com/bands/motoerhead/">MOTÖRHEAD</a>-Biographie beim Suhrkamp-Verlag legt er nun beim Wallstein Verlag eine Bandgeschichte von BLACK SABBATH vor – und das Timing ist nicht zufällig: Mit <a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">OZZY OSBOURNE</a>s Tod im Juli 2025 ist das Kapitel endgültig geschlossen, das Buch kann die gesamte Geschichte von der Gründung 1968 bis zum Ende erzählen.</p>
<h1>Von 1968 bis zu Ozzys Tod &#8211;  eine Bandgeschichte komprimiert auf 160 Seiten</h1>
<p>Das Buch erscheint in der Wallstein-Reihe „Popgeschichte&#8220;, ist in kleinem Format schön gestaltet und versucht die Verknüpfung von Bandbiographie und Albenanalyse: Er erzählt die wechselvolle Geschichte der Band – Sucht, interne Zerwürfnisse, Besetzungswechsel, Auflösung und Reunion – ohne in bloße Skandalchronik zu kippen, und er würdigt das musikalische Werk, ohne in unkritische Huldigung zu verfallen. Ein angehängtes Literaturverzeichnis zeigt, dass er die vorliegenden Autobiographien und Quellen sorgfältig ausgewertet hat – und hinter dem einen oder anderen Band-Mythos diskret ein Fragezeichen setzt.</p>
<h1>Macht Lust, die alten Scheiben wieder hervorzukramen</h1>
<p>160 Seiten sind für mehr als fünf Jahrzehnte Bandgeschichte naturgemäß knapp. Wer eine erschöpfende Diskographie oder detaillierte Ausführungen zu den verschiedenen SABBATH-Besetzungen jenseits der Ozzy-Jahre erwartet, wird mit diesem Bändchen nicht vollständig zufrieden sein. Als konzentrierte, gut geschriebene Einführung in Bedeutung und Vermächtnis der Band funktioniert es jedoch ausgezeichnet – und macht Lust, die Platten wieder hervorzukramen.</p>
<p>Kritisieren kann man (neben den persönlichen Einordnungen und Einschätzungen eines jeden – ich jedenfalls empfinde „<a href="https://vampster.com/news/black-sabbath-re-release-von-born-again-am-30-mai/">Born Again</a>“ nicht als „interessantes Experiment“, sondern als absolute Großtat der Briten mit einer unfassbaren Gesangsleistung von <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/IAN-GILLAN/">IAN GILLAN</a>), dass Frank Schäfer von seinem eher Gonzo-mäßigen, humorvollen Schreibstil abweicht und teilweise mal richtig den Germanisten raus hängen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 160 Seiten</p>
<p>Verlag: Wallstein Verlag, 1. Auflage (2026)</p>
<p>ISBN: 978-3-8353-6081-5</p>
<p>Größe: 10,5 x 17 cm</p>
<p>20,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[BLACK SABBATH, FRANK SCHÄFER]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, heavy metal, doom metal, hard rock, ROCK]]></genres>
<wpid>417163</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>WOLVES (Filmkritik)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/wolves-filmkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 20:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[WOLVES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=417129</guid>

					<description><![CDATA[Jonas Ulrichs Spielfilmdebüt WOLVES führt das Publikum tief in den Black Metal-Underground. Protagonistin Luana biegt dabei ziemlich falsch nach rechts ab. Eine Einbahnstraße?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 23-jährige Zürcherin Luana (Selma Kopp) trägt viel Weltschmerz in sich: Ihre Eltern sind geschieden, sie lebt bei ihrer Mutter, mit der es viele Konflikte gibt, ihr Vater ist schwerkrank und hat sich in den letzten Jahren nie besonders viel um sie gekümmert, den Job als Erzieherin führt sie eher halbherzig aus. Luana findet Trost im Black Metal. Passenderweise ist ihr Cousin Domi (Fabian Künzli) Drummer der Black Metal-Band WLVS. Hier hängt Luana bei den Proben ab und hört danach mit ihm Platten. Die Dinge nehmen Fahrt auf, als bei WLVS einen neuen Sänger einsteigt. Wiktor (Bartosz Bielenia) ist ein stiller Typ mit einer geheimnisvollen Aura und starker Bühnenpräsenz. Als die Band auf ihre erste Tour geht, beginnen Luana und Wiktor sich näherzukommen. In einem Underground-Laden, in dem ziemlich fadenscheiniges Publikum unterwegs ist, zeigt sich, dass Wiktor wohl mehr ist, als nur ein Edgelord.</p>
<h2>Gaslighting, Hörigkeit und toxische Beziehungen: WOLVES behandelt die Themen klassischer Dramen im Black Metal-Kontext.</h2>
<p>Bricht man die Story von WOLVES herunter, handelt es sich bei dem Film um ein klassisches Drama: Es geht um Gaslighting und toxische Beziehungen, sowohl in der Liebe als auch im Sozialgefüge. Die Geschichte über Hörigkeit könnte also auch in vielen anderen Kontexten stattfinden. Der Schweizer Filmemacher Jonas Ulrich hat sich als Umgebung dafür die Black Metal-Szene ausgesucht, was sehr passend ist. Dort wird an mancher Stelle kokettiert mit Tabubrüchen, mit Undurchsichtigkeit, mit Extremisierung, und gerade deshalb ist dieses Setting so gut geeignet für die Themen, die sich zwischen den Protagonisten abspielen. So ist in einer frühen Szene zu sehen, wie Luana in der Plattensammlung ihres Cousins  stöbert und eine NSBM-Platte darunter findet. Sie stellt ihn zur Rede und schließlich wird die Platte mit einem Morgenstern (!) zerschmettert.</p>
<p>Doch diese Abgrenzung halten WLVS nicht immer: Als sie im ersten fadenscheinigen Underground-Laden eintreffen, ein verfallenes Hotel mit Runenfahne an der Fassade, ist schnell klar, dass hier nicht alles sauber zugeht. Die Band weist Wiktor auf eine Keltenkreuz-Flagge hin, er reißt sie von der Wand und fragt, ob es nun OK sei, dort zu spielen. Abwiegelungen und Whataboutism spiegelt sich in Wiktors Verhalten wider: Während er niemals rechtsradikales Gedankengut äußert, distanziert er sich auch nicht vom Rechtsradikalismus. Auf einen Shitstorm bezüglich seines Schwarze-Sonne-Tattoos reagiert er nicht, lässt kein Statement zu, sondern verteidigt es als uraltes Symbol, das von den Nazis zweckentfremdet worden sei. Die Band? Zieht noch mit. Luana? Fühlt sich immer noch zu Wiktor hingezogen. Es ist kaum auszuhalten.</p>
<h2>WOLVES stellt die großen Fragen der zeitgenössischen Black Metal-Szene: Was ist Provokation und was ist Fanatismus?</h2>
<p>Und so werden die Mechanismen der rechten Szene dezidiert dargestellt. Wiktor reißt die Band und Luana immer tiefer in den Abgrund. WOLVES besteht aus vier Kapiteln: „Rituals“, „Symbols“, „Void“ und „Solstice“, mit denen Jonas Ulrich die Handlung konsequent vorantreibt. Während das Publikum sich denken mag: „An dieser Stelle hätte ich mich getrennt / Wiktor aus der Band geworfen“, zeigt Ulrich aber, wie schleichend sich Menschen in diesen Strukturen verlieren können. Das Erzeugen dieses unguten Gefühls ist nicht das Einzige, was an WOLVES richtig gut macht. Mit WLVS wurde eine tatsächliche Band erfunden, die auf Tour ist, das Album „Rooted In Ancestral Memory“ gibt es auf Vinyl bei <a href="https://fuckingkillrecords.bandcamp.com/album/wlvs-rooted-in-ancestral-memory">FUCKING KILL RECORDS</a>. Geschrieben wurden die Songs von Manuel Gagneux (<a href="https://vampster.com/bands/zeal-ardor/">ZEAL &amp; ARDOR</a>) und liegen zwischen <a href="https://vampster.com/bands/afsky/">AFSKY</a> und <a href="https://vampster.com/bands/wolves-in-the-throne-room/">WOLVES IN THE THRONE ROOM</a>.</p>
<p>Die Sequenzen der Konzerte sind roh und undergroundig. Hierbei haben auch <a href="https://vampster.com/bands/amenra/">AMENRA</a> einen Gastauftritt, die tatsächlich von WLVS im Kiff Aarau supported wurden. Einen Cameo hat hierbei auch Colin H Van Eckhove, der mit Wiktor so freundschaftlich umgeht, als würden sie sich schon lange kennen. Eine irgendwie unbequeme Szene, da die Zuschauer hier schon lange wissen, wie Wiktor tickt. Hier verschwimmt die Grenze zwischen Erzählung und Realität am wirkungsvollsten. Der Soundtrack ist abgesehen von der Filmband mit AMENRA,<a href="https://vampster.com/bands/oathbreaker/"> OATHBREAKER</a> und <a href="https://vampster.com/bands/spirit-adrift/">SPIRIT ADRIFT</a>relativ wenig Black Metal-lastig. Immerhin, als zweite Liveperformance einer echten Band ist auch <a href="https://vampster.com/bands/darkspace/">DARKSPACE</a> im Film zu sehen. Auch die Bandmitglieder der fiktiven Band WLVS sind seit Jahren aktive Musiker. So ist Drummer Fabian Künzli bei<a href="https://vampster.com/bands/ungfell/"> UNGFELL</a>,<a href="https://vampster.com/bands/kvelgeyst/"> KVELGEYST</a>, ÄTEIGGÄR und TEMPLE WOLF aktiv.</p>
<h2>Realität trifft auf Erzählung: Die Filmband WLVS war tatsächlich auf Tour. WOLVES gewinnt dadurch an Authentizität.</h2>
<p>Das Tempo von WOLVES passt gut zur Story. Der Film nimmt schnell Fahrt auf und setzt die zentralen Figuren an ihre Plätze. Klar im Zentrum befinden sich Luana, Wiktor und Domi sowie Amélie, die alle gut gezeichnet werden. Die restlichen Figuren hätten ein wenig mehr Tiefe vertragen, wie die beiden WLVS-Musiker Ruben und Sebi oder auch Luanas Eltern. Aber so wird auch klar der Fokus auf die wichtigsten Personen gesetzt. Newcomerin Selma Kopp ist die Zerrissenheit anzumerken, die im Laufe des Films größer und größer wird, sie spielt auch gut gegen ihren Partner an: Bartosz Bielenia, der schon im verstörenden Film CORPUS CHRISTI eine beeindruckende Präsenz bot, prägt WOLVES ganz besonders. Ein wenig Gaahl, ein wenig Varg Vikernes, und fertig ist ein faszinierender Antagonist, der in den allermeisten Momenten überaus glaubwürdig ist.</p>
<p>Jonas Ulrich ist mit seinem Spielfilmdebüt das gelungen, was Jonas Åkerlund mit <a href="https://vampster.com/bands/lords-of-chaos/">LORDS OF CHAOS</a> nicht schaffte: WOLVES hat das Zeug, als erster ernstzunehmender Spielfilm dem isländischen Kleinod METALHEAD vom Underground zu zählen, da er die Dynamik der Figuren an die erste Stelle stellt und auf Gewalt und Schockeffekte verzichtet. Mit einer sehr direkten, rohen Kameraarbeit, die nah an den Figuren ist, aber gleichzeitig auch große Bilder zu erschaffen versteht, einem soliden Schnitt und tollem Sounddesign ist WOLVES unbedingt empfehlenswert für diejenigen, die fasziniert sind vom Black Metal, egal ob sie ihn vergöttern oder abstoßen. Sehr empfehlenswert!</p>
<p><iframe title="WOLVES | Official Teaser | 𝔦𝔫 𝔠𝔦𝔫𝔢𝔪𝔞𝔰 𝔰𝔬𝔬𝔫" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/bnkdfHHWTgA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>VÖ: 21. Mai 2026</p>
<p>Spielzeit: 97 Minuten</p>
<p>Besetzung:<br />
Selma Kopp – Luana<br />
Bartosz Bielenia – Wiktor<br />
Fabian Künzli – Dominik<br />
Anna Sauter-McDowell – Amélie<br />
Iso Merkli – Ruben<br />
Sebastian Vogt – Sebi<br />
Moritz Fabian – Jan<br />
Thomas Ott – Father<br />
Judith Hofmann – Mother<br />
Lale Yavas – Daycare Owner<br />
Michael von Burg – Wolfgang<br />
Wero Rodowicz – Venue Manager<br />
Colin H. Van Eeckhout – Self</p>
<p>Jonas Ulrich – Regie, Drehbuch, Schnitt<br />
Luzius Fischer &#8211; Ausführender Produzent<br />
Philipp Ritler – Ausführender Produzent<br />
Manuel Sieber – Co-producer post-production<br />
Anne Sommer – Co-producer post-production<br />
Jonas Ulrich – Ausführender Produzent<br />
Nicole Ulrich – Produzent<br />
Manuel Gagneux – Original music<br />
Michael künstle – Original score<br />
Matteo Pagamici – Original score<br />
Tobias Kubli – Kamera<br />
Mirjam Schillinger – Casting<br />
Benjamin Gaschen – Szenenbild<br />
Mira Luna Berclaz – Kostüme und Maske<br />
Katherine Huber – Produktionsleitung, Regieassistenz<br />
Andrea Padovan – Assistant sound designer<br />
Marcus Uhlmann – Sound recordist<br />
Oscar van Hoogevest – Re-recording Mixer / Sound Designer<br />
Daniel Loepfe – Visuelle Effekte<br />
Daniel Blumensev – Second assistant camera &amp; dit<br />
Sven Brauchli – Second assistant camera &amp; dit<br />
Hannes Cullum – Second camera operator<br />
Lukas Graf – Lighting technician / second camera operator<br />
Jan Humbel – Concert lighting design<br />
Mischa Müller – Lighting technician / second camera operator<br />
Raphael Schulze-Schilddorf – First assistant camera<br />
Nino Ubezio – First assistant camera re-shoots<br />
Daniel Blumensev – Schnittassistenz<br />
Zoé buess – Schnittassistenz<br />
Daniel Loepfe – Postproduktionsbetreuer<br />
Sislej Vece – Schnittassistenz<br />
Pirmin Marti – Music Supervisor<br />
Simon Hardegger – Colorist<br />
Anna Frutig – Produktionsassistent<br />
Joris Keller – Produktionsassistent<br />
Gion Tschümperlin – Produktionsassistent</p>
<p>Distribution: Meteor Film</p>
<h4>Mehr im Netz:</h4>
<p><a href="https://www.wlvs.ch">https://www.wlvs.ch</a><br />
<a href="https://jonasulrich.com/wolves">https://jonasulrich.com/wolves</a><br />
<a href="https://thetruewlvs.bandcamp.com">https://thetruewlvs.bandcamp.com</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/people/Wolves-WLVS/61585212750583/">https://www.facebook.com/people/Wolves-WLVS/61585212750583/</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/wlvs.wolves/">https://www.instagram.com/wlvs.wolves/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[WOLVES]]></band>
<genres><![CDATA[black metal]]></genres>
<wpid>417129</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ehrenamt – The Metal Story“: Der Dokufilm zum METAL DIVER FESTIVAL kommt in die Kinos</title>
		<link>https://vampster.com/news/ehrenamt-the-metal-story-der-dokufilm-zum-metal-diver-festival-kommt-in-die-kinos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 13:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt – The Metal Story]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=416583</guid>

					<description><![CDATA[Ab 21. Mai 2025 läuft der Film &#8222;Ehrenamt – The Metal Story&#8220; in einigen deutschen Kinos. &#8222;Ehrenamt –&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab 21. Mai 2025 läuft der Film &#8222;Ehrenamt – The Metal Story&#8220; in einigen deutschen Kinos. &#8222;Ehrenamt – The Metal Story“ ist die zweite Kulturdokumentation des Produzenten und Regisseurs Daniel Hofmann, der 2022 seinen ersten Film „<a href="https://vampster.com/bands/total-thrash-the-teutonic-story/" target="_blank" rel="noopener">Total Thrash – The Teutonic Story</a>“ veröffentlichte.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte des METAL DIVER FESTIVALS im Sauerland. 2013 hatten sieben Freunde die gemeinsame Idee von einem eigenen Festival direkt vor der Haustür. Neben den 11 Hauptdarstellern – der ORGA OF METAL des gemeinnützige Metal Diver e.V. aus Marsberg –  kommen auch Musiker wie Thomas Such von <a href="https://vampster.com/bands/sodom/">SODOM</a>, Chris Boltendahl von <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/GRAVE-DIGGER/">GRAVE DIGGER</a>, Bernhard Weiß von <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/AXXIS/">AXXIS</a>, Andreas Lakaw von <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/DARKNESS/">DARKNESS</a>, Peter Wagner von <a href="https://vampster.com/bands/rage/">RAGE</a>, Fans und Veranstalter im Film zu Wort.</p>
<p><iframe title="Kinotrailer EHRENAMT - The Metal Story – Ein Film über Metalfans, Festivals und Visionen" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/AAnzPRiLsEg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gedreht wurde die Dokumentation zwischen September 2024 und August 2025 zum Großteil in NRW und dem Sauerland.</p>
<p>Nach der Premiere im Februar in der Schützenhalle Marsberg und 20 Pre-Screening-Terminen im März und April mit Filmteam und Gästen feiert der Film ab 21. Mai in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt in Deutschland seine Kinopremiere.</p>
<h2>&#8222;Ehrenamt – The Metal Story&#8220; läuft in diesen Kinos und auf diesen Festivals:</h2>
<p>21.05. Oldenburg – Casablanca Kino (mit Daniel Hofmann &amp; Filmgespräch)<br />
23.05. Gütersloh – Bambi (mit Daniel Hofmann, Filmgespräch und Darstellern)<br />
23.05. Saarbrücken – Filmhaus<br />
29.05. Dortmund – Cinestar (mit Daniel Hofmann &amp; Filmgespräch)<br />
30.05. Oberhausen – Kino im Walzenlager (mit Daniel Hofmann &amp; Filmgespräch)<br />
01.06. Brühl &#8211; Zoom Kino (mit Daniel Hofmann, Filmteam &amp; Filmgespräch)<br />
02.06. Leipzig – UT Connewitz<br />
04.06. Hemsbach – Brennessel<br />
05.06. Burg – Burg Theater<br />
20.06. Ibbenbüren – Harleyville Festival<br />
12.09. Hohenlimbach – Heavy Metal Fans Festival<br />
18.09. Wertheim – Roxy Kino (mit Daniel Hofmann &amp; Filmgespräch)</p>
<p>Weitere Termine sind aktuell in Planung, aktuelle Infos gibt es auf  <a href="http://ehrenamt-derfilm.de/kinotour" target="_blank" rel="noopener">ehrenamt-derfilm.de/kinotour/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[Ehrenamt – The Metal Story]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, EXTREM, PROGRESSIVE, ROCK]]></genres>
<wpid>416583</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MAMMAL. Ein dystopischer Rock’n’Roll-Roadtrip: Lesung mit Christoph Ziegltrum in Freising</title>
		<link>https://vampster.com/empfehlung/mammal-ein-dystopischer-rocknroll-roadtrip-roman-von-christoph-ziegltrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 10:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weekly Metal News]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MAMMAL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=395530</guid>

					<description><![CDATA[vampster-Leserinnen und Leser kennen diesen Autor: Christoph Ziegltrum hat seinen ersten Roman veröffentlicht. &#8222;MAMMAL. Ein dystopischer Rock’n’Roll-Roadtrip&#8220; schickt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>vampster-Leserinnen und Leser kennen diesen Autor: Christoph Ziegltrum hat seinen ersten Roman veröffentlicht. &#8222;MAMMAL. Ein dystopischer Rock’n’Roll-Roadtrip&#8220; schickt sieben Menschen auf eine schicksalhafte Reise durch ein zerfallenes Europa.</p>
<p>Am 6. März 2026 laden die <strong>Autoren Christoph Ziegeltrum und Atarius Maier</strong> zu einer<strong> Lesung in Freising</strong> ein und stellen<strong> ihre Romane MAMMAL und DISTANCIA</strong> vor.  Beginn ist um 19 Uhr, die Lesung ist im Versus Friseur, Sonnenstraße 29, Freising. Mehr Infos auf <a href="https://www.instagram.com/p/DUD1alwjAUm/" target="_blank" rel="noopener">instagram.com/</a></p>
<p><strong>MAMMAL &#8211; der Inhalt: </strong><br />
Im Jahr 2043 erhält Henny Verstraapen, ein junger Musikjournalist, die Chance seines Lebens, als er die legendäre Band MAMMAL auf ihrer Abschiedstournee begleiten und den charismatischen Bandleader Gabriel porträtieren darf. Gabriel reist als ruheloser Geist mit seiner Musik durch ein zerfallenes Europa, um eine alte Schuld zu begleichen. Henny kommt Gabriels Vergangenheit auf die Spur und will Kapital daraus schlagen. Während Gabriel die Leere in seinem Herzen nicht füllen kann, droht auch Henny, sich im Rausch der Reise selbst zu verlieren.</p>
<p>In einer Welt, die von digitalen Netzwerken und innerer Leere geprägt ist, erzählt MAMMAL von Verlust, Idealismus, der heilenden wie zerstörerischen Kraft von Kunst – und davon, wie Musik als letzte universelle Sprache zwischen Menschen wirken kann.</p>
<p><strong>MAMMAL ist seit 15. November 2025 erhältlich. </strong><strong>Das Taschenbuch mit 416 Seiten kostet 16,99, das eBook 8,99 Euro. </strong><br />
ISBN: 978-3-695-16035-8</p>
<p><strong>Der Autor</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-395532 alignleft" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/christoph-ziegltrum.jpg" alt="" width="400" height="264" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/christoph-ziegltrum.jpg 400w, https://vampster.com/wp-content/uploads/christoph-ziegltrum-380x251.jpg 380w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Christoph Ziegltrum (*1982) ist Musikjournalist und Autor. Mit *MAMMAL* legt er seinen ersten großen Roman vor, der Einflüsse aus Punk, Metal und Underground-Kultur mit einer eindringlichen dystopischen Vision verbindet. Seine Erfahrung in der alternativen Musikszene fließt spürbar in die Sprache und Atmosphäre des Buches ein.</p>
<p>Für vampster schreibt <a href="https://vampster.com/portfolio/christoph/">Christoph</a> seit knapp 25 Jahren, so sind über <a href="https://vampster.com/author/captain-chaos/">3.500 Reviews, Interviews und Beiträge</a> zusammengekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MAMMAL]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>395530</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Frank Schäfer – Nötes of a Dirty Old Fan &#8211; Metal Stories</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-noetes-of-a-dirty-old-fan-metal-stories/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 15:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=399532</guid>

					<description><![CDATA[Ja, ok. I confess. Oder ich geb‘s zu. Ich bin Frank Schäfer Fanboy. Auch wenn er über diabolischen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ok. I confess. Oder ich geb‘s zu. Ich bin <a href="https://vampster.com/bands/frank-schaefer/">Frank Schäfer</a> Fanboy. Auch wenn er über diabolischen Krach, wie die nur lokalpatriotisch zu rechtfertigenden <a href="https://vampster.com/bands/headshot/">HEADSHOT</a> aus Braunschweig schreibt, lese ich seine Elaborate gern.</p>
<h1>Sorry, bin Frank Schäfer Fanboy</h1>
<p>Auch wenn ich seine semiironisch verbrämten Oden auf die musikalisch und imagetechnisch (businesstechnisch ohnehin) irgendwie efiminierten <a href="https://vampster.com/bands/kiss/">KISS</a> zutiefst verabscheue, verstehe ich doch seine Intension, die Verbindung der Roots der Brüder und Metal-Ahnen, die inzwischen nur noch Radio FFH oder in Niedersachen FFN hören und der aktuellen Musik herstellen zu wollen.</p>
<p>Die Sammlung von nur einseitigen Abhandlungen und längeren Einlassungen zu Bands wie <a href="https://vampster.com/bands/deep-purple/">DEEP PURPLE</a> unterhält glänzend und gibt gerade Metalheads meiner Generation das Gefühl, doch nicht allein zu sein.</p>
<h1>Nötes of a dirty old Fan bringt alles für einen Erfolg mit</h1>
<p>Das Buch „Nötes of a dirty old Fan“ (Konnotation zu Schäfers Lieblingsgonzoautor und seiner gleichnamigen Kolumne sind beabsichtigt) bringt alles für einen Erfolg mit: Genreliteratur, mit der jeder kann, Humor, Fachwissen, Nostalgie und kurze Geschichten und Reportagen, in denen sich viele wiedererkennen.</p>
<h1>Hier stimmt der Klappentext ausnahmsweise mal!</h1>
<p>Daher mein Tipp: Buch kaufen, Bier aufmachen, wirklichen METAL wie <a href="https://vampster.com/bands/chamber-mage/">CHAMBER MAGE</a> oder <a href="https://vampster.com/bands/helms-deep/">HELMS DEEP</a> auflegen und das Werk in einem Rutsch durch lesen, denn hier stimmt der Klappentext ausnahmsweise mal: „Qualitativ bessere Genre-Literatur wird schwer zu finden sein.“ – FFM Rock.</p>
<p>Für Menschen, die sich seit längerem fragen, was mit dir los ist, legt man das leider nur 176 Seiten lange Dingen aus dem Berliner Satyr Verlag aufs Klo, um einen Einstieg in die Wunderwelt namens Heavy Metal zu ermöglichen.</p>
<p>Alle anderen lesen das Buch, um sich wieder zu erkennen, ihre Liebe zu Musik zu bestätigen, oder sich ganz einfach gut zu unterhalten.</p>
<p>Noch mehr zu diesem Buch zu schreiben wäre in meinen Augen nur redundant oder selbstbespiegelnd.</p>
<p>In diesem Sinne: Up The Hammers!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klappenbroschur: 176 Seiten</p>
<p>Verlag: Satyr Verlag, 1. Auflage (2024)</p>
<p>ISBN 978-3-910775-22-0</p>
<p>Größe: 19,1 x 12,4 x 1,8 cm</p>
<p>16,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL]]></genres>
<wpid>399532</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>ULRIKE SEROWY: Im Schutzraum (Buch)</title>
		<link>https://vampster.com/empfehlung/ulrike-serowy-im-schutzraum-buch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 11:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=394165</guid>

					<description><![CDATA[Zwei Jahre nach ihrem grossartigen Roman “Highway to Hel” wendet sich die Kölner Autorin ULRIKE SEROWY wieder düsteren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre nach ihrem grossartigen Roman “Highway to Hel” wendet sich die Kölner Autorin <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">ULRIKE SEROWY</a> wieder düsteren Räumen zu. “Im Schutzraum” hat diese ähnlich unheimliche, erwartungsvolle Atmosphäre, wie sie die Autorin in “<a href="https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-die-festung-buch/">Die Festung</a>” heraufbeschworen hatte. Das Unheil schwelt irgendwo in den Mauern und man weiß beim Lesen, dass es nicht gut kommen kann oder wird. “Im Schutzraum” transportiert diese Voraussetzung allerdings in eine zeitgenössisch wirkende Ernstfall-Situation: Was, wenn es zum Ernstfall kommt und die Bevölkerung in einen Schutzraum flüchtet, um sich dort vor der nuklearen Katastrophe zu schützen?</p>
<h2>Was hätte ich in dieser Situation getan?</h2>
<p>Auf gerade mal 55 Seiten wird die Lesende als “du” angesprochen und zur Postbeamtin gemacht, die sich in die Organisation des Schutzraums einspannen lässt und dann von ihren Erlebnissen berichtet. Immer wieder rücken persönliche Schicksale kurz ins Scheinwerferlicht, um dann wieder in der allgemeinen Klaustrophobie und Panik unterzugehen. <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">ULRIKE SEROWY</a> schildert die Geschehnisse anschaulich und schafft es, eine bedrückende und beklemmende Erzählung zu kreieren. Schnell gelesen ist “Im Schutzraum” nicht, denn dank der Erzählperspektive hält man immer wieder mal inne und fragt sich “Was hätte ich in dieser Situation getan?”<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Brandaktuell und kafkaesk</h2>
<p>Natürlich eignet sich <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">ULRIKE SEROWY</a>s “Im Schutzraum” zu 100% nicht als eskapistisches Werk. Es erscheint in einer Zeit, in der Europa irgendwo zwischen “Wir brauchen keine Schutzräume mehr” und Prepper-Paranoia pendelt, während mehrere Nationen provokatives Säbelrasseln betreiben. Aber vielleicht macht gerade dies “Im Schutzraum” umso aktueller, denn es bringt uns zum Innehalten und zum Sinnieren über die Frage, ob es denn einen räumlichen Schutz überhaupt gibt, oder ob am Ende noch immer gilt “Homo homini lupus est”. In dem Sinne: Ein kleines, aber brandaktuelles Werk, das einem mit seiner kafkaesken Natur lange im Gedächtnis bleibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 15.10.2025</p>
<p>Verlag: Edition Outbird</p>
<p>Seitenzahl: 63</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>394165</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Chris von Rohr – Meh Glück! &#8211; Liebeserklärungen ans Leben</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/chris-von-rohr-meh-glueck-liebeserklaerungen-ans-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 08:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[GOTTHARD]]></category>
		<category><![CDATA[KROKUS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=392833</guid>

					<description><![CDATA[Im Schweizer Wörterseh Verlag ist das aktuelle Werk von KROKUS-Bassist, -Songwriter und -Chefverkäufer Chris von Rohr erschienen. Nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schweizer Wörterseh Verlag ist das aktuelle Werk von <a href="https://vampster.com/bands/krokus/">KROKUS</a>-Bassist, -Songwriter und -Chefverkäufer Chris von Rohr erschienen.</p>
<p>Nach seiner opulenten, fast 600 Seiten langen Autobiografie „Himmel, Hölle, Rock’n’Roll“ begibt er sich dabei auf gänzlich anderes Terrain. War diese ein saftiger Erlebnisbericht der Jahre bei<a href="https://vampster.com/bands/krokus/"> KROKUS,</a> als Mentor und Berater bei <a href="https://vampster.com/bands/gotthard/">GOTTHARD</a>, mit Episoden seines Privatlebens, hat „Meh Glück!“ nur noch wenig mit seiner Musikkarriere zu tun. Der Hard Rocker, der im Schweizer Fernsehen den Ausdruck »Meh Dräck« prägte, versteht sich hier als Mut- und Muntermachen, als Lebensberater und junggebliebener Freigeist.</p>
<h2>Musik, Love, Peace und Humor</h2>
<p>Das kann man schade finden, auf der anderen Seite gibt der inzwischen 74-jährige tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt und seine Vorstellung von Glück, Liebe und Lebensmut.</p>
<p>Das hört sich zunächst wenig passend für eine Medienvorstellung auf unserer Seite an, das in 50 kurze Kapital gegliederte Buch überrascht aber durch einen ganz eigenen Sprachrhythmus, durch einen Sprachflow, durch den der Autor seine ganz eigene Welt öffnet und die er durch seine selbst kreierten Anglizismen und Metaphern sehr unterhaltsam und lesbar macht.</p>
<p>Inhaltlich bereist er dabei ein weites Feld, das von eher banalem (wie der Betrachtungen über Äpfel oder Beerenfrüchte) über esoterischem (wie mehrere Bezugnahmen auf Osho, bei uns eher unter seinem Namen Baghwan bekannt geworden) in philosophische Betrachtungen über das Werk Hermann Hesses, der befreienden Wirkung von LSD und der kleinen und großen Freuden im Leben mündet.</p>
<p>Die alles zusammen haltende Klammer ist die Fokussierung auf sich selbst, auf Musik, Love, Peace und Humor, auf Freundschaft und Partnerschaft.</p>
<p>Die vielen kurzen, jeweils mit einem Zitat oder Spruch eingeleiteten Kapitel machen das Buch zum idealen Lesefutter für Zwischendurch, auf dem stillen Örtchen, auf Reisen oder als Bettlektüre.</p>
<h2>Ein Buch zum Wohlfühlen, zum Mutmachen und Nachdenken</h2>
<p>Als Abschluss, der dann doch den Musiker Chris von Rohr stärker in den Vordergrund stellt, präsentiert er seine 100 Songs zum Herzerwärmen und Happy-werden und seine 12 Alben für die Ewigkeit.</p>
<p>Und das ist auch das Fazit nach 240 unterhaltsamen Seiten: ein Buch zum Wohlfühlen, Mutmachen und Nachdenken.</p>
<p>Nach „Himmel, Hölle, Rock’n’Roll“, das für mich das beste Musikbuch überhaupt ist, eine echte Überraschung, die Chris von Rohr nicht nur als mitteilungsbedürftigen Rockdruiden, sondern als nachdenklichen, talentierten Schreiber präsentiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 240 Seiten</p>
<p>Verlag: Wörterseh Verlag, 2. Auflage (2023)</p>
<p>ISBN: 978-3-03763-146-1</p>
<p>Größe: 13,5 x 21,2 cm</p>
<p>36,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[GOTTHARD, KROKUS]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, hard rock, ROCK, classic rock]]></genres>
<wpid>392833</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>INGEBORG SCHOBER: Der Westcoast-Mythos &#8211; Eine leicht verklärte Erinnerung</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/ingeborg-schober-der-westcoast-mythos-eine-leicht-verklaerte-erinnerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 12:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[INGEBORG SCHOBER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=378518</guid>

					<description><![CDATA["Der Westcoast-Mythos - Eine leicht verklärte Erinnerung", von Ingeborg Schober, einer der Pionierinnen des deutschen Musikjournalismus, erschien 1973 als eine fünfteilige Serie im „Sounds“, damals eine der wenigen durchgängig relevanten deutschen Rockmusikzeitschriften.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Ursprünglich 1973 als fünfteilige Serie im „Sounds“ erschienen</h1>
<p>Diese Serie liegt nun wieder vor, erschienen in der „Kopfkiosk“ Reihe im Andreas Reiffer Verlag. Zum Vorwort von Herausgeberin Gabriele Werth habe ich nur mal wieder anzumerken, dass durchgängig gegendert wird. Für mich entwertet das jeden Text sprachlich und ästhetisch, setzt die praktische Lesbarkeit herab und ist für mich ein Verbrechen an der deutschen Sprache. Glücklicherweise hat man aber bis auf einige korrigierte sachliche Fehler Schobers Text unbearbeitet gelassen. Ihre Schreibe kennen einige ältere Semester noch aus dem erwähnten „Sounds“ oder den hervorragenden „Rock Session“ Büchern, die es leider nur noch antiquarisch zu erwerben gibt. Ingeborg Schober hat dabei einen eigenständigen, sehr persönlichen und sofort erkennbaren Schreibstil entwickelt, der zwar sehr subjektiv, aber auch sehr authentisch ist.</p>
<h1>Eine Zeitreise in die Sechziger und Siebziger Jahre</h1>
<p>Und gerade darin liegt die Stärke dieses Buches. Man kann einige Stunden lang eine Zeitreise in die Sechziger und Siebziger Jahre machen, die Atmosphäre jener Jahre und Gegend geradezu spüren.</p>
<p>Und auch wenn mich vieles der Westcoast-Musik nicht sonderlich interessiert, ist man erstaunt, wieviel mehr als die bekannten Chartbreaker aktiv waren: Grateful Dead, Creedence Clearwater Revival, Janis Joplin with Big Brother &amp; The Holding Company, CSN &amp; Y, Blue Cheer, Sir Douglas Quintet, It&#8217;s A Beautiful Day, die Byrds, die Turtles, Buffalo Springfield, Country Joe &amp; The Fish und viele mehr werden beschrieben, neben großen Namen wie den Beach Boys oder den Beatles, deren Musik in den Kontext gesetzt wird.</p>
<h1>Ein atmendes Zeitporträt, authentisch und eigenständig</h1>
<p>Vieles kannte ich gar nicht, ich habe aber Dank Streaming einen ausführlichen Westcoast Ausflug unternommen. Musikalisch hat mich allerdings davon recht wenig überzeugt. Überraschend ist auch, wie politisch und geschäftlich naiv ein großer Teil der Szene der Beschreibung und ihrer Lyrics nach gewesen sein mag.</p>
<p>Insgesamt überzeugt das Buch, das neben Schobers Originaltext Faksimiles einiger „Sounds“-Seiten sowie zwei leicht gekürzte Kapitel aus ihrem Buch &#8222;Tanz der Lemminge&#8220; (1979) über die Band Amon Düül II enthält, als atmendes Zeitporträt, das sich deutlich interessanter liest, als man vermutet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klappenbroschur: 160 Seiten</p>
<p>Verlag: Verlag Andreas Reiffer, 1. Auflage (2022)</p>
<p>ISBN 978-3-945715-76-5</p>
<p>Größe: 11,0 x 18,5 cm</p>
<p>11,50 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[INGEBORG SCHOBER]]></band>
<genres><![CDATA[ROCK, psychedelic rock, classic rock, blues]]></genres>
<wpid>378518</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>TILL BURGWÄCHTER: Hard &#038; Dangerous: True Crime im Heavy Metal</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/till-burgwaechter-hard-dangerous-true-crime-im-heavy-metal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 10:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[TILL BURGWÄCHTER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=371187</guid>

					<description><![CDATA[Eher Anekdotensammlung als "True Crime": Ein wenig irreführend ist „Hard &#038; Dangerous: True Crime im Heavy Metal“ betitelt. Wer hier auf wirklich viel „True Crime“ hofft, wird enttäuscht. Das Buch behandelt unter anderem zwei Kapitel über Songtexte bezüglich „Knast und Knarren“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine längere Abhandlung über Zensurbemühungen, mit denen uns gerade in den 80ern Institutionen wie der PMRC in den USA beglücken wollten ist ebenso vorhanden, wie einige Seiten über Knastbedingungen oder die Entstehung des schlechten Leumunds in den Anfangstagen unserer Musik in den Siebziger durch üble Gestalten wie <a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">OZZY</a> und seine <a href="https://vampster.com/bands/black-sabbath/">BLACK SABBATH</a>. Nicht fehlen dürfen auch verwirrte Sammler von Nazi-Devotionalien wie <a href="https://vampster.com/bands/slayer/">SLAYER</a> und andere historisch verpeile Gesellen.</p>
<p>Hauptsächlich enthält das Buch Anekdoten, die mal mehr und mal weniger bekannt sind (abhängig auch vom Alter des Lesers). Zum Beispiel von der liberalen Einstellung von <a href="https://vampster.com/bands/led-zeppelin/">LED ZEPPELIN</a> zum Urheberrecht über Partyexzesse, Drogendelikte oder übergriffige Musiker bis zu tatsächlichen Kirchenabbrennern im Black Metal oder gestörten Mördern, die glücklicherweise aus der vierten oder fünften Reihe der Metal-Musiker besteht.</p>
<h1>Das Buch ist mit leichter Hand geschrieben und amüsiert auf den 240 Seiten durchgängig</h1>
<p>Das alles ist mit leichter Hand geschrieben und amüsiert auf den 240 Seiten durchgängig, hat aber auch einige wirkliche Tiefpunkte. Zum Beispiel behandelt ein komplettes Kapitel die monothematisch veranlagten Grindcorler <a href="https://vampster.com/bands/macabre/">MACABRE</a>, die sich ihre Inspirationen in bester True Crime Manier von realen Fällen holen, und anscheinend auch nur von diesen. Die Verfehlungen der gesammelten Serienmörder, Vergewaltiger und geisteskranken Folterknechte wird auf zwanzig unfassbar zähen Seiten beschrieben und macht eher den Eindruck des Seitenschindens.</p>
<p>Außerdem nervt zumindest mich der bemüht „lustige“ Erzählton Burgwächters, der meint überall noch ein Wortspiel oder eine Anmerkung anbringen zu müssen. Dazu passend habe ich hier übrigens ein wenig nutzloses Wissen über den Autor: <a href="https://vampster.com/bands/till-burgwaechter/">Till Burgwächter</a> ist nur ein Pseudonym, er hört auf den bürgerlichen Namen Marc Halupczok. Außer den unter Metallern bekannten Werken wie „JGTHM – Juhr Gait tu Hewi Mettäl“, „Tillicus Glossicus Metallicus. Metal-Glossen aus der Hölle“ oder „Die Wahrheit über Wacken“ ist er unter anderem übrigens auch Autor von „Elyas M’Barek. Das ultimative Fanbuch“, Wrestling oder St. Pauli (also nicht das Viertel, sondern die Merchandising Abteilung mit angeschlossenem Fußballverein). Aber das nur am Rande.</p>
<h1>Selbst für den langjährigen Fan gibt es noch Kleinigkeiten zu entdecken</h1>
<p>Insgesamt unterhält das mit Hardcover-Einband und zahlreichen Abbildungen im Verlag Andreas Reiffer erschienene Buch ordentlich. Besonders jüngere Leser, die den Anekdoten aus den Achtzigern und Neunzigern von Skandalnudeln wie OZZY, <a href="https://vampster.com/bands/skid-row/">SKID ROW</a>; <a href="https://vampster.com/bands/moetley-cruee/">MÖTLEY CRÜE</a> oder Axl Rose noch nicht zu damaligen Zeiten begegnet sind werden sich freuen. Selbst für den langjährigen Fan gibt es noch Kleinigkeiten zu entdecken. Oder wisst ihr, wieso Mike Patton mit seinen <a href="https://vampster.com/bands/faith-no-more/">FAITH NO MORE</a> von der GUNS N&#8216; ROSES Tour geflogen sind? Eben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 240 Seiten</p>
<p>Verlag: Verlag Andreas Reiffer, 1. Auflage (2025)</p>
<p>ISBN 978-3-910335-99-8</p>
<p>Größe: 12,54 x 20 cm</p>
<p>20,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[TILL BURGWÄCHTER]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal, hard rock, glam rock, aor]]></genres>
<wpid>371187</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Renatus Töpke &#8211; Rockmusikfilme: Die Dokumentationen</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/renatus-toepke-rockmusikfilme-die-dokumentationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Renatus Töpke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=346802</guid>

					<description><![CDATA[Für Renatus Töpkes „Rockmusikfilme: Die Dokumentationen“ braucht man vor allem eins: viel Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Erstens&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Renatus Töpkes „Rockmusikfilme: Die Dokumentationen“ braucht man vor allem eins: viel Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Erstens durch den schieren Umfang des Buches, das fast 100 Dokumentationen in chronologischer Reihenfolge versammelt. Den Anfang macht er mit „<a href="https://vampster.com/bands/bob-dylan/">Bob Dylan</a>: Don‘t Look Back“ aus dem Jahr 1967 und endet mit „Total Thrash – The Teutonic Story“ aus 2022.</p>
<h1>Viel Lesestoff auf über 300 Seiten</h1>
<p>Also schon mal per se viel Lesestoff auf über 300 Seiten, der jeden der Filme mit einer Inhaltszusammenfassung vorstellt, Hintergrundinformationen liefert und eine persönliche Einordnung bietet. Der eine oder andere Film wird vertiefend mit Interviews der Mitwirkenden ergänzt.</p>
<p>Das sich das ganze sehr unterhaltsam liest und man zwischendurch immer mal wieder damit beschäftigt ist, sich nach Bezugsquellen der Filme umzusehen, vergeht die Zeit wie im Flug. Damit es der Leser nicht zu leicht hat, das Buch in einem durchzulesen, gibt es unter jeder Filmvorstellung noch einen weiteren Film „zum weiterschauen“ und am Ende des Buches weitere 18 Seiten mit sehr knapp gehaltenen Inhaltsangaben weiterer empfehlenswerter Dokumentationen.</p>
<h1>Sehr unterhaltsam und großartig zu lesen</h1>
<p>Dabei wäre das Buch sogar dann großartig zu lesen, wenn man sich keinen der Filme anschauen würde, denn Töpke schreibt sehr pointiert, unterhaltsam und originell. Noch mehr Spaß macht es allerdings, sich nach dem jeweiligen Eintrag so etwas völlig groteskes wie „Heavy Metal Parking Lot“ aus dem Jahr 1986 anzuschauen. Der Inhalt des Films (den es dankenswerter Weise auf YouTube zu sehen gibt) ist schnell erzählt: das Kamerateam hält bei Metal-Fans, die am 31.05.1986 auf dem Parkplatz vor einem <a href="https://vampster.com/bands/judas-priest/">JUDAS PRIEST</a> Konzert posen, trinken, erzählen und sich selbst und die Band feiern, einfach mal drauf. Wer diese Zeiten miterlebt hat, wird sich (mehr oder weniger kopfschüttelnd) wohl auch ein Stück weit selbst wieder erkennen.</p>
<p>Eine Stärke des Buches ist, das jede Zeile atmet, dass Töpke selbst Fan und profunder Kenner der Rock- und Metalszene ist und nicht nur die großen Acts ihren Platz finden, sondern zum Teil auch obskureres.</p>
<p>Für Metaller sind auf jeden Fall genügend Dokumentationen dabei, zum Beispiel werden <a href="https://vampster.com/bands/anvil/">ANVIL</a>, <a href="https://vampster.com/bands/iron-maiden/">IRON MAIDEN</a>, LEMMY, <a href="https://vampster.com/bands/krokus/">KROKUS</a> oder <a href="https://vampster.com/bands/celtic-frost/">CELTIC FROST</a> thematisiert, um nur einige zu nennen. Meine persönliche Lieblingsdoku ist die meiner persönlichen Lieblingsengländer von <a href="https://vampster.com/bands/raven/">RAVEN</a>, deren staubtrockener Humor den Zuschauer trotz der zum Teil miserablen Bildqualität blendend unterhält.</p>
<h1>Renatus Töpkes „Rockmusikfilme: Die Dokumentationen“ sollte man haben!</h1>
<p>Die Gestaltung des Buches mit Hardcover-Einband und Bildteil ist gewohnt hochwertig. Dieses Buch sollte man haben!</p>
<p>Als Bitte an Autor und Verlag bliebe nur noch, dass „Renatus Töpke &#8211; Rockmusikfilme: Die Spielfilme“ als nächstes Projekt zu vermelden wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 304 Seiten</p>
<p>Verlag: Verlag Andreas Reiffer, 1. Auflage (2022)</p>
<p>ISBN 978-3-945715-53-6</p>
<p>Größe: 14 x 21,5 cm</p>
<p>22,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[Renatus Töpke]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, heavy metal, ROCK, ALTERNATIVE]]></genres>
<wpid>346802</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Nicola Bardola und Herbert Hauke: Vom Bambi Kino in den Buckingham Palast</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/nicola-bardola-und-herbert-hauke-vom-bambi-kino-in-den-buckingham-palast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 07:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[THE BEATLES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=336489</guid>

					<description><![CDATA[„»Bislang unbekannte Unterlagen aus der Buchhaltung« ist eine Kurzbeschreibung für ein Buch, das normalerweise nur bei Steuerberatern und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„»Bislang unbekannte Unterlagen aus der Buchhaltung« ist eine Kurzbeschreibung für ein Buch, das normalerweise nur bei Steuerberatern und Finanzbeamten hoch im Kurs steht. Doch wir sprechen hier von John, Paul, George, Pete und Stuart! Jenen fünf jungen Männern aus Liverpool, die am 16. August 1960 als <a href="https://vampster.com/bands/the-beatles/">T</a><a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/THE-BEATLES/">HE BEATLES</a> in Hamburg-St. Pauli eintrafen, um im Rotlichtviertel der Hafenstadt für kleines Geld ihr Glück zu versuchen.</p>
<p>So weit und zutreffend der Text auf dem Rückdeckel von „Vom Bambi Kino in den Buckingham Palast“, in dem Nicola Bardola und Herbert Hauke mithilfe von zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Dokumenten, Verträgen, Abrechnungen, Briefen und Bildmaterial einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen ermöglichen.</p>
<h1>Die Beatles auf St. Pauli</h1>
<p>Dem eher oberflächlichen BEATLES-Kenner wird dabei ein Eintauchen in die Anfangszeit der Liverpooler Superstars ermöglicht und darüber hinaus eine Zeitreise in die Sechzigerjahre per se. Dabei stehen im Buch neben eher uninteressanten Quellen wie Tankbelegen oder Versicherungsscheinen auch seltenes Bildmaterial, skurrile Einblicke in die auch schon damals ausufernde und lähmende deutsche Bürokratie (wie Vergnügungssteueranmeldungen oder Anträge auf Arbeitserlaubnis, von den Briten mit krakeliger Handschrift selbst ausgefüllt) und berührende Zeichnungen von Klaus Voormann, dem Gestalter des Covers des „Revolver“-Albums.</p>
<h1>Eine Zeitreise in die Sechzigerjahre</h1>
<p>Viele Originaltöne und lakonische, mal unkommentierte, mal kommentierte Belege (zum Beispiel kommentiert der Besteller eines Flügels für JERRY LEE LEWIS trocken: „Es erscheint ratsam vorher die 125.- DM für den Flügel der letzten Bestellung zu überweisen.“) zeichnen ein Bild der Clubs auf St. Pauli, in denen sich die Prominenz der Sixties die Klinke in die Hand gab.</p>
<p>Neben Beatles Wegbereiter Tony Sheridan, dessen Begleitband die Beatles anfangs waren, solche Größen wie Little Richard, Gene Vincent, dem „Killer“ Jerry Lee Lewis, Fats Domino und fast alle, die als Beat Band auf ihre Chance hofften.</p>
<h1>Kein kleinteiliges, buchhalterisches Faktengehubere</h1>
<p>Die größte Stärke des Buchs ist aber gerade nicht das kleinteilige, buchhalterische Faktengehubere, sondern das Zeichnen eines kompletten Bildes einer kurzen, aber prägenden Zeitspanne der Musikgeschichte. So wird im Laufe des Buches auf viele andere Künstler, die Clublandschaft in Hamburg und Liverpool und begleitende Medien wie die „Bravo“ eingegangen.</p>
<h1>In Liverpool bin ich geboren, aber in Hamburg bin ich erwachsen geworden</h1>
<p>»In Liverpool bin ich geboren, aber in Hamburg bin ich erwachsen geworden«, brachte John Lennon später diese Zeit auf den Punkt. Das glaubt man nach diesem Buch gern.</p>
<p>Und wer sich über den Titel wundert: im Bambi Kino (einem Kino für Kinder) waren die Beatles anfangs unter wenig ansprechenden Bedingungen untergebracht, um Geld zu sparen. Wenige Jahre später durften sie im Buckingham Palace der Queen die Hand schütteln…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 240 Seiten</p>
<p>Verlag: Verlag Andreas Reiffer, 1. Auflage (2024)</p>
<p>ISBN 978-3-910335-60-8</p>
<p>Größe: 21 x 26 cm</p>
<p>40,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE BEATLES]]></band>
<genres><![CDATA[ROCK, classic rock]]></genres>
<wpid>336489</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>ULRIKE SEROWY: Die Festung (Buch)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-die-festung-buch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 10:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=322234</guid>

					<description><![CDATA[Ein Jüngling, ein Freund, eine bedrohliche Festung, deren unmenschliche Bewohner an die Prozession auf dem Cover von DARK&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jüngling, ein Freund, eine bedrohliche Festung, deren unmenschliche Bewohner an die Prozession auf dem Cover von <a href="https://vampster.com/bands/dark-funeral/">DARK FUNERAL</a>s “Secrets of the Black Arts” erinnern. <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">ULRIKE SEROWY</a>s Erzählung “Die Festung” ist so ganz anders als “<a href="https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-woelfe-vor-der-stadt-buch/">Wölfe vor der Stadt</a>” und zeigt, dass die Autorin aus Köln ihr Faible für die Unheimlichkeit auch gänzlich ins Medium Märchen transportieren kann. Ein herkömmliches Buch ist “Die Festung” indes nicht, vielmehr eine Art Auftragsarbeit. Unter dem Titel “Black Banners” fand sich die Erzählung als Lyrikinspiration für das <a href="https://vampster.com/bands/beltez/">BELTEZ</a>-Album “A Grey Chill and a Whisper”.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Als wäre Ritter Kato wieder an der Macht</h2>
<p>Die knapp 54 Seiten der “Festung” lesen sich rasch, denn man lebt sich sogleich in die karge Welt <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">SEROWY</a>s ein. Die Bedrohung, die Angst, als nächstes einen Sohn an die Festung zu verlieren, die Auswegslosigkeit. “Die Festung” ist kein leichtes Märchen und definitiv ein starkes Argument dafür, was Märchen eigentlich schon immer waren: eine Textsorte für Erwachsene. Und doch ziehen Erinnerungen auf an einen der furchterregendsten Bösewichte der Kinderliteratur: Ritter Kato. Fast wartet man darauf, dass der herzlose Böse aus Astrid Lindgrens “Mio, mein Mio” am Ende der eigentliche Herrscher der “Festung” ist (er ist es nicht, soviel sei verraten). Und wie in “Mio, mein Mio” zeigt <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">SEROWY</a>, dass das stärkste Band zwischen den Menschen die Freundschaft ist. Vielleicht ein Hoffnungsschimmer in unserer von Einsamkeit, Flüchtigkeit und Krieg geprägten Welt. Ein kleines, aber starkes Buch. Kaufpflicht!</p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 11.09.2023</p>
<p>Länge: 55 Seiten, Hardcover</p>
<p>Label: Edition Mørkeskye</p>
<p>Bestellung: thor(ät)trollmusic.net</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></band>
<genres><![CDATA[black metal, SONSTIGE]]></genres>
<wpid>322234</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Birgit Fuß – R.E.M. – Life And How To Live It</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/birgit-fuss-r-e-m-life-and-how-to-live-it/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 05:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[R.E.M.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=308905</guid>

					<description><![CDATA[Ich muss dieser Besprechung vorausschicken, dass ich (Überraschung!) nicht der größte R.E.M. Fan bin. Dieses Buch stellt sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dieser Besprechung vorausschicken, dass ich (Überraschung!) nicht der größte R.E.M. Fan bin. Dieses Buch stellt sich für Alternative Rock Freunde oder R.E.M. Aficionados also eventuell in einem anderen Licht dar.</p>
<p>Andererseits lese ich fast alles an Musikbüchern, was mir in die Hände fällt. Und Werke über thematisch völlig Metal-unverdächtiges wie James Last, Tom Jones oder Chuck Berry sind großartige Unterhaltung und auch für den Liebhaber völlig anderer Stilrichtungen wertvoll.</p>
<p>Mit „Life And How To Live It“ habe ich mich allerdings sehr geplagt. Bereits der Untertitel „Die Geschichte einer Rockband, die (fast) keine Fehler machte“ weist den Weg, der auf über 300 Seiten beschritten wird.</p>
<h1>Es fehlt kritische Distanz</h1>
<p>Denn kritische Distanz fehlt hier fast durchgängig und lässt den Leser relativ schnell ermüden. Die Dauerbejubelung der Vier als sozial engagiert, unkommerziell, musikalisch kompromisslos, empathisch, edel und gut liest sich doch recht unglaubwürdig und unterhält auch nur spärlich. Widersprüche dabei werden nicht beleuchtet. Dass die angeblich so wenig an Erfolg orientierte Band einen der fettesten Plattenverträge der Neunziger Jahre aushandelt zum Beispiel. Oder dass trotz des Mantras, nur als Quartett existieren zu können der Ausstieg von Schlagzeuger Billy Berry nicht zum Ende R.E.M.s führt.</p>
<h2>Liebenswerte Nerd-Listen</h2>
<p>Dass Birgit Fuß sattelfest in der Materie und ein langjähriger Fan ist findet sich natürlich in liebenswert nerdigen Listen wie einer Aufzählung der Tiere und Pflanzen in R.E.M.-Songs, einer Liste der Coverversionen oder einer Auflistung der Nebenprojekte oder Alben mit R.E.M.-Beteiligung wieder. Wirklich interessant auch für den Nicht-Fan ist das Kapitel über Michael Stipes Lyrics, gut geschrieben und analytisch.</p>
<p>Was der Leser von einem Bandporträt in meinen Augen erwartet, wäre aber auch die eine oder andere saftige Anekdote, einen empathischen Umgang mit den Schwächen der Musiker (was hier nicht möglich ist, weil Bill Berry, Peter Buck, Mike Mills und Michael Stipe scheinbar keine nennenswerten Schwächen haben), eine Portion Humor, eventuell auch Ironie.</p>
<p>Das alles gibt es hier nicht. Das Buch liest sich wie etwas, was auch der Band selbst gefallen soll, eine Begleitung der Vier, ohne aus der wohl vorhandenen Nähe mehr zu ziehen als signierte Fotos oder die Berücksichtigung der Musikwünsche auf Konzerten. Nämlich tiefere Einsichten oder flüssige Unterhaltung.</p>
<p>Formal kommt dazu, dass durchgängig gegendert wird. Für mich entwertet das jeden Text sprachlich und ästhetisch, setzt die praktische Lesbarkeit herab und ist für mich ein Verbrechen an der deutschen Sprache. Aber das nur am Rande.</p>
<h1>Für R.E.M.-Fans gewiss eine Fundgrube</h1>
<p>Die Gestaltung des Buches aus dem Andreas Reiffer-Verlag mit Hardcover-Einband, der Band als Titelmotiv und ausgiebigem Bildteil ist wie gewohnt hochwertig. Was bleibt als Fazit? Für R.E.M. Fans ist „Life And How To Live It“ gewiss eine wahre Fundgrube. Für den allgemein Musik interessierten Leser würde ich ein vorsichtiges Reinlesen empfehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 304 Seiten</p>
<p>Verlag: <a href="https://www.verlag-reiffer.de/">Verlag Andreas Reiffer</a>, 1. Auflage (2023)</p>
<p>ISBN 978-3-910335-83-7</p>
<p>Größe: 14 x 21,5 cm</p>
<p>24,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[R.E.M.]]></band>
<genres><![CDATA[alternative rock, ROCK, ALTERNATIVE]]></genres>
<wpid>308905</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Frank Schäfer – Heavy Kraut &#8211; Wie der Metal nach Deutschland kam</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-heavy-kraut-wie-der-metal-nach-deutschland-kam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 15:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<category><![CDATA[Hard R]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=292924</guid>

					<description><![CDATA[Im kleinen aber feinen Andreas Reiffer-Verlag hat Frank Schäfer sein aktuelles Werk „Heavy Kraut &#8211; Wie der Metal&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im kleinen aber feinen Andreas Reiffer-Verlag hat Frank Schäfer sein aktuelles Werk „Heavy Kraut &#8211; Wie der Metal nach Deutschland kam“ veröffentlicht. Wobei man ihn in diesem Fall schon eher als Herausgeber, denn als Autor sehen kann. Das vorliegende Buch ist als „Oral History“ konzipiert, das heißt konkret, dass Schäfer Zeitzeugen interviewt, ihre Aussagen zum Teil kommentiert und in eine lesbare Form gebracht hat. Seine eigenen Kommentare sind in den ersten zwei Dritteln eher rar gesät, nehmen dann zum Ende des Buches hin zu, auch um eine rote Linie beizubehalten.</p>
<h1>Eine &#8222;Oral History&#8220; der Vor-Metal Jahre</h1>
<p>Bei den beteiligten Musikern hat man sich im Wesentlichen auf einzelne Mitglieder von BIRTH CONTROL, LUCIFERʼS FRIEND, MASS,  <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/SCORPIONS/">SCORPIONS</a>, FARGO, FRANZ K., BASTARD, <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/ACCEPT/">ACCEPT</a> und <a href="https://vampster.com/bands/weinhold/">JUTTA WEINHOLD</a> konzentriert.</p>
<p>Also doch einige Musiker und Bands, die dem geneigten Metaller eher nicht geläufig sind. Interessant zu lesen sind ihre An- und Einsichten vielleicht gerade deshalb, wobei das Vorliegen einer „Dramatis personae“ genannten alphabetischen Auflistung der Interviewten die Lektüre sehr vereinfacht.</p>
<h1>Nachdenkliches, komisches und skurriles aus erster Hand</h1>
<p>Und so kann man mit dem Buch nicht nur ein wenig bekanntes und beachtetes Kapitel deutscher Rockgeschichte für sich entdecken, sondern erhält auch einen Einblick in die Entstehung und die Vor- und Frühgeschichte des German Metal, zu dem etliche Journalisten, Kritiker und Musikhistoriker beitragen.</p>
<p>In den meist kurzen Interviewausrissen gibt es sowohl Nachdenkliches, als auch Komisches und Skurriles aus erster Hand zu lesen.</p>
<p>Dabei ist Peter „Fargo-Pedder“ Knorn natürlich mal wieder ganz vorne mit dabei, von dem man erfährt, warum Charlie Huhn „schon immer ein Gierlappen“ war, welche Band gebucht werden sollte, obwohl der Bassist „wie ein Vatermörder“ aussieht, oder warum er sich seinen legendären Basssalto rückblickend doch lieber gespart hätte. Peter Hesslein (LUCIFERʼS FRIEND) kleidet seine Verachtung für Posing und spielerische Fähigkeiten von <a href="https://vampster.com/bands/uriah-heep/">URIAH HEEP </a>Gitarrist Mick Box in Worte und <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/ULI-JON-ROTH/">ULI JON ROTH</a> zeigt sich als reflektierter, vielseitig interessierter Künstler.</p>
<h1>Für jeden, der an den späten Siebzigern und frühen Achtzigern interessiert ist, eine wahre Fundgrube</h1>
<p>Die Gestaltung des Buches mit Hardcover-Einband, dem „Vatermörder“ als Titelmotiv, einigen Fotos und einer Diskografie am Ende runden ein Buch ab, dass durch seine Collage-artige Konzeption natürlich nicht ganz so rund zu lesen ist wie ein durchgängig von einem Autor verfasstes Werk, aber mit Sicherheit für jeden, der an den späten Siebzigern und frühen Achtzigern interessiert ist, eine wahre Fundgrube bietet.</p>
<p>Mich hat es motiviert, mich mit der einen oder anderen CD (zum Beispiel LUCIFERʼS FRIEND ODER <a href="HTTPS://VAMPSTER.COM/BANDS/ZED-YAGO/">ZED YAGO</a>) neu zu beschäftigen und einen Blick in den ostdeutschen Teil der Rock Historie der Siebziger Jahre zu werfen. Empfehlenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 304 Seiten</p>
<p>Verlag: <a href="https://www.verlag-reiffer.de/">Verlag Andreas Reiffer</a>, 1. Auflage (2022)</p>
<p>ISBN 978-3-910335-72-1</p>
<p>Größe: 14 x 21,5 cm</p>
<p>22,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[FRANK SCHÄFER, Hard R]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, heavy metal, hard rock, ROCK, classic rock]]></genres>
<wpid>292924</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Dr. Katherina Heinrichs, Prof. Dr. Jörg Vögele (Herausgeber): Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/dr-katherina-heinrichs-prof-dr-joerg-voegele-herausgeber-sein-oder-nichtsein-suizid-in-wissenschaft-und-kunst-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 07:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[HEINRICHS]]></category>
		<category><![CDATA[VÖGELE]]></category>
		<category><![CDATA[EDITION OUTBIRD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=287797</guid>

					<description><![CDATA[Die gelungene Covergrafik von Holger Mulch lässt einen beim Anblick von «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gelungene Covergrafik von Holger Mulch lässt einen beim Anblick von «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» unmittelbar an ein <a href="https://vampster.com/bands/valborg/">VALBORG</a>-Cover denken. Nach dem fesselnden Roman «<a href="https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-woelfe-vor-der-stadt-buch/">Wölfe vor der Stadt</a>» versorgt die Edition Outbird 2022 weiterhin düstere Themen. Doch bei «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» gibt es mehr Sachtexte als Fiktion. Sicher ein Drittel der Texte entspringt der akademischen Welt und dem damit verbundenen Schreibstil. Quellenangaben, das Gegenüberstellen von Theorien, das Vermitteln und Erweitern von Wissen – diese Art der «schweren» Lesekost muss man sich auch erst einmal geben wollen.</p>
<h2>Sachtexte treffen auf Journalismus, Fiktion und Kunst</h2>
<p>Spannende Sachtexte bietet das vorliegende Werk auf jeden Fall. Trotz der kulturwissenschaftlich-akademischen Note bringen einem etwa Fugmann und Konrad die Welt der Antike fassbar näher. Interessant ist vor allem, wie die Autoren von Seneca berichten, der sich philosophisch vorsichtig schon mit der Idee beschäftigt, dass der Mensch das Recht habe, selber über den Zeitpunkt seines Todes zu bestimmen. Mit der Positionierung zu Beginn des Buches lassen die HerausgeberInnen schon ein Omen zu auf die letzten Beiträge des Werkes, die sich mit der seriösesten und erfolgreichsten Schweizer Sterbehilfeorganisation EXIT auseinandersetzen. Doch der Horizont von «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» endet nicht in Europa – auch Japan (vom Samurai zum Kamikaze) und die USA (vor allem bezüglich der Ästhetisierung) werden genauer unter die Lupe genommen. Gerade die Ästhetisierung weiblicher Suizide sind in der Kunst präsent und Martins Text erinnert unweigerlich an die Thesen Elisabeth Bronfens in «Over her dead body». Die Texte mit dem Fokus aufs Künstlerische stehen in krassem Gegensatz zum Text über die Suizide von ÄrztInnen während der NS-Zeit. Der Artikel von Halling, Nebe und Krischel fällt etwas aus dem Rahmen der präsentierten Auswahl, doch interessant ist er alleweil, weil er eben einen sozialhistorischen Aspekt beleuchtet, den man damals im gymnasialen Geschichtsunterricht so gar nicht berücksichtigte (dort spielte sich Geschichte ja meist auf dem Schlachtfeld ab).</p>
<h2>Prävention und Kunst</h2>
<p>Was «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» durchs Band gelingt, ist, dass die Herausgeberschaft den Suizid nie verherrlicht oder verteufelt. So gibt es durchaus Beiträge – wissenschaftlicher, journalistischer (Interviews mit Pflegepersonal und ÄrztInnen) und künstlerischer (man kann sich bei «Hamster» ein Augenzwinkern nicht verkneifen) Natur, die man der Suizidprävention zurechnen kann. Aber es ist Prävention ohne mahnenden moralischen Zeigefinger und genau deswegen passt sie in dieses Buch hinein. Diese Gratwanderung ist kein Leichtes und Heinrichs und Vögele haben die Beiträge so gewählt, dass die Rechnung eben aufgeht. Ein weiterer Pluspunkt geht an das Lektorat des Werkes – wohltuend ist die Absenz von Orthografiefehlern, gerade für das durch die profane Tagespresse geschundene Auge.</p>
<h2>Recht und Bild</h2>
<p>Abgerundet wird «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» durch das vieldiskutierte Thema der Suizidhilfe. Rosenau beleuchtet die 2015 etablierte (und erst 2020 aufgelöste) im Vergleich zur Schweiz restriktive deutsche Rechtsprechung, die den Schweizer Organisationen EXIT und Dignitas zahlreiche deutsche «Sterbetouristen» besorgte. Die damit verbundene, hitzig geführte Debatte in der Schweiz damals erwähnt Rosenau nicht – gerade über den Umstand, dass die Schweiz zu einer finalen Destination für ausländische Sterbetouristen werde, wurde mehr als einmal in den Schweizer Medien und in der Gesellschaft gestritten. Den würdigen Einblick in die letzten Stunden eines sterbewilligen Großvaters gibt dann just ein Schweizer Fotograf – Yves Müller, der unter anderem durch seine kulturwissenschaftlichen Fotoarbeiten zu Ossarien (mit Prof. Anna-Katharina Höpflinger) bekannt ist.</p>
<h2>Sein oder Nichtsein?</h2>
<p>So sehr man die Lektüre von «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» schätzen mag, so fragt man sich doch unweigerlich, wer die Zielgruppe des Werkes ist. Während die erste Portion des Buches klar die akademische Welt anspricht und entsprechend in eigenen Forschungsarbeiten zitierbar ist, fällt es schwer, die künstlerischen, journalistischen und fiktiven Texte einzuordnen. Wer sich hingegen dem künstlerischen Aspekt hingeben will, mag vielleicht nicht die im Vergleich trockenen wissenschaftlichen Artikel lesen. So mögen Heinrichs und Vögele zwar den stilistischen Spagat schaffen, doch es scheint ein Ding der Unmöglichkeit, eine «Empfehlung für Fans von…» auszusprechen. Doch vielleicht war genau dieses Gefühl von «Zwischen den Welten» ein Ziel der HerausgeberInnen – wer «Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst» ersteht, kann dann zuhause darüber nachdenken, ob dieses Werk bei «Fiktion auf Deutsch» oder im «Sachbuch»-Teil der eigenen Bibliothek eingereiht wird. Oder ob das Werk schlicht und ergreifend mal hier, mal dort ist. Hauptsache nicht IAMNOTHERE.</p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 01.09.2022</p>
<p>Anzahl Seiten: 254</p>
<p>Verlag: Edition Outbird</p>
<p><a href="https://edition-outbird.de/">https://edition-outbird.de</a></p>
<p>Beiträge</p>
<ul>
<li>Michael Sele: Suicide Day</li>
<li>Jörg Vögele: Suizid in der Geschichte – ein Überblick</li>
<li>Joachim Fugmann und Thomas Konrad: Der Suizid als Exemplum in der griechisch-römischen Antike</li>
<li>Rebecca Peters: Suizid – eine japanische Geschichte</li>
<li>Michael Martin: The most beautiful suicide… – zur Ästhetisierung des Suizids</li>
<li>Thorsten Halling, Julia Nebe und Matthis Krischel: Flucht in den Tod – Gedenken an Suizide von (Zahn-)ärztinnen und Ärzten im Nationalsozialismus</li>
<li>Maritta Tkalec: Ein Friedhof für Selbstmörder</li>
<li>H16: Jagen 135</li>
<li>Daniela Link: Alterssuizide in der Literatur am Beispiel von Dörte Hansens «Altes Land»</li>
<li>Katherina Heinrichs: Suizidprävention als gesellschaftliche Aufgabe</li>
<li>Juliane Uhl: Das Töten seiner Selbst – psychosoziale Ansichten zum Suizid</li>
<li>Luci van Org: Hamster</li>
<li>Katherina Heinrichs: Gothic-Szene und Suizidalität</li>
<li>Jea Pics: IAMNOTHERE</li>
<li>Bianca Stücker: The Sparrows and the Nightingales</li>
<li>Petra Hohn: Das Leben mit dem Suizid des eigenen Kindes</li>
<li>Katherina Heinrichs: In der Singularität – Arbeit mit suizidalen Menschen</li>
<li>Benjamin Schmidt: Let`s talk about suicide</li>
<li>Asp Spreng: Wie könnt ihr es wagen? (Rocksong kurz vor Schluss)</li>
<li>Christian von Aster: Pasençic</li>
<li>Henning Rosenau: Das Menschenrecht auf Suizidhilfe</li>
<li>Yves Müller: Ein bewusster Abschied – Bilderstrecke zu einem begleiteten Suizid</li>
<li>Michael Sele: Suicide Landscape</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[HEINRICHS, VÖGELE, EDITION OUTBIRD]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>287797</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>BLACK STONE CHERRY: Live From The Royal Albert Hall&#8230; Y&#8217;All</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/black-stone-cherry-live-from-the-royal-albert-hall-yall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 21:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK STONE CHERRY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=273267</guid>

					<description><![CDATA[Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden beim Begriff Southern Rock pauschal die klassischen Helden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden beim Begriff Southern Rock pauschal die klassischen Helden genannt wie <a href="https://vampster.com/bands/lynyrd-skynyrd/">LYNYRD SKYNYRD</a>, <a href="https://vampster.com/bands/molly-hatchet/">MOLLY HATCHET</a> oder <a href="https://vampster.com/bands/allman-brothers-band/">THE ALLMAN BROTHERS</a>, je nach gewünschtem Härtegrad. Das hat sich geändert, seit gut 10 Jahren fällt nun direkt der Name <a href="https://vampster.com/bands/black-stone-cherry/">BLACK STONE CHERRY</a>. Das haben sich die Jungs aus Edmonton, Kentucky erarbeitet mit klasse Alben wie die letzten „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/black-stone-cherry-the-human-condition/">The Human Condition</a>“ und „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/black-stone-cherry-family-tree/">Family Tree</a>“ und sie haben sich vor allem auch im UK eine große Fangemeinde gesichert. Zudem untermauert die Band live ihren Status mit energischen Shows, zuletzt selbst genossen 2019 als Opener für Mr. <a href="https://vampster.com/bands/alice-cooper/">ALICE COOPER</a>. Aber im September sind sie endlich wieder bei uns, Tourdaten ganz unten. Mit ihrem Gig am 29. September 2021 erfüllte sich für BLACK STONE CHERRY ein Kindheitstraum, eine Show in der renommierten &#8222;Royal Albert Hall&#8220; in London. Wo die Legenden nicht nur der Rockmusik auf der Bühne standen. Und nun BLACK STONE CHERRY, und die genießen diese Ehre hörbar.</p>
<h2>BLACK STONE CHERRY spielen live in der legendären Royal Albert Hall</h2>
<p>Man legt gleich kraftvoll los mit dem Hit „Me And Mary Jane“, und auch das Publikum sit on fire, singt gleich den ersten Refrain lautstark mit. Die Band hat das Publikum von der ersten Minute am Kochen, und dieses kommt ungefiltert zurück zu den Musikern. Wo viele Bands die großen Hits am Ende der Show brauchen, tanzt hier schon beim ersten Song der Büffel die Hütte. Klagte ich schon mein Leid? Das erste BLACK STONE CHERRY-Review, ohne einen Buffalo Trace im Haus oder gar im Glas! Muss es halt so gehen, aber das feurige „Burnin&#8217;“ mit ebenso feurigen Leads brennt den kurzen Anflug von Selbstmitleid weg. Denn das macht „Live From The Royal Albert Hall&#8230; Y&#8217;All“ durchgehend: richtig gute Laune! Man rockt sich durch die auch schon sieben Studioalben umfassende History. „Yeah Man“ tritt ordentlich Popo, „In My Blood“ lässt uns verträumt mitschunkeln, das Publikum singt lautstark mit, die Gitarren glühen in bester Southern-Manier, eine spinnige Jam mischt die Royal Albert Hall mit Strandbar-Feeling auf.</p>
<h2>BLACK STONE CHERRY treten Popo, so muss Southern Rock heute klingen</h2>
<p>Bei „Ringin&#8216; In My Head“ zeigen die Jungs wieder, was echte Southern Rock-Gitarren sind. Mal swingen wir im entspannten Takt von John Fred Young, ein klarer Lieblingsdrummer. Ihm zuzuschauen bedeutet unweigerlich, an Animal zu denken, den Drummer der Muppets-Band. „Cheaper To Drink Alone“ kommt wieder mit Jam-Charakter und stellt uns die Herren auf der Bühne vor. Das Publikum feiert fleißig mit, der Zuhörer ebenso. Beim wilden „Devil&#8217;s Queen“ steppt wieder der Büffel, auch schon alt vom zweiten Album „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/black-stone-cherry-folklore-and-superstition/">Folklore And Superstition</a>“, mit dem die Band 2008 ihren Durchmarsch einläutete. Ok ok, ein Drumsolo auf CD ist auch mit „Animal“ John Fred unnötig, wenn man ihm nicht zuschauen kann.</p>
<h2>Jams, Muppets, große Gefühle: BLACK STONE CHERRY live ist immer ein Fest</h2>
<p>Dann ist es Zeit für große Gefühle, wenn Chris Robertson sein und unser Herz öffnet mit „Things My Father Said“. Wie kann man nur so viel Emotionen in einem Song aufsteigen lassen. Unschwer zu erkennen, was ihm dieser Song bedeutet und dass er selbst das mit jedem Wort fühlt. Da dürfen und werden auch beim Zuhörer Tränen fließen, nicht nur vor der Bühne, wo alle respektvoll mitsingen. Aber das schafft dieser so tuff und bärig wirkende Kerl immer noch auch mit dem <a href="https://youtu.be/Is51zDVstNM" target="_blank" rel="noopener">wunderschönen „The Rambler“</a>, der tief in einem rührt. „In Love With The Pain“ rockt die sentimentalen Züge wieder weg, die Jungs geben zum Showdown nochmal Gas und treten ordentlich Popo. Das Publikum geht voll ab. Verabschiedet werden wir vom schönen „Peace Is Free“, bei dem ich oft auch an <a href="https://vampster.com/bands/zakk-wylde/">ZAKK WYLDE</a>´s fantastisches „Book Of Shadows“ denken muss. Wo war noch der Buffalo Trace? Ach ja&#8230;</p>
<h2>„Live From The Royal Albert Hall&#8230; Y&#8217;All“ muss als DVD-Pack sein</h2>
<p>„Live From The Royal Albert Hall&#8230; Y&#8217;All“ macht total Spaß, BLACK STONE CHERRY sind eine der stärksten Live-Bands unserer Tage, die mit ihrem so kraftvoll präsentierten Southern Rock live mehr Energie aufbauen als die meisten Metalbands. Das zeigen sie hier auf den zwei CDs, die mit einem tollen Sound trumpfen, der immer live und echt klingt. Da darf ein Ton daneben gehen, einfach weil die Jungs immer aktiv sind und Action machen. Davon sollte man sich auch beim Zuschauen überzeugen, das Set mit DVD ist Pflicht. BLACK STONE CHERRY zuzuschauen macht noch mehr Spaß, diese sympathischen Jungs sichern dann einen tollen Videoabend. „Animal“ John Fred zuschauen, dem kernigen Frontmann Chris, Ben, der wie üblich auf der ganzen Bühne rumhüpft und der knuffige Neuzugang Steve Jewell Jr. (OTIS) am Bass genießen ihre eigene Show in dieser ehrbaren schicken Halle, das Publikum genießt die Band. Immer wieder werden Interview-Ausschnitte und Aufnahmen hinter den Kulissen eingeschoben. Die zerstören nicht wie so oft das Konzertfeeling, sondern zeigen sympathische Menschen abseits der Bühne, man lernt die Jungs noch besser kennen. Da wird sich angezickt, gepöbelt, gefeiert, es wird sentimental und liebevoll.</p>
<p>Eine tolle Band, ein tolles Live-Album, ein Pflichtkauf für <a href="https://vampster.com/bands/black-stone-cherry/">BLACK STONE CHERRY</a>-Fans und Freunde des Southern Rock und starkem, Popo-tretenden Rock.</p>
<p>Veröffentlicht am 24.06.2022</p>
<p>Spielzeit: 1:21:04 Min.</p>
<p>Lineup:<br />
Chris Robertson – Vocals, Guitars<br />
Ben Wells – Guitars, Backing Vocals<br />
Steve Jewell Jr. – Bass, Backing Vocals<br />
John Fred Young – Drums, Backing Vocals</p>
<p>Label: Mascot Records</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.blackstonecherry.com" target="_blank" rel="noopener">http://www.blackstonecherry.com</a></p>
<p>Mehr im Web: <a href="https://www.facebook.com/blackstonecherry" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/blackstonecherry</a></p>
<h2>Die Tracklist von &#8222;Live From The Royal Albert Hall&#8230; Y&#8217;All&#8220;:</h2>
<p>1. Me And Mary Jane<br />
2. Burnin&#8216;<br />
3. <a href="https://youtu.be/nV-0LfWier8" target="_blank" rel="noopener">Again (Video bei YouTube)</a><br />
4. Yeah Man<br />
5. In My Blood / Island Jam<br />
6. <a href="https://youtu.be/aZ0G1LN3DZs" target="_blank" rel="noopener">Ringin&#8216; In My Head (Video bei YouTube)</a><br />
7. Like I Roll<br />
8. Cheaper To Drink Alone<br />
9. Hell And High Water<br />
10. Soulcreek<br />
11. Devil&#8217;s Queen<br />
12. Drum Solo<br />
13. Things My Father Said<br />
14. In Love With The Pain<br />
15. Blind Man<br />
16. Blame It On The Boom Boom<br />
17. White Trash Millionaire<br />
18. Lonely Train<br />
19. Peace Is Free</p>
<h2>Die Tourdaten von BLACK STONE CHERRY:</h2>
<p>12.09. Köln – E-Werk<br />
14.09. Hamburg – Markthalle<br />
21.09. Berlin – Metropol<br />
22.09. A-Wien – Arena<br />
24.09. München – Tonhalle<br />
27.09. CH-Zürich – Komplex 457<br />
28.09. Stuttgart – LKA Longhorn</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[BLACK STONE CHERRY]]></band>
<genres><![CDATA[classic rock, southern rock]]></genres>
<wpid>273267</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>TOTECHÖPFLI: Zurich for Elves (and Orcs) [Buch / English Book]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/totechoepfli-zurich-for-elves-and-orcs-buch-english-book/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 05:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[TOTECHÖPFLI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=271030</guid>

					<description><![CDATA[Dank Google Maps, TripAdvisor, HappyCow und Wikipedia werden Reiseführer immer mehr zu einem Relikt aus vergangenen, analogen Zeiten.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Google Maps, TripAdvisor, HappyCow und Wikipedia werden Reiseführer immer mehr zu einem Relikt aus vergangenen, analogen Zeiten. Vorbei die gewissenhafte Vorbereitung der eigenen Eltern in den 80ern und 90er Jahren, die vor dem Familienurlaub sorgfältig Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten im Baedeker und im Merian-Führer zusammengelesen haben, damit sowohl Erwachsene wie auch Kinder mehr aus dem Urlaub nach Hause brachten als Sonnenbrand und überbelichtete Fotos. Kultur war ein Muss und mindestens “Kalimera” und “Kalispera” hatten schon vor der Hellas-Expedition gefälligst zu sitzen. Mittlerweile ist diese Art der Vorbereitung einem Hey ho, let`s go-Roaming-Vertrag-und-WiFi-vorhanden-Approach gewichen. Reiseführer in Buchform sind ein Nischenprodukt mit hoher Spezialisierungsrate geworden. In diese Sparte fällt auch <a href="https://vampster.com/bands/totechoepfli/">TOTECHÖPFLI</a>s “Zurich for Elves (and Orcs)” &#8211; schließlich haben Elfen und Orks keine Roaming-Probleme und sind empfänglich für Informationen in Buchform.</p>
<h2>LARP-Fantasien in Altstadt und Wald</h2>
<p>Die stimmungsvollen Fotos der reisenden Elfe Laurea und des hier und da unerwartet auftauchenden Orks Gnash werden in “Zurich for Elves (and Orcs)” mit historischen Anekdoten und Besichtigungstipps ergänzt. Während das konservative Zürich gerne seine geschichtlichen Männerfiguren mit Statuen ehrt, konzentriert sich der <a href="https://vampster.com/bands/totechoepfli/">TOTECHÖPFLI</a>-Reiseführer lieber auf interessante Frauen wie Anna Reinhart, die in zweiter Ehe mit dem Zürcher Reformator Huldrych Zwingli liiert war &#8211; zumindest bis er in der Schlacht bei 1531 Kappel starb und sie neben ihrem Mann auch noch Söhne und Verwandte verlor.</p>
<h2>Brunnenblumen und Exekutionen</h2>
<p>Der <a href="https://vampster.com/bands/totechoepfli/">TOTECHÖPFLI</a>-Reiseführer berichtet auch über Zürcher Eigenheiten, mit denen man sich selbst als Elfen-Touristin konfrontiert sieht (Orks lösen diese Art der Konfrontation natürlich mit dem Hackebeil). Während die Elfen sich an Blumen und Brunnen erfreuen dürfen, führen die aufgelisteten Exekutionsorte wohl eher bei den Orks für Begeisterung. Abgerundet wird “Zurich for Elves (and Orcs)” mit einer interessanten (und romantischen) Wendung der Rahmengeschichte und zwei Ausflugstipps außerhalb der teuren Bankenstadt: Regensberg (Schloss Alarm) und Kyburg (die nicht von Kühen besiedelte Kuh-Burg).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Kurioses statt Einheitsbrei</h2>
<p><a href="https://vampster.com/bands/totechoepfli/">TOTECHÖPFLI</a>s “Zurich for Elves (and Orcs)” bietet einen stimmungsvollen und nicht alltäglichen Überblick Zürichs, der die Leserschaft mit einem Augenzwinkern auf Kurioses aufmerksam macht und nicht darum verlegen ist, touristischen Einheitsbrei zu hinterfragen. Allein der Umstand, dass im Reiseführer Humor auszumachen ist, ist ein absoluter Sonderfall &#8211; denn in der Stadt von <a href="https://vampster.com/bands/hellhammer/">HELLHAMMER</a> und <a href="https://vampster.com/bands/celtic-frost/">CELTIC FROST</a> lacht und grüßt man grundsätzlich nicht. Aber dafür wird hier auch während der Fastenzeit hemmungslos Wurst gegessen (das Tier ist schließlich nicht mehr erkennbar, wird also schon fürs Fasten taugen), stets mit Senf (was in St. Gallen als Blasphemie klassifiziert ist). Ein Kauftipp für LARP-Ästhetiker, Zürich-Neugierige und Geschichtsinteressierte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 21.05.2022</p>
<p>Seitenzahl: 198, mit zahlreichen Farbfotos und englischem Text.</p>
<p>Website: <a href="http://www.totechöpfli.ch">http://www.totechöpfli.ch</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[TOTECHÖPFLI]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>271030</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MORD AUF SHETLAND: Staffel 4 [Krimiserie][3 DVD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/mord-auf-shetland-staffel-4-krimiserie3-dvd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2022 18:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MORD AUF SHETLAND]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=270010</guid>

					<description><![CDATA[MORD AUF SHETLAND ist eine Serie nach den Romanen der Erfolgsautorin Ann Cleeves. Diese spielen, der Titel verrät&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>MORD AUF SHETLAND ist eine Serie nach den Romanen der Erfolgsautorin Ann Cleeves. Diese spielen, der Titel verrät es, auf den Shetland-Inseln. Und vermitteln mit tollen Aufnahmen von Land und Leben die ganz besondere Atmoshäre der Inseln, dem nördlichsten Teil des Vereinigten Königreich. Auf knapp 1.500 km² leben bei 250 Regentagen im Jahr gerade mal 23.000 abgeschottete Einwohner. Einer davon ist DI Jimmy Perez, der Polizist leitet sein rühriges Team, und gemeinsam haben sie es wieder mit erschreckenden Kriminalfällen zu tun. Mit Hirn und Feingefühl gehen sie an die Sache ran, unbewaffnet, denn eigentlich sind hier eher Probleme mit Trunkenbolden oder kleine Gaunereien an der Tagesordnung. Die erste Staffel hatte ich gespannt verfolgt, dann aber den Anschluss verpasst. Hier nun steht bereits die vierte Staffel an. Und die hat es in sich!</p>
<h2>MORD AUF SHETLAND: DI Perez jagt wieder Verbrecher</h2>
<p>Leichenteile werden angespült, das Opfer ein junger Nigerianer, der einige Tage zuvor in der Stadt Lerwick gesehen wurde. Der junge Mann war anscheinend auf der Suche nach seiner entführten Schwester. Ins Visier der Ermittler gerät ein Netzwerk aus Drogen- und Menschenhandel, das sich die Abgeschiedenheit der ländlichen Gemeinden Shetlands zunutze macht. Daraufhin verfolgen Jimmy Perez und DI Sam Boyd von der Abteilung für Menschenhandel eine Spur, die sie zu einem zwielichtigen Bauunternehmer nach Glasgow führt. Perez Tochter Cassie lebt dort und rutscht ins Visier der Verbrecher. Die Mutter des Ermordeten und der Entführten taucht auf und sorgt für Unruhe. Die Ereignisse überstürzen sich, denn die Menschenhändler scheinen ihre Mitwisser nach und nach zu beseitigen. Die Zeit, das Mädchen zu retten, schwindet.</p>
<h2>Die vierte Staffel von MORD AUF SHETLAND ist fesselnd und spannend bis zum Schluss</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-270013 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion-400x268.jpg" alt="" width="400" height="268" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion-800x536.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion-768x515.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion-380x255.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion-80x54.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MORD_AUF_SHETLAND_Staffel4_Promobild_c_EdelMotion.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Der spannende Fall mit einem brisanten Thema zieht sich durch die komplette Staffel und nimmt immer mehr Fahrt auf. Der schottischen Schauspieler Douglas Henshall (u. a. Primeval, Outlander) passt perfekt in die Rolle des besonnenen Ermittlers, der weiß, dass er nur mit wachem Verstand weiter kommt. Sein Team, ebenfalls liebenswerte Leute, unterstützt ihn. Vor allem seine Mitstreiter Alison O‘Donnell als Alison „Tosh“ McIntosh und Steven Robertson (tatsächlich aufgewachsen auf Shetland) als Sandy Wilson. Jeder für sich hat seine privaten Probleme, die einem die Charaktere noch näher bringen. Gefühle, Ängste und das dazugehörende Chaos machen das Leben und die Arbeit nicht leichter. Und man legt sich mit einer kriminellen Organisation an, die über Leichen geht, um ihre weite Kreise ziehenden Machenschaften zu vertuschen.</p>
<h2>Tollen Charaktere und die schroffe, aber schöne Landschaft tragen zur Wucht der Geschichte bei</h2>
<p>Hatte ich die erste Staffel irgendwie als nette, ruhige Krimi-Unterhaltung im Kopf, so hebt im Vergleich die neue vierte Staffel total ab. Spannend bis zum Ende, mit reichlich Wendungen, auch privat abseits der Polizeiarbeit, man ist durchgehend gefesselt. Dabei gibt es keine überzogene Action oder endloses Geballere, die Story selbst und die Umsetzung mit den tollen Charakteren, gut oder böse, und der schroffen, aber schönen Landschaft tragen zur Wucht der Geschichte bei. Aufgrund der Geschichte bzw. des thematischen Hintergrund und einiger derber Bilder liegt man mit FSK12 sehr zurückhaltend. Eine tolle Staffel, auch wenn man hier erst einsteigt. Unvermeidbar wohl, nun auch noch Staffel 2 und 3 nachzuholen.</p>
<p><a href="https://youtu.be/5xeJWqNJHMc" target="_blank" rel="noopener">MORD AUF SHETLAND: Staffel 4 &#8211; Trailer bei YouTube</a></p>
<p>Veröffentlicht am 22.04.2022</p>
<p>Spielzeit: 336 Min.</p>
<p>Label: Edel Motion</p>
<p>Darsteller: Douglas Henshall, Alison o&#8217;Donnell, Julie Graham, Steven Robertson, Mark Bonnar, Erin Armstrong u.a.</p>
<p>Sprache: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)<br />
Untertitel: Deutsch<br />
Bild: Widescreen<br />
FSK ab 12</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MORD AUF SHETLAND]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>270010</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MCDONALD &#038; DODDS: Staffel 2 [DVD][Krimi-Serie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/mcdonald-dodds-staffel-2-dvdkrimi-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2022 13:46:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MCDONALD & DODDS [Krimi-Serie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=269996</guid>

					<description><![CDATA[Da sind sie also wieder, die beiden sympathischen Polizisten MCDONALD &#38; DODDS, die wir schon in der ersten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind sie also wieder, die beiden sympathischen Polizisten <a href="https://vampster.com/bands/mcdonald-dodds-krimi-serie/">MCDONALD &amp; DODDS</a>, die wir schon <a href="https://vampster.com/multimedia/mcdonald-dodds-staffel-1-dvdkrimi-serie/">in der ersten Staffel</a> lieben gelernt haben. Nun geht es weiter mit den Leichen im schönen Universitätsstädtchen Bath. Die ehrgeizige DCI Lauren McDonald (Tala Gouveia) hat sich offensichtlich eingelebt, auch wenn bei ihrem Karrierebeginn in London sicher mehr zu erleben war. Dachte sie, auch im beschaulichen Bath wird fleißig gemordet. Der schüchterne, ältere und angenehm verschrobene Sergeant Dodds (Jason Watkins) unterstützt die moderne Polizistin mit seinem scharfen Verstand und seinem Oldschool-Denken beim Lösen der Fälle.</p>
<h2>Das ungleiche Ermittlerduo MCDONALD &amp; DODDS ist zusammengewachsen</h2>
<p>Der überhebliche Vorgesetzten Chief Superintendent John Houseman (James Murray) macht ihnen weiter das Leben schwer. Eigentlich wollte er doch den nutzlosen Dodds vergraulen, indem er ihn der energischen Kollegin unterstellt. Nun drängt er auf eine medizinische Untersuchung, um ihn so loszuwerden. Nicht gut, wenn Pommes mit Butter zur Lieblingsspeise gehört. MCDONALD &amp; DODDS haben sich längst aneinander gewöhnt und wissen, was sie am anderen haben. Und auch ihr junges Team hat sich gemausert, bringt sich schlau ein und … nun ja, warten wir´s ab. So legen sie wieder los, drei neue skurrile Fälle zu lösen, gern in gehobenen Kreisen, die SI Houseman so gern in Ruhe lassen würde.</p>
<h2>MCDONALD &amp; DODDS bleiben kauzig und very british</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-269998 alignleft" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild_c_EdelMotion-400x371.jpg" alt="" width="400" height="371" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild_c_EdelMotion-768x712.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild_c_EdelMotion-380x352.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild_c_EdelMotion-80x74.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild_c_EdelMotion.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Eine Ballonfahrt zur Feier der gemeinsamen Freundschaft einer Clique von Schickimickis, wie schön. Dumm nur, wenn nach einer Bruchlandung nach technischen Problemen einer der Fluggäste verschwunden ist. Ein Unfall wie es scheint? Oder doch nicht? Das Polizisten-Duo ist gefragt. Ein junger Rugby-Profi liegt tot an einer Bahnstrecke. Die doch eigentlich für ihre romantischen Momente bekannt ist. Und was hat es mit den Party-Chicks auf sich? Die wollten doch nur Spaß haben, oder eine oder mehrere nicht? Auch Fall Nummer drei hat sein Opfer, aber irgendwie keine Mordleiche. Ein medizinischer Unfall in der Schönheitsklinik. Oder doch nicht? Das seltsam schräge, in Trennung lebende Paar, das sich um die Klinik und den Hund streitet, die Kollegen, die auch verdächtig scheinen. Verzwickt, aber MCDONALD &amp; DODDS geben alles. Die Fälle sind intelligent aufgebaut, man tappt wie die Polizei lange im Dunkeln. Neben den sympathischen Darstellern und den ebenso gut besetzten Nebenrollen voll mit undurchsichtigen und schrägen Leuten hat auch die malerische Universitätsstadt Bath immer wieder ihren großen Auftritt. Eine wirklich schöne Stadt, um dort Mörder zu jagen. Selbst dem überheblichen Vorgesetzten Chief Superintendent John Houseman (James Murray) rutschen irgendwann doch anerkennende Worte raus.</p>
<h2>Wie schon Staffel 1 ist auch die neue Staffel von MCDONALD &amp; DODDS sehr unterhaltsam</h2>
<p>Freunde typisch britischer Krimiserien mit Charme und Humor werden mit der zweiten Staffel MCDONALD &amp; DODDS weiterhin ihre Freude haben! Sympathische Charaktere und Darsteller in einer wunderschönen Stadt, Wortwitz und schräge Gestalten. Das Privatleben der HeldInnen rutsch weiter nach vorne, man freut sich schon wieder auf weitere Fälle von MCDONALD &amp; DODDS. Wie schon Staffel 1 ist auch die neue Staffel sehr unterhaltsam!</p>
<p>Veröffentlicht am 14.04.2022</p>
<p>Spielzeit: 269 Min.</p>
<p>Label: Edel Germany</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-270000 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild2_c_EdelMotion-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild2_c_EdelMotion-768x494.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild2_c_EdelMotion-380x245.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild2_c_EdelMotion-80x52.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_Und_DODDS_Staffel2_Promobild2_c_EdelMotion.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Darsteller: Tala Gouveia, Jason Watkins, James Murray, Jack Riddiford, Pearl Chanda u.a.</p>
<p>Sprache: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)<br />
Untertitel: Deutsch<br />
Bild: Widescreen<br />
FSK ab 12</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MCDONALD &amp; DODDS [Krimi-Serie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>269996</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>VIGIL: Staffel 1 Tod auf hoher See [Krimiserie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/vigil-staffel-1-tod-auf-hoher-see-krimiserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 14:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[VIGIL [Krimiserie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=269660</guid>

					<description><![CDATA[Verwirrung, eine alte Serie? Klar, wenn man als Titelmusik zu VIGIL vom tollen „Fool To Fire“ von AGNES&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verwirrung, eine alte Serie? Klar, wenn man als Titelmusik zu <a href="https://vampster.com/bands/vigil-krimiserie/">VIGIL</a> vom tollen „Fool To Fire“ von <a href="https://vampster.com/bands/agnes-obel/">AGNES OBEL</a>´s 2013er Album „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/agnes-obel-aventine/" target="_blank" rel="noopener">Aventine</a>“ begrüßt wird. Aber nein, dies ist eine neu überarbeitete Version eben für diese Serie. Und auch das Thema der Serie VIGIL mit der ersten Staffel „Tod auf hoher See“ ist neu, zumindest wenn man nicht schon alle Serienpools aller Anbieter leer geschaut hat. In sechs Folgen je ca. 45 Minuten wird uns eine überaus spannende Geschichte erzählt. Wahlweise auf Blu-ray, DVD oder digital.</p>
<h2>Die Serie VIGIL lädt ein zum „Tod auf hoher See“</h2>
<p>Ein Fischtrawler mitsamt der vierköpfigen Besatzung verschwindet vor der Küste Schottlands in den Tiefen des Atlantiks. An Bord des Atom-U-Bootes HMS Vigil wird die Leiche eines Besatzungsmitgliedes aufgefunden. Eine Überdosis Heroin, die Todesursache scheint klar. Zur Abklärung wird die Glasgower Kommissarin Detective Chief Inspector Amy Silva (u.a. Suranne Jones, Scott &amp; Bailey, Doctor Foster, Gentleman Jack) mit der Leitung der Ermittlungen betraut. Sie soll den Fall, den die Royal Navy als formale Angelegenheit abtut, innerhalb von nur drei Tagen vor allem diskret untersuchen. Auf der Vigil taucht DCI Silva nun in eine klaustrophobische Welt ein, in der es weder Tag noch Nacht gibt, der Sauerstoffgehalt aus Feuerschutzgründen reduziert ist und in der startbereite Atomraketen zum Alltag der Besatzungsmitglieder gehören. Da die Vigil auf streng geheimer Mission ist, findet kaum Kontakt nach Außen statt, die Polizistin ist in dem auch räumlich beklemmenden U-Boot auf sich gestellt. Nicht einfach, ein schweres Trauma quält sie, das erschwert alles noch mehr, Angstattacken und Anfällen von Klaustrophobie sind unvermeidbar. Willkommen ist sie an Bord nicht, zumal sie bald feststellt, dass der tote Sonarexperten Craig Burke wahrscheinlich ermordet wurde.</p>
<h2>Beklemmend, spannend, komplex – VIGIL fesselt den Zuschauer</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-269661 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-400x294.jpg" alt="" width="400" height="294" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-800x588.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-768x564.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-380x279.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-80x58.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/VIGIL_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Es ist schwer zu erkennen, wem man trauen kann, jeder scheint seine Geheimnisse zu haben, die weite Kreise ziehen. Kollegin Kirsten Longacre verfolgt an Land weitere Spuren, stößt auch dort auf Blockaden durch die Verantwortlichen der Royal Navy. Die beiden Frauen hatten mal eine Beziehung, die war kompliziert, aber mit wenigen nur für sie verständlichen Nachrichten hält Kirsten DCI Silva auf dem Laufenden. Die Freundin des Ermordeten taucht auf, ein früherer Vorfall in Florida kommt ins Spiel. Ein weiterer Mord an Bord der HMS Vigil, die Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Arbeit von Kollegin Kirsten wird immer gefährlicher, neue Verdächtige, Vertuschung, eine politische Verschwörung und Spione machen es nicht leichter. Aber sie muss Amy helfen, da sind auch noch viele Gefühle im Spiel.</p>
<h2>Viele Verdächtige, Vertuschung, Verschwörung an Land und an Bord der VIGIL</h2>
<p>So dreht sich die Spirale immer weiter, es ist und bleibt spannend bis zum Showdown. Die Macher von Serien wie „Line of Duty“ und „Bodyguard“ haben die passenden Darsteller an Bord. Die beiden Ermittlerinnen Amy und Kirsten, verkörpert von Suranne Jones (Scott &amp; Bailey, Gentleman Jack, Coronation Street) und Rose Leslie (Downton Abbey, Vera &#8211; Ein ganz spezieller Fall) sind perfekt ausgewählt. Aber auch die anderen überzeugen, darunter bekannte Gesichter wie Shaun Evans (Der junge Inspektor Morse) und Gary Lewis (Outlander). Das einige Elemente der Storyline etwas überzogen scheinen und etwas unrealistisch sind, das vergisst man schnell, weil die Geschichte mit Spannung und Wendungen gut unterhält. Dazu gibt es noch ein paar Interviews mit dem Team.</p>
<p>Wer spannende Krimi/Thriller-Kost mag, der wird mit „VIGIL: Tod auf hoher See“ seinen Spaß haben. Bleibt abzuwarten, wie denn eine weitere Staffel aussehen wird. Es gibt ein klares Ende, da scheint aber wohl noch mehr Unheil zu warten unten im Atlantik an Bord der Vigil.</p>
<p><a href="https://youtu.be/nGgUqHV1MO0" target="_blank" rel="noopener">VIGIL: Tod auf hoher See – Trailer bei YouTube</a></p>
<p>Veröffentlicht am 23.01.2022<br />
FSK: 16<br />
Sprache: Deutsch/Englisch mit deutschen Uuntertiteln<br />
Label: itv/Edel Motion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[VIGIL [Krimiserie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>269660</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>AGATHA CHRISTIES HJERSON: Staffel 1 [Krimiserie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/agatha-christies-hjerson-staffel-1-krimiserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 14:02:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[AGATHA CHRISTIES HJERSON [Krimiserie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=269653</guid>

					<description><![CDATA[Mit der ersten Staffel der Serie AGATHA CHRISTIES HJERSON präsentieren uns die Produzenten von „Midsommar“ und „Hanna Svensson&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der ersten Staffel der Serie <a href="https://vampster.com/bands/agatha-christies-hjerson-krimiserie/">AGATHA CHRISTIES HJERSON</a> präsentieren uns die Produzenten von „Midsommar“ und „Hanna Svensson – Blutsbande“ die Geschichte um den skandinavischen Fallanalytiker Sven Hjerson. Die bekannte Autorin Agatha Christie hat ihm als Nebenfigur eines anderen Romanes eine eigene Geschichte gegönnt, hier nun wird er bildlich zum Leben erweckt. Und das ist gut so, wenn man Krimikost nicht so bitter ernst nimmt. Denn vor allem machen die vier Folgen je ca. 90 Minuten Spaß dank der unterhaltsamen Charaktere.</p>
<h2>Agatha Christies HJERSON ist ein genialer Ermittler</h2>
<p>Sven Hjerson war ein hoch angesehener brillanter Ermittler und hat durch seine messerscharfe Beobachtungsgabe einige der schwierigsten Fälle der schwedischen Kriminalgeschichte gelöst. Dann zog sich der Exzentriker zurück, verbringt den Tag nun mit Eisbaden, veganer Ernährung, dem Sammeln von Schallplatten und einer Passion für Klatsch und Tratsch. Er hängt in seinen eigenen Dramen, kommt mit sich nicht klar und versucht, seine eigene Vergangenheit zu verstehen. Als Hjerson die Nachricht vom Tod seiner Mutter erhält, ist er zum ersten Mal seit über 30 Jahren gezwungen, in seine Heimat nach Åland zurückzukehren.</p>
<h2>Klara Sandberg mischt das Leben von Hjerison ordentlich auf</h2>
<p>Dann kommt die gefrustete TV-Produzentin Klara Sandberg ins Spiel, die genug hat von albernen, öden Fernsehshows. Sie wünscht sich eine neuartigen True Crime-Serie, in der eben jener legendäre Ermittler Hjerson jede Woche einen neuen Fall löst. Die Idee hat leider nur einen Haken: Sie hat den ahnungslosen und öffentlichkeitsscheuen Hjerson noch nie persönlich getroffen. Doch der hartnäckigen Klara gelingt es, ihn aufzuspüren, und so folgt sie ihm kurzerhand auf die Fähre von Stockholm nach Åland. Als an Bord eine junge Journalistin ermordet wird, gelingt es Klara, Hjersons alten Spürsinn zu wecken. Der wehrt sich anfangs, aber ein Entkommen gibt es nicht. Klara gelingt es, ihn bei Laune zu halten. Sie lebt mit ihrer Tochter Olivia und ihrem Partner Niklas zusammen. Da läuft einiges schräg. Das weckt die Neugier von Hjerson und es entsteht ein Wechselspiel zwischen den beiden. Das Interesse aneinander wächst, wenig überraschend kommen weitere Fälle dazu. Nur das mit der Fernsehshow wird wohl nichts, aber das dürfen Klara´s Chefs nicht wissen.</p>
<h2>Gemeinsam geht es mit Charme und Spürsinn auf Mörderjagd</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-269656 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-800x534.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/HJERSON_Staffel1_Promobild_c_EdelMotion.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Fälle, welche die beiden angehen, sind recht einfach gestrickt. Klara´s Neugier und ihr etwas tölpelhafter Charme schaffen die Informationen herbei. Hjerson hingegen durchschaut die Verdächtigen, zieht schräge Lösungen aus dem Ärmel und gemeinsam wachsen sie zusammen und ergänzen sich perfekt. Und ja, irgendwann können sie nicht mehr ohne einander. Aber nein, nicht so! Hjerson hat es mehr mit Männern und Klara weiter ihr Chaos mit ihrem Mann, der sie mit Liebesentzug bestraft. Hjerson zeigt sich als schräger Mensch, den man trotz seines eher unsympathischen Auftreten bald liebgewinnt und über den man mehr wissen möchte. Klara ist der Knaller, witzig, findet überall was zum Essen, gern auch knusprige Hundekekse. Es sind weniger die Fälle, die begeistern, sondern das Zusammenspiel der beiden Helden, perfekt dargestellt von Johan Rheborg und Hanna Alström. Einige Nebenfiguren hat man auch bald lieb, Klara´s Mann, Hjerson´s Bruder oder die knurrige Haushälterin im Hotel seiner verstorbenen Mutter, das nun sein Zuhause ist.</p>
<h2>Staffel 1 von AGATHA CHRISTIES HJERSON macht total Spaß</h2>
<p>AGATHA CHRISTIES HJERSON macht total Spaß und bietet tolle leichtgängige Unterhaltung. Die Charaktere hat man schnell lieb gewonnen, die Fälle sind unterhaltsam und abwechslungsreich. Es gibt viel schrägen Humor und trotzdem begleitet die Serie eine ernste Seite, eigentlich ist Sven Hjerson ein einsamer, trauriger Mensch. Dem diese unbedarfte, lebensfrohe Klara gut tut. Da ist auch noch was ungeklärt zwischen den beiden. Aber da müssen wir halt zumindest auf eine weitere Staffel warten.</p>
<p>Veröffentlicht am 04.03.2022</p>
<p>Spielzeit: 4x ca. 90 Min. plus Bonusmaterial<br />
FSK: 12<br />
Format: DVD, Blu-ray, digital<br />
Sprache: Deutsch, Schwedisch</p>
<p>Label: Edel Motion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[AGATHA CHRISTIES HJERSON [Krimiserie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>269653</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE OCEAN: Phanerozoic Live [2CD+DVD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/the-ocean-phanerozoic-live-2cddvd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schaffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 13:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[THE OCEAN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=269438</guid>

					<description><![CDATA["Phanerozoic Live" zeigt eine Band, die sich selbst auf ihrem vorläufigen Zenit sieht: THE OCEAN agieren mit beängstigendem Selbstbewusstsein und präsentieren sich bei beiden Shows als vollkommene Einheit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vampster.com/bands/the-ocean/">THE OCEAN</a> machen keine halben Sachen. Allein das Albumkonzept hinter „Phanerozoic“ war so umfassend, dass es einen zweiten Teil gebraucht hat. Deshalb war es schon damals irgendwie klar, dass es nicht bei der einen Streaming-Show im März 2020 bleiben konnte, wo das Kollektiv „Phanerozoic I: Palaeozoic“ (2018) in voller Länge live darbot. Für das ROADBURN REDUX-Online-Festival folgte dann auch rund drei Wochen später der zweite Teil „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-ocean-phanerozoic-ii-mesozoic-cenozoic/">Phanerozoic II: Mesozoic | Cenozoic</a>“ (2020) am Stück. Eine Menge Material, die selbstverständlich nicht sang- und klanglos im Äther des Internets verschwinden sollte.</p>
<p>Und weil <a href="https://vampster.com/bands/the-ocean/">THE OCEAN</a> eben das, was sie anpacken, auch richtig machen wollen, gibt es neben den beiden Live-Gigs in bandtypisch schicker Aufmachung auch noch den kompletten Mitschnitt beider Shows auf DVD bzw. HD-Download in 1080p-Qualität. Zwei Alben zum Preis von einem, könnte man da schnell sagen. Aber es ist nicht nur die Quantität, auf der hier unser Augenmerk liegen soll, sondern die Klasse und Professionalität, mit der die Band um Mastermind Robin Staps das Material letztendlich darbietet.</p>
<h2>Eigentlich klingen THE OCEAN auf dieser Aufnahme fast schon zu gut</h2>
<p>Über die musikalischen Qualitäten der Post-Metal-Band – einschließlich natürlich der beiden Alben des „Phanerozoic“-Zyklus – müssen wir an dieser Stelle keine weiteren Worte verlieren. Die Art und Weise, wie kraftvoll, emotional und dynamisch <a href="https://vampster.com/bands/the-ocean/">THE OCEAN</a> ihren Songs im Live-Kontext zu neuer Größe verhelfen, ist allerdings geradezu beängstigend. Eigentlich klingt die Formation hier fast schon zu gut: Drummer Paul Seidel spielt wie seine Kollegen präzise und auf den Punkt, während Sänger Loïc seiner Studioperformance so nahekommt, dass man die Gesangsspuren wohl auch problemlos als „One-Take“ auf die beiden „Phanerozoic“-Platten übertragen könnte.</p>
<p>Gerade in spieltechnischer Hinsicht ist „Phanerozoic Live“ ein beachtliches Statement: <a href="https://vampster.com/bands/the-ocean/">THE OCEAN</a> mögen offiziell als Kollektiv geführt sein, hier agieren sie allerdings durchweg als Einheit. Dass diese Energie keinen Widerhall finden kann bzw. darf – wie für Streaming-Shows während der Pandemie üblich wurden beide Mitschnitte ohne Publikum aufgezeichnet -, ist da natürlich doppelt schade. Immerhin entschädigt der visuelle Aspekt etwas, der bei beiden Auftritten etwas unterschiedliche Schwerpunkte setzt. Das intime und fast minimalistische Set des „Phanerozoic II“-Streams gefällt uns dabei überraschenderweise sogar ein wenig besser, da die zahlreichen Strobosokop-Effekte der „Phanerozoic I“-Bühnenproduktion schnell ermüdend wirken und oftmals technisch nicht ganz sauber eingefangen werden können.</p>
<h2>THE OCEAN agieren mit beängstigendem Selbstbewusstsein</h2>
<p>Letzten Endes ist das aber nur eine Kleinigkeit, die wir nicht zu hoch hängen möchten, gerade auch weil die musikalische Seite durch den transparenten und doch mächtigen Live-Sound keine Wünsche offenlässt. Unerwartet kommt das nicht, denn wir wissen ja, dass <a href="https://vampster.com/bands/the-ocean/">THE OCEAN</a> grundsätzlich keine halben Sachen machen. Vielmehr ist diese Performance der Ausdruck einer Band, die sich selbst – und das nicht vollkommen zu Unrecht &#8211; auf ihrem vorläufigen Zenit sieht. Dass Frontmann Loïc „Permian: The Great Dying” und damit das Finale des ersten Sets so abgebrüht wie selbstbewusst mit einem lässigen Micdrop beendet, ist dafür doch der beste Beleg.</p>
<p>Veröffentlichungstermin: 26.11.2021</p>
<p>Spielzeit: 51:41 / 53:48</p>
<h4>Line-Up</h4>
<p>Loïc Rossetti – Vocals<br />
Robin Staps – Gitarre<br />
David Ramis Ahfeldt – Gitarre<br />
Peter Voigtmann – Synths, Samples, Drums (Oligocene)<br />
Mattias Hägerstrand – Bass<br />
Paul Seidel – Drums, Vocals (Holocene)</p>
<p>Produziert von James Quantz (Live in Bremen), Chris Edrich (Mix) und Pierrick Noel (Mastering)</p>
<p>Label: Pelagic Records</p>
<p>Homepage: <a href="http://theoceancollective.com/" target="_blank" rel="noopener">http://theoceancollective.com/</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/theoceancollective/" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/theoceancollective/</a></p>
<h2>THE OCEAN “Phanerozoic Live” Tracklist</h2>
<h4>Disc 1: Phanerozoic I: Live In Bremen</h4>
<ol>
<li>The Cambrian Explosion</li>
<li>Cambrian II: Eternal Recurrence</li>
<li>Ordovicium: The Glaciation of Gondwana</li>
<li>Silurian: Age of Sea Scorpions</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=fb2gjDGulsM" target="_blank" rel="noopener">Devonian: Nascent (Video bei YouTube)</a></li>
<li>The Carboniferous Rainforest Collapse</li>
<li>Permian: The Great Dying</li>
</ol>
<h4>Disc 2: Phanerozoic Ii: Live At Roadburn Redux</h4>
<ol>
<li>Triassic</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WfrX1HiRgPA" target="_blank" rel="noopener">Jurassic | Cretaceous (Video bei YouTube)</a></li>
<li>Palaeocene</li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TPl98NLcbII" target="_blank" rel="noopener">Eocene (Video bei YouTube)</a></li>
<li>Oligocene</li>
<li>Miocene | Pliocene</li>
<li>Pleistocene</li>
<li>Holocene</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE OCEAN]]></band>
<genres><![CDATA[Post Metal]]></genres>
<wpid>269438</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>ULRIKE SEROWY: Wölfe vor der Stadt [Buch]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-woelfe-vor-der-stadt-buch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 11:23:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=266701</guid>

					<description><![CDATA[Acht Jahre nach der bildgewaltigen “Skogtatt”-Erzählung veröffentlicht Ulrike Serowy ihr Roman-Debüt “Wölfe vor der Stadt”. Die düstere Grundstimmung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre nach der bildgewaltigen “<a href="https://vampster.com/multimedia/ulrike-serowy-skogtatt-buch/">Skogtatt</a>”-Erzählung veröffentlicht <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">Ulrike Serowy</a> ihr Roman-Debüt “Wölfe vor der Stadt”. Die düstere Grundstimmung ist geblieben, doch die Natur des Waldes ist einer kargen, hoffnungslosen Stadtlandschaft gewichen. <a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">Serowy</a> malt in metaphernreichen Grautönen eine von der Zeit vergessene Stadt, in der die Hauptfigur Helena als Künstlerin lebt und arbeitet. Realistischerweise jobbt Helena in einer Kneipe namens Machandel, wo sie eines Abends auf den mysteriösen Gast Johannes stösst. Aus diesem Treffen entwickelt sich eine Art Beziehung, doch da ist stets etwas Geheimnisvolles, etwas Unausgesprochenes, etwas Mysteriöses.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2>Magic Realism trifft düsteres Märchen</h2>
<p><a href="https://vampster.com/bands/ulrike-serowy/">Serowy</a> lässt die Lesenden fleissig zwischen den Zeilen nach der Interpretation suchen. Sie baut gekonnt Spannungsbögen auf, die statt in einer einfachen Lösung in neuen Interpretationsmöglichkeiten münden und bewusst ambivalent gehalten sind. Immer wieder scheint eine Spur Magic Realism durch, doch zwei Sätze später fragt man sich, ob man das nun wirklich gelesen oder wohl nur geträumt beziehungsweise überinterpretiert hat. “Wölfe vor der Stadt” liest sich wie ein düsteres, zeitgenössisches Märchen, bei dem man auch die Möglichkeit der Existenz von Formwandlern im Hinterkopf behalten muss. Ein mit einer unaufgeregten Gefühlswelt ausgestatteter, düsterer Roman, der einem lange in Erinnerung bleibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Veröffentlichungstermin: 10.01.2022</p>
<p>Seitenzahl: 189</p>
<p>Verlag: Edition Outbird</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[ULRIKE SEROWY]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>266701</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>UND AUF ERDEN STILLE: Staffel 2 [Hörspiel]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/und-auf-erden-stille-staffel-2-hoerspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 07:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[UND AUF ERDEN STILLE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=265532</guid>

					<description><![CDATA[Wer nach zwei Jahren Pandemie noch Lust auf eine von Viren getriggerte Dystopie hat, darf sich auch die zweite und letzte Staffel der Hörspielserie UND AUF ERDEN STILLE nicht entgehen lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>[Achtung! Enthält Spoiler für Staffel 1!]</strong></p>
<p>Sie hat ihren Vater gefunden! Rihannon, die von ihrer Heimat NOVIS verstoßen wurde, um ihren Vater Jerome Beaucard zu finden, befindet sich mit ihm wieder auf dem Weg zurück in ihre Kolonie. Beaucard wird dafür verantwortlich gemacht, das tödliche Virus freigesetzt zu haben, das der Zivilisation einen Kollaps beschert hat. Doch es zeigt sich, dass nicht nur eine Krankheit die Menschheit heimgesucht hat: Schlimmer als die Hyperakusis ist das Adamsvirus und dafür gibt es nach wie vor kein Gegenmittel. Immerhin kann Beaucard die Hörempfindlichkeit heilen. Doch auf dem gefährlichen Weg durch eine zerstörte Welt zeigt sich eine neue Gefahr: Das brutale Nomadenvolk der Wallianer will die NOVIS-Kolonie einnehmen. Als Rhiannon das erfährt, beginnt ein gnadenloser Wettlauf.</p>
<h2>Fortsetzung und Abschluss zugleich: UND AUF ERDEN STILLE endet mit zehn weiteren Folgen</h2>
<p>Schön, dass es nur vierzehn Monate nach der <a href="https://vampster.com/multimedia/und-auf-erden-stille-staffel-1-hoerspiel/">ersten Staffel</a> mit <a href="https://vampster.com/bands/und-auf-erden-stille/">UND AUF ERDEN STILLE</a> weitergeht. Überraschend ist dabei nur, dass die Serie hiermit schon abgeschlossen wird, denn der sorgsame Aufbau dieser Dystopie hätte noch genügend Potenzial für weitere Folgen geboten. Formal überzeugt die zweite Staffel jedenfalls ebenso wie die erste: Insgesamt viereinhalb Stunden dauern die zehn Folgen. Kompakt, szenisch, wie Momentaufnahmen in der Rahmenhandlung führen Balthasar von Weymarn und Jochim-C. Redeker von düsterem Bild zu düsterem Bild.</p>
<p>Nur wenig Erbauliches ist in dieser Welt zu finden. Erneut dürfen wir Rhiannon begleiten, die durch eine Welt irrlichtert, die gezeichnet ist vom Klimawandel und von dem, was durch die beiden Viren in naher Zukunft angerichtet wird. Die Menschen, die dort herumlaufen sind abgehärtet: Die Jungen wissen, dass sie mit sechzehn oder siebzehn am Adamsvirus sterben werden, junge Frauen zeigen sich von ihrer härtesten Seite und führen brutale Banden an. Und die wenigen Alten, die noch übrig sind, die diese Welt mit auf dem Gewissen haben, tun so, als haben sie richtig gehandelt.</p>
<h2>Eine düstere Welt: UND AUF ERDEN STILLE ist in Staffel 2 noch finsterer als zuvor.</h2>
<p>Wo Staffel 1 noch ungemütlich und unwirtlich war, ist Staffel 2 nahezu unerträglich. Die Hörspielmacher lassen ihr Publikum tiefer eintauchen in die Welt nach dem Ende der Welt. Verwahrloste Kinder sterben, die Wälder brennen, Nahrung ist kaum mehr vorhanden, Betrug und Verrat allerorten. Wo Rhiannon in der ersten Staffel noch Ranger an ihrer Seite hatte, der irgendwo menschliches Rückgrat zeigte und ein guter Partner für die Heldin der Serie war, wechseln ihre Begleiter nahezu von Folge zu Folge. Dabei tun die Hörspielmacher gut daran, Lücken entstehen zu lassen, in denen die Hörerinnen und Hörer selbst gedanklich aktiv werden müssen und ihre Schlüsse ziehen müssen.</p>
<p>Dramaturgisch ist das alles sehr clever aufgebaut: Der Weg zurück für Rhiannon zeigt ganz am Anfang, dass auch die „Guten“ Mörder sind und alttestamentarisch Auge um Auge vorgehen. Als dann die Wallianer erwähnt werden und alle Protagonisten vor Angst erstarren, switcht die Handlung in der zweiten Folge zu diesen Nomaden. Hier wird noch größere Brutalität mit Intriganz vermischt, sodass nach kurzer Zeit klar wird: Dieser Bande geht man besser aus dem Weg. Im Sinne von: Anderer Kontinent.</p>
<h2>Mit cleverer Dramaturgie und szenischer Erzählweise führen INTERPLANAR durch das Serienuniversum</h2>
<p>Die Reise von Rhiannon wird noch zweimal unterbrochen: Eine Folge lang wird der Handlungsstrang in Deutschland circa fünfzehn Jahre vor Rhiannons Geschichte aufgenommen: Die Journalisten Anna und Finn suchen nach ihrem verschollenen Kollegen Max – trotz der exzellenten, intensiven Darbietung von Ulrike Kapfer (Anna) bleibt diese Episode recht isoliert. Dennoch ist das Ende hiervon wichtig &#8211; auch wenn es etwas dauert, bis sich das erschließt. Spannender ist der Tag der Katastrophe, als Jerome Beaucard im brennenden Manhattan überlegt, was er mit dem Virus machen soll, das die Hyperakusis auslöst. Auch diese Folge ist im Staffelkonstrukt geschickt platziert, das Fährtenlesen macht wirklich Spaß.</p>
<p>Schade nur, dass UND AUF ERDEN STILLE auch in der zweiten Staffel nur wenigen Figuren wirklich nahekommt. Die Entwicklung von Rhiannon ist bemerkenswert, und auch der widersprüchliche Charakter der Jerome Beaucarte ist faszinierend. Die meisten der zahlreichen Figuren hören wir beim Handeln zu, aber in die Tiefe geht es nur selten, auch wenn sich die ansonsten starken Dialoge dafür angeboten hätten. An den Sprechern liegt es nicht, denn die sind durchgehend bemerkenswert, speziell Sarah Alles, Vera Teltz, Oliver Stritzel und Uve Teschner. Gerade, dass eine Vielzahl an jungen Sprecherinnen und Sprechern in ungewohnt finstere Rollen schlüpfen, ist absolut gelungen.</p>
<h2>UND AUF ERDEN STILLE kommt nur wenigen Protagonisten nahe, doch Sounddesign und Story entschädigen dafür.</h2>
<p>Das Sounddesign ist in Staffel 2 nicht mehr so bahnbrechend wie in Staffel eins, wirkt aber immer noch. Die Hyperakusis eignet sich für Hörspiele natürlich hervorragend und Jochim-C. Redeker schöpft hier aus den Vollen: Intensive Effekte, ohne das Dauerbombardement eines Oliver Dörings sorgen für starke Dynamik. Regisseur und Autor Balthasar von Weymarn ist der passende Sparringspartner: Die Story ist verwoben, aber nicht zu komplex und mit vielen Details ausgestattet. Auch diese Staffel lädt zum wiederholten Hören ein und es erschließen sich dabei neue Zusammenhänge.</p>
<p>UND AUF ERDEN STILLE ist auch in der zweiten, abschließenden Staffel stark, wenn auch nicht so begeisternd wie in der ersten Staffel. Die viereinhalb Stunden vergehen wie im Flug und bieten ein zufriedenstellendes Ende. Wer nach zwei Jahren Pandemie noch Lust auf eine durch Viren getriggerte Dystopie hat, darf sich den Abschluss dieser kurzen, aber doch beeindruckenden Serie nicht entgehen lassen.</p>
<p>Wertung: 8 von 10 Fälle von Hyperakusis</p>
<p>VÖ: 25. März 2022</p>
<p>Gesamtspielzeit: 275 Minuten</p>
<p>Besetzung:<br />
Vera Telz – Erzählerin<br />
Sarah Alles – Rhiannon<br />
Oliver Stritzel – Jerome Beaucarte<br />
Kristin Meyer – Lois Dewey<br />
Christina Ann Zalamea – Chris<br />
Richard Barenberg – Finn<br />
Ulrike Kapfer – Anna<br />
Philipp Engelhardt – Robby Lee<br />
Detlef Bierstedt – Krzysztof<br />
Uve Teschner – Martinus<br />
Katharina von Daake – Michelle<br />
Isabella-Lara Ociepka – Jen<br />
Clara Drews – Markie<br />
Marija Mauer – Dina<br />
Stefanie Masnik – Roxanna<br />
Moritz Benecke – Jerry<br />
Matthias Busch – Schaller<br />
Lars Walther – David<br />
Hannah Ruthel – Althea<br />
Nikolas Weidmann – Scout<br />
Denise Zich – Judy Brennan<br />
Bert Stevens &#8211; Buford<br />
Wolfgang Rositzka – Zugbegleiter<br />
Marie-Terese Katt – Soldatin<br />
Wiebke Bierwag – Diane<br />
Mathias Renneisen – Ralph<br />
Balthasar von Weymarn – Brooks<br />
Dion Jaramillo – Dion<br />
Anja Jaramillo – Diana Pauly<br />
Dagmar Bittner – Karen<br />
Derya Flechter – Lisa<br />
Jochim-C. Redeker – Leutnant<br />
Björn Schalla – Ranger<br />
Stefanie Läufer – Wanda Thompson<br />
Philipp Winkens – Taxifahrer<br />
Tanya Kahana – José<br />
Finn Schüler – Sammy</p>
<p>sowie: Sören Mura, Marthje Schüler, Saskia Thiede, Nicolai von Weymarn</p>
<p>Balthasar von Weymarn – Buch und Regie<br />
Jochim-C. Redeker – Sounddesign, Musik und Produktion<br />
Tommi Schneefuß, Alexander Schieffer – Aufnahme<br />
Alexander Preuss – Logo &amp; Grafik<br />
Artwork – Michaela Ollesch<br />
Doerthe Poschau, Stefan Wolf – Folgenreich</p>
<p>Label: Folgenreich / Universal Music Group</p>
<h4>Mehr im Netz:</h4>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.interplanar.de">https://www.interplanar.de</a><br />
<a href="https://www.folgenreich.de/">https://www.folgenreich.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[UND AUF ERDEN STILLE]]></band>
<genres><![CDATA[Hörspiel]]></genres>
<wpid>265532</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>FREUD: Staffel 1 [3DVD][Filmserie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/freud-staffel-1-3dvdfilmserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 18:56:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[FREUD [Thriller-Serie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=262609</guid>

					<description><![CDATA[Die achtteilige österreichisch-deutsch-tschechische Thriller-Serie FREUD wurde erstmals im März 2020 im ORF ausgestrahlt und später international bei Netflix&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die achtteilige österreichisch-deutsch-tschechische Thriller-Serie <a href="https://vampster.com/bands/freud-thriller-serie/">FREUD</a> wurde erstmals im März 2020 im ORF ausgestrahlt und später international bei Netflix gezeigt. Und möchte auch auf DVD bzw. Blu-ray unsere Fernsehabende durchrühren. Wenn der Titelheld der Begründer der Psychoanalyse Siegmund Freud (1856 – 1939) ist, der damals wie heute noch für Aufsehen sorgte mit seinen Vorstellungen zum Thema Psyche, Unterbewusstsein und versteckte Traumata, dann geht es sicher nicht um ein gemütliches Schlendern durch die Straßen der Österreichischen Hauptstadt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-262612 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild1.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />1886, wir sind in Wien, der junge Sigmund Freud (Robert Finster) wird für seine revolutionären Theorien und seine Begeisterung für die in Frankreich kennengelernte Hypnose unter den Wiener Ärzten nicht ernst genommen und stößt auf Ablehnung, vor allem bei seinem Chef, ein hoch konservativer Mediziner der alten Schule. Mit seiner Verlobten Martha und seiner altmodischen jüdischen Familie läuft es nicht gut, Kokain gibt dem Mann Energie, mit seinem Freund Arthur Schnitzler flüchtet sich Sigmund auf Festen der feinen Gesellschaft von Wien.</p>
<h2>Morde im düsteren Wien – Psychodoktor Freud muss ran</h2>
<p>Dann sorgt eine Mordserie für Unruhe, die bis in die feine Gesellschaft und hohen Kreise der Stadt führt. Die beiden anfangs sehr unsympathischen Polizisten sind überfordert, vor allem der vom Ersten Weltkrieg schwer traumatisierte Polizeiinspektor Alfred Kiss (Georg Friedrich). Eine ungarische Adelsfamilie, eine junge Frau, die als Medium vorgeführt wird. Fleur Salomé (Ella Rumpf) wird mit ihren Visionen eine tragende Rolle spielen für Freud, nicht nur im Rahmen der Mordfälle. Welche Macht hat ihre ungarische Ziehfamilie? Was haben sie vor, wofür setzt die Gräfin Sophia von Szápáry (Anja Kling) ihre dunklen Fähigkeiten ein, ihr Gatte sein intrigantes Spiel mit der feinen Gesellschaft bis hin zum Kaiserhof?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-262613 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Blutig geht es zu. Und düster, die dunklen Bilder sorgen für Unwohlsein. Es gibt Verbindungen von den Opfern zu den Verdächtigen, die auch ihre Spuren z.B. im Leben von Polizeiinspektor Kiss hinterlassen haben. Der lässt immer mehr erkennen, das bei ihm vieles im Argen liegt, warum lebt er bei seiner Schwiegertochter und deren Kindern? Er und sein Kollege Franz Poschacher werden aber auch immer vertrauter und sympathischer, gerade den mopsigen Franz hat man irgendwann einfach gern. Der Titelheld hingegen rutscht mit jedem Schritt nach vorn weiter ins Chaos, vor allem mit seiner eigenen Psyche. Fleur zeigt ihm, dass er mit seinen Fantasien zur Psychologie und ihrer Kraft gar nicht so falsch liegt und dreht sich selbst weiter rein in ihren eigenen Wahn.</p>
<h2>Blutig, mystisch, irre, psychotisch, düster – die Serie Freud ist eine wahre Freude</h2>
<p>So bauen sich Freuds Leben, die Verbrechen, die Intrigen, die schwarzen Seiten der Gesellschaft immer weiter auf zum totalen Horror. Tiefer eingehen auf die Storyline mag man nicht, die soll der Zuschauer selbst er/durchleben. Die acht Episoden tragen bezeichnenderweise die Titel Hysterie, Trauma, Somnambul, Totem und Tabu, Trieb, Regression, Katharsis, Verdrängung und sind allesamt Zentralbegriffe aus der psychotherapeutischen Nomenklatur Freuds.</p>
<p>Regisseur Marvin Kren („Rammbock“, „4 Blocks“) erzählt die wirre, düstere und fesselnde Geschichte in passenden Bildern, das Verweben von Mystik und Krimi funktioniert gut, auch durch das Einbringen all der psychologischen Elemente. Freuds knuffige Haushälterin, eine Charaktere zum Liebhaben, wird von dessen Mutter gespielt. Rundum wurden für alle Personen die passenden Darsteller ausgesucht. Im Fokus stehen aber durchgehend Freud, Fleur und Polizist Kiss. Durch die düsteren Bilder gewinnt das schöne Wien einen sehr morbiden Charme. Dem man sich gerne hingibt, eine Weiterführung der Serie wäre wünschenswert, nicht nur im Unterbewusstsein! Als Appetizer kann man sich auch <a href="https://youtu.be/U6fMQH48Dl0" target="_blank" rel="noopener">einen Trailer anschauen</a>.</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-262614 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/FREUD_Staffel1_Szenenbild3.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />„Ich bin ein Haus. In mir ist es dunkel. Mein Bewusstsein ist ein einsames Licht, eine Kerze im Luftzug. Sie flackert, einmal hierhin, einmal dorthin. Alles andere liegt im Schatten, alles andere liegt im Unbewussten. Aber sie sind da, die anderen Zimmer, Nischen, Gänge, Treppen, Türen, zu jeder Zeit. Und alles, was in ihnen wohnt, alles was in ihnen wandelt, es ist da, es wirkt, es lebt, in diesem Haus, das ich bin. Trieb, Eros, Tabu, verbotene Gedanken, verbotene Begierden. Erinnerungen, die wir nicht im Licht sehen wollen, die wir verdrängt haben aus dem Licht. Sie tanzen um uns herum in der Dunkelheit. Sie triezen und stoßen uns, sie spuken, sie flüstern, sie machen uns Angst, sie machen uns krank &#8211; sie machen uns hysterisch.“</em> (Sigmund Freud)</p>
<p>Bonusmaterial:<br />
• Booklet inkl. Interview mit Regisseur Marvin Kren<br />
• Audiokommentar zu Folge 1 mit Regisseur Marvin Kren, Drehbuchautor Benjamin Hessler und Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger</p>
<p>Veröffentlicht am 29.10.2021</p>
<p>Spielzeit: 7 Stunden 58 Minuten</p>
<p>Die Episoden von FREUD:<br />
Folge 1: Hysterie<br />
Folge 2: Trauma<br />
Folge 3: Somnambul<br />
Folge 4: Totem und Tabu<br />
Folge 5: Trieb<br />
Folge 6: Regression<br />
Folge 7: Katharsis<br />
Folge 8: Verdrängung</p>
<p>Vertrieb: Pandastorm/EDEL<br />
Darsteller : ‎ Robert Finster, Ella Rumpf, Georg Friedrich, Anja Kling, Brigitte Kren<br />
Untertitel:‎ Deutsch<br />
Sprache ‏ : ‎ Deutsch (MPEG 5.1 DD)<br />
FSK: ab 18!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[FREUD [Thriller-Serie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>262609</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>PROFESSOR T: Staffel 1 [2DVD][Krimi-Serie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/professor-t-staffel-1-2dvdkrimi-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 17:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[PROFESSOR T [Krimi-Serie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=262424</guid>

					<description><![CDATA[Ganz unschuldig bin ich an die englische Krimiserie PROFESSOR T ran gegangen. Aber anscheinend gab es bereits 2017&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz unschuldig bin ich an die englische Krimiserie <a href="https://vampster.com/bands/professor-t-krimi-serie/">PROFESSOR T</a> ran gegangen. Aber anscheinend gab es bereits 2017 diese Serie als deutsche Reihe, die in Köln spielt. Keine Ahnung, ob diese das widerspiegelt, was uns dieser schräge Engländer hier bietet, der seinen schlauen, aber verdrehten Kopf durch das wunderschöne ostenglische Cambridge trägt. Das originale Konzept zur Serie stammt aus Belgien, das international mehrfach umgesetzt wurde. Eine Weile hat´s gedauert, bis ich den Held der Geschichte zuordnen konnte. Aber ja, Ben Miller kennt man u.a. von der Serie Death In Paradise, als Dr. Who und als schlauen Kopf hinter dem größten Agenten des Königreichs. Ja genau, Johnny English! Und auch hier in der ersten Staffel als PROFESSOR T wird er sich als schlauer Kopf erweisen, aber auch hier wieder „etwas“ anders.</p>
<h2>Ben Miller erweist sich als PROFESSOR T als schlauer Kopf</h2>
<p>Jasper Tempest ist Kriminologie-Professor an der Universität Cambridge, ein brillanter Kopf mit messerscharfem Verstand, einem enzyklopädischen Wissen über Kriminalpsychologie und mit ausgeprägten Marotten. Er lebt seine Zwangsneurosen, alles muss sauber und an seinem Platz sein, Handschuhe schützen sein Leben vor Keimen, auf seinem Schreibtisch liegt alles millimetergenau auf seinem Platz oder wird sofort zurecht gerückt. Seine Auszeit findet er dank seines Plattenspielers. Sein wohl einziger Freund ist ein Fisch, mit dem er hin und wieder philosophisch wertvolle Gespräche führt. Oder ihn im Lehrsaal stundenlang seinen Studenten und Studentinnen vorsetzt, damit sie Beobachten lernen für zukünftige Kriminalfälle. Nur seine schrullige Sekretärin schafft es, Professor T halbwegs auf Spur zu halten, ohne sie läuft nichts.</p>
<h2>Professor T ist geprägt von Zwangsneurosen</h2>
<p>Seinen sicheren Schreibtisch muss er dann doch verlassen, seine ehemaligen Studentinnen Detective Sergeant Lisa Donckers überredet ihn, ihr bei den Ermittlungen gegen einen Serienvergewaltiger zu helfen. Was genau war da damals mit der Chefin der Abteilung? Da knistert doch was? Und was hat es auf sich mit seiner mehr als schrägen Mutter, die sich immer mehr wieder in Jaspers Leben drückt? Es gibt ganz klar quälende und prägende Familiengeheimnisse, was es nicht besser macht, als T in das Haus seiner Kindheit zurückkehrt. Wo sich zu Jaspers Verzweiflung auch seine exzentrische Mutter mit ihrem Atelier und ihrem Hund rein drückt. Herrlich Frances de la Tour, sie kennen wir u.a. von Harry Potter und Alice im Wunderland.</p>
<h2>Der Kriminologie-Professor muss mit seinem analytischen Verstand die Polizei unterstützen</h2>
<p>Bei der Polizeiarbeit hingegen sorgt T mit seinem scharfen analytischen Verstand bald dafür, dass die Beteiligten an ihm Verzweifeln, er aber genau die richtigen Wege findet, den Fall zu lösen. Und somit weiter als fester Berater für weitere Fälle gefragt ist. Die vielen Kontakte und Begegnungen sorgen aber auch dafür, dass er sich einigen Ängsten und seiner Vergangenheit stellen muss. So bleibt es immer ein wechselhaftes Spiel zwischen der kriminalistischen Arbeit und den psychischen Problemen der Titelfigur. Die Fälle sind nicht wirklich komplex oder besonders spannend, sie leben von den teils schrägen Lösungswegen des Professors. Und immer dann, wenn etwas Leerlauf aufkommen könnte gibt es eine schräge Sequenz, die eine fette Portion englischen Humors reinbringt. Die reißen kurz raus aus der Story, machen mit ihrem Unsinn aber so viel Spaß, dass man laut lachen muss. Wer ernsthafte dunkle Krimis bevorzugt, der liegt hier falsch, der sollte besser Richtung Skandinavien schauen.</p>
<h2>Britischer Humor trifft auf tiefe psychische Probleme der Figuren</h2>
<p>Allerdings steht trotz dieser spaßigen Ausflüge nicht der britische Humor im Vordergrund. Im Verlauf der Folgen treten immer mehr die eigenen Geschichten des Professors und nicht nur von ihm in den Fokus. Jeder hat seine Leichen im Keller, je näher man ihnen kommt, um so mehr beginnt man diese Figuren lieb zu haben. Was anfangs sicher gewollt etwas überzeichnet lustig wirkt, das entwickelt sich zu einer Gefühlsrutsche. Die Reise durch die Psyche vor allem von Professor T macht neugierig auf mehr – um einen dann kurz mit einer schrägen Szene wieder ins Geschehen zurück zu bringen. Ben Miller verkörpert PROFESSOR T wunderbar, schräg aber nicht albern, ernsthaft aber immer interessant. Auch für die weiteren Rollen wurden die passenden Darsteller gewählt. Mein persönlicher Star bleibt ja T´s Sekretärin (Sarah Woodward). Ähnlich wie bei <a href="https://vampster.com/multimedia/mcdonald-dodds-staffel-1-dvdkrimi-serie/" target="_blank" rel="noopener">MCDONALD &amp; DODDS</a> ist diese Staffel viel zu schnell vorbei und man freut sich auf die Fortsetzung. Aber im Herbst wurde bereits die Fortsetzung der Serie angekündigt.</p>
<p>Die erste Staffel der britischen Fassung umfasst sechs Folgen je ca. 45 Minuten sowie über eine Stunde Bonusmaterial. Bild und Ton sind super, man kann zwischen englischem Originalton und deutscher Synchronisation wählen.</p>
<p>Veröffentlicht am 12.11.2021</p>
<p>Spielzeit: 277 Min. + 66 Min. Bonus</p>
<p>Darsteller: Ben Miller, Emma Noami, Barney White, Sarah Woodward, Juliet Aubrey, Andy Gathergood, Frances de la Tour, Douglas Reith u.a.</p>
<p>Label: EDEL Motion</p>
<p>Sprache: Deutsch, Englisch<br />
Tonformat: Dolby Digital 5.1<br />
Bild: Widescreen<br />
FSK: 12</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[PROFESSOR T [Krimi-Serie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>262424</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Ronnie James Dio mit Mick Wall und Wendy Dio: &#8222;Rainbow In The Dark – Die Autobiografie&#8220;</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/ronnie-james-dio-mit-mick-wall-und-wendy-dio-rainbow-in-the-dark-die-autobiografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 08:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[RAINBOW]]></category>
		<category><![CDATA[DIO]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=261416</guid>

					<description><![CDATA[Der kleine Mann mit der großen Stimme begann mit dem Schreiben von „Rainbow in the Dark“ bereits mehrere&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Mann mit der großen Stimme begann mit dem Schreiben von „Rainbow in the Dark“ bereits mehrere Jahre vor seiner Krebsdiagnose, ohne seine Autobiografie vor seinem Tod 2010 vollenden zu können. Danach wurde das Erscheinen des Buches mehrfach angekündigt, verzögerte sich aber etliche Male. Unter der Mithilfe des erfahrenen Metaljournalisten Mick Wall und mit einigen Kommentaren seiner Frau und Managerin Wendy Dio ist das Buch nun 2021 erschienen. Und um das vorwegzunehmen: Die Einschübe von Wendy hätte es nicht gebraucht, ihre ziemlich unreflektierten und auch nicht sonderlich erhellenden Kommentare hemmen eher den Lesefluss, als das Gebotene zu ergänzen. Grundsätzlich halte ich das nachträgliche Bashen ehemaliger Bandmitglieder ohnehin für schlechten Stil und auch nicht gerade nachvollziehbar. Der hier oft gescholtene Viv Campell spielt nun mal unter allen <a href="https://vampster.com/bands/dio/">DIO</a>-Gitarristen in einer eigenen Liga und hat auf den besten Scheiben der DIO-Diskographie mitgewirkt.</p>
<h2>Das Warten auf die DIO-Autobiografie hat sich gelohnt</h2>
<p>Aber das nur am Rande. Das Buch war auf jeden Fall das Warten wert und beginnt mit einem Headliner-Auftritt seiner Band DIO 1986 im Madison Square Garden in New York. Für den Jungen aus New Hampshire ein Lebenstraum, unter dem eigenen Banner dort auf der Tafel zu stehen. Dann nimmt er den Leser mit in seine Jugend, in der er Trompete lernt und damit den Grundstein für seine spätere Atemtechnik als Sänger legt, sich in Coverbands erste Sporen verdient und in vielen unterschiedlichen Konstellationen Lehrgeld zahlt und Höhen und Tiefen durchlebt, Freunde und Mitmusiker gewinnt und verliert, bevor er zum Herzstück der Rockband ELF Anfang der 70er Jahre wird. Und obwohl man dabei Schmankerl erfährt wie die Entstehung der legendären „Pommesgabel“ Mano Cornuta (durch seine Oma&#8230;) hört sich das zusammen gefasst nicht allzu aufregend an, ist aber derart herzerwärmend geschrieben, dass das erste Drittel des Buches richtig Spaß macht. Obwohl man natürlich auf die Jahre wartet, in denen er mit den Gitarren-Ikonen Ritchie Blackmore bei <a href="https://vampster.com/bands/rainbow/">RAINBOW</a> und Tony Iommi in der Post-Ozzy-Inkarnation von <a href="https://vampster.com/bands/black-sabbath/">BLACK SABBATH</a> arbeitet.</p>
<h2>&#8222;No thanks to Baal&#8220;</h2>
<p>Das alles hätte für meinen Geschmack dann noch etwas ausführlicher beschrieben sein können, ist aber durchgängig informativ und räumt mit einigen Mythen auf wie der unseligen Geschichte, SABBATH hätten sich getrennt, weil Dio und Vinny Appice sich nachts ins Studio geschlichen hätten, um auf den „Live Evil“ Aufnahmen Gesang und Schlagzeug nach vorne zu mischen oder erklärt die „No thanks to Baal“ Danksagung bei RAINBOW.<br />
Aber wahrscheinlich wollte Ronnie James Dio schließlich und endlich zu seiner eigenen Band DIO kommen, deren Entstehung, Songwriting und Bühnenshow (mit seinem Lieblingsdrachen Dean) ausführlich beschrieben werden. Und damit schlägt er den Bogen und lässt die Geschichte wieder zum Ausgangspunkt zurück kehren, dem Auftritt im Madison Square Garden.</p>
<h2>Eine warmherzige, ehrliche und unterhaltsame Autobiografie</h2>
<p>„Rainbow in the Dark“ ist eine erhellende und fesselnde Lektüre und eine posthume Hommage an den verstorbenen Sänger, der wohl noch ein weiterer Teil folgen soll. Natürlich ist das Buch subjektiv und zum Teil auch nicht ganz gerecht gegenüber dem einen oder anderen Weggefährten. Es ist aber auch warmherzig, ehrlich und unterhaltsam. Und das kann man wirklich nicht von jeder Musiker Autobiografie behaupten.</p>
<p>Zurück bleibt auch ein gehöriges Stück Traurigkeit, dass der kleine König dieses Jahr bereits seit 12 Jahren nicht mehr bei uns ist und der dringende Drang, mal wieder einige RAINBOW, SABBATH und DIO CDs in den Player befördern zu müssen.</p>
<p>Hardcover: 224 Seiten<br />
Verlag: <a href="http://www.ip-verlag.de/">I.P. Verlag</a><br />
Erscheinungstermin: 27.08.2021<br />
ISBN: 978-3-940822-15-4<br />
Größe: 15,5 x 21,5 cm<br />
21,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[RAINBOW, DIO, BLACK SABBATH]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal, TRADITIONELL]]></genres>
<wpid>261416</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MCDONALD &#038; DODDS: Staffel 1 [DVD][Krimi-Serie]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/mcdonald-dodds-staffel-1-dvdkrimi-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 16:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MCDONALD & DODDS [Krimi-Serie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=261205</guid>

					<description><![CDATA[Ja ja, es gibt sie, diese TV-Freaks, die all die Streamingdienste schon leergeschaut haben, gerade in den letzten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ja, es gibt sie, diese TV-Freaks, die all die Streamingdienste schon leergeschaut haben, gerade in den letzten zwei Jahren. Und ja, es gibt auch Menschen, die nur mal gelegentlich vor der Flimmerkiste sitzen und dann gern gezielt schauen, was ihnen gefällt, gern aus dem DVD/Blu-ray-Regal. Wer es da gern kauzig und very british mag, der sollte unbedingt mal in die erste Staffel von MCDONALD &amp; DODDS reinschauen.</p>
<h2>Die Krimi-Serie MCDONALD &amp; DODDS kommt kauzig und very british</h2>
<p>Die ehrgeizige DCI Lauren McDonald (Tala Gouveia) wurde aus London ins beschauliche Bath versetzt. Die dunkelhäutige junge Frau ist tough, dynamisch, zu Beginn nicht durchweg sympathisch und möchte mit ihrer modernen Polizeiarbeit Karriere machen. Was dort anscheinend gar nicht erwünscht ist, ihr Vorgesetzter Chief Superintendent John Houseman (James Murray) macht schnell klar, wer hier das Sagen hat. Zudem wird McDonald der verschrobene Sergeant Dodds (Jason Watkins) als Partner zugeteilt. Der schüchterne, ältere altmodische Knabe hat elf Jahre am Schreibtisch gearbeitet. Hier nun soll ihn McDonald verbraten und ihn mit der aktiven Arbeit zum Aussteigen ermutigen, so zumindest das Ziel ihres Chefs. Was so natürlich nichts wird.</p>
<h2>Das ungleiche Ermittlerduo MCDONALD &amp; DODDS wächst zusammen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-261211 alignright" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_And_DODDS_Staffel1_Szenenbild_c_EDELMOTION-400x169.jpg" alt="" width="400" height="169" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_And_DODDS_Staffel1_Szenenbild_c_EDELMOTION-380x161.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_And_DODDS_Staffel1_Szenenbild_c_EDELMOTION-80x34.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/MCDONALD_And_DODDS_Staffel1_Szenenbild_c_EDELMOTION.jpg 708w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Anfangs läuft das Team voll quer, zwei Welten treffen aufeinander. Aber es sind gerade die schrägen, altbackenen Vorgehensweisen und der wache Verstand von Doods, der Lösungen bringt. Da stöbert der gemächliche, zerstreut-verschrobene Mittfünfziger im Rentner-Look statt im Internet lieber in der altehrwürdigen Bibliothek in alten Büchern und Unterlagen, sieht Kleinigkeiten, die der „geklärt und erledigt“-Kollegin McDonald entgehen. Ein geschütztes Vogelnest, Dodds versteht, die Smartphone-Kollegin nicht. Auch sein Umgang mit den Beteiligten ist anders als es ein moderner Polizist macht. Natürlich nimmt ihn niemand ernst, ein großer Fehler! Das gilt auch anfangs für Kollegin McDonalds, die aber schnell erkennt, was in dem kauzigen alleinstehenden Kerl steckt. Bald kommen sie sich auch menschlich näher, beide haben ihre privaten Leichen im Keller. Wie in vielen anderen dieser Krimiserien ergänzen sich diese unterschiedlichen Titelhelden nach einigen Startschwierigkeiten richtig gut und wachsen immer mehr zusammen. Dabei bleiben natürlich Reibungspunkte nicht aus, auch die beiden sind sich nicht immer einig. Neben den sympathischen Darstellern und den zumeist ebenso starken Nebenrollen voll mit undurchsichtigen und schrägen Leuten hat auch die malerische Universitätsstadt Bath immer wieder ihren großen Auftritt. Schöne Landschaften, grandiose Gebäude und eine Ausstrahlung, als wäre dort irgendwann die Zeit stehen geblieben. Da schaut man gerne genauer hin, eine schöne Stadt.</p>
<h2>Sympathische Charaktere und Darsteller in einer wunderschönen Stadt</h2>
<p>So lösen sie zwei Fälle in Spielfilmlänge, McDonald und Dodds müssen feststellen, dass in der scheinbar verschlafenen Stadt Bath nicht alles so ist, wie es scheint. Das geheime Leben der Reichen und Wichtigen bis hin zur verdeckten Welt einer Suchtbehandlungsklinik, es gibt Tote und somit einiges zu tun. Bei der ersten Folge „Der Tote nahm den Hut” glaubt man anfangs schon zu wissen wer was wie. Aber der Fall ist herrlich verworren, man schaut immer wieder in die falsche Richtung bis zur Klärung. Im zweiten Fall “Die Leiche hing am Wasserrohr” hingegen scheint jeder irgendwie verdächtig zu sein. Man rätselt fleißig mit, aber an den schlauen Dobbs kommen wir nicht ran. Auch DCI McDonald hat man schnell liebgewonnen. Modern, zielstrebig, aber hinter der humorlosen Fassade im dunklen Anzug steckt eine verletzliche Frau. Von der wir uns am Punkt dieser Erkenntnis verabschieden müssen, es gibt nur diese zwei Folgen. Die machen jedoch große Lust, der Serie treu zu bleiben. Dazu gibt es noch Behind The Scene-Bonusmaterial. Mit diesem Dream-Team, das immer mal wieder mit britischem Humor und ebensolchem Charme auftrumpft, möchte man gern noch mehr Fälle lösen. Die zweite Staffel wird anscheinend im Frühjahr ins Fernsehen kommen. Zuhause in Großbritannien hat der Sender ITV bereits eine dritte Staffel geplant.</p>
<p>Freunde typisch britischer Krimiserien mit Charme und Humor werden mit MCDONALD &amp; DODDS ihre Freude haben!</p>
<p>Veröffentlicht am 22.10.2021</p>
<p>Spielzeit: 177 Min.</p>
<p>FSK ab 12</p>
<p>Label: Edel Germany</p>
<p>Darsteller: Tala Gouveia, Jason Watkins, James Murray, Jack Riddiford, Pearl Chanda u.a.</p>
<p>Regie: Richard Senior</p>
<p>Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)<br />
Untertitel: Deutsch<br />
Bild: Widescreen</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MCDONALD &amp; DODDS [Krimi-Serie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>261205</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>HANNA SVENSSON: Blutsbande – Staffel 2 [3DVD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/hanna-svensson-blutsbande-staffel-2-3dvd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 13:33:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[HANNA SVENSSON [Krimi-Serie]]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=260073</guid>

					<description><![CDATA[Die erste Staffel von HANNA SVENSSON – Blutsbande, im Original &#8222;Innan vi dör&#8220;, war vor gut zwei Jahren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Staffel von HANNA SVENSSON – Blutsbande, im Original &#8222;Innan vi dör&#8220;, war vor gut zwei Jahren eine spannende Angelegenheit, zudem für einen skandinavischen Krimi recht Actionlastig. Hanna Svensson (Marie Richardson) hat den mächtigen Boss des Syndikats, Davor Mimica (Alexej Manvelov), ausgeschaltet. Offen blieb die Suche nach dem Maulwurf in den eigenen Reihen, der die Verbrecher auf dem Laufenden hält. Wie geht es weiter mit Hanna´s Sohn Christian (Adam Pålsson), der Undercover bei den Mimicas eingesetzt war und weiterhin mit Blanka (Sandra Redlaff), der Schwester des Clanchefs, auf der Flucht vor Rache ist? Das soll uns die zweite Staffel erzählen, die letzten Sommer im Nachtprogramm von ZDFneo versteckt wurde. Nun also kommt der Nachschlag als DVD-Box. Die Neulinge allerdings ratlos zurück lässt, man muss die erste Staffel kennen, um zu verstehen, wer hier wer ist und welche Hintergründe zum aktuellen Stand geführt haben. Dann ist man schnell wieder drin.</p>
<h2>Für HANNA SVENSSON – Blutsbande Staffel 2 muss man die erste Staffel kennen</h2>
<p>Sechs Monate später ist Svensson noch immer auf der Suche nach dem Verräter in den eigenen Reihen der Stockholmer Polizei. Noch schwieriger wird es, Dubravka Mimica (Malgorzata Pieczynska), die Mutter des Clan-Boss verkauft den Maulwurf, doch Hanna weiß nicht, an wen. Während sie mit Kollege Björn (Magnus Krepper) der Sache nachgeht, kann Hanna Jovan Mimica dazu bringen, ihr zu helfen. Sie überschreitet immer mehr Grenzen und bringt andere dabei in Gefahr. Erste Opfer lassen nicht lange auf sich warten. Der Weg führt sie schließlich zu einer Organisation, die weitaus größer ist als vermutet und sich im direkten Kreis der Polizei findet bis in höchste Ebenen. Die gut organisierte Gruppe von korrupten, machthungrigen und landesweit agierenden Polizisten, die sich „Der Ring“ nennt, zieht neuerdings im Verborgenen ihre Fäden, wo Drogen- und Waffenhandel an der Tagesordnung sind und auch vor Mord und Totschlag nicht Halt gemacht wird.</p>
<h2>HANNA SVENSSON kämpft gehen den Feind in den eigenen Reihen</h2>
<p>In acht Folgen wird Hanna immer mehr zur Einzelkämpferin, wem kann sie noch trauen? Nur Kollege Björn steht ihr als letzter Vertrauter zur Seite, um der kroatischen Verbrecherfamilie Mimica endgültig das Handwerk zu legen, auch damit ihr Sohn wieder nach Schweden zurückkehren kann. Für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität riskiert Hanna Svensson ihr Leben, die Regeln der Polizeiarbeit interessieren sie nicht mehr. Als Drahtzieher hinter dem organisierten Drogen- und Waffenhandel zeigt sich das Ehepaar Lena (Maria Sundbom Lörelius) und Jan (Stefan Sauk). Mit Jan hatte Hanna vor vielen Jahren eine heimliche Affäre, da sind Probleme vorprogrammiert. Christian und die mittlerweile schwangere Blanka sind zurück in Schweden, sie zu verstecken schafft Hanna nicht sehr lange. Dass sich von außen noch eine weitere Organisation aufmacht, die Macht an sich zu ziehen, macht alles noch schwieriger.</p>
<h2>Eine weitere neue Organisation fordert HANNA SVENSSON</h2>
<p>So nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf, für eine skandinavische Serie geht es weiterhin sehr actionreich ab, noch mehr als in der ersten Staffel. Es gibt die üblichen Wendungen und Erkenntnisse, man muss schon am Ball bleiben, um den Fäden folgen zu können. Die sich gerne mal vertüdeln, vieles wird um der Komplexität Willen oder mangels klarerer Wege oft mal überzeichnet. Das Bemühen, möglichst viel Spannung und komplexe Handlungsstränge aufzubauen verdeckt auch mal geschickt inhaltliche Fehler. Auch das Ende lässt viele Fragen offen, es wirkt unfertig.</p>
<h2>Zu konstruiert, zu viele offene Fragen – Staffel 2 führt die erste Staffel nicht zum verdienten Ende</h2>
<p>Wo die erste Staffel mit Wucht, Action und interessanten Charakteren überzeugte, ist die zweite Staffel von &#8222;HANNA SVENSSON &#8211; Blutsbande&#8220; eher eine unbefriedigende Fortführung der spannenden Krimi-Reihe. Zu konstruiert, zu viele Fragen bleiben ungeklärt. Als Fan der ersten Staffel sollte man sie trotzdem anschauen, man will ja wissen, wie es weiter geht. Ein Highlight skandinavischer Krimi-Kunst ist die zweite Staffel von „Blutsbande“ trotz toller Darsteller aber nicht.</p>
<p>Veröffentlicht am 03.12.2021<br />
Spielzeit: 465 Min.<br />
Label: EDEL Motion<br />
FSK: 16</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[HANNA SVENSSON [Krimi-Serie]]]></band>
<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>260073</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Frank Schäfer: Notes on a Dirty Old Man. Charles Bukowski von A bis Z.</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-notes-on-a-dirty-old-man-charles-bukowski-von-a-bis-z/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 09:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[BUKOWSKI]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=253273</guid>

					<description><![CDATA[Motiviert durch Frank Schäfers „Krachgeschichten“ machte ich mich an seine vorhergehende Veröffentlichung „Notes on a Dirty Old Man“,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Motiviert durch <a href="https://vampster.com/bands/frank-schaefer/">Frank Schäfers</a> „<a href="https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-krachgeschichten/">Krachgeschichten</a>“ machte ich mich an seine vorhergehende Veröffentlichung „Notes on a Dirty Old Man“, eine Bukowskipedia, die pünktlich zum 100. Geburtstag des umstrittenen Autors 2020 erschienen war.</p>
<p>Der Verlag bezeichnet das Buch als „ein erzählendes, gewissermaßen unlexikographisches Lexikon, eine Bukowskipedia, die in Feuilletons, Zitatcollagen, Interviews etc. den Stand der Forschung auf lesbare, bestenfalls literarische Weise zusammenfasst.“</p>
<p>Das trifft es eigentlich ganz gut, allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich in weiten Teilen eher um eine Hommage, als eine kritische Analyse des Werks des alten Schweineigels, der 1920 in Andernach am Rhein als Heinrich Karl <a href="https://vampster.com/bands/bukowski/">Bukowski</a> geboren wurde, handelt.</p>
<h2>Einer der auflagenstärksten Autoren der Gegenkultur</h2>
<p>Durch die Veröffentlichungsflut des 2001 Verlages (der auch dieses Buch verlegt) in den Siebzigerjahren war Bukowski vor allem hierzulande ein äußerst einflussreicher Autor, der sich durch gewollte Grenzüberschreitungen seinen Undergroundstatus wohl verdient und bis heute (obwohl immer auch einer der auflagenstärksten Autoren der Gegenkultur) nicht verloren hat.</p>
<p>Frank Schäfer sammelt Anekdoten, Biographisches, Literarisches und auch strikt Subjektives in dieser lesenswerten, lexikalisch aufgebauten Biografie. Dabei schont er Bukowski an keiner Stelle, kritisiert und analysiert Anklänge von Rassismus, Homophobie oder tatsächlicher oder vermeintlicher Misogynie oder Misanthropie.</p>
<h2>Ein auch für Nicht-Bukowski Fanboys lesbares Buch</h2>
<p>Das größte Verdienst Schäfers ist aber weder die detaillierte Analyse, die Fleißarbeit im Kleinen oder die detailversessen exakte Zeitleiste mit den biografischen Daten Bukowskis, sondern dass es ihm gelungen ist, ein für Nicht-Bukowski Fanboys wie mich oder Hohepriester der Gegenkultur gleichsam lesbares Buch vorzulegen. Unkonventionell und extrem unterhaltsam. Wie man sie halt kennt, die Werke unseres Braunschweiger Lieblingsautors.</p>
<p>Einen besseren Einstieg in das Thema Bukowski als das vorliegende Buch, das von 20 Schwarz-Weiß-Fotografien von Michael Monfort abgerundet wird, kann ich mir nicht vorstellen.</p>
<p>Am 9. März 1994 verstarb Bukowski nach Hautkrebs, Tuberkulose und Leukämie an einer Lungenentzündung im Alter von 73 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 268 Seiten</p>
<p>Verlag: Zweitausendeins, 1. Auflage (2020)</p>
<p>ISBN: 9783963180675</p>
<p>Größe:191mm x 123mm x 21mm</p>
<p>17,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[BUKOWSKI, FRANK SCHÄFER]]></band>
<wpid>253273</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>FRANK SCHÄFER: Krachgeschichten</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/frank-schaefer-krachgeschichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 06:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=250807</guid>

					<description><![CDATA[Frank Schäfer legt mit „Krachgeschichten“ sein neuestes Buch vor, das Heavy Metal Anekdoten auf 224 Seiten enthält. Als zusammenhaltende Klammer kann man die Huldigung an die Achtziger als das "beste Jahrzehnt der Welt" ansehen. Frank Schäfer ist dabei ein unterhaltsames, amüsantes und wie immer sehr eigenes Werk gelungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Schäfer ist ja ein echter Fleißarbeiter (nicht nur) im Bereich Heavy Metal Literatur. Der freie Autor und Journalist aus Braunschweig, der als letzte Veröffentlichung 2020 die Bukowskipedia „Notes on a Dirty Old Man“ aufzuweisen hat legt nun mit „Krachgeschichten“ sein neuestes Buch vor, das auf 224 Seiten Anekdoten sammelt, die zum Teil schon im Rock Hard, der NZZ oder dem Rolling Stone erschienen sind. Und so findet sich dann auch einiges bekanntes in den Geschichten, die unabhängig voneinander zu lesen sind und sich meist nur auf wenige Seiten beschränken. Als zusammenhaltende Klammer kann man die Huldigung an die Achtziger als das &#8222;beste Jahrzehnt der Welt&#8220; ansehen.</p>
<h1>Frank Schäfers Huldigung an die Achtziger als das &#8222;beste Jahrzehnt der Welt&#8220;</h1>
<p>So gibt es einen wilden, häufig ziemlich Gonzo-artig geschriebenen Mix aus Geschichten über Freunde und Bekannte, die eigene Jugend an der Bushaltestelle, selbstgemachte Festivals in der Corona-Zeit, Liveberichte und Würdigungen von Szenegrößen wie <a href="https://vampster.com/bands/rose-tattoo/">ROSE TATTOO</a>, <a href="https://vampster.com/bands/van-halen/">VAN HALEN</a>, <a href="https://vampster.com/bands/motoerhead/">MOTÖRHEAD</a>, <a href="https://vampster.com/bands/iron-maiden/">IRON MAIDEN</a>, <a href="https://vampster.com/bands/guns-n-roses/">GUNS’N‘ROSES</a> und natürlich viel <a href="https://vampster.com/bands/acdc/">AC/DC</a> oder die eigene musikalische Vergangenheit als Gitarrist bei ADRENALINE zu lesen. Gestreift werden auch Aspekte wie das Label „Noise Records“, das gleichzeitig als Pionier und Geburtshelfer des traditionellen (auch gerade deutschen) Metals große Verdienste, andererseits mit der schillernden Szenepersönlichkeit Karl-Ulrich Walterbach bei vielen Bands auch einen zweifelhaften Eindruck hinterlassen hat. Ein Kapitel, das vor Sarkasmus trieft und die „Full Metal Cruise“ Kreuzfahrten behandelt, darf natürlich auch nicht fehlen.</p>
<h1>Krachgeschichten über &#8222;Pyknische Phlegmaten&#8220; und &#8222;instrumentale Unbelecktheit&#8220;</h1>
<p>Der Stil des Buches schwankt dabei zwischen empathisch liebevoll (wie bei der tief traurigen Schilderung von Lemmys letztem Wacken), kumpelhaft jovial, ironisch distanziert oder auch mal gnadenlos unter der Gürtellinie und häufiger nicht gerade schonend im Umgang mit den beschriebenen Musikern. So ist zum Beispiel <a href="https://vampster.com/bands/bullet/">BULLET</a>-Frontmann Hell Hofer für Schäfer ein „pyknischer Phlegmat“. <a href="https://vampster.com/bands/girlschool/">GIRLSCHOOL</a> haben sich hingegen „eine solche instrumentale Unbelecktheit und spielerische Verbumfidelei“ bewahrt, dass sie schon immer wussten, „dass so ein Leben zu kurz ist, um es mit absurdem Kleinscheiß wie Üben zu verdaddeln“.</p>
<p>Hier und da hat sich auch etwas zu Privates oder Belangloses in die „Krachgeschichten“ geschlichen, insgesamt ist Frank Schäfer aber ein unterhaltsames, amüsantes und wie immer sehr eigenes Werk gelungen, das sich gut lesen lässt und in dem sich viele Szenegänger wiederfinden werden. Und wer spätestens beim <a href="https://vampster.com/bands/raven/">RAVEN</a> Live-Bericht über würdevolles Altern nicht schreiend unter dem Tisch liegt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.</p>
<h1>Ein Buch, prädestiniert für das stille Örtchen of Steel</h1>
<p>Die Gestaltung des Buches mit Hardcover-Einband und edlem AC/DC-Gedächtnismotiv, vielen Konzertfotos, privaten Festival-Schnappschüssen und Ticketabbildungen runden ein Buch ab, das sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet. Oder auch als Klolektüre, sind die &#8222;Krachgeschichten&#8220; durch die geringe Seitenzahl der meisten Beiträge doch absolut prädestiniert für das stille Örtchen of Steel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hardcover: 224 Seiten</p>
<p>Verlag: Zweitausendeins, 1. Auflage (2021)</p>
<p>ISBN: 978-3-96318-104-7</p>
<p>Größe:13,5 x 20,5 cm</p>
<p>16,00 Euro</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal]]></genres>
<wpid>250807</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Peter Knorn &#8211; Fargo-Peterchens Mondfahrt (Ein Blick nach vorn und zwei zurück)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/peter-knorn-fargo-peterchens-mondfahrt-ein-blick-nach-vorn-und-zwei-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wings]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 10:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[VICTORY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=249194</guid>

					<description><![CDATA[Vor fünf Jahren stieß ich eher zufällig in einem Online-Shop auf PETER KNORNs erstes Buch „Bis hierhin und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fünf Jahren stieß ich eher zufällig in einem Online-Shop auf PETER KNORNs erstes Buch „Bis hierhin und so weiter, 20 Jahre Rock’n’Roll“ und war hochgradig begeistert, was der ehemalige <a href="https://vampster.com/bands/victory/">VICTORY</a> und wieder aktuelle FARGO Bassist zum Besten gab. Ein bunter Strauß voller Musiker Anekdoten, knochentrocken geschrieben und in einem Rutsch zu lesen.</p>
<p>Laut Klappentext seines neuen Buches hat er es „also wieder getan“ und man muss ergänzen: und das ist gut so! Der Nachfolger „Fargo-Peterchens Mondfahrt &#8211; Ein Blick nach vorn und zwei zurück“, im Juni 2021 bei SPV erschienen, ist nicht weniger unterhaltsam, thematisiert aber einen anderen Lebensabschnitt von „Fargo-Pedder“.</p>
<h2>&#8222;Fargo-Peterchens Mondfahrt&#8220; liefert Anekdoten, Einblicke und Skurriles</h2>
<p>Der erste Teil des Buches behandelt seine Zeit als Manager für <a href="https://vampster.com/bands/michael-schenker/">MICHAEL SCHENKER</a>, <a href="https://vampster.com/bands/uli-jon-roth/">ULI JON ROTH</a> und vor allem die <a href="https://vampster.com/bands/ufo/">UFO</a> der Post-Schenker Phase. Hier warten wirklich skurrile Anekdoten (wie Schenkers 250 Meilen Umzug von Arizona nach Mexiko mit einem Mofa (!) oder warum Pete Way immer barfuß auf Flughäfen aufkreuzte), Tourgeschichten, Studioreporte und unterhaltsame Einblicke hinter die Kulissen wie die Kalkulation der Reisen, das zusammenstreichen ausufernden Equipments oder Nightliner-Anmietungen.</p>
<p>Das ganze wieder wortgewandt und mit trockenem Humor niedergeschrieben, so dass selbst nebensächliches wie die Vorstellung des Area 51 Studios in Celle als echter Schenkelklopfer durchgeht.</p>
<p>Diese Zeit nimmt ungefähr die Hälfte des Buches ein, während sich im zweiten und dritten Teil „Bonustracks und Outtakes“ anschließen.</p>
<h2>Krautrock und die Siebziger</h2>
<p>In den „Bonustracks“ gibt es dann einen wilden Kreuzzug durch allerlei musikalische Themen wie die Geschichte von „Riebe’s Fachblatt“, dem ersten deutschen Musikermagazin, mehrere Kapitel über den Krautrock der Siebziger (ELOY, <a href="https://vampster.com/bands/epitaph/">EPITAPH</a> oder im Speziellen JANE) oder seinen abhanden gekommenen Signature Bass von Rockinger. Dazu die Entstehung der Beatbox-Rehearsal-Studios in Hannover und einiges mehr. Auch das alles sehr gut zu lesen und hoch unterhaltsam.</p>
<h2>Und die &#8222;Outtakes&#8220;</h2>
<p>Die „Outtakes“ sind dann abschließend eine Sammlung von Notizen, Kurzgeschichten, Gedanken und Krudem und halten für mich leider nicht das Niveau der ersten beiden Teile, von denen ich noch sehr gern mehr gelesen hätte. Da hätte mehr Musik reingehört!</p>
<h2>Ein würdiger Nachfolger des Erstlings</h2>
<p>Insgesamt ist dem alten Szene-Haudegen ein würdiger Nachfolger seines Debuts gelungen, authentisch und mit viel Wortwitz und Liebe zum Detail geschrieben, mal brüllend komisch, mal selbstironisch, aber auch mal nachdenklich und reflektiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Peter Knorn &#8211; Fargo-Peterchens Mondfahrt (Ein Blick nach vorn und zwei zurück) &#8211; Details:</h2>
<p>Hardcover: 255 Seiten</p>
<p>Verlag:<a href="https://vampster.com/bands/spv-records/"> SPV</a> GmbH, Auflage: 1. Auflage (25.06.2021)</p>
<p>Sprache: deutsch</p>
<p>ISBN Nummer: 978-3-938652-45-9</p>
<p>Größe: 145 x 210 mm</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[VICTORY]]></band>
<genres><![CDATA[TRADITIONELL, hard rock, melodic metal, ROCK, heavy rock]]></genres>
<wpid>249194</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>ARTE &#8222;Summer of Voices&#8220;: mit OZZY OSBOURNE, RAMMSTEIN, MOTÖRHEAD, METALLICA &#038; IRON MAIDEN</title>
		<link>https://vampster.com/news/arte-summer-of-voices-mit-ozzy-osbourne-rammstein-motoerhead-metallica-iron-maiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 15:05:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[METALLICA]]></category>
		<category><![CDATA[IRON MAIDEN]]></category>
		<category><![CDATA[OZZY OSBOURNE]]></category>
		<category><![CDATA[MOTÖRHEAD]]></category>
		<category><![CDATA[RAMMSTEIN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=242896</guid>

					<description><![CDATA[Der TV-Sender Arte zeigt am 30. Juli 2021 die deutsche Erstausstrahlung der Dokumentation &#8222;Die Neun Leben des OZZY&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der TV-Sender Arte zeigt am 30. Juli 2021 die deutsche Erstausstrahlung der Dokumentation &#8222;Die Neun Leben des <a href="https://vampster.com/bands/ozzy-osbourne/">OZZY OSBOURNE</a>&#8220; sowie den Konzertmitschnitt &#8222;<a href="https://vampster.com/bands/rammstein/" target="_blank" rel="noopener">RAMMSTEIN</a> &#8211; Live from Madison Square Garden&#8220;.</p>
<p>Neben dem TV-Programm zeigt arte außerdem Dokumentationen über <a href="https://vampster.com/bands/motoerhead/" target="_blank" rel="noopener">MOTÖRHEAD</a>, <a href="https://vampster.com/bands/metallica/" target="_blank" rel="noopener">METALLICA</a> und <a href="https://vampster.com/bands/iron-maiden/" target="_blank" rel="noopener">IRON MAIDEN</a> in der Mediathek.</p>
<p><strong>Die Sendetermine &amp; Links zur Mediathek:</strong></p>
<p>Die Neun Leben des OZZY OSBOURNE<br />
Freitag, 30. Juli 2021 um 21.40 Uhr im TV I Erstausstrahlung<br />
Online vom 29. Juli bis 28. August 2021</p>
<p>RAMMSTEIN &#8211; Live from Madison Square Garden<br />
Freitag, 30. Juli 2021 um 23.05 Uhr im TV<br />
Online vom 15. Juli bis 13. August 2021</p>
<p>MOTÖRHEAD &#8211; Ace of Spades in der <a href="https://anws.co/b2wrm/%7Bfb12ea96-18b8-40fa-ac47-8d16c8f7d1eb%7D" target="_blank" rel="noopener">arte-Mediathek</a> (abrufbar vom 2.6 bis 1.12. 2021)<br />
METALLICA &#8211; The Black Album in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/100167-002-A/iron-maiden-the-number-of-the-beast/" target="_blank" rel="noopener">arte-Mediathek</a> (abrufbar vom 19.5. bis 18.11. 2021)<br />
IRON MAIDEN &#8211; The Number of The Beast in der <a href="https://www.arte.tv/de/videos/100167-002-A/iron-maiden-the-number-of-the-beast/" target="_blank" rel="noopener">arte-Mediathek</a> (abrufbar vom 16.6. bis 15.12. 2021)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[METALLICA, IRON MAIDEN, OZZY OSBOURNE, MOTÖRHEAD, RAMMSTEIN]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal, thrash metal]]></genres>
<wpid>242896</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>FRANK SCHÄFER: neues Buch &#8222;Krach-Geschichten&#8220;</title>
		<link>https://vampster.com/news/frank-schaefer-neues-buch-krachgeschichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 09:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=242287</guid>

					<description><![CDATA[Frank Schäfer, Jahrgang 1966 und freier Autor und Journalist, veröffentlicht am 6. August sein neues Buch &#8222;Krach-Geschichten&#8220; via &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Schäfer, Jahrgang 1966 und freier Autor und Journalist, veröffentlicht am 6. August sein neues Buch &#8222;Krach-Geschichten&#8220; via  Zweitausendeins &#8211; das Hardcover kostet 16 Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus dem Klappentext von &#8222;Krach-Geschichten&#8220;:</p>
<blockquote><p>In nicht immer seriösen, gewiss aber hundertprozentig wahren Gonzo-Reportagen, in Prosapoemen, Kurzgeschichten und Erörterungen bietet Frank Schäfer Einblicke in eine schwarz gewandete, wild grimassierende, ziemlich splissgeschädigte Szene. Er erzählt von den orgiastischen Aussschweifungen einer Metal-Kreuzfahrt, zeigt sich beeindruckt vom Stehvermögen der Veteranen auf dem <a href="https://vampster.com/bands/metal-hammer-paradise/">METAL HAMMER PARADISE</a>, überprüft die Eins-a-Trveness der Jungspunde auf dem STEEL HELD HIGH, spielt im Pandemie-Sommer 2020 <a href="https://vampster.com/bands/wacken-open-air/">WACKEN</a> nach und ist eigentlich immer zugegen, wo Gitarren tief hängen, Hörner zum Himmel zeigen und Köpfe im Takt nicken. Schäfer versammelt in seinem Band aber nicht nur komische Geschichten, böse Polemiken und dicke Hasslatten, sondern auch zu Herzen gehende Ehrenrettungen und seelenvolle Reminiszenzen an die wilden Anfangstage des Hard Rocks und des Heavy Metals.</p></blockquote>
<p><strong>Reinlesen in einen Text von Frank Schäfer über das METAL HAMMER PARADISE kann man bei <a href="https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-11/metal-hammer-paradise-festival-kritik/" target="_blank" rel="noopener">Zeit online</a>.</strong></p>
<p>Frank Schäfer, Jahrgang 1966, lebt als freier Autor und Journalist in Braunschweig. Er schreibt regelmäßig für „Rolling Stone“, „Neue Zürcher Zeitung“, „taz“ u. a. über dies und jenes, meist aber über Literatur und Popkultur. Bei Zweitausendeins erschien zuletzt 2020 die Bukowskipedia „Notes on a Dirty Old Man“.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[FRANK SCHÄFER]]></band>
<wpid>242287</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>Rob Halford:  „Ich bekenne. Die Autobiografie des Sängers von JUDAS PRIEST&#8220;</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/rob-halford-ich-bekenne-autobiografie-saenger-judas-priest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gnadiator]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 13:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[JUDAS PRIEST]]></category>
		<category><![CDATA[HALFORD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=239283</guid>

					<description><![CDATA[Heavy Metal (zumindest in seiner klassischen Spielart) ist immer dann so richtig gut, wenn er schön schwul ist.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heavy Metal (zumindest in seiner klassischen Spielart) ist immer dann so richtig gut, wenn er schön schwul ist. Das liegt an <a href="https://vampster.com/bands/halford/">Robert John Arthur Halford</a>. Als Sänger und Frontmann der britischen Heavy-Metal-Legende <a href="https://vampster.com/bands/judas-priest/">JUDAS PRIEST</a> definierte er in den ausklingenden 1970er Jahren nicht nur den Sound, sondern vor allem auch den Look jener Rockmusik-Unterform, nachdem er in New York City die Lederschwulen-Szene entdeckt hatte. Den originär homosexuellen Dresscode verankerte er knietief im Mainstream, seine eigene Homosexualität jedoch behielt der selbsternannte „Metal God“ über Jahrzehnte für sich. Über diese Diskrepanz hat der Brite nun ein Buch geschrieben.</p>
<h2>Sex, Drugs und Rock’n’Roll</h2>
<p>Es geht um Sex, Drugs und Rock’n’Roll – in dieser Reihenfolge. Ab den ersten Masturbationsversuchen im Kinderzimmer ist man hautnah dabei im Sexualleben des jungen Halford, der sich zweimal angestellt hat, als seinerzeit das Selbstbewusstsein verteilt wurde. Und doch ist da dieser Bruch, der sich wie eine Narbe durch sein Leben zieht: Hier der stolze, flamboyante Ultra-Macho-Rocker, der in seiner prächtigen Arroganz ganze Stadien rockt, dort der einsame, verunsicherte Kleinstadtbub.</p>
<p>Dafür, dass Halford (Jahrgang 1951) gerne so tut, als sei bei ihm wenig gelaufen, säftelt es auf den 528 Seiten doch recht ordentlich. Trotzdem findet sich der Sänger regelmäßig auf sich selbst zurückgeworfen, versucht über Jahre hinweg seine Einsamkeit mit dem bodenlosen Konsum von Alkohol und Kokain zu betäuben.</p>
<p>Es hat etwas unfreiwillig-amüsantes, wenn Halford beschreibt, wie er eben noch in einer ausverkauften US-Arena den unnahbaren Metalgott gegeben hat und sich wenige Stunden nach der Show an einem texanischen Rastplatz auf der Herrentoilette wiederfindet, wo er Stunden in einer Kabine neben dem Glory Hole ausharrt, in der Hoffnung auf eine schnelle anonyme Sex-Begegnung.</p>
<figure id="attachment_148648" aria-describedby="caption-attachment-148648" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-148648 size-large" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/byh2008_judas-priest_341-400x600.jpg" alt="" width="400" height="600" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/byh2008_judas-priest_341-200x300.jpg 200w, https://vampster.com/wp-content/uploads/byh2008_judas-priest_341-400x600.jpg 400w, https://vampster.com/wp-content/uploads/byh2008_judas-priest_341.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-148648" class="wp-caption-text">Rob Halford beim Bang Your Head 2008 (Foto: M.Veyhle/vampster.com)</figcaption></figure>
<h2>In Birmingham wird wenig geredet, dafür umso mehr getrunken</h2>
<p>Seine Bandkollegen hätten immer gewusst, dass er schwul sei, schreibt er – es wurde nur nie thematisiert. Weil im Black Country rund um Birmingham, wo die Musiker herkommen, generell wenig geredet, dafür umso mehr getrunken wurde. Es waren andere Zeiten, und man darf es sich aussuchen, ob sie schlechter gewesen sind als heute, wo die Dinge pausenlos zerredet werden, bis sich auch der/die Letzte publikumswirksam als Opfer inszeniert hat.</p>
<p>Halford spart sich die Opfernummer, ein wenig tragisch mutet sein Versteckspiel trotzdem an. Im Ernst: Jeder, der das Plattencover von „Unleashed In The East“ gesehen hat, die Videoclips zu „Don’t Go“ und „Hot Rockin‘“ oder den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=d65lL8CCOCM" target="_blank" rel="noopener">Mitschnitt vom Auftritt beim US-Festival ’83 im kalifornischen San Bernardino</a>, wo Halford vor 670.000 Zuschauern die Lederuschi gibt (die Band steht schon auf der Bühne und spielt „Electric Eye“, als Halford – die ersten Textzeilen singend – mit den lässigen Schritten eines Hühnerdiebs gemächlich durch die Menge stolziert, in vollem Ornat mit Handschellen, Lederpeitsche, Kuhtreibermütze und dieser prächtigen, unnahbaren Arroganz unter der brennenden Nachmittagssonne – wie geil ist das denn bitte?!!), wusste Bescheid. Selbst in seinen Liedtexten („Eat Me Alive“) versteckt Halford eindeutige Botschaften, die jedoch nie dechiffriert werden – zumindest nicht offiziell. Es ist zu offensichtlich.</p>
<h2>In seinen Texten versteckt Halford eindeutige Botschaften</h2>
<p>Trotzdem schleppt der Sänger sein Bündelchen mit sich. Als er sich nach Jahrzehnten der Selbstverleugnung schließlich eher durch Zufall beim Musiksender MTV outet („Die meisten Leute wissen doch sowieso, dass ich schwul bin. Es hat einfach unheimlich lange gedauert, bis ich endlich über dieses Thema reden konnte &#8230;“), bleibt der erwartete Aufschrei aus. Sauer sind die Fans einzig, dass Halford zu diesem Zeitpunkt dem Heavy Metal den Rücken gekehrt hat und mit Trent Reznor an einem Nine-Inch-Nails-für-Arme-Soloprojekt schraubt, statt weiter das heilige Eisen zu schmieden, wie es seine Bestimmung ist.</p>
<p>Seit 2004 dient Halford wieder als Oberpriester, versöhnt mit sich und der Welt. Das ist die gute Nachricht. Und die Botschaft von „Ich bekenne“, das wie die meisten Autobiographien von Musikern leider im besseren Schulaufsatz-Stil mit den üblichen kleinen Schlampigkeitsfehlern verfasst ist.</p>
<p>Amüsant und wie immer das Salz in der Suppe sind die Anekdoten, die sich im Laufe einer über 50-jährigen Karriere zugetragen haben: Wie er aus der Villa von Ringo Starr den Obelisk mopst, der im John-Lennon-Video zu „Imagine“ zu sehen ist, wie er Andy Warhol im legendären Studio 54 mit Handschellen an sich kettet, wie Lady Gaga vor ihm auf die Knie sinkt und er mit der Queen über Heavy Metal quatscht (Die Königin: „Mut dat immer so laut?“, und Halford so „Jawohl, Euere Majestät, damit wir dazu headbangen können“).</p>
<h2></h2>
<figure id="attachment_147624" aria-describedby="caption-attachment-147624" style="width: 598px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-147624 size-full" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/563-halford-byh02_halford_027_22.jpg" alt="" width="598" height="400" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/563-halford-byh02_halford_027_22-300x201.jpg 300w, https://vampster.com/wp-content/uploads/563-halford-byh02_halford_027_22.jpg 598w" sizes="auto, (max-width: 598px) 100vw, 598px" /><figcaption id="caption-attachment-147624" class="wp-caption-text">Rob Halford beim Bang Your Head 2002 (Foto: M.Veyhle/vampster.com)</figcaption></figure>
<h2>JUDAS PRIEST = ein bestens geschmiertes Geschäftsmodell</h2>
<p>Über Musik geht es auch, am Rande. Eher nebenbei erfahren wir, warum „Point Of Entry“ (1981) so lahm geraten ist, dass auf „Ram It Down“ (1988) tatsächlich ein Drumcomputer zu hören ist und warum die Themaverfehlung „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/judas-priest-nostradamus/">Nostradamus</a>“ (2008) in Halfords Welt trotzdem ein Spitzenalbum ist (weil Journalisten nun mal alle „Besserwichser“ sind). Bis auf die Gitarristen Glenn Tipton und Richie Faulkner ist Halford auch an seinen Bandkollegen nicht sonderlich interessiert. Über jede seiner Affären erfahren wir mehr als über die Menschen, mit denen er jahrzehntelang rund um den Erdball getourt ist. Und wir lernen, dass PRIEST – mögen sie in ihrer Karriere auch ein Bündel an unsterblichen Heavy-Metal-Hymnen geschrieben haben – hinter den Kulissen vor allem immer auch ein bestens geschmiertes Geschäftsmodell waren.</p>
<p>Über 400 Seiten braucht es, bis endlich schwarz auf weiß da steht: „Ich war schwul und hatte es der Welt gesagt – fertig.“ Ein banaler, aber scheinbar doch so unendlich schwieriger Satz, der ein ganzes Leben zusammenfasst. Guter Mann, nettes Buch.</p>
<p><em>Rob Halford: Ich bekenne. Heyne, München. 528 Seiten, 24 Euro</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[JUDAS PRIEST, HALFORD]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal]]></genres>
<wpid>239283</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MICK FLEETWOOD AND FRIENDS: Celebrate the Music Of Peter Green and the early Years of Fleetwood Mac</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/mike-fleetwood-and-friends-celebrate-the-music-of-peter-green-and-the-early-years-of-fleetwood-mac/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 13:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MIKE FLEETWOOD]]></category>
		<category><![CDATA[FLEETWOOD MAC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=238550</guid>

					<description><![CDATA[Am 25. Februar 2020 fand im Londoner Palladium ein besonderes Konzert statt, kurz bevor die ersten Covid-Fälle das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Februar 2020 fand im Londoner Palladium ein besonderes Konzert statt, kurz bevor die ersten Covid-Fälle das Musikleben platt machten. MICK FLEETWOOD hatte zahlreiche Freunde und Kollegen eingeladen, um gemeinsam die Songs seines Ex-Kollegen aus frühen PETER GREEN und <a href="https://vampster.com/bands/fleetwood-mac/">FLEETWOOD MAC</a>-Zeiten zu feiern. Ursprünglich als weltweites Kino-Event für all jene Zuschauer geplant, die am Abend dieses historischen Ereignisses nicht persönlich anwesend sein konnten, mussten sämtliche Kino-Pläne aufgrund der momentanen Covid-19-Lage verworfen werden. Traurige Bedeutung bekommt dieses Konzert rückwirkend, da GREEN im Juli 2020 verstarb.</p>
<p>Als Gäste sind allerlei Größen des Blues und Rock vertreten, die gemeinsam zeigen, was Ziel des Abend war: Die Musik von PETER GREEN mag alt und etwas angestaubt klingen. Aber es sind Songs, die auch heute ihre Magie nicht verloren haben. Das zu verdeutlichen gelingt natürlich auch durch die tollen Musiker auf der Bühne, welche diese Songs und zahlreiche Erinnerungen daran zu neuem Leben erwecken. Da reicht schon der Blick auf die Tracklist, um sich auf klasse Musiker zu freuen.</p>
<h2>MICK FLEETWOOD bringt Freunde mit und wie der Albumtitel schon sagt &#8211; &#8222;Celebrate the Music Of Peter Green and the early Years of Fleetwood Mac&#8220;</h2>
<p>Bevor es in die tiefe Bluessause geht wird das Publikum erstmal schwungvoll in Laune gebracht mit dem beswingten &#8222;Rolling Man&#8220; und dem zappeligen &#8222;Homework&#8220;. Wer kann besser einen Boogie Rocker wie &#8222;Doctor Brown&#8220; vertonen als <a href="https://vampster.com/bands/zz-top/">ZZ TOP</a>-Rauschebart Billy Gibbons? Der zeigt sich bei &#8222;Rattlesnake Shake&#8220; und &#8222;Oh Well (Pt.1)&#8220; gemeinsam mit <a href="https://vampster.com/bands/aerosmith/">AEROSMITH</a>-Frontkrähe Steven Tyler. Passt perfekt für diese rockigen Songs, zumal sich Tyler passend zurückhält und die Klassiker mit seinem typischen Gesang nicht überzieht. &#8222;Stop Messin’ Round&#8220; und &#8222;Looking For Somebody&#8220; präsentiert Christine McVie, fast 30 Jahre selbst bei FLEETWOOD MAC gewesen. Was für eine coole reife, cremige Stimme, sehr schön!</p>
<h2>Schmissiger Boogie, melancholischer Slow-Blues, swingende Gute Laune &#8211; alles dabei</h2>
<p>Die Zahl cool rockender Songs ist groß, MICK FLEETWOOD präsentiert einen stimmigen Mix, mit immer den passenden Musikern auf der Bühne. Mich kriegt er auch sofort mit der melancholischen Seite von PETER GREEN, gerade die sentimentalen Reisen durch den Slowblues ziehen einen in das Konzert. Da mag so manche*r im Publikum mit glasigen bis feuchten Augen vor sich hingeträumt haben. &#8222;Love That Burns&#8220;, das wunderschöne &#8222;Oh Well (Pt.2)&#8220; mit <a href="https://vampster.com/bands/david-gilmour/">DAVID GILMOUR</a> mit typisch <a href="https://vampster.com/bands/pink-floyd/">FLOYD</a>igen Leads. Später beim allgekannten Instrumental &#8222;Albatros&#8220; greift der zur Lap Steel. Auch &#8222;Need Your Love So Bad&#8220; und &#8222;The Sky Is Crying&#8220; ziehen herrlich runter.</p>
<p>Natürlich nimmt man Richtung Showdown nochmal Fahrt auf, das Publikum soll den Saal ja gutgelaunt verlassen. Man swingt entrückt zu &#8222;Black Magic Woman&#8220;, das in eine coole Jam ausufert. Beim Gassenhauer &#8222;The Green Manalishi (With The Two Prong Crown)&#8220;, der ja auch schon <a href="https://vampster.com/bands/judas-priest/">in der Metalszene</a> zu Ehren gekommen ist, greift neben Gibbons auch <a href="https://vampster.com/bands/metallica/">METALLICA</a>s Kirk Hammett in die Saiten. Er hat gar die Ehre die Original-Gitarre von PETER GREEN zu spielen. Das fröhlich rockende &#8222;Shake Your Money Maker&#8220; füllt mit allen teilnehmenden Musikern die Bühne und beendet ein richtig tolles Konzert. Das hier zum Anhören schon sehr viel Spaß macht, mit der Edition inklusive Blu-Ray vor dem heimischen Fernseher sicher noch mehr, um all den großen Musikern zuschauen zu können. Und dem Publikum, das hier und da sicher gut mitgeht und Spaß hat. Wie auch die Musiker auf der Bühne.</p>
<h2>&#8222;Celebrate the Music Of Peter Green and the early Years of Fleetwood Mac&#8220; gehört in jede PETER GREEN, FLEETWOOD MAC und Blues-Sammlung</h2>
<p>Ok, genau genommen hat PETER GREEN damals nichts anderes gemacht als typische Blues (Rock) Standards abzuarbeiten. Die große Kunst ist es, eben daraus Songs für die Ewigkeit zu schaffen. Das ist GREEN  ohne Zweifel gelungen, gerade in den späten 60ies bei FLEETWOOD MAC. Und die Musiker wissen das und tragen hier diese Klassiker mit Respekt und tollen Interpretationen in unsere Zeit. Viel besser und zeitgemäßer kann man diese eigentlich etwas angestaubten Songs nicht würdigen. Ein tolles Konzert, Pflicht für die Fans von PETER GREEN, FLEETWOOD MAC und alle Blues-Freaks.</p>
<p>Veröffentlicht am 30.04.2021</p>
<p>Spielzeit: 157:12 Min.</p>
<p>Label: BMG</p>
<p>Homepage: <a href="https://mickfleetwoodandfriends.com" target="_blank" rel="noopener">https://mickfleetwoodandfriends.com</a></p>
<p>Mehr im Web: <a href="https://www.facebook.com/mickfleetwoodandfriends" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/mickfleetwoodandfriends</a></p>
<h2>MICK FLEETWOOD AND FRIENDS &#8222;Celebrate the Music Of Peter Green and the early Years of Fleetwood Mac&#8220; Tracklist</h2>
<p>Act I:<br />
Rolling Man (feat. Rick Vito)<br />
Homework (feat. Jonny Lang)<br />
Doctor Brown (feat. Billy Gibbons)<br />
All Your Love (feat. John Mayall)<br />
<a href="https://youtu.be/Z7xbZhD4sPA" target="_blank" rel="noopener">Rattlesnake Shake (feat. Billy Gibbons &amp; Steven Tyler) (Video bei YouTube)</a><br />
Stop Messin’ Round (feat. Christine McVie)<br />
Looking For Somebody (feat. Christine McVie)<br />
Sandy Mary (feat. Jonny Lang)<br />
Love That Burns (feat. Rick Vito)<br />
The World Keep Turning (feat. Noel Gallagher)<br />
Like Crying (feat. Noel Gallagher)<br />
No Place To Go (feat. Rick Vito)<br />
Station Man (feat. Pete Townshend)</p>
<p>Act II<br />
Man Of The World (feat. Neil Finn)<br />
Oh Well (Pt.1) (feat. Billy Gibbons &amp; Steven Tyler)<br />
Oh Well (Pt.2) (feat. David Gilmour)<br />
Need Your Love So Bad (feat. Jonny Lang)<br />
Black Magic Woman (feat. Rick Vito)<br />
The Sky Is Crying (feat. Jeremy Spencer)<br />
I Can’t Hold Out (feat. Jeremy Spencer)<br />
<a href="https://youtu.be/rt8zGoEmGrk" target="_blank" rel="noopener">The Green Manalishi (With The Two Prong Crown) (feat. Billy Gibbons &amp; Kirk Hammett) (Video bei YouTube)</a><br />
<a href="https://youtu.be/xPJZygFYTKI" target="_blank" rel="noopener">Albatros (feat. David Gilmour) (Video bei YouTube)</a><br />
Shake Your Money Maker</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MIKE FLEETWOOD, FLEETWOOD MAC]]></band>
<genres><![CDATA[Retro Rock, classic rock, blues]]></genres>
<wpid>238550</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>UND AUF ERDEN STILLE: Staffel 1 [Hörspiel]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/und-auf-erden-stille-staffel-1-hoerspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 18:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[UND AUF ERDEN STILLE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=230956</guid>

					<description><![CDATA[Die 16-jährige Rhiannon lebt mit 200 anderen Menschen in einem Bergwerk. Sie hat, wie alle Überlebenden der großen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 16-jährige Rhiannon lebt mit 200 anderen Menschen in einem Bergwerk. Sie hat, wie alle Überlebenden der großen Katastrophe ein extrem empfindliches Gehör und kann sich nur mit Gehörschutz draußen bewegen, um Luchse und Hunde zu jagen. Immerhin wird sie nicht mit 16 oder 17 sterben, wie alle Jungen. Eines Tages erfährt sie, dass ihr Vater vielleicht noch am Leben ist – und mutmaßlich etwas mit dem Virus zu tun hat, das die Menschheit nahezu ausgelöscht hat. Sie macht sich auf den Weg ins weit entfernte Manhattan &#8211; mit dem undurchsichtigen Ranger an ihrer Seite.</p>
<p>Balthasar von Weymarn und Jochim-C. Redeker, deren Produktionsfirma <a href="http://vampster.com/bands/interplanar">INTERPLANAR</a> mit <a href="http://vampster.com/bands/mark-brandis">MARK BRANDIS</a> für die besten Science Fiction-Hörspiele überhaupt gesorgt haben, hatten mit dem Spin Off <a href="http://vampster.com/bands/mark-brandis,-raumkadett">MARK BRANDIS, RAUMKADETT</a> und <a href="http://vampster.com/bands/heliosphere-2265">HELIOSPHERE 2265</a> weitere Eisen im Feuer. Die erste Serie ist mittlerweile auch abgeschlossen, und HELIOSPHERE 2265 hat gerade Staffelpause. Nun wagen sich die beiden Hörspielmacher an ein neues Projekt: <a href="http://vampster.com/bands/und-auf-erden-stille">UND AUF ERDEN STILLE</a> kommt gleich als komplette Staffel auf den Markt. Das macht auch Sinn, denn die zehn Folgen sind allesamt recht kurz, im Schnitt 24 Minuten lang, und laden so zum ausgiebigen „binge-hören“ ein.</p>
<h2>Kurze Folgen, szenische Handlung – das Konzept von UND AUF ERDEN STILLE geht auf</h2>
<p>Mit Endzeitstorys ist der Hörspielmarkt noch nicht übersättigt, und die Geschichte passt beängstigend gut in die Zeiten der Pandemie. Die Menschen wurden in UND AUF ERDEN STILLE allerdings von einem menschgemachtem Virus ausgelöscht &#8211; und das ist wirklich perfide. Die Überlebenden trauen keinem mehr, sind selbst halb zu Wilden geworden – eine düstere Aussicht, von INTERPLANAR realistisch dargestellt und sorgfältig entwickelt. Neben der sieben Folgen umfassenden Story über Rhiannon und ihrer Suche, gibt es auch noch drei Folgen über die nahe Zukunft, vor dem Quasi-Weltuntergang. Journalist Max Bucerius kommt dem Virus und seinen Erschaffern auf die Schliche, aber er sieht nur die Spitze des Eisbergs. Diese Nebenhandlung ergänzt den Hauptstrang und endet, wie Rihannons Geschichte, mit einem Cliffhanger.</p>
<p>Wenige Hörspielmacher haben eine wirklich charakteristische Handschrift, dass diese bei UND AUF ERDEN STILLE von Balthasar von Weymarn und Jochim-C. Redeker stammt, wird aber sofort deutlich. Und doch trauen sich die beiden auch etwas Neues: Im Gegensatz zu früheren Produktionen, ist dieses Hörspiel deutlich szenischer und damit moderner erzählt. Das passt zur temporeichen Handlung und wird Hörern gefallen, denen MARK BRANDIS zu verkopft war. Dennoch bietet UND AUF ERDEN STILLE keine Hau-Drauf-Unterhaltung, sondern kluges Hörkino. Stattdessen ist das Sounddesign wieder exzellent ausbalanciert. Mitreißender Klang geht auch, ohne dauernde Jump Scares. Das beste Beispiel sind die Momente, in denen die Protagonisten ihren Hörschutz abnehmen und plötzlich eine Flut an Naturgeräuschen auf sie eindringt, da bleibt den Hörern kurz der Atem weg.</p>
<h2>Zwischen „Escape From New York“ und „The Hunger Games“: UND AUF ERDEN STILLE lädt zum Binge-Hören ein.</h2>
<p>Die Dialoge überzeugen, die Sprecher ebenso, besonders Björn Schalla als finsterer Ranger, Sarah Alles als kindliche Jägerin Rhiannon und Konrad Bösherz als furchtloser Journalist Max Bucerius zeigen, was sie können. Auch Vera Teltz hat als Erzählerin einige starke Auftritte – es wirkt, als wäre sie die innere Stimme der erwachsenen Rhiannon. Im Gegensatz zu MARK BRANDIS, wo zu den Figuren eine starke Nähe und deutliche Identifikation entstand, bleiben hier alle auf Abstand. Das ist schade, könnte aber auch zum Konzept gehören. Einerseits tauchen die meisten Nebenfiguren sowieso nur kurz im Rahmen der Reise der Protagonisten auf, andererseits lässt sich in der Welt von UND AUF ERDEN STILLE niemand in die Karten schauen.</p>
<p>Dieses irgendwo zwischen „Escape From New York“ und „The Hunger Games“ angesiedelte Hörspiel besticht durch eine tiefgründige Geschichte mit einer beachtlichen Menge an Details, Sounddesign, Musik, Sprecher und Aufmachung – für Freunde des gepflegten Zivilisationskollapses bleiben so gut wie keine Wünsche offen. Ich bin bereit für Staffel 2 von UND AUF ERDEN STILLE. Also, wann geht’s weiter?</p>
<p>Wertung: 9 von 10 Adamsviren</p>
<p>VÖ: 29. Januar 2021</p>
<p>Gesamtspielzeit: 239 Minuten</p>
<h4>Besetzung:</h4>
<p>Vera Telz – Erzählerin<br />
Sarah Alles – Rhiannon<br />
Björn Schalla – Ranger<br />
Konrad Bösherz – Max Bucerius<br />
Oliver Stritzel – Jerome Beaucarte<br />
Derya Flechtner – Lisa<br />
Richard Barenberg – Finn<br />
Ulrike Kapfer – Anna<br />
Detlef Bierstedt – Krzysztof<br />
Daniel Montoya – Miguel<br />
Tilmar Kuhn – Ben<br />
Benno Lehmann – Lennart<br />
Tanya Kahana – José<br />
Wolfgang Rositzka – Luke<br />
Uve Teschner – Martinus<br />
Dic Simpson – Malcolm<br />
Arne Kapfer – Jeff<br />
Rene Otto – Bud<br />
Daniel Claus – Garleff Roth<br />
Sabine Ehlers – Kommissarin Bülker<br />
Carlo Kitzliger – Colonel Grech<br />
Luisa Wietzorek – Vanusa Schmidt<br />
Hannah Ruthe – Althea<br />
Tom Drozella – Fred<br />
Andreas Wurm – Erik Gustafsson<br />
Dion Jaramillo – Dion<br />
Nicola Maßmann – Maja<br />
Henning Schäfer – Herr Blank<br />
Kai Kosinski – Jim Sting<br />
Astrid Kohrs – Frau Schmidt<br />
Brian Bell – Passant<br />
Sascha Funke – Taxifahrer<br />
Stefanie Läufer – Flughafenservice<br />
Anja Jaramillo – Mutter<br />
Podcasterin – Mareike Klohr<br />
Shiloo Köhnke – Empfangsdame / Bedienung<br />
Jochim-C. Redeker – Inspektor<br />
Thomas Müller – Polizist</p>
<p>Balthasar von Weymarn – Buch und Regie<br />
Jochim-C. Redeker – Sounddesign, Musik und Produktion<br />
Tommi Schneefuß – Aufnahme<br />
Alexander Press – Logo &amp; Grafik<br />
Artwork – Michaela Ollesch</p>
<p>Label: Folgenreich / Universal Music Group</p>
<h4>Mehr im Netz:</h4>
<p><a href="http://www.interplanar.de">http://www.interplanar.de</a></p>
<p><a href="https://www.folgenreich.de/">https://www.folgenreich.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[UND AUF ERDEN STILLE]]></band>
<genres><![CDATA[Hörspiel]]></genres>
<wpid>230956</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>KENNY WAYNE SHEPHERD: Straight To You: Live [CD/DVD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/kenny-wayne-shepherd-straight-to-you-live-cd-dvd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 16:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[KENNY WAYNE SHEPHERD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=224221</guid>

					<description><![CDATA[Flinke Finger, tolle Stimme, starke Musiker, starke Songs - "Straight To You: Live" macht Spaß]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während bei manchen Bands kurz vor Weihnachten verkaufsträchtige Live-Aufnahmen so regelmäßig kommen wie der lichterfunkelnde rote Truck einer Süßgetränkfirma, welches nichts in einem Whisk(e)yglas zu suchen hat, kann man sich dieses Jahr auch mal darüber freuen. Nein, nicht über den zugegeben hübschen Truck, sondern über ein willkommenes Live-Dokument. Blues-Rocker <a href="https://vampster.com/bands/kenny-wayne-shepherd/">KENNY WAYNE SHEPHERD</a> steht ja schon ewig für energievolle, starke Liveshows. Und mit der von den Jazztagen Ende November 2019 im Rahmen des ROCKPALAST präsentiert der Mann aus Louisiana nun unter dem Titel &#8222;Straight To You: Live&#8220; nach 10 Jahren wieder einen Live-Release. Den genießt man am besten gleich im Doppelpack mit CD und DVD (bzw. Blu-ray), dann steht vielen Runden gepflegtem Blues/Southern Rock nichts mehr im Weg.</p>
<h2>KENNY WAYNE SHEPHERD bringt mit &#8222;Straight To You: Live&#8220; eine willkommene Live-Show</h2>
<p>Betourt wurde damals natürlich das starke aktuelle Album &#8222;<a href="https://vampster.com/cd-reviews/kenny-wayne-shepherd-the-traveler/">The Traveler</a>&#8222;, passend gibt es als Opener das knackige &#8222;Woman Like You&#8220;, &#8222;Mr. Soul&#8220; und &#8222;Long Time Running&#8220;. Hier zeigt sich wieder, dass der Hausherr mit Noah Hunt den perfekten Sänger für diese Musik an Bord hat. Beim swingenden &#8222;I Want You&#8220; zeigt sich auch SHEPHERD mal wieder souverän am Mikro und kocht natürlich auch mit seiner Gitarre alles klein. Später wird mit &#8222;Turn To Stone&#8220; nochmal das aktuelle Album hervorgehoben. Drumherum gibt es allerlei ältere Songs wie &#8222;Diamonds &amp; Gold&#8220; vom Vorgängeralbum &#8222;Lay It On Down&#8220;, den Schunkelboogie &#8222;Talk To Me Baby&#8220;, Slowblues beherrschen die Herren natürlich auch. Wie die Band bei &#8222;Heat Of The Sun&#8220; miteinander spielt, sich abwechselnd mit Solospots nach vorne schiebt, das ist schon klasse. Die Herren liefern ordentlich ab, die Keyboards kriegen viel Raum, die Bläser ebenso, die <em>Rhythmsection</em> trägt die Songs.</p>
<p>Die Augen sind aber letztendlich meistens auf die flinken Finger von KENNY WAYNE SHEPHERD gerichtet, der seine Gitarre amtlich quält und mit seinen Leads die Luft kochen lässt. Dann verzieht sich auch Noah Hunt in den Hintergrund. Steht er am Mikro, dann fegt er mit seiner perfekten Blues/Southern-Stimme den Hausherrn weg. &#8222;Turn To Stone&#8220; macht einfach Spaß, der southernrockige Bandhit &#8222;Blue On Black&#8220; natürlich auch. Egal, wie viele Songs man so hat, zum Abschied geht man andere Wege und zelebriert eine feurige Version von <a href="https://vampster.com/bands/jimi-hendrix/">HENDRIX</a>&#8218; &#8222;Voodoo Child&#8220;. Eine gelungene Show, die man sich gerne gemütlich zuhause anschaut, gerade wo es aktuell keine leibhaftigen Alternativen gibt. Die Bildführung ist fast typisch rockpalastig, sauber und nicht zu wirr. Der Sound ist ebenfalls klasse und bringt rüber, dass die Band den Abend richtig abrocken wollte. Das kommt auch der CD zugute, die sich super im Autoradio macht oder für die feurige Blues-Runde zuhause. Hier muss man jedoch auf &#8222;Mr. Soul&#8220; verzichten.</p>
<h2>Flinke Finger, tolle Stimme, starke Musiker, starke Songs &#8211; &#8222;Straight To You: Live&#8220; macht Spaß</h2>
<p>KENNY WAYNE SHEPHERD bringt mit &#8222;Straight To You: Live&#8220; tolle Live-Stimmung in die Bude, präsentiert mit seiner starken Band ebenso starke Songs. Dazu einen geschmeidigen Buffalo Trace (natürlich ohne Süßgetränk!) und der Abend kann nur gut werden.</p>
<p>Weitere tolle Abende verspricht die KENNY WAYNE SHEPHERD BAND, wenn sie ab September 2021 die wegen Corona abgebrochene &#8222;The Traveler World Tour&#8220; weiterführt. Dies sind die bestätigten Tourdaten:</p>
<p>27.09. München, 01.10. Tuttlingen, 02.10. Nürnberg, 03.10. Berlin, 04.10. Hamburg, 06.10. Mainz, 07.10. Karlsruhe, 09.10. Dortmund</p>
<p>Veröffentlicht am 27.11.2020</p>
<p>Spielzeit: 67:57 / 88:00 Min.</p>
<p>Liveup:<br />
Kenny Wayne Shepherd &#8211; Guitar, Vocals<br />
Noah Hunt &#8211; Vocals<br />
Kevin McCormick &#8211; Bass<br />
Chris Layton &#8211; Drums<br />
Jimmy McGorman &#8211; Keyboards</p>
<p>Label: Provogue Records</p>
<p>Homepage: <a href="https://www.kennywayneshepherd.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kennywayneshepherd.net</a></p>
<p>Mehr im Web: <a href="https://www.facebook.com/kennywayneshepherd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/kennywayneshepherd</a></p>
<h2>Die Tracklist von &#8222;Straight To You: Live&#8220;:</h2>
<p>CD:<br />
1. Woman Like You<br />
2. Long Time Running<br />
3. I Want You<br />
4. Diamonds &amp; Gold<br />
5. Talk To Me Baby<br />
6. Heat Of The Sun<br />
7. Down For Love<br />
8. Shame, Shame, Shame<br />
9. Turn To Stone<br />
10. Blue On Black<br />
11. I´m A King Bee<br />
12. Voodoo Child (Slight Return)</p>
<p>DVD/Blu-ray:<br />
1. <a href="https://youtu.be/GDtglVJb9pM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Woman Like You (Video bei youtube)</a><br />
2. Mr. Soul<br />
3. Long Time Running<br />
4. I Want You<br />
5. <a href="https://youtu.be/bgkBE8qp4dI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diamonds &amp; Gold (Video bei youtube) </a><br />
6. Talk To Me Baby<br />
7. Heat Of The Sun<br />
8. Down For Love<br />
9. Shame, Shame, Shame<br />
10. Turn To Stone<br />
11. Blue On Black<br />
12. I´m A King Bee<br />
13. Voodoo Child (Slight Return)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[KENNY WAYNE SHEPHERD]]></band>
<genres><![CDATA[southern rock, blues]]></genres>
<wpid>224221</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>MYRATH: Live At Carthage [CD/DVD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/myrath-live-at-carthage-cd-dvd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Hellweg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 17:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[MYRATH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=211176</guid>

					<description><![CDATA[Ein Wohlfühlpaket, dass heiß macht, MYRATH selbst live auf der Bühne zu sehen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten, wo für uns Live-Konzerte <a href="https://vampster.com/artikel/tourdaten/livestreams/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als Live-Stream im Web</a> oder doch eher daheim auf dem Fernseher stattfinden, kommen endlich mal wieder all die älteren bis ganz alten DVDs zu vergessenen Ehren. Aber es gibt auch neuen Stoff, um sich die Zeit zuhause musikalisch mit Live-Feeling zu verschönern. Den bieten auch <a href="https://vampster.com/bands/myrath/">MYRATH</a>, die tunesischen Power Metaller legen ihren Mitschnitt „Live At Carthage“ bereit. Als erste Rockband überhaupt hatte die Band die Ehre, im antiken Amphitheater von Karthago zu spielen. Diesem historischen Ort zeigten sie sich würdig, nach ihrem starken letzten Album „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/myrath-shehili/">Shehili</a>“ hat man auch kaum etwas anderes erwartet.</p>
<h2>MYRATH zeigen sich auf „Live At Carthage“ dem ehrwürdigen Amphitheater würdig</h2>
<p>Herzstück dieses schicken Digipacks ist sicher die DVD, es gibt viel zu schauen und es kommt sofort Live-Stimmung auf. Es gibt ein natürlich orientalisches Intro, eine charmante Bauchtänzerin tänzelt über die mit Teppichen ausgelegte Bühne. Immer mehr Menschen kommen dazu, sicher die komplette Backcrew steht mit Percussions und Flaggen bereit, um die Band zu begrüßen. Die hat mit „Born To Survive“, dem Opener vom letzten Album, das Publikum sofort im Griff. Das epische „Storm Of Lies“ vom „Legacy“-Album und der Hit „Dance“ &#8211; spätestens jetzt ist man drin im Konzert. Es macht Spaß, den Jungs bei der Arbeit zuzuschauen, die ihnen sichtlich ebenso Spaß macht. Und dem Publikum, überall wird getanzt, gesungen, gefeiert. Der Sound ist fantastisch, die Keyboardteppiche rutschen etwas nach hinten, was die Songs weitaus heavier klingen lässt.</p>
<h2>Live kommen viele MYRATH-Songs merklich kraftvoller</h2>
<p>So gibt es eine bunte Reise durch die Alben von MYRATH, wobei Sänger Zaher seine Melodien gern mal noch etwas orientalischer klingen lässt. Warum auch nicht, wenn man schonmal an so einem Ort spielt. Und gerade dieses 1001 Nacht-Flair gibt der Band ja ihre spezielle Würze. Beim schunkeligen „Endure The Silence“ singen die Fans lautstark mit, ruhige und epischere Töne, aber auch ausgeprägt proggige Elemente schweben durch die Mitte der Show. Mit „The Unburnt“ geht es dann aber doch wieder heavy nach vorn, der Song und auch das folgende „Sour Sigh“ erinnern mich immer wieder an den angedoomten frickeligen Power Metal zahlreicher Bands aus Schweden Ende 80er/Anfang 90er. Zeit, mal wieder HEXENHAUS oder FIFTH REASON zu hören! Hätten die Wickinger Nordafrika überfallen, würde so schwedischer Metal klingen.</p>
<h2>„Blazing Desert Metal“ mit schwedischen Momenten</h2>
<p>Egal, MYRATH treten weiter Popo, ihre Melodien nehmen einen durchweg gefangen. Die Bauchtänzerin tanzt wieder durch den Wüstensand, passend zum sehr orientalischen „Tales Of The Sand“. Hier fällt auch wieder auf, was für eine starke Stimme Zaher hat. Ok, die Backing Vocals bleiben dort im Hintergrund gut aufgehoben. Man hört und schaut Malek zu, wie er konzentriert seine Gitarre bearbeitet. Auch den anderen Jungs schaut man gerne zu, sofern einen die Bauchtänzerin nicht ablenkt. Die gibt bei der ausgedehnten Tanzshow zum energischen „Madness“ alles. Nach den abgefeierten Hits „Believer“ und „No Holding Back“ und dem unnötigen Drumsolo tänzelt sie gar beim abschließenden „Beyond The Stars“ mit einem Kerzenständer auf dem Kopf über die Bühne. Mag sein, dass sie der heimliche Star auf der Bühne ist, aber auch der Band zuzuschauen macht durchgehend Spaß. Zuzuhören natürlich auch, mit diesem etwas kraftvollerem Live-Sound und den starken Songs eignet sich „Live At Carthage“ fantastisch für einen oder gern mehrere Abende vor dem Fernseher. Auch ohne Opiumrauch und Minze/Kardamon-Tee verbreitet sich orientalisches Flair und die Energie von MYRATHs „Blazing Desert Metal“. Wie üblich gibt es auch hier ein Making Of, das die Arbeit rund um dieses Event zeigt. Wer der französischen Sprache nicht mächtig ist, der bekommt englische Untertitel.</p>
<h2>Ein Wohlfühlpaket, dass heiß macht, MYRATH selbst live auf der Bühne zu sehen</h2>
<p>Die beliegende CD ist auch nicht nur Beigabe, sie landet oft im Player, man kann ja nicht nur vor dem Fernseher hängen. Gerade die letzten Tage mit viel Sonne und einem Hauch von Wüstentemperaturen boten sich an, diesen Sound auf die Terrasse schallen zu lassen. „Madness“ und das Drumsolo wurden gestrichen. Dafür gibt es als Auftakt eine gelungene Neuversion von „Believer“ mit Don Airey (<a href="https://vampster.com/bands/deep-purple/">DEEP PURPLE</a>, <a href="https://vampster.com/tourdaten/black-sabbath/">BLACK SABBATH</a>, <a href="https://vampster.com/bands/whitesnake/">WHITESNAKE</a> und viele mehr) an den Keyboards. Eine Scheibe, die man sehr gern immer wieder mal in den Player schiebt. So ist MYRATHs „Live At Carthage“ ein echtes Wohlfühlpaket geworden, dass heiß macht darauf, diese Band endlich selbst live auf der Bühne zu sehen. Die letzte Tour musste ja aus den allen vertrauten Gründen abgebrochen werden. Wer durch den Virus-Lockdown wieder vermehrt Freude daran findet, auch zuhause mal ein Konzert zu sehen und auf starken progressiven Power Metal steht, der hat mit „Live At Carthage“ einen Pflichtkauf.</p>
<p>Veröffentlicht am 17.04.2020</p>
<p>Spielzeit: 76:55 Min.</p>
<p>Lineup:<br />
Zaher Zorgati &#8211; Vocals<br />
Malek Ben Arbia &#8211; Guitars, Background Vocals<br />
Anis Jouini &#8211; Bass<br />
Elyes Bouchoucha &#8211; Keyboards, Vocals<br />
Morgan Berthet &#8211; Drums</p>
<p>Label: earMusic</p>
<p>Homepage: <a href="https://www.myrath.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.myrath.com</a></p>
<p>Mehr im Web: <a href="https://www.facebook.com/myrathband" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/myrathband</a></p>
<h2>Die Tracklist von „Live At Carthage“:</h2>
<p>1. Believer (feat. Don Airey)*<br />
2. Asl<br />
3. <a href="https://youtu.be/QZQQc4Z1rHo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Born To Survive (Video bei youtube)</a><br />
4. Storm Of Lies<br />
5. Dance<br />
6. Wide Shut<br />
7. Merciless Times<br />
8. Get Your Freedom Back<br />
9. Endure The Silence<br />
10. Nobody´s Lives<br />
11. Duat<br />
12. The Unburnt<br />
13. Sour Sigh<br />
14. Tales Of The Sands<br />
15. Madness **<br />
16. Believer<br />
17. No Holding Back<br />
18. Drum Solo **<br />
19. Beyond The Stars<br />
20. Outro **<br />
Bonus: Making-Of**<br />
*Nur auf der CD<br />
**Nur auf der DVD (FSK: 6)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[MYRATH]]></band>
<genres><![CDATA[progressive metal, power metal, melodic metal]]></genres>
<wpid>211176</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>KREATOR: London Apocalypticon &#8211; Live At The Roundhouse [BluRay+CD]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/kreator-london-apocalypticon-live-at-the-roundhouse-bluraycd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schaffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 12:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[KREATOR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=205058</guid>

					<description><![CDATA[Zur Kritik der Live-CD &#8222;London Apocalypticon &#8211; Live At The Roundhouse&#8220; Es soll der krönende Abschluss sein. Nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="https://vampster.com/cd-reviews/kreator-london-apocalypticon-live-at-the-roundhouse/">Zur Kritik der Live-CD &#8222;London Apocalypticon &#8211; Live At The Roundhouse&#8220;</a></p></blockquote>
<p>Es soll der krönende Abschluss sein. Nach hunderten Shows in aller Welt geht am 16. Dezember 2018 der „<a href="https://vampster.com/cd-reviews/kreator-gods-of-violence/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gods Of Violence</a>“-Tourzyklus in der englischen Hauptstadt zu Ende. Um dies zu würdigen – und natürlich für die Nachwelt festzuhalten – lassen <a href="https://vampster.com/bands/kreator/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KREATOR</a> das rund 75-minütige Set professionell aufzeichnen. Mit „London Apocalypticon – Live At The Roundhouse“ verspricht die deutsche Thrash-Legende gute zwei Jahre später viel und hält einiges.</p>
<p>Mit einem bunt gemischten Set voller Klassiker – neben vier aktuellen Stücken spielen sich <a href="https://vampster.com/bands/kreator/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KREATOR</a> munter durch ihre Diskografie – begibt sich die Veröffentlichung von Beginn an auf die Siegesstraße. „People Of The Lie“, „Phobia“, das obligatorische „Flag Of Hate” und “Enemy of God” als Opener – was wollen Mille und seine Truppe da schon falsch machen?</p>
<p>Zumal „London Apocalypticon“ fast schon zu gut klingt. Der Mix ist differenziert und druckvoll, ohne das Publikum zu ersticken. Sogar Milles Vocals haben die Durchschlagskraft, nicht inmitten des Thrash-Infernos unterzugehen. Weil die Gitarren zudem roh bleiben, bleibt der Live-Charakter erhalten. Ganz gleich, ob da nun viel nachgeholfen wurde oder nicht, das Ergebnis spricht für sich.</p>
<h2>&#8222;London Apocalypticon&#8220; hat nur Stereo-Sound</h2>
<p>Unverständlich ist daher umso mehr, dass „London Apocalypticon“ lediglich im PCM Stereo-Format vorliegt. Surround-Atmosphäre gibt es weder bei der London-Show noch den beiden Bonus-Konzerten aus Chile sowie vom tschechischen MASTERS OF ROCK-Festival.</p>
<p>Dass <a href="https://vampster.com/bands/kreator/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KREATOR</a> gleich zwei weitere Shows auf die BluRay gepackt haben, ist Segen und Fluch zugleich. Die Bildqualität ist bei beiden Bonuskonzerten nicht berauschend – Schärfe, ISO-Werte und Kontrast sind nicht immer perfekt abgestimmt –, aber immerhin hochauflösend und daher gut genießbar. Die Songauswahl gleicht weitestgehend der London-Show, wobei es hier und da mit „Civilization Collapse“, „Extreme Aggression“ oder „World War Now“ doch etwas Abwechslung gibt.</p>
<h2>Die Bonus-Konzerte legen die Schwächen der London-Show offen</h2>
<p>Ansonsten fangen beide Bonus-Konzerte Seiten von <a href="https://vampster.com/bands/kreator/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KREATOR</a>-Shows ein, die der Hauptmitschnitt nicht festzuhalten vermag: Während die riesige MASTERS OF ROCK-Bühne das komplette Setdesign mit seinen Videotafeln, den gotischen LED-Screens und dem imposanten Dämonenkopf im Hintergrund erst richtig in Szene zu setzen weiß, bekommen wir in Chile mit dem Publikum einen fünften Protagonisten zu sehen. Vom ersten Ton an rastet die riesige Arena aus, der Circle Pit nimmt für eine Stunde lang aberwitzige Ausmaße an, während die zahlreichen Kameras dieses Spektakel allzu bereitwillig festhalten und so die größte Schwäche des London-Konzerts offenbaren.</p>
<h2>KREATOR übertreiben es mit der Postproduktion</h2>
<p>Die Hauptshow mag mit zahlreichen Perspektiven aufwarten, ersäuft aber elendig in der Postproduktion. Nicht nur ist die komplette 75-minütige Show so hektisch geschnitten wie ein Musikvideo, auch liegen Farb- und Vintage-Filter über dem etwas zu weich gezeichneten Bild. Schlimmer wiegen jedoch die zahlreichen Dämonen- und Monster-Artworks, die ständig über das Geschehen gelegt werden und die Übersicht rauben. Warum die LED-Projektionen in der Totalen zudem in Großaufnahme zusätzlich ein zweites Mal eingeblendet werden, verstehen wir bis zum Schluss nicht. Kurz gesagt, der Schnitt samt Postproduktion ist eine selbstverliebte Katastrophe, der es zudem in 75 Minuten schafft, für gerade Mal zwei Sekunden den Moshpit zu zeigen.</p>
<h2>&#8222;London Apocalypticon&#8220; ist für KREATOR der krönende Abschluss eines weltumspannenden Tourzyklus</h2>
<p>Immerhin ist die Band selbst gut aufgelegt und feiert das Ende des Tourzyklus mit einer durch und durch engagierten Performance. Der Energiepegel bleibt während der gesamten Show am Anschlag und setzt nur dann zeitweise aus, wenn Mille das Publikum zum wiederholten Mal bittet, den nachfolgenden Songtitel zu schreien – natürlich mehrmals hintereinander. Da die Track-Markierungen jedoch gut gesetzt sind, bewahrt uns in diesem Fall die Skip-Taste vor einem Ausraster.</p>
<p>Selbigen heben wir uns für „Pleasure To Kill“ und natürlich „Hordes Of Chaos“ auf, wo es wieder „everyone against everyone“ heißt. Und wenn „jeder gegen jeden“ in Ermangelung an Alternativen eben das Billy-Regal miteinschließt, dann müssen wir halt demnächst den Sperrmüll wegfahren. Immerhin ist „London Apocalypticon“ für <a href="https://vampster.com/bands/kreator/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">KREATOR</a> der krönende Abschluss eines Tourzyklus, der die ganze Welt umspannte. Da wollen wir doch nicht diejenigen sein, die am Ende kneifen – auch wenn der Mitschnitt aus London am Ende nur auditiv vollends überzeugen kann.</p>
<p>Veröffentlichungstermin: 14.02.2020</p>
<p>Spielzeit: ca. 254 Min. (BluRay) / 72:37 (CD)</p>
<h3>Line-Up:</h3>
<p>Mille Petrozza – Vocals, Guitars<br />
Sami Yli-Sirniö &#8211; Gitarre<br />
Christian Giesler &#8211; Bass<br />
Jürgen Reil &#8211; Schlagzeug</p>
<p>Produziert von Grupa 13 Productions (Video London), Marc Görtz (Mix) und Olman V. Wiebe (Mastering)</p>
<p>Label: Nuclear Blast</p>
<p>Homepage: <a href="https://kreator-terrorzone.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://kreator-terrorzone.de/</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/KreatorOfficial" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.facebook.com/KreatorOfficial</a></p>
<h2>KREATOR “London Apocalypticon” Tracklist</h2>
<h3>BluRay</h3>
<p>Bild: 1080p Full HD<br />
Ton: PCM 2.0 Stereo</p>
<h4>London Apocalypticon</h4>
<p>01. The Four Horsemen/Choir Of The Damned<br />
02. Enemy Of God<br />
03. Hail To The Hordes<br />
04. Awakening Of The Gods<br />
05. People Of The Lie<br />
06. Gods Of Violence<br />
07. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CWmn4yYhNN0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Satan Is Real (Mitschnitt bei YouTube) </a><br />
08. Mars Mantra<br />
09. Phantom Antichrist<br />
10. Fallen Brother<br />
11. Flag Of Hate<br />
12. Phobia<br />
13. Hordes Of Chaos<br />
14. The Patriarch<br />
15. Violent Revolution<br />
16. Pleasure To Kill<br />
17. Apocalypticon</p>
<h4>Live In Chile</h4>
<p>01. Mars Mantra<br />
02. Phantom Antichrist<br />
03. Hail To The Hordes<br />
04. Army Of Storms<br />
05. Enemy Of God<br />
06. Satan Is Real<br />
07. Civilization Collapse<br />
08. Flag Of Hate<br />
09. Phobia<br />
10. Gods Of Violence<br />
11. Fallen Brother<br />
12. Hordes Of Chaos<br />
13. The Patriarch<br />
14. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CTOg9JXz9Go" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Violent Revolution (Mitschnitt bei YouTube)</a><br />
15. Pleasure To Kill<br />
16. Apocalypticon</p>
<h4>Masters Of Rock</h4>
<p>01. Choir Of The Damned<br />
02. Hordes Of Chaos<br />
03. Phobia<br />
04. Satan Is Real<br />
05. Gods Of Violence<br />
06. People Of The Lie<br />
07. Total Death<br />
08. Mars Mantra<br />
09. Phantom Antichrist<br />
10. Fallen Brother<br />
11. Army Of Storms<br />
12. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EvqZFhsLSS0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enemy Of God (Video bei YouTube)</a><br />
13. From Flood Into Fire<br />
14. Apocalypticon<br />
15. World War Now<br />
16. Hail To The Hordes<br />
17. Extreme Agression<br />
18. Civilization Collapse<br />
19. The Patriarch<br />
20. Violent Revolution<br />
21. Pleasure To Kill<br />
22. Death Becomes My Light</p>
<h4>Violent Visions (Musikvideos)</h4>
<p>01. Fallen Brother<br />
02. Hail To The Hordes<br />
03. Gods Of Violence<br />
04. Satan Is Real<br />
05. Totalitarian Terror</p>
<h3>Live-CD</h3>
<p>01. The Four Horsemen/Choir Of The Damned<br />
02. Enemy Of God<br />
03. Hail To The Hordes<br />
04. Awakening Of The Gods<br />
05. People Of The Lie<br />
06. Gods Of Violence<br />
07. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CWmn4yYhNN0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Satan Is Real (Mitschnitt bei YouTube) </a><br />
08. Mars Mantra<br />
09. Phantom Antichrist<br />
10. Fallen Brother<br />
11. Flag Of Hate<br />
12. Phobia<br />
13. Hordes Of Chaos<br />
14. The Patriarch<br />
15. Violent Revolution<br />
16. Pleasure To Kill<br />
17. Apocalypticon</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[KREATOR]]></band>
<genres><![CDATA[thrash metal]]></genres>
<wpid>205058</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>HEAVEN SHALL BURN: Mein grünes Herz in dunklen Zeiten [Film]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/heaven-shall-burn-mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-film/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schaffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 23:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[HEAVEN SHALL BURN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=204605</guid>

					<description><![CDATA[„Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ &#8211; ein wenig reißerisch ist der Titel ja schon. Und auch wenn&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ &#8211; ein wenig reißerisch ist der Titel ja schon. Und auch wenn er <a href="https://vampster.com/bands/heaven-shall-burn/">HEAVEN SHALL BURN</a> quasi aus der Seele spricht, ist er als Statement im Film selbst mehr Fußnote als zentrale Leitidee. Der Ansatz, den Produzent und Filmemacher Ingo Schmoll in seiner Dokumentation über die Thüringer Metal-Band verfolgt, ist nicht minder zwiegespalten.</p>
<p>Tatsächlich ist „Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ mal „Making of“ und kurze Zeit später der Versuch eines Bandporträts. Was der Film im Versuch dieses Spagats jedoch vergisst, ist ein roter Faden, ein Handlungsstrang, der auch Zuschauer außerhalb des Bandkosmos abholt. Wo die <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a>-Dokumentation „<a href="https://vampster.com/multimedia/parkway-drive-viva-the-underdogs-film/">Viva The Underdogs</a>“ grob den Fahrtweg zum Headlinerslot des Wacken Open Airs skizziert, verfehlt es Schmoll, die Produktion des Studioalbums „Of Truth And Sacrifice“ als rahmengebenden Plot zu inszenieren. Zumal „Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ streckenweise Gefahr läuft, nurmehr eine glorifizierte Ansammlung an Interviews zu sein.</p>
<h2>Wir lernen HEAVEN SHALL BURN auch privat kennen</h2>
<p>Eingangs begleiten wir <a href="https://vampster.com/bands/heaven-shall-burn/">HEAVEN SHALL BURN</a> dennoch zunächst ins Studio, wo wir nicht nur Einblicke in den Entstehungsprozess gewinnen und die angenehm menschliche Seite der Musiker kennenlernen dürfen, sondern auch ein paar „Sneak Peeks“ auf die kommende Platte erhaschen: ein Riff hier, ein Solo da und eine ganze Riege an Gastmusikern.</p>
<p>Von dort verzweigt sich „Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ zusehends: Wir begleiten die Musiker in ihrem Berufsalltag und lernen die Charaktere hinter der brachialen Soundgewalt ein wenig besser kennen. Ingo Schmolls Perspektive ist eine unaufgeregte und vor allem sympathische. Wir wohnen Bassist und Ergotherapeut Eric Bischoff bei einer Narbentherapie bei, besuchen Drummer Christian Bass an seinem modernen Arbeitsplatz als Produktentwickler und dürfen mit Frontmann Marcus Bischoff sogar mit auf die Intensivstation, wo er als Krankenpfleger tätig ist.</p>
<h2>Gründungsmitglied Maik Weichert ist immer für einen humorvollen Kommentar zu haben</h2>
<p>Die meiste Zeit verbringen wir jedoch mit Gitarrist Maik Weichert, der nicht nur munter über sein Leben als ewiger Student plaudert, sondern in nahezu jeden Schritt der Albumproduktion involviert ist. Daher ist er auch dabei, wenn es nach Dänemark in die Antfarm Studios geht, um mit Tue Madsen die Platte zu mixen, oder wenn in Weißrussland die Orchesterparts eingespielt werden sollen. Weichert ist nicht der schlechteste Moderator, denn mit seiner ehrlichen und authentischen Art ist das Gründungsmitglied immer für einen trockenen und nicht selten humorvollen Kommentar zu haben.</p>
<p>Dabei ist der Gitarrist beizeiten erfrischend reflektiert und selbstkritisch. Ethische Grundsätze, gesellschaftliche und politische Missstände – das alles diskutiert der Musiker vor der Kamera, ohne die Widersprüche auszuklammern, die sich für ihn als Individuum oder die Band <a href="https://vampster.com/bands/heaven-shall-burn/">HEAVEN SHALL BURN</a> fast zwangsläufig aus sozial- bis globalpolitischen Fragestellungen ergeben: sei es die (faire) Produktion von Bandmerchandise oder die vegan-vegetarische Lebensweise der einzelnen Mitglieder.</p>
<h2>Als reiner Dokumentarfilm scheitert &#8222;Mein grünes Herz in dunklen Zeiten&#8220;</h2>
<p>Leider wirken diese Szenen, wie auch der Abschnitt zum Trikotsponsoring des FC Carl Zeiss Jena oder das Schwimmtraining mit Weltmeister Paul Biedermann, vom Rest der Dokumentation relativ isoliert und teils fast schon willkürlich aneinandergereiht. Die wenigen kurzen Live-Ausschnitte vom <a href="https://vampster.com/bands/wacken-open-air/">WACKEN OPEN AIR</a> 2017 tun ihr Bestes, „Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ zusammenzuhalten, überdecken können sie die dramaturgischen Probleme derweil nicht.</p>
<p>Das Ass im Ärmel der Dokumentation ist &#8211; neben Gitarrist Alex‘ drei Katzen Elli, Frollein und Hexi &#8211; vielmehr die Band selbst, genauer gesagt die fünf Musiker, die sich vor der Kamera keineswegs verstellen. Wir sehen eine Formation mit Herz, mit Charakter und wir sehen vor allem Menschlichkeit. Wo „Mein grünes Herz in dunklen Zeiten“ als reiner Dokumentarfilm scheitert, ist er zugleich ein Musterbeispiel, wie die imaginäre Mauer zwischen Band und Publikum eingerissen wird.</p>
<h2>&#8222;Mein grünes Herz in dunklen Zeiten&#8220; lässt uns HEAVEN SHALL BURN besser kennenlernen</h2>
<p>Nach nicht ganz anderthalb Stunden verbleiben wir mit dem erhebenden Gefühl, <a href="https://vampster.com/bands/heaven-shall-burn/">HEAVEN SHALL BURN</a> ein bisschen besser kennengelernt zu haben. Nicht nur, wie die Formation als künstlerische Einheit tickt, sondern vor allem, wie das private Umfeld und das Aufwachsen in Thüringen im Spannungsfeld politischer Ideologien die Protagonisten nachhaltig geprägt hat. Und vielleicht, dämmert es uns, ist der Titel unter diesem Gesichtspunkt ja doch nicht so reißerisch, wie wir eingangs noch behauptet hatten.</p>
<p>Veröffentlichungstermin: 19.02.2020</p>
<p>Spielzeit: ca. 80 Min.</p>
<p>FSK: o.A.</p>
<p>Regie: Ingo Schmoll</p>
<p>Cast:<br />
Marcus Bischoff<br />
Maik Weichert<br />
Alexander Dietz<br />
Eric Bischoff<br />
Christian Bass</p>
<p>Produziert von: 24Bilder / Schmollywood<br />
Label: Century Media Records</p>
<p>Homepage: <a href="https://heavenshallburn.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://heavenshallburn.com</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[HEAVEN SHALL BURN]]></band>
<genres><![CDATA[metalcore, melodic death metal]]></genres>
<wpid>204605</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>PARKWAY DRIVE: Viva The Underdogs [Film]</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/parkway-drive-viva-the-underdogs-film/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Schaffer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 22:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[PARKWAY DRIVE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=202100</guid>

					<description><![CDATA[FULL FORCE, JERA ON AIR, RESURRECTION FEST, SUMMER BREEZE und schließlich WACKEN. Eigentlich erscheint es absurd bis realitätsfern,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vampster.com/bands/with-full-force/">FULL FORCE</a>, JERA ON AIR, RESURRECTION FEST, <a href="https://vampster.com/bands/summer-breeze/">SUMMER BREEZE</a> und schließlich <a href="https://vampster.com/bands/wacken-open-air/">WACKEN</a>. Eigentlich erscheint es absurd bis realitätsfern, dass eine Band, die im Sommer 2019 die größten Metal-Festivals Europas als Headliner anführte, das erfolgreichste Jahr ihrer Bandgeschichte unter dem Motto „Viva The Underdogs“ Revue passieren lässt. Fakt ist: <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> sind oben angekommen. Dass das Quintett aus dem kleinen Badeort Byron Bay an der Ostküste Australiens überhaupt dorthin kommen konnte, ist die eigentliche Sensation.</p>
<p>„Viva The Underdogs“ ist aber kein Werk der Nostalgie, keine Nacherzählung der ereignisreichen und arbeitsintensiven Bandhistorie seit den Anfängen der Formation im Jahr 2003. Diesen Blickwinkel ermöglicht bereits die Dokumentation „Home Is For The Heartless“ (2012). Regisseur Allan Hardy setzt dagegen Anfang 2019 an, als sich <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> gerade auf ihre <a href="https://vampster.com/live-reviews/parkway-drive-killswitch-engage-thy-art-is-murder-zenith-muenchen-16-2-2019/">Tournee zum Album „Reverence“ (2018)</a> vorbereiten.</p>
<h2>PARKWAY DRIVE machen keine halben Sachen</h2>
<p>Es kommt nicht von ungefähr, dass die Band in Berlin zu diesem Zeitpunkt eine geradezu wahnwitzig anmutende Show testet. Hinter allem, was <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> auf dieser Tour machen, steckt ein Ziel: Sie wollen an die Headliner-Slots der großen Festivals im Sommer. Um das zu erreichen, habe man alles auf eine Karte gesetzt. Gewinn mache man mit der Tour nicht, erklärt Frontmann Winston McCall, während kurz darauf meterhohe Flammensäulen durch die Halle schießen. Ob das nicht ein bisschen zu viel sei, hören wir ein Crewmitglied fragen. Gitarrist und Band-Manager Luke wiegelt aber umgehend ab: Das sei schon in Ordnung so.</p>
<p>Blicke hinter die Kulisse wie diese zeigen uns, warum das Projekt <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> letzten Endes so erfolgreich ist: Die Australier machen keine halben Sachen. Im Gegenzug zahlt sich der Mut ihrer Entscheidungen aus: Die Tour ist ausverkauft, die Fans sind außer sich und die Sommerfestivals quasi in der Tasche.</p>
<h2>Natürlich zelebriert &#8222;Viva The Underdogs&#8220; in erster Linie die Leistungen der Band</h2>
<p>„Viva The Underdogs“ macht glücklicherweise nicht den Fehler, zu einer glorifizierten Ansammlung von Interviews zu verkommen. Regisseur Allan Hardy gewährt uns regelmäßig Einblicke hinter die Bühne, die mit spektakulären und fantastisch geschnittenen Live-Impressionen abgerundet werden. Zwischendurch gesteht uns der Film gar ein paar kurze Eindrücke aus dem Privatleben der Australier zu, doch Charakterporträts dürfen wir nicht erwarten. „Viva The Underdogs“ ist eine Dokumentation über die Band <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> und nicht zuletzt ein großer Klopfer auf die eigene Schulter.</p>
<p>Natürlich zelebriert der Film ganz unverhohlen die Leistungen der fünf Musiker und ihrer Crew im vergangenen Jahr. Problematisch aus cineastischer Sicht ist dabei lediglich, dass es für <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> fast zu gut gelaufen ist. Während die Band von einem Hoch zum Nächsten eilt, müssen eine Sturmwarnung und ein fehlgezündeter Pyro-Effekt für den dramaturgischen Tiefpunkt sorgen. Entsprechend kleinlich wirkt die Frustration von Sänger Winston McCall, als einmal nicht alles nach Plan läuft.</p>
<h2>&#8222;Viva The Underdogs&#8220; ist ein Statement</h2>
<p>Der Festival-Sommer für <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> kulminiert schließlich wie „Viva The Underdogs“ selbst in der Headliner-Show auf dem <a href="https://vampster.com/bands/wacken-open-air/">WACKEN OPEN AIR 2019</a>, wo die Australier vor rund 50.000 Leuten auftreten. Atemberaubende Aufnahmen und ein knackiger Live-Sound fangen die elektrisierende Energie des Abends auf grandiose Art und Weise ein, während zu „Prey“ ein schierer Ozean aus Menschen auf und ab springt und sich zu „Karma“ gleich mehrere Circle Pits bilden. Im Schnelldurchlauf erleben wir die Highlights der Show nach, wobei leider nicht jeder Schnitt und jeder Übergang gleich natürlich gelungen ist.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sprechen diese Aufnahmen für sich. Beim Anblick der sieben Meter hohen Feuersäulen und den durchdrehenden Fans vor der Bühne erscheint es uns auf einmal nicht mehr als Sensation, dass ausgerechnet <a href="https://vampster.com/bands/parkway-drive/">PARKWAY DRIVE</a> das größte Metal-Festival der Welt anführen sollten. <a href="https://vampster.com/bands/wacken-open-air/">WACKEN 2019</a> mag das Ziel gewesen sein, doch seinen Anfang nahm die Reise dorthin vor rund 17 Jahren in einem kleinen Badeort an der australischen Ostküste. Und plötzlich ist auch der Titel dieser Dokumentation gar nicht mehr so absurd, geschweige denn realitätsfern, sondern ein Statement: „Viva The Underdogs“.</p>
<p>Veröffentlichungstermin: 22.01.2020</p>
<p>Spielzeit: 76 Min.</p>
<p>FSK: 12</p>
<p>Regie: Allan Hardy</p>
<h3>Cast</h3>
<p>Winston McCall<br />
Luke Kilpatrick<br />
Jeff Ling<br />
Ben Gordon<br />
Jia O’Connor</p>
<p>Label: Epitaph Records</p>
<p>Homepage: <a href="https://parkwaydriverock.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://parkwaydriverock.com/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[PARKWAY DRIVE]]></band>
<genres><![CDATA[metalcore]]></genres>
<wpid>202100</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>JONAS PHILIPPS: Wer probt hat&#8217;s nötig</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/jonas-philipps-wer-probt-hat-noetig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2019 15:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[JONAS PHILIPPS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=188779</guid>

					<description><![CDATA[In &#8222;Wer probt hat&#8216; nötig &#8211; Die Geschichte der schlechtesten Band der Welt&#8220; geht es um die Geschichte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In &#8222;Wer probt hat&#8216; nötig &#8211; Die Geschichte der schlechtesten Band der Welt&#8220; geht es um die Geschichte der vier Jungs der Band &#8222;Biersaufesel&#8220;. Und Biersaufesel hat, wie der Titel erahnen lässt,  keine großen Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen &#8211; dafür beim Autor Jonas Philipps, der hier Anekdoten aus seiner eigenen metallisch bewegten Jugend in ein Buch fließen ließ. Die Band Biersaufesel gab es wirklich, die Geschichten im Buch beschreibt Jonas Philipps im Anhang als &#8222;lose Erinnerungen&#8220;. Das tut dem Buch aber keinen Abbruch, den man kann sich als Leser gut vorstellen, dass der &#8222;Band-Alltag&#8220; und die Erlebnisse genau so waren, wie er sie beschreibt.</p>
<h2>Zwischen Jugendträumen und der harten Realität</h2>
<p>Jonas Philipps nimmt uns mit auf eine Reise in seine Jugend ins fränkische Dorf Weiherfelden &#8211; und als Leser ist man nah dabei, wie die selbsternannte schlechteste Band der Welt entsteht und es tatsächlich zu regionaler &#8222;Berühmtheit&#8220; schafft. Als schlechteste Band der Welt geht es dabei selbstverständlich weniger um&#8217;s fleißige Proben oder ausgefallene Arrangements, vielmehr gibt es typische Anekdoten einer aufregenden Jugend um eine spontan gegründete Band. Derbe Partys mit viel Alkohol dürfen dabei natürlich genauso wenig fehlen wie die unerklärlicherweise so unerreichbaren Mädchen, laute Musik, verpatzte Konzerte und andere Geschichten, die man in dem Alter so erlebt. Hier lässt uns Jonas Philipps tief in seine Jugend blicken und die ein oder andere Geschichte dürfte vielen selbst in ähnlicher Form passiert sein.</p>
<h2>&#8222;Wer probt hat&#8217;s nötig&#8220; ist gut gemeint, technisch aber leider nur Demo-Klasse</h2>
<p>Etwas Kritik muss aber noch sein: &#8222;Wer probt hat&#8217;s nötig&#8220; ist ein Buch, das gut gemeint aber leider nicht sonderlich gut geschrieben ist. Ähnlich wie bei einer jungen Band, wo man ständig üben und sich weiterentwickeln muss, um ein vorzeigbares Niveau zu erreichen, ist es beim Bücherschreiben offenbar auch: Man merkt dem Autor an, dass er mit Romanen noch nicht viel Erfahrung hat. Fast auf jeder Seite legen sich Floskeln wie &#8222;Wie ein begossener Pudel stand Paul da&#8220; oder &#8222;Manuel lachte mit verschmitzter Mine&#8220; in den Weg &#8211; das ist auf Dauer einfach nicht schön zu lesen. So wäre mein Tipp, es ähnlich wie bei einer ambitionierten Nachwuchsband zu halten: Kucken wie es die Großen (Autoren) machen &#8211; und davon lernen.</p>
<p>Autor: Jonas Philipps</p>
<p>Erscheinungstermin: 26. Oktober 2018</p>
<p>Verlag: Eigenverlag / Books On Demand</p>
<p>Webseite: <a href="https://www.jonas-philipps.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.jonas-philipps.de</a></p>
<p>Inhaltsverzeichnis:<br />
Erinnerungen &#8211; Das verhängnisvolle Feuer &#8211; Der verzweifelte Schreihals &#8211; Der Hase und das Rindfleisch &#8211; Online &#8211; Unplugged wider Willen &#8211; Das Loch der Kreativität &#8211; Genie und Wahnsinn &#8211; Auf gute Nachbarschaft &#8211; Zu Gast bei den Göttern &#8211; Katzen, Ketchup und Erfolge &#8211; When the Children Cry &#8211; In fremden Gefilden &#8211; Eckte Rockstars &#8211; Nackert &#8211; Pleiten, Pech und Pannen &#8211; Fehl am Platz &#8211; Der Rächer mit dem Becher &#8211; Yankee′s Metal Pub &#8211; Klagegesänge einer Katze &#8211; Der Weltenbummler &#8211; Die Rückkehr der schlechtesten Band der Welt &#8211; Fünf Gläser Bauernbrüh</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[JONAS PHILIPPS]]></band>
<genres><![CDATA[heavy metal]]></genres>
<wpid>188779</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>The Dead Don&#8217;t Die (Filmkritik)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/the-dead-dont-die-filmkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gnadiator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 06:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=186038</guid>

					<description><![CDATA[Eigentlich kann Jim Jarmusch Genrefilm. 1995 erfand er den Western neu („Dead Man“), 2013 trotzte er dem Vampirfilm-Genre&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich kann Jim Jarmusch Genrefilm. 1995 erfand er den Western neu („Dead Man“), 2013 trotzte er dem Vampirfilm-Genre eine feine Variation ab („Only Lovers Left Alive“). Die gängigen Mythen interessierten den legendären amerikanischen Independentfilmer dabei nie, und natürlich ging es auch nie um Cowboys oder um Blutsauger.</p>
<p>Das Thema stellte immer nur den Startpunkt beziehungsweise die Kulisse für Jarmuschs Philosophien auf das Leben und den Tod. Jetzt hat der 66-Jährige eine Zombiekomödie gedreht – und sich sauber verhoben.</p>
<h2>„The Dead Don’t Die“ ist nur ein Zombiefilm</h2>
<p>Das Problem: Wo „Dead Man“ am Ende ein Anti-Western war, ist „The Dead Don’t Die“ tatsächlich ein Zombiefilm geworden. Doch Jarmusch kann mit dem Genre nichts anfangen und schafft es nicht, ihm eine einzige neue Idee oder zumindest irgendeinen Kniff abzutrotzen. Oder wenigstens eine interessante Geschichte zu erzählen. Und das im zur Zeit ausgelutschtesten Filmgenre überhaupt, in dem zwischen Trash und Arthaus alles möglich scheint …</p>
<p>Um was geht’s? Peu à peu werden die Protagonisten der fiktiven Kleinstadt Centerville („A real nice place“, wie es auf dem Ortsschild heißt) vorgestellt und dann aufgefressen. Hier und da wird zwar ein wenig gekämpft, doch so richtig Widerstand gegen die mysteriöse, offenbar durch Fracking hervorgerufene Bedrohung rührt sich nicht in diesem charmanten Kuhkaff, das als Jarmusch als Gleichnis auf das Trump-Amerika und überhaupt auf die allgemeine Weltlage anlegt. Es hängt eine Glocke der Lethargie über Centerville, selbst die Helden sind seltsam abgestumpft und ergeben sich ganz unamerikanisch ihrem Schicksal.</p>
<h2>105 Minuten lang passiert nichts</h2>
<figure id="attachment_186042" aria-describedby="caption-attachment-186042" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-186042" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4-150x150.jpg 150w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4-300x300.jpg 300w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4-768x768.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4-600x600.jpg 600w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheDeadDontDie_Credit-Frederick-Elmes-Focus-Features-∏-2019-Image-Eleven-Productions-Inc.-4.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-186042" class="wp-caption-text">Iggy Pop spielt in &#8222;The Dead Don&#8217;t Die&#8220; einen Zombi (Foto: FFrederick Elmes Focus Features 2019 Image Eleven Productions, Inc.)</figcaption></figure>
<p>Nun durfte man bei Jim Jarmusch noch nie eine stringente Geschichte erwarten, zu sehr liebt der Regisseur das Spiel mit Brüchen und unterlaufenen Erwartungshaltungen. Diesmal arbeitet sich jedoch eine hochkarätige Besetzung (neben dem schon „Zombieland“-erfahrenen Bill Murray unter anderem Tilda Swinton, Steve Buscemi, Danny Glover, Adam Driver und Chloë Sevigny, aber auch wieder viele Musiker wie TOM WAITS, IGGY POP, SELENA GOMEZ und RZA vom mächtigen WU-TANG CLAN) an einem Nicht-Skript ab.</p>
<p>105 Minuten lang passiert nichts. Die Spezialeffekte sind mau, die wenigen Gags schrecklich fade, selbstgefällig und aufgesetzt. Überhaupt wirkt „The Dead Don’t Die“ wie ein Witz, der einmal zu oft erzählt wurde. Bei aller Verehrung für Jarmusch und sein Schaffenswerk: Dieser Film taugt gar nix.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<genres><![CDATA[SONSTIGE]]></genres>
<wpid>186038</wpid>
	</item>
		<item>
		<title> „Weil du nur einmal lebst – DIE TOTEN HOSEN auf Tour“ (Film-Kritik)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/weil-du-nur-einmal-lebst-die-toten-hosen-auf-tour-film-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gnadiator]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 08:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[DIE TOTEN HOSEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=175054</guid>

					<description><![CDATA[Ein Jahr lang hat Cordula Kablitz-Post die Düsseldorfer Punkrock-Institution DIE TOTEN HOSEN auf Tour begleitet. Ob man die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr lang hat Cordula Kablitz-Post die Düsseldorfer Punkrock-Institution <a href="https://vampster.com/bands/die-toten-hosen/">DIE TOTEN HOSEN</a> auf Tour begleitet. Ob man die Band mag oder nicht: „Weil du nur einmal lebst“ ist eine sehenswerte Musikdoku geworden.</p>
<p>Wenn du schon eine Doku über deine Band drehen lässt, dann lass die Kamera dicht an dich ran. Das tun Düsseldorf’s Finest – auch, wenn diese sie in manch einer Einstellung ganz schön alt aussehen lässt. Aber wie Sänger und Frontturner Campino (auch schon 56 Jahre alt) selbst sagt: „Lieber jetzt als in fünf Jahren &#8230;“</p>
<h2>Geschichten aus dem DIE TOTEN HOSEN-Universum</h2>
<p>Der Hörsturz des Sängers und der Abbruch der laufenden Tournee, das #wirsindmehr-Benefizkonzert in Chemnitz, der nächtliche Ausflug ins Dresdner Freibad, für den es prompt eine Anzeige hagelte – „Weil du nur einmal lebst – DIE TOTEN HOSEN auf Tour“ erzählt im bewegten Bild noch einmal (fast) alles, was zuletzt so im HOSEN-Universum passiert ist. Große Bands erkennt man unter anderem daran, dass sich um sie viele große und kleine Geschichten ranken, die gerne noch einmal erzählt beziehungsweise gebührend zum Besten gegeben werden. Was hier auf großer Leinwand passiert.</p>
<h2>Altern mit Würde und Stil</h2>
<p>Wenn Campino und seine Bande für eine Clubshow nach Berlin ins legendäre SO36 zurückkehren, dort mit alten Weggefährten wie Norbert Hähnel (DER ECHTE HEINO, veranstaltete 1982 das erste HOSEN-Konzert in der Hauptstadt) in den Bildbänden über den Kreuzberger Traditionsclub blättern und auf den alten Schwarz-Weiß-Fotos ihr eigenes Bandlogo entdecken, das sie dereinst selbst an die dortige Klowand gepinselt haben, das hat schon was. Altern mit Würde und Stil!</p>
<h2>Der Wahnsinn einer Stadiontour</h2>
<p>Regisseurin Cordula Kablitz-Post findet die richtige Mischung aus Nähe und Distanz – in Bild und Wort. Sogar beim Rempeltanz vor der Bühne ist die Kamera dabei, inmitten der tobenden Fans, die sich über selten Gespieltes wie „Frühstückskorn“ und „Der Bofrost Mann“ freuen. Man erfährt, was der Refrain von „Auswärtsspiel“ mit Argentinien zu tun hat, wie schwer es den Musikern gefallen ist, mit wachsendem Erfolg nicht mehr von der eigenen Szene akzeptiert zu werden, und dass Campino konsequenterweise noch immer Opel fährt. Vor allem aber kriegt man einen Eindruck von dem ganzen Wahnsinn, der hinter so einer Riesenproduktion wie einer DIE TOTE HOSEN-Stadiontournee steckt – und wie viel Druck dabei nicht zuletzt auf Campino lastet.</p>
<p>Ob man die Band mag oder nicht: DIE TOTEN HOSEN machen schon sehr viel richtig. Auch mit dieser Doku, die zeigt, dass Wahrnehmung und Rezeption hierzulande eine andere sind als beispielweise in Argentinien. Spätestens beim umjubelten „Hosenfest“ in Buenos Aires sind die vier Düsseldorfer und ihr witziger britischer Schlagzeuger nämlich wieder so richtig Punkrock.</p>
<p>Filmstart: 23. März 2019</p>
<p>Trailer und mehr Infos unter <a href="https://www.dietotenhosen-derfilm.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dietotenhosen-derfilm.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[DIE TOTEN HOSEN]]></band>
<genres><![CDATA[ROCK, punk rock]]></genres>
<wpid>175054</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>„Friedhof der Kuscheltiere (2019)“ (Film-Kritik)</title>
		<link>https://vampster.com/multimedia/neu-im-kino-friedhof-der-kuscheltiere-2019-film-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[gnadiator]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 14:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=174616</guid>

					<description><![CDATA[„Friedhof der Kuscheltiere“ ist nicht nur das erfolgreichste Buch von Stephen King, sondern auch eines seiner besten. 30 Jahre nach der missglückten ersten Verfilmung kommt nun ein neuer Versuch ins Kino – und scheitert ebenfalls.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Friedhof der Kuscheltiere“ ist nicht nur das erfolgreichste Buch von Stephen King, sondern auch eines seiner besten. 30 Jahre nach der missglückten ersten Verfilmung kommt nun ein neuer Versuch ins Kino – und scheitert ebenfalls.</strong></p>
<p>Am stärksten war Stephen King immer dann, wenn er in seinen Geschichten den Ball flach hielt und statt endloser Fantasy-Epen mit Über-Monstern und mächtig viel Mystery-Kram das Grauen heimlich, fies und leise ins ganz normale amerikanische Familienidyll hineinkriechen ließ. So wie im Roman „Pet Sematary“ aus dem Jahr 1983, in dem er seine Helden bei ihren existenziellen Sorgen packt &#8230;</p>
<h2>Stephen King im Kino: Funktionert es diesmal?</h2>
<p>Da zieht der junge Arzt Louis Creed (Woody Harrelson für Arme: Jason Clarke) mit seiner Familie aus Boston ins ländliche Maine. Das neue Heim am Rande der Kleinstadt Ludlow entpuppt sich als das erhoffte Traumhaus, leider liegt es direkt an einer vielbefahrenen Staatsstraße, auf der Tag und Nacht schwere Lastwagen vorbeibrettern. Es dauert nicht lange, da liegt Familienkater Church zermalmt im Straßengraben.</p>
<p>Um seinen Kindern die traurige Nachricht zu ersparen, will Louis den Kadaver nachts heimlich auf dem seltsamen Haustier-Friedhof verscharren, der hinter dem Haus der Creeds liegt. Doch dann zeigt ihm sein Nachbar Jud (blass: John Lithgow) einen alten indianischen Begräbnisplatz, wo der Körper in die Erde kommt. Am nächsten Morgen ist die Katz’ zurück – besser gesagt etwas, das aussieht wie diese, streng riecht und ein beängstigend-mordlüsternes Verhalten offenbart. Als wenig später Louis Tochter Ellie (wie die junge Drew Barrymore: Jeté Laurence) ebenfalls überfahren wird, ist die Versuchung zu groß &#8230;</p>
<h2>Alles steuert auf ein blutiges Horrorfilm-Finale zu</h2>
<p>Mary Lamberts Verfilmung aus dem Jahr 1989 ist bis auf den schmissigen Titelsong der <a href="https://vampster.com/bands/ramones/">RAMONES</a> zu Recht vergessen. Der zweite Versuch 30 Jahre später sieht besser aus, macht aber leider dieselben Fehler. Das Problem: Kings Buch (von dem man nicht glaubt, dass es so schwer zu verfilmen sei) mangelt es an offensichtlichen Schauwerten, auf die Hollywood jedoch zwingend angewiesen zu sein glaubt. Weshalb die Regisseure Kevin Kölsch und Dennis Widmyer nicht lange fackeln und alles daran setzen, möglichst flott zum blutigen Finale zu kommen.</p>
<p>Dafür wurde einiges aus der Buchvorlage gerafft, gestrichen und geändert. Kann man machen: Buch und Film, Vorlage und Adaption sind zwei paar Stiefel, das wissen wir alle. Nur müsste die Verfilmung dann halt eigene Ideen haben und Akzente setzen. Dass hier weder Drehbuch noch Regie Gespür für Kings düsteres, überaus deprimierendes Familiendrama haben, ist schade. Schlecht ist, dass sie keinerlei Interesse an den Figuren zeigen, über die die ganze Geschichte letztlich funktioniert. Wo das Buch ganz tief in die Gefühlswelt des Vaters eintaucht und seine schleichende Verzweiflung spürbar macht, kriegt hier kein Charakter auch nur im Ansatz Tiefe.</p>
<h2>„Friedhof der Kuscheltiere 2019&#8243; wird zum x-beliebigen Teenie-Slasher</h2>
<p>Die daraus resultierende emotionale Leere lässt auch diese Adaption von „Friedhof der Kuscheltiere“ am Ende wie einen x-beliebigen Teenie-Slasher aussehen – mit diversen Zombie-, Spukhaus- und Psychothriller-Anleihen gratis dazu. Da fächert ein ganzer Horror-Gemischtwarenladen auf: Von allem ein bisschen was &#8230; und immer schön an der Oberfläche kratzen.</p>
<p>Zumindest sieht diese ärgerliche Unentschlossenheit optisch recht gut aus. Kunstnebel wabert auf Waldboden, die Tonspur birst vor Effekten, während die Inszenierung die sattsam bekannte Klaviatur des Horrorfilm-Genres spielt (Wald, Keller, Nacht, Nebel) und sich von dem ein oder anderem schlampigen Logik-Loch nicht beirren lässt. Dazu gibt es schicke, aber gänzlich sinnfreie Szenen wie eine Prozession von mit selbstgebastelten Tiermasken verkleideten Kindern aus dem Dorf, die einen toten Hund auf dem Haustier-Friedhof im Wald hinter dem Creed’schen Anwesen zu Grabe tragen.</p>
<p>Auch „Friedhof der Kuscheltiere“ (2019) scheitert großflächig an der Romanvorlage. Genau genommen eine Themaverfehlung.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KA2OsMjtTn0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friedhof der Kuscheltiere 2019 &#8211; offizieller Film-Trailer bei YouTube </a>(Achtung, Spoileralarm!)<br />
<a href="https://www.facebook.com/FriedhofDerKuscheltiere.DE/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friedhof der Kuscheltiere 2019 bei facebook</a></p>
<p><strong>Kinostart: 04.04.2019</strong></p>
<p>Dauer: 101 Min<br />
FSK: ab 16<br />
Produktionsland: USA<br />
Filmverleih: Paramount</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<wpid>174616</wpid>
	</item>
	</channel>
</rss>
