Genre: grindcore

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Grindcore – mehr als Krach

Extreme ausloten war schon immer ein Reiz. Das dachten sich auch gewisse Bands, deren Ziel nichts anderes war als die schnellste Band der Welt zu sein, zu schockieren, ein unglaublich aggressives Ventil zu schaffen. Punk eignete sich wunderbar dafür, Hardcore noch besser und der Metal bot auch einige nette Riffs. Jetzt noch die Geschwindigkeit auf 110 % und draußen sind die letzten Spießer. Nennt es Krach, nennt es keine Musik, nennt es wahnsinnig! Das wiederum ist Musik in den Ohren jedes Grindmaniacs. Immerhin schreien die Sänger hier ihre tiefsten Emotionen, ihre schärfste Sozialkritik und ihre persönliche Ansicht zum Weltgeschehen heraus.

Grindcore hat eine Message. Auch wenn man die Texte nicht versteht

Grindcore ist politisch. Grindcore hat eine Message. Warum will man das nicht verstehen? Okay, da ist die Sache, dass man ja keinen Ton von den Texten versteht. Zugegeben auch, dass es schon ganz schöner Lärm ist. 2:0 für die harmonische Fraktion. Aber Grindcore bleibt der Sieger der Herzen.

Alle Artikel in unserem Grindcore Genre Archiv:

GUT: Pimps Of Gore [ausgemustert]

Kennt jemand noch GUT? Genau, "die" GUT. Die mit dem Logo, das genauso leserlich ist, wie die Texte geistreich und die Musik professionell. Da es ja seinerzeit schon genug Idioten gab, die sich genötigt sahen den lyrischen, wie musikalischen Müll abzufeiern, lag natürlich nichts ferner, als den "Kult" erneut aufleben zu lassen. Auf "Pimps Of Gore" gibt es für den geneigten Hörer daher mehr als eine handvoll dilettantische Gitarrenriffs, billige Pseudoporn-Samples und dümmstes Elektrogehampel aus der Gischtklaue von Otto von Schirach. Brauchte man damals nicht und ist auch heute so unnötig wie nur irgendwie möglich.

ANTIGAMA: Aufnahmen beendet

ANTIGAMA haben die Aufnahmen zu ihrem neuen Album "Resonance" abgeschlossen. 18 Songs werden auf dem Werk enthalten sein, welches Mai 2007 via Relapse Records auf den Markt kommt. Einige Songtitel: "Seismic Report", "Ecstasy", "Pursuit", "Neutral Balance", "Order", "Pending", "Remembering Nothing", "By And By", "Shymrok" und "Stars".

OVO: Miastenia [ausgemustert]

Ich mag grenzüberschreitende Bands verdammt gerne, ich mag Noise, ich mag Ungewöhnliches, ich mag schwer Verdauliches. Aber es muss gekonnt sein. Wie L.MINYGWAL. An die muss ich beim Konsum von "Miastenia" stets denken, denn ich wünsche mir, "E´er" zu hören und nicht dieses Etwas. Das Duo OVO aus Italien, bestehend aus Multiinstrumentalistin und Drummer liefert Musik ab, die lärmt, die keinerlei Gehalt in sich birgt und nervtötend bis völig öde ist, bis auf den Song "Rio Barbaia". Der geht so. Die Sängerin krächzt, trifft keinen Ton und lässt selbst die wenigen guten musikalischen Stellen unerträglich werden. Nur das Cover ist schön. Und das reicht nicht, um die Ohrenschmerzen, die diese Pseudokunst verursacht, auszugleichen. Schade für die verlorene Zeit.

DEIFECATION: Neues Material zum freien Download

Die Old-School-Death-Metaller von DEIFECATION haben ihre neue Scheibe "Catharthic Octogenaricide" unter der Creative Commons License zum kostenfreien Download via www.unstoppablemedia.com ins Netz gestellt. Derzeit werden interessierte Labels/Distributoren für eine Veröffentlichung im Jahr 2007 gesucht. Die Tracklist:

Greeting Immortality
Senile For Satan
Reciprocreation
The Grim Rimmer
The Serial Cable Killer
Cromlech

EMBALMING THEATRE: neue Splits

Dieser Tage erscheinen zwei neue Splits für die sich EMBALMING THEATRE mit HAEMORRHAGE und XXX MANIAK zusammengetan haben. Derzeit arbeiten die Schweizer an einem Output zusammen mit HACKSAW SURGERY. Außerdem wollen die Grinder nächstes Jahr eine Split mit EXULCERATION herausbringen, auf der nicht veröffentlichtes EXULCERATION-Material aus dem Jahr 1993 zu finden sein wird.

H.407 vs. AGATHOCLES: For What? For Who? [ausgemustert]

Machen wir es kurz – diese Split braucht keiner. Obwohl AGATHOCLES etwas dazu beigesteuert haben, aber Livetracks von 1997 mit miesem Sound bringen wirklich niemandem etwas. Hört euch lieber "Thanks for Your Hostility" an, da sind die meisten Songs in der viel besseren Studioversion enthalten. Die Splitpartner der belgischen Kultgrinder sind die Polen H.407, die mit ihrem langweilig-groovigem, leicht blastigem und vor allem uninteressantem Crust-Grind keinen Blumentopf gewinnen können. Diese Split bietet 45 Minuten unterdurchschnittliche Unterhaltung, ein Todesurteil bei der Schwemme an neuen, guten Releases.
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POOSTEW: "Plutocracy" am 27. Dezember

"POOSTEW"Am 27. Dezember 2006 erscheint das neue POOSTEW-Album über Silent Stagnation Records. Aufgenommen wurde die Scheibe mit Jens Ballaschke im 3rd A Studio, für die Optik war erneut Szandor Kubassa zuständig. "Plutocracy" wird auch in einer auf 100 Stück limitierten Sonderauflage mit speziellem Cover erhältlich sein. Zwei der 14 Songs kann man sich bereits via E-Card im Internet anhören. Das Album enthält folgende Tracks: