WITCHERY: Witchburner

"Witchburner" ist ein Wiedersehen mit alten Bekannten – zum einen ist auf dem Cover des ´99er Albums wieder das Witchery Maskottchen Ben Wrangle abgebildet, zum anderen sind die ersten vier Tracks des Albums Coverversionen: "Fast as a shark" (Accept), "I wann a be somebody" (W.A.S.P.), "Riding on the Wind" (Judas Priest) und Neon Knights (Black Sabbath) – diesen Klassikern haben Witchery respektlos ihren Stempel aufgedrückt. Witcherys Interpretation ist schneller, brutaler und fieser als die Originale.

Witchburner ist ein Wiedersehen mit alten Bekannten – zum einen ist auf dem Cover des ´99er Albums wieder das WITCHERY Maskottchen Ben Wrangle abgebildet, zum anderen sind die ersten vier Tracks des Albums Coverversionen: Fast as a shark (Accept), I wann a be somebody (W.A.S.P.), Riding on the Wind (Judas Priest) und Neon Knights (Black Sabbath) – diesen Klassikern haben WITCHERY respektlos ihren Stempel aufgedrückt. WITCHERYs Interpretation ist schneller, brutaler und fieser als die Originale.

WITCHERY liefern 4 gelungene Cover-Versionen und eigene Songs

Gelungene Coverversionen zeichnen sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass man beide Bands in dem Song erkennt: Das Original darf nicht völlig untergehen und gleichzeitig soll es doch möglich sein, zu erkennen, wer den Song neu aufgenommen hat. Eine Band wie WITCHERY kann so was natürlich – wobei sich an Toxines Geschrei sicher die Geister scheiden: Für die einen ist sein Gekreische das i-Tüpfelchen auf den derben Covern, die anderen werden eine gewisse Eintönigkeit bemängeln. Dennoch haben WITCHERY den Song neues Leben eingeblasen (der Ausdruck hauchen hat in einer WITCHERY Review nicht verloren) – besonders I wanna be somebody ist ein richtiger Knaller geworden, mit dem WITCHERY-typischen Rock n´ Roll Feeling ausgestattet, erzeugt der Track automatisch Party-Laune.

Die 3 Eigenkompositionen sind brutaler als die Songs von “Restless And Dead”

Die drei Eigenkompositionen The Howling, The Executioner und Witchburner sind allesamt noch eine Ecke brutaler und schneller als die Songs von Restless and Dead. Besonders The Executioner klingt ziemlich nach Slayer, das Gitarrenintro ist von Black Magic Night ausgeliehen – trotzdem lassen die Tracks weder Spontanität noch das typische Witchery-Etwas, das dich in den Arsch tritt, vermissen. Der Track Witchburner kommt in reichlich blechernem Sound daher, steht den anderen Titeln allerdings nichts in Härte oder Ähnlichkeit zu einer bereits erwähnten amerikanischen Band nach. Es ist schon ziemlich unglaublich, wie WITCHERY die Vergangenheit nicht nur reaktivieren, sondern auch noch einen draufsetzen.

Line-Up:
Toxine – Vocals
Jensen – Gitarre
Richard Corpse – Gitarre
Sharlee D´Angelo – Bass
Mique – Schlagzeug

vampirias Witchery-History

WITCHERY “Restless And Dead” Tracklist

Fast as a Shark
I wanna be somebody
Riding on the wind
Neon knights
The howling
The executioner
Witchburner

Spielzeit: 28:09

VÖ: 1999

Label: Necropolis Records