WITCHERY – the W-STORY!

In Schweden ist alles anders, zum Frühstück gibt es Knäckebrot mit Fisch drauf und auch sonst hat der Schwede komische Vorlieben: statt in nur einer Band zu spielen, zupft er in mehreren Bands an mehreren Instrumenten rum – und das gleichzeitig *g*. Auch Witchery machen da keine Ausnahme, im Gegenteil. Um ein wenig Licht in die skandinavische Dunkelheit zu bringen, kommt hier die W-STORY!

Die WITCHERY W-STORY

In Schweden ist alles anders, zum Frühstück gibt es Knäckebrot mit Fisch drauf und auch sonst hat der Schwede komische Vorlieben: statt in nur einer Band zu spielen, zupft er in mehreren Bands an mehreren Instrumenten rum – und das gleichzeitig *g*. Auch Witchery machen da keine Ausnahme, im Gegenteil. Um ein wenig Licht in die skandinavische Dunkelheit zu bringen, und um ein paar Dinge im Witchery Interview klarer zu machen, kommt hier die W-STORY!

Witchery geht aus der Band SATANIC SLAUGHTER hervor, die seit 1985 aktiv war, es aber erst 1994 zu einem Plattenvertrag bei Necropolis Records brachte. 1997 sollte dann das zweite Satanic Slaughter Album aufgenommen werden. Dabei ergab sich ein kleines Problem: Ztephan Dark, Gründungsmitglied von Satanic Slaughter, wollte zum erstem Mal die Songs (auf dem ersten war Tony/Toxine für die Vocals zuständig) einsingen, es stellte sich aber heraus, dass er gar nicht singen konnte. Zwei Wochen vor den Aufnahmen, beschloss Dark, den verbleibenden vier Musikern von Satanic Slaughter mitzuteilen, dass er gedenke, die Band zu verlassen und den Namen Satanic Slaughter mitzunehmen, um sich neue Mitglieder zu suchen.

Die vier gefeuerten Musiker waren: Toxine – Vocals, Jensen – Gitarre, Richard Corpse – Gitarre und Mique – Schlagzeug. Jensen, Toxine, Richard und Mique beschlossen das Album trotz der Querelen aufzunehmen. Im April 1997 wurde das Album In Andy LaRoques Los Angered-Studio aufgenommen. Die Bass-Parts von Witchburner, so der Name des Albums wurden gemeinsam von Richard und Jensen eingespielt. Sie entschieden sich für den Bandnamen WITCHERY.

Witchburner bestand aus vier Coverversionen (Accept – Restless and Wild, WASP – I Wanna be somebody, Judas Priest – Riding on the wind, Black Sabbath – Neon Knights). Da eine Mini-CD mit diesen Tracks als Debüt nicht besonders geeignet war, beschloss die Band zusammen mit dem Label Necropolis, die CD solange auf Eis zu legen, bis ein Full-Lenght-Debütalbum fertig war. Doch zunächst geschah etwas anderes: Jensen lernte auf einer Party Im Dezember 1997 den Mercyful Fate Bassisten Sharlee D’Angelo kennen. Sharlee willigte ein, künftig auch für Witchery Bass zu spielen. Jensen schrieb die restlichen Songs für das Debüt-Album Restless and Dead. Im Januar 1998 trafen sich Jensen und Sharlee, der bis zu diesem Zeitpunkt in den USA mit den Aufnahmen zu Mercyful Fates Dead Again beschäftigt war. Nach nur einer Probe, in der Sharlee die Witchery Songs zum ersten mal spielte, nahm die Band in einer Woche das komplette Restless and Dead Album in den Blue Hill Studios in Linköping auf. Restless and Dead wurde wie auch Witchburner, auf dem sich zusätzlich zu den Coverversionen noch drei Eigenkompositionen befanden, 1998 veröffentlicht. Im selben Jahr wurde die Band vom finnischen Magazin Suomi Finland Perkele zum besten Newcomer ausgezeichnet.

Bereits im Juli 1998 nahm die Band ihr drittes Album Dead, Hot and Ready auf, das erst im September 1999 veröffentlicht wurde. Doch damit mich genug, Musiker von Witchery sind oder waren unter anderem in folgenden Bands beteiligt:

Jensen – The Haunted, Witchery, ex-Séance

Richard Corpse – Séance, Infernal, Witchery

Sharlee D’Angelo – Mercyful Fate, Witchery, Arch Enemy, Sinergy

Mique – Séance, Witchery

Toxine – Séance, Infernal, Witchery

Wir lernen daraus: Knäckebrot mit Fisch schmeckt nicht nur seltsam, sondern macht auch hyperaktiv!

Stand der W-STORY: 7.Februar 2000