OBSCURE INFINITY: Into The Depths Of Infinity

Klasse Old School Death Metal ohne modernen Schnick Schnack.

In Zeiten, in denen viele neuere Death Metal-Bands sich entweder durch überzogenes technisches Gefrickel, klinisch tote Produktionen oder schlicht und ergreifend Belanglosigkeit disqualifizieren, tut es gut mal wieder eine zu hundert Prozent Old schoolige Death Metal-Kapelle zu hören an der die letzten zehn bis fünfzehn Jahre scheinbar spurlos vorbei gegangen sind, auch wenn diese erst 2007 gegründet wurde und nun mit Into The Dephts Of Infinity ihr erstes Demo vorlegt. Zwischen dem akustischen Intro und dem ebenfalls akustischen Outro gibt es eine Viertelstunde Futter für alle Old School Deather. Nach dem Intro geht es mit Tomb Of Mortality erst mal überfallartig los. Zwischendurch wechseln OBSCURE INFINITY aber immer mal wieder ins schleppende Mid Tempo. Maniac Destroyer wiederum bleibt überwiegend ziemlich schnell, weist aber zu Anfang und Ende ebenfalls schleppende Parts auf. Das Gitarrenintro zum Titeltrack ist mal ganz großes Atmosphären-Kino und auch der Rest des Songs steht den beiden Vorgängern in nichts nach. Abgerundet wird das ganze durch eine rohe aber gute Produktion, bei der man alle Instrumente sehr gut raus hören kann und einen Frontmann der wirklich Eier in der Stimme hat und der vor allem mehr oder weniger verständlich growlt. Einziger Kritikpunkt an diesem Teil ist die rote Schrift auf dem dunkeln Hintergrund im Booklet. Jungs, habt ihr mal versucht das zu lesen? Da ist Augenkrebs vorprogrammiert. Bestellen könnt ihr die Scheibe für fünf Euro plus zwei Euro Versand direkt über die Band.

Veröffentlichungstermin: 2008

Spielzeit: 19:36 Min.

Line-Up:
Jules – Gesang
Stefan – Gitarre
Pascal – Bass
Oli – Schlagzeug

Produziert von Nils (WEIRD FATE)
Label: Eigenproduktion
MySpace: http://www.myspace.com/obscureinfinity

Tracklist:
01. Intro – …And Only Past Remains
02. Tomb Of Mortality
03. Maniac Destroyer
04. Into The Depths Of Infinity
05. Outro – Far Beyond The Stars