NOUMENA: Absence

Aus dem Land der tausend Seen kommen NOUMENA und bieten dem willigen Käufer, wie kaum anders zu erwarten, melodic Death Metal.

Aus dem Land der tausend Seen kommen NOUMENA und bieten dem willigen Käufer, wie kaum anders zu erwarten, melodic Death Metal.

Allerdings verzichtet die Combo darauf irgendwelche CHILDREN OF BODOM-Trademarks zu kopieren, sondern versucht ihre eigene Nische im Todesmetall-Sumpf zu finden.

NOUMENA lassen es auf ihrem Debütalbum Absence recht gemächlich angehen und flotte Abgehparts sucht man bei den insgesamt zehn Stücken vergeblich. Dahingegen wird der Hörer meist im Midtempobereich eingelullt. Sehr dominant ist hierbei die Leadgitarre, die stets im Vordergrund ihre Lines herunter nudelt, was auf die Dauer gesehen etwas nervt. Weiterhin verfügen NOUMENA über einen kraftvollen Sänger, der überwiegend grabstief grunzend seine Stories erzählt. Ab und zu werden dann cleane Vocals eingestreut (z.B. bei Prey Of The Tempter), die ebenfalls ansprechend inszeniert wurden. Hinzu kommen noch etliche folkige Einsprengsel, wie etwa bei der Nummer Everlasting Ward und manchmal animiert die Chose sogar zum Schunkeln. Naja, vielleicht nicht ganz so schlimm, wie man jetzt vermuten könnte, aber der gewisse Folk-Groove ist ein fester Bestandteil im Sound des finnischen Quintetts.

Das Manko bei NOUMENA ist jedoch die Gleichförmigkeit der Kompositionen. Irgendwie gleicht ein Song dem anderen und Highlights sind auf Absence nur schwer auszumachen.

Veröffentlichungstermin: 13.06.2005

Spielzeit: 46:54 Min.

Line-Up:
Antti Haapanen – vocals

Tuukka Tuomela – guitars

Ville Lamminaho – guitars

Hannu Savolainen – bass

Ilkka Unnbom – drums

Produziert von Tuomo Valtonen
Label: Spinefarm Records/Spikefarm Records

Hompage: http://www.thenoumena.com

Tracklist:
1. The End of the Century

2. Everlasting Ward

3. The First Drop

4. Slain Memories

5. A Day to Depart

6. Prey of the Tempter

7. Here We Lie

8. All Veiled

9. The Dream and the Escape

10. The Great Anonymous Doom