KALI YUGA: Slaves To The Subliminal

KALI YUGA: Slaves To The Subliminal

Auch wenn die Plattenfirma KALI YUGA gerne in die Metalcore-Schublade stecken würde, ändert das nichts daran, dass sich die fünf Geraer eigentlich ausschließlich im melodischen Death Metal bewegen, und Metalcore hier eher eine geringe Rolle spielt. Trotzdem schimmert immer wieder das (übrigens auch heute noch bärenstarke) NEAERA-Debüt The Rising Tide Of Oblivion durch, und auch die Zusammenarbeit mit Produzent Alexander Dietz (HEAVEN SHALL BURN) scheint Spuren hinterlassen zu haben. Ansonsten gibt es typischen schwedischen Death Metal, der gerne mal frühe AMON AMARTH zitiert, besonders in den Melodien.

Vor allem der Opener Bullethead könnte locker auf besagter NEAERA-Platte stehen, danach jedoch finden KALI YUGA ziemlich schnell ihre eigene Ausrichtung. Diese besteht soweit aus meist im Midtempo angesiedelten, groovigen Songs. Genau das wird der Platte nach einiger Zeit aber auch zum Verhängnis, insgesamt mangelt es über die gesamte Spieldauer doch etwas an Abwechslung. Es wird  zwar nie langweilig, jedoch könnten KALI YUGA letztlich etwas mehr variieren. Die nötige Rafinesse beim Songwriting kommt aber bestimmt mit der Zeit, Potenzial ist auf jeden Fall da, wie Bullethead, Dead Shall Reign oder das eingängige In Blood We Trust beweisen.

Somit ist Slaves To The Subliminal letztlich eine ordentliche, gut produzierte und sauber gespielte Platte, in die Fans oben genannter Bands bedenkenlos reinhören können, und bei der man den Musikern ihren Spaß an der Sache pausenlos anhört. So bitte weitermachen!

Veröffentlichungstermin: 12.02.2011

Spielzeit: 43:26 Min.

Line-Up:

Grützer – Vocals
Eik  – Guitars
Michbert – Guitars
Jan – Bass
Flo – Drums

Produziert von Alexander Dietz
Label: G.U.C. Records
MySpace: http://www.myspace.com/kaliyugametal

Tracklist:

01. Bullethead
02. Deadline
03. Abyss Of Live
04. Epedemic Fear
05. Fields Of War
06. In Blood We Trust
07. Suicide
08. Dead Shall Reign
09. Sanctimonious
10. Slaves To The Subuliminal