DESERTED FEAR: Dead Shores Rising

DESERTED FEAR haben ein Best-of-Death Metal-Album gemacht!

Es dauert nach dem Intro genau 20 Sekunden, dann sollten DESERTED FEAR eigentlich jeden im Sack haben, der ASPHYX mag. Denn das Riff des Openers “The Fall Of Leaden Skies” ist ziemlich geil, und erinnert ziemlich an die Niederländer.

Ein paar Takte und Songs später dürfen sich noch AT THE GATES-Anhänger  (spätestens aber beim Song “Towards Humanity”) und BOLT THROWER-Fans (bei “Corrosion Of Souls”) dazugesellen.  Mit “Open The Gates” gibt noch eine kleinen Schlenker Richtung Schweden und DISMEMBER – sehr geschickt, wie das Trio verschiedenste Einflüsse und Death Metal-Elemente ausfindig macht und dann richtig gute Songs daraus bastelt.

Bei allen mehr oder weniger offensichtlichen Versatzstücken und Trademarks der großen Death Metal-Bands finden DESTERD FEAR doch ihren eigenen Weg auf den ausgetrampelten Wegen: Mit gutem, wirklich durchdachtem Songwriting und der gelungenen Vereinigung von Groove, Melodie und Brutalität. “Dead Shores Rising” ist aggressiv, ohne sich in zielloser Raserei zu verlieren. Melodiös ohne sinnloses Gefiedel. Treibend ohne dumpfes Geballer.

Dass DESERTED FEAR den AT THE GATES/DISFEAR-Sänger Tompa für Guestvocals beim Songs “The Path Of Sorrow” gewinnen konnten, freut mich für die Band – wirklich besser macht es den Song und das Album nicht. Denn beides ist einfach schon so sehr gut!

Veröffentlichungstermin: 27.01.2017

Spielzeit: 45:02 Min.

Line-Up:
Manuel Glatter – Vocals/Gitarre
Fabian Hildebrandt – Gitarre
Simon Mengs – Drums

Produziert von Dan Swanö
Label: Century Media

Homepage: http://www.desertedfear.de

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/desertedfear

Tracklist:
01. Intro
02. The Fall Of Leaden Skies 03. The Edge Of Insanity
04. Open Their Gates
05. Corrosion Of Souls
06. Interlude
07. Towards Humanity
08. The Carnage
09. Face Our Destiny
10. Till The Last Drop
11. Carry On
Bonus tracks:
12. A Morbid Vision
13. The Path Of Sorrow (feat. Tomas Lindberg/AT THE GATES)