ANVIL: Still Going Strong
Insgesamt belegt das inzwischen 12. Album der Kanadier eher einen Platz im Mittelfeld der Discographie, Meilensteine wie „Metal On Metal“ oder der 96er Oberkracher „Plugged In Permanent“ sind deutlich außer Sicht.
Insgesamt belegt das inzwischen 12. Album der Kanadier eher einen Platz im Mittelfeld der Discographie, Meilensteine wie „Metal On Metal“ oder der 96er Oberkracher „Plugged In Permanent“ sind deutlich außer Sicht.
ROTTWEILER versuchen sich an klassischem US-Metal in der Schnittmenge zwischen WITCHKILLER, OBSESSION und TYRANT, wobei die Klasse der vorgenannten nie erreicht wird.
Insgesamt eine ziemlich überflüssige Veröffentlichung, die aber mal wieder schmerzlich klarmacht, was die Metal-Szene mit dem Ableben der Solinger Stahlschmiede verloren hat.
Eine sehr gute, wenn auch von den Trademarks der Band entfernte Sammlung von zum Teil extrem unterschiedlichen Songs.
Alle Fans von speedigem Teutonen-Power-Metal à la alte HELLOWEEN, NOT FRAGILE oder MANIA mit einer Prise RUNNING WILD können bedenkenlos zugreifen.
Meine dringende Bitte an DRAGONLAND: kommt wieder, wenn ihr eigene Impulse setzen könnt und einen Sänger mit Eiern habt oder verpisst euch!
Egal, ob Proggie, N.W.O.B.H.M.-Hardliner oder "normaler" Hard Rock Fan: diese CD ist so unglaublich brillant, dass sie mutmaßlich sogar unserem notorischen Nörgelonkel Ilias gefällt!
Hoher, progtypischer Gesang, ausufernde Keyboards und verfrickelte Gitarren bringen zehn vertrackte, aber trotzdem eingängige Songs zum Abschluss. Dazu kommen drei nicht ganz überzeugende Cover-Versionen...
Eine Reise ins Land des dynamisch pumpenden Power Metals, durchsetzt mit hyperschnellen, virtuosen Gitarren und knalligen Doublebassparts.
Wer braucht die Legionen von HELLOWEEN-Klones, wenn er richtigen METAL wie von KRAZE bekommen kann. Ihr habt diesen Monat nur Kohle für eine CD? Buy this or you are krazed! Bis jetzt mit absolut riesigem Abstand die CD des Jahres.
Alles in allem haben die Milanesen trotz mehr Power einen Schritt zurück gemacht, ein leicht überdurchschnittliches und damit in der Flut der Veröffentlichungen verzichtbares Album abgeliefert.
Düsteren, originellen Metal wie diesen, der von seiner kauzigen, eigenwilligen Rückwärtsgewandtheit lebt, könnte es ruhig wieder öfter geben.
Wenn HELLOWEEN endlich diesen Flohmarkthändler auf Urlaub in die Wüste schicken und sich einen ernstzunehmenden Sänger holen, brauchen wir das ganze Geschwurbel nicht mehr.
Außer dem geilen Titten-Cover fällt mir beim besten Willen kein Grund ein, ausgerechnet "Apocalypse" zu verhaften.
Harter, doomig aus den Boxen quillender Metal mit eruptiven Geschwindigkeitswechseln, hasserfüllten Lyrics und zum Teil erstaunlich eingängigen Refrains.